Anton Hauber

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Anton Hauber (* 14. November 1879 in Ellwangen; † 9. Juni 1917 in Berlin) war ein deutscher Historiker und Orientalist.

Nach dem Besuch des Gymnasiums in Ehingen an der Donau studierte er in Tübingen und München. Er promovierte in München über die Stellung der Orden und Stifter des Bistums Konstanz im Kampfe Ludwigs des Bayern mit der Kurie. 1908 wurde er wissenschaftlicher Hilfsarbeiter an der Universitätsbibliothek Tübingen. Im Ersten Weltkrieg erlag er nach einem Insektenstich einer Zellgewebeentzündung.

Haubers wissenschaftliche Interessen galten der Geschichte und Kulturgeschichte des Mittelalters. Neben wichtigen Aufsätzen legte er das zweibändige Urkundenbuch des Klosters Heiligkreuztal und eine Monographie zu den Planetenkindern[1] vor.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Anton Hauber – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wikisource: Anton Hauber – Quellen und Volltexte

Anmerkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. A. Hauber: Planetenkinderbilder und Sternbilder. Zur Geschichte des menschlichen Glaubens und Irrens. Straßburg 1916 (= Studien zur deutschen Kunstgeschichte. Band 194).