Anton Reichenow

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Anton Reichenow (* 1. August 1847 in Charlottenburg; † 6. Juli 1941 in Hamburg) war ein deutscher Ornithologe. Er galt im ausgehenden 19. Jahrhundert und Anfang des 20. Jahrhunderts als einer der bedeutendsten Vogelsystematiker Deutschlands und darüber hinaus Europas und spezialisierte sich insbesondere auf afrikanische Vögel aus den damaligen deutschen Kolonien.

Anton Reichenow

Leben und Wirken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anton Reichenow lebte Zeit seines Lebens in Berlin und war der Sohn eines Lehrers und Direktors am Charlottenburger Progymnasium, das auch Reichenow besuchte, bevor er auf das Friedrich-Gymnasium in Berlin wechselte. Für Ornithologie interessierte er sich schon als Jugendlicher. Er studierte zunächst Chemie in Berlin und dann mit seinem Freund und späteren Reisegefährten Wilhelm Lühder Zoologie in Greifswald. Nachdem er am Deutsch-Französischen Krieg 1870/71 teilgenommen hatte, wurde er 1871 in Rostock promoviert mit der Dissertation Die Fußbildungen der Vögel. Er wurde 1874 Assistent am Museum für Naturkunde in Berlin. Bis zum Tod des Museumsdirektors Wilhelm Peters 1883 assistierte er zusätzlich in der Abteilung Fische und Reptilien. 1888 wurde er Kustos mit der Zuständigkeit für die Schausammlung an Fischen, Vögeln und Reptilien im neuen Museumsgebäude. Die ornithologische Abteilung konnte er erst nach dem von diesem bis 1892 hinausgezögerten Abschied seines Schwiegervaters Jean Louis Cabanis (1816–1906) eigenverantwortlich übernehmen und wurde Kustos der ornithologischen Abteilung. 1906 wurde er schließlich stellvertretender Direktor des Museums. 1895 erhielt er den Professorentitel und 1912 wurde er Geheimer Regierungsrat. 1910 war er Präsident des fünften internationalen Ornithologenkongresses in Berlin (wozu er schon 1905 in London bestimmt worden war).

1893 wurde er Generalsekretär der Deutschen Ornithologischen Gesellschaft ebenfalls als Nachfolger von Jean L. Cabanis. Der Gesellschaft gehörte er seit ihrer Gründung 1868 an.

Von 1872 bis 1873 unternahm er eine wissenschaftliche Expedition zur Elfenbeinküste sowie nach Gabun und Kamerun zusammen mit seinem Freund Wilhelm Lühder (der im März 1873 an Malaria starb) und Reinhold Wilhelm Buchholz bei der die Grundlagen zur Kenntnis der Fauna des Kamerungebiets gelegt wurden.[1] Reichenow erkrankte selbst an Malaria und musste deshalb zurückkehren.

Nach dem Nachruf von Erwin Stresemann (Journal für Ornithologie 1943) war er in den letzten beiden Jahrzehnten des 19. Jahrhunderts der bedeutendste Vogelsystematiker Deutschlands, und in Europa nur mit Richard Bowdler Sharpe und Tommaso Salvadori zu vergleichen (und in der späteren Wirkungsphase mit Ernst Hartert). Von ihm stammten 539 Veröffentlichungen (ohne Referate) und er setzte hinter die Beschreibung von 950 Vogel-Taxa seinen Autorennamen „Rchw“.

Er baute insbesondere eine der Forschung und Systematik dienende Balgsammlung am Naturkundemuseum auf. Zuvor hatte sich eine große, rund 29.000 Vogel-Exemplare umfassende Schausammlung am Naturkundemuseum gebildet, da Cabanis darauf bestand, fast jedes Exemplar für die Schausammlung herzurichten und auszustellen (was bis 1886 so blieb). Reichenow trennte Schau- und Balgsammlung und reduzierte die Schausammlung erheblich. Er begann mit einer Balgsammlung von 1000 Exemplaren die überwiegend aus Exemplaren bestand, die für die Schausammlung seinerzeit als nicht tauglich befunden wurden. In der Zwischenzeit war das Museum daher vom Britischen Museum weit überholt worden, die vier Jahrzehnte vorher mit ihrer Balgsammlung begannen. Reichenow baute besonders den Bereich Afrika erheblich aus und bei seinem Ausscheiden 1921 war die Balgsammlung auf 60.000 Exemplare angewachsen.

Er untersuchte unter anderem Tiere, die sein kurz nach der Rückkehr verstorbener Freund Gustav Adolf Fischer (1848–1886) aus dem nördlichen Ostafrika mitgebracht hatte, und aus den Sammlungen von Richard Böhm im südlichen Ostafrika. Da er vom Gehalt eines Assistenten am Museum für Naturkunde allein nicht leben konnte entfaltete er bald eine rege publizistische Tätigkeit. Unter anderem gründete er 1879 die Zeitschrift Deutsche Acclimatisation. Zwanglose Blätter für Eingewöhnung, Pflege und Zucht der Vögel. Sie konnte sich aber neben der Zeitschrift Gefiederte Welt von Karl Ruß nicht halten. Er veröffentlichte Bücher über exotische Vögel und Papageien und schrieb Referate über ornithologische Neuentdeckungen für die Zoologischen Jahresberichte und das Archiv für Naturgeschichte.

Von 1893 bis 1921 war Reichenow Chefredakteur des Journal für Ornithologie. Einflussreiche Mitglieder der Deutschen Ornithologischen Gesellschaft setzten die Übernahme der Zeitschrift in den Besitz der Gesellschaft durch und die Absetzung (1893) des greisen Cabanis, in dessen Besitz sie vorher war. In dieser Zeit brachte Reichenow auch die Ornithologischen Monatsberichte heraus. Reichenow war vorzugsweise auf den Gebieten der Systematik und Faunistik der Vögel tätig, entwarf ein ornithologisches System zur Begrenzung der zoologischen Regionen vom ornithologischen Standpunkt. Ab 1875 rief er die Errichtung von Beobachtungsstationen für Vögel in Deutschland ins Leben.[1] Nach seiner Pensionierung 1921 (sein Nachfolger am Naturkundemuseum wurde sein Schüler Ernst Hartert) ging er nach Hamburg, wo sein Sohn lebte und wo er am dortigen Zoologischen Museum weiter aktiv mitarbeitete. 1934 wurde er als Nachfolger von Hartert Ehrenvorsitzender der Deutschen Ornithologischen Gesellschaft.

Als Spezialist für die afrikanische Vogelwelt brachte er drei Bände Die Vögel Afrikas heraus (1900 bis 1905). Diese eröffneten die Grundlage für die Studien der Tierwelt dieses Kontinents. Die Sammlungen des Naturkundemuseums in Berlin wurden deutlich erweitert. Er spielte auch eine wichtige Rolle bei der Gründung der Vogelwarte Rossitten.[2] Über sein Fachgebiet der Ornithologie hinaus beschäftigte er sich auch mit Reptilien und Amphibien.

Er war Ehrenmitglied der wichtigsten ornithologischen Vereinigungen.

1878 heiratete er Marie Cabanis, die älteste Tochter von Jean Cabanis. Sie starb 1940. Er war der Vater des Zoologen Eduard Reichenow (Professor für Parasitologie am Tropeninstitut Hamburg).

Dedikationsnamen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Franz Poche führte 1904 eine Gattung Reichenowia für die Bambuspapageiamadine (Erythrura hyperythra (Reichenbach, 1862))[3] ein, allerdings hat der Gattungsname Erythrura Swainson, 1837 aufgrund der früheren Erstbeschreibung Priorität.

Jan Willem Boudewyn Gunning ehrte ihn 1909 im Namen des Blaukehl-Nektarvogels (Anthreptes reichenowi)[4], Hermann Grote (1882–1951) 1911 im Namen des Reichenowschnäppers (Batis reichenowi)[5], Richard Bowdler Sharpe 1891 im Namen des Preussnektarvogels (Cinnyris reichenowi)[6], Tommaso Salvadori 1888 im Namen des Reichenowgirlitzs (Crithagra reichenowi)[7], Gustav Hartlaub 1874 im Namen des Reichenowastrilds (Cryptospiza reichenovii)[8], Gustav Adolf Fischer 1884 im Namen des Goldschwingen-Nektarvogels (Drepanorhynchus reichenowi)[9], Ferdinand Heine junior 1884 im Namen des Blaubrustpapageis (Pionus reichenowi) bzw. Unterart des Schwarzohrpapageis (Pionus menstruus reichenowi)[10], Gyula Madarász 1901 im Namen der Grünbrustpitta (Pitta reichenowi)[11] und Carlo von Erlanger 1901 im Namen der Reichenowtaube (Streptopelia reichenowi)[12]. Wilhelm Peters nannte 1874 die Skinkeart Lacertaspis reichenowii[13] zu seinen Ehren. Hermann Dewitz beschrieb 1879 die neue Schmetterlingsart Lepidochrysops reichenowii[14], Carl Plötz nannte im gleichen Jahr einen Schmetterling Plastingia reichenowi[15], ein Name der heute als Synonym für Pardaleodes tibullus Fabricius, 1793 steht.

Außerdem fand sein Name Eingang in den Unterarten der Weißbürzelsalangane (Aerodramus spodiopygius reichenowi Stresemann, 1912)[16], der Sumpftschagra (Bocagia minuta reichenowi (Neumann, 1900))[17], dem Kurzflügel-Zistensänger (Cisticola brachypterus reichenowi (Mearns, 1911))[18], dem Gabunspecht (Dendropicos gabonensis reichenowi Sjöstedt, 1893)[19], dem Grayraupenfänger (Edolisoma schisticeps reichenowi Neumann, 1917)[20], dem Braundrongoschnäpper (Melaenornis chocolatinus reichenowi (Neumann, 1902))[21], dem Helmperlhuhn (Numida meleagris reichenowi Ogilvie-Grant, 1894)[22], dem Maskenpirol (Oriolus larvatus reichenowi Zedlitz, 1916)[23], dem Rostbauch-Dickkopf (Pachycephala hyperythra reichenowi Rothschild & Hartert, 1911)[24], dem Goldbugpapagei (Poicephalus meyeri reichenowi Neumann, 1898)[25], dem Miombosägeflügel (Psalidoprocne orientalis reichenowi Neumann, 1904)[26], dem Ost-Rotnackenarassaril (Pteroglossus bitorquatus reichenowi Snethlage, E, 1907)[27], dem Arafurafächerschwanzl (Rhipidura dryas reichenowi Finsch, 1901)[28], der Tropfenralle (Sarothrura elegans reichenovi (Sharpe, 1894))[29], dem Rötelmausspecht (Sasia ochracea reichenowi (Hesse, 1911))[30], der Weißkehlprinie (Schistolais leucopogon reichenowi (Hartlaub, 1890))[31], dem Livingstoneturako (Tauraco livingstonii reichenowi (Fischer, GA, 1880))[32], dem Glanzhaubenschnäpper (Trochocercus nitens reichenowi (Sharpe, 1904))[33], dem Waldheckensänger (Cercotrichas leucosticta reichenowi (Hartert, 1907))[34] und dem Senegalbrillenvogel (Zosterops senegalensis reichenowi Dubois AJC, 1911)[35]. Ángel Cabrera widmete ihm 1918 die Leopardenunterart Panthera pardus reichenowi[36].

José Vicente Barbosa du Bocage beschrieb 1893 Hyphantornis reichenowii[37], ein Name der heute als Synonym für den Schwarzkinnweber (Ploceus nigrimentus Reichenow, 1904) steht. Eigentlich hätte Barbosa du Bocages Name Priorität über den von Reichenows, doch benannte Gustav Adolf Fischer bereits 1884 eine Unterart des Baglafechtwebers (Ploceus baglafecht reichenowi)[38], so dass der Name nach den Internationalen Regeln für die Zoologische Nomenklatur schon als belegt gilt. In weiteren Synonymen, wie Chlorophoneus melam prosopus reichenowi Hartert, 1920[39] für den Vielfarbenwürger (Chlorophoneus multicolor (Gray, GR, 1845)), Dendrocopus martius reichenowi Kothe, 1906[40] für die Nominatform des Schwarzspechts (Dryocopus martius (Linnaeus, 1758)), Galerita cristata reichenowi Erlanger, 1899[41] für die Haubenlerchenunterart (Galerida cristata arenicola Tristram, 1859),Gymnoris pyrgita reichenowi Zedlitz, 1916[42] für die Nominatform des Sahelsteinsperlings (Gymnoris pyrgita (Heuglin, 1862)), Turdinus reichenowi Sharpe 1903[43] für den Braunbauch-Buschdrossling (Illadopsis fulvescens (Cassin, 1859)), Lagonosticta rubricata reichenowi Grote, 1919[44] für die Dunkelamarantunterart (Lagonosticta rubricata haematocephala Neumann, 1907), Merops viridis reichenowi Parrot, 1910[45] für die Asiensmaragdspintunterart (Merops orientalis viridissimus Swainson, 1837), Pentholaea albifrons reichenowi Grote, 1921[46] für die Weißstirnschmätzerunterart (Oenanthe albifrons frontalis Swainson, 1837), Amydrus Reichenowi Cabanis, 1874[47] für die Kastanienflügelstarunterart (Onychognathus fulgidus hartlaubii Hartlaub, 1858), Prodotiscus reichenowi Madarász, 1904[48] für die Graubauch-Laubpickerunterart Prodotiscus zambesiae ellenbecki Erlanger, 1901, Riparia rupestris reichenowi Zedlitz, 1908[49] für die Wüstenschwalbe (Ptyonoprogne obsoleta (Cabanis, 1851)), Pycnonotus reichenowi von Lorenz & Hellmayr, 1901[50] für den Gelbsteißbülbül (Pycnonotus xanthopygos (Hemprich & Ehrenberg, 1833)), Piezorhynchus reichenowi Madarász, 1904[51] dür die Fächerschwanzmonarchunterart (Symposiachrus axillaris fallax (Ramsay, EP, 1885)), Apus reichenowi Neumann, 1907[52] für den Schuppensegler (Tachymarptis aequatorialis (von Müller, JW, 1851)), Crateropus reichenowi Madarasz, 1910[53] für die Braundrosslingunterart (Turdoides jardineii emini (Neumann, 1904)) und Spiloptila reichenowi Madarász 1904[54] für die Rotstirnprinienunterart (Prinia rufifrons rufidorsalis (Sharpe, 1897)), wurde Reichenow geehrt.

Veröffentlichungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Die Negervölker in Kamerun (Berlin, 1873).
  • Vogelbilder aus fernen Zonen - Abbildungen und Beschreibungen der Papageien (Verlag von Theodor Fischer, Kassel, 1878–1883)
  • zusammen mit Ferdinand Heine jun.: Nomenclator Musei Heineani Ornithologici : Verzeichniss der Vogel-Sammlung des Königlichen Oberamtmanns Ferdinand Heine auf Klostergut St. Burchard vor Halberstadt (Berlin, 1882–1890)
  • mit Gustav Adolf Fischer: Neue Vogelarten aus dem Massailand (inneres Ost-Afrika). In: Journal für Ornithologie (= 4). Band 32, Nr. 165, 1884, S. 178–182 (biodiversitylibrary.org).
  • Die deutsche Kolonie Kamerun (Berlin, 1884).
  • Die Vogelwelt von Kamerun (1890–1892).
  • Die Vogelfauna der Umgegend von Bismarckburg (1893).
  • Die Vögel Deutsch-Ostafrikas (Berlin, 1894).
  • Vögel des Weltmeeres (1908).
  • Die Vögelfauna des mittelafrikanischen Seengebiets (Leipzig, 1911).
  • Die ornithologischen Sammlungen der zoologischbotanischen Kamerunexpedition (Berlin, 1911).
  • Die Kennzeichen der Vögel Deutschlands (Verlag Neumann, 1902)
  • Die Vögel. Handbuch der systematischen Ornithologie (Stuttgart, 1913)
  • Neue Arten. In: Journal für Ornithologie. Band 63, Nr. 1, 1915, S. 124–129 (biodiversitylibrary.org).

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • José Vicente Barbosa du Bocage: Oiseaux nouveaux d'Angola. In: Jornal de sciencias mathematicas, physicas e naturaes (= 2). Band 3, 1893, S. 153–154 (biodiversitylibrary.org).
  • Jean Louis Cabanis: Amydrus Reichenowi n. sp. In: Journal für Ornithologie (= 4). Band 22, Nr. 2, 1874, S. 232 (biodiversitylibrary.org).
  • Ángel Cabrera: Oiseaux nouveaux d'Angola. In: Sobre los leopardos africanos, con descripcion de una forma neuva. Band 18, 1918, S. 472–482 (biodiversitylibrary.org).
  • Hermann Dewitz: Afrikanische Tagschmetterlinge. In: Nova acta Academiae Caesareae Leopoldino-Carolinae Germanicae Naturae Curiosorum. Band 41, Nr. 2, 1879, S. 173–212 (biodiversitylibrary.org).
  • Alphonse Joseph Charles Dubois: Description d'oiseaux nouveaux du Congo Belge. In: Revue française d'ornithologie. Band 2, Nr. 22, 1911, S. 17–18 (biodiversitylibrary.org).
  • Carlo von Erlanger: Beiträge zur Avifauna Tunesiens. In: Journal für Ornithologie (= 5). Band 47, Nr. 3, 1899, S. 309–374 (biodiversitylibrary.org).
  • Carlo von Erlanger: Einige neue Arten aus Nordostafrika. In: Ornithologische Monatsberichte. Band 9, Nr. 12, 1901, S. 181–183 (biodiversitylibrary.org).
  • Otto Finsch: Systematische Uebersicht der Vögel der Südwest-Inseln. In: Notes from the Leyden Museum. Band 22, Nr. 4, 1901, S. 225–310 (biodiversitylibrary.org).
  • Gustav Adolf Fischer: Ein neuer Helmkukuk aus Ost-Afrika. In: Ornithologisches Centralblatt. Band 5, Nr. 22, 1880, S. 174 (biodiversitylibrary.org).
  • Gustav Adolf Fischer in Anton Reichenow, Gustav Adolf Fischer: Neue Vogelarten aus dem Massailand (inneres Ost-Afrika). In: Journal für Ornithologie (= 4). Band 32, Nr. 165, 1884, S. 52–58 (biodiversitylibrary.org).
  • Gustav Adolf Fischer in Anton Reichenow, Gustav Adolf Fischer: Neue Vogelarten aus dem Massailand (inneres Ost-Afrika). In: Journal für Ornithologie (= 4). Band 32, Nr. 165, 1884, S. 178–182 (biodiversitylibrary.org).
  • Hermann Grote: Neue Vogelarten aus Ostafrika. In: Ornithologische Monatsberichte. Band 19, Nr. 7, 1911, S. 162–163 (biodiversitylibrary.org).
  • Hermann Grote: Über einige Vögel der deutschostafrikanischen Südküste. In: Journal für Ornithologie. Band 67, Nr. 3, 1919, S. 298–302 (biodiversitylibrary.org).
  • Hermann Grote: Pentholaea albifrons reichenowi nov, subsp. In: Ornithologische Monatsberichte. Band 29, Nr. 9/10, 1921, S. 93 (biodiversitylibrary.org).
  • Jan Willem Boudewyn Gunning: Description of two new species of birds in the Transvaal Museum. In: Annals of the Transvaal Museum. Band 1, Nr. 3, 1909, S. 173–174 (biodiversitylibrary.org).
  • Ernst Hartert: Dr. Hartert also described and exhibited examples of the following new African birds. In: Bulletin of the British Ornithologists' Club. Band 19, Nr. 200, 1907, S. 95–98 (biodiversitylibrary.org).
  • Ernst Hartert: Types of birds in the Tring Museum. B. Types in the General Collection. In: Novitates Zoologicae. Band 27, 1920, S. 425–505 (biodiversitylibrary.org).
  • Gustav Hartlaub: Description of a new Species of Pytelia. In: The Ibis (= 3). Band 4, Nr. 19, 1874, S. 166–167 (biodiversitylibrary.org).
  • Gustav Hartlaub: Ueber einige neue von Dr. Emin Pascha im inneren Ostafrika entdeckte Arten. In: Journal für Ornithologie (= 4). Band 18, Nr. 190, 1890, S. 150–154 (biodiversitylibrary.org).
  • Ferdinand Heine junior: Zwei anscheinend noch unbeschriebene Papagaien des "Museum Heineanum". In: Journal für Ornithologie (= 4). Band 32, Nr. 165, 1884, S. 262–265 (biodiversitylibrary.org).
  • Erich Hesse: Neue Spechtformen. In: Ornithologische Monatsberichte. Band 19, Nr. 12, 1911, S. 181–184 (biodiversitylibrary.org).
  • Konrad Kothe: Dendrocopus martius reichenowi n. subsp. In: Ornithologische Monatsberichte. Band 14, Nr. 6, 1906, S. 95 (biodiversitylibrary.org).
  • Ludwig von Lorenz-Liburnau, Carl Eduard Hellmayr: Einige neue Arten aus dem südlichen Arabien. In: Ornithologische Monatsberichte. Band 9, Nr. 2, 1901, S. 30–31 (biodiversitylibrary.org).
  • Gyula Madarász: Über einige neue und seltene Vögel aus Neuguinea. In: Ornithologische Monatsberichte. Band 8, Nr. 1, 1900, S. 1–4 (biodiversitylibrary.org).
  • Gyula Madarász: Beschreibung einer neuen Pitta von Mittel-Afrika Pitta reichenowi n. sp. In: Ornithologische Monatsberichte. Band 9, Nr. 9, 1901, S. 133 (biodiversitylibrary.org).
  • Gyula Madarász: Spiloptila reichenowi n. sp. In: Ornithologische Monatsberichte. Band 12, Nr. 11, 1904, S. 179 (biodiversitylibrary.org).
  • Gyula Madarász: Zur Ornis Deutsch-Ostafrikas. In: Annales historico-naturales Musei nationalis hungarici. Band 2, Nr. 1, 1904, S. 203–296 (publication.nhmus.hu [PDF; 249 kB]).
  • Gyula Madarász: Neue Vögel aus Ostafrika. In: Archivum Zoologicum. Band 1, Nr. 11, 1910, S. 175–178.
  • Edgar Alexander Mearns: Descriptions of seven new African grass-warblers of the genus Cisticola. In: Smithsonian miscellaneous collections. Band 56, Nr. 25, 1911, S. 1–6 (biodiversitylibrary.org).
  • Oscar Neumann: Herr Neumann spricht ferner über einige, dem Poicephalus meyeri (cretzschm.) nahestehende Arten. In: Journal für Ornithologie (= 5). Band 46, Nr. 2, 1898, S. 501 (biodiversitylibrary.org).
  • Oscar Neumann: Herr Neumann berichtet über die erste authentische Nachricht vom Vorkommen des Strausses in Südarabien und über Würger aus Afrika. In: Journal für Ornithologie. Band 48, Nr. 2, 1900, S. 120 (biodiversitylibrary.org).
  • Oscar Neumann: Diagnosen neuer Vogelarten aus Süd-Äthiopien. In: Ornithologische Monatsberichte. Band 10, Nr. 1, 1902, S. 8–10 (biodiversitylibrary.org).
  • Oscar Neumann: Neue afrikanische Vögel (vorläufige Diagnose). In: Ornithologische Monatsberichte. Band 12, Nr. 9, 1904, S. 143–145 (biodiversitylibrary.org).
  • Oscar Neumann: Prof. Neumann also described and (with the exception of Apus reichenowi and Langonastica rara forbesi) exhibited examples of the following African birds. In: Bulletin of the British Ornithologists' Club. Band 21, Nr. 140, 1908, S. 57–60 (biodiversitylibrary.org).
  • Oscar Neumann: Neue Formen aus dem papuanischen Gebiet. In: Ornithologische Monatsberichte. Band 25, Nr. 11, 1917, S. 153–156 (biodiversitylibrary.org).
  • William Robert Ogilvie-Grant: On a new Species of Guinea fowl. In: The Ibis (= 6). Band 6, Nr. 50, 1894, S. 535–538 (biodiversitylibrary.org).
  • Carl Parrot: Zwei neue Bienenfresser-Formen aus Afrika. In: Ornithologische Monatsberichte. Band 18, Nr. 1, 1910, S. 12–13 (biodiversitylibrary.org).
  • Wilhelm Peters: Über neue Reptilien (Peropus, Agama, Euprepes, Lygosoma, Typhlops, Heterolepis) der herpetologischen Sammlung des Berliner zoologischen Museums. In: Monatsberichte der Königlichen Preussische Akademie des Wissenschaften zu Berlin. 1874, S. 159–164 (biodiversitylibrary.org).
  • Carl Plötz: Verzeichniss der vom verstorbenen Prof. Dr. R. Buchholz in West-Africa-beim Meerbusen von Guinea-gesammelten Hesperien. In: https://www.biodiversitylibrary.org/bibliography/8641. Band 40, 1879, S. 353–364 (biodiversitylibrary.org).
  • Franz Poche: Einige notwendige Änderungen in der ornithologischen Nomenclatur. In: Ornithologische Monatsberichte. Band 12, Nr. 7, 1904, S. 22–27 (biodiversitylibrary.org).
  • Lionel Walter Rothschild, 2. Baron Rothschild, Ernst Hartert: Eine neue Form von Pachycephala. In: Ornithologische Monatsberichte. Band 19, Nr. 11, 1911, S. 178 (biodiversitylibrary.org).
  • Tommaso Salvadori: Catologo de una collezioni di uccili dello Scioa fatta dal Dott. Vincenzo Ragazzi negli anni 1884, 1885, 1886. In: Annali del Museo civico di storia naturale di Genova (= 2). Band 26, 1888, S. 185–326 (biodiversitylibrary.org).
  • Richard Bowdler Sharpe: Diagnoses of new species of Birds from Central East Africa. In: The Ibis (= 6). Band 3, Nr. 38, 1891, S. 443–445 (biodiversitylibrary.org).
  • Richard Bowdler Sharpe: Catalogue of the Fulicariae (Rallidae and Heliornithidae) and Alectorides (Armidae, Eurypygidae, Mesitudae, Rhinochetidae, Gruidae, Psophiidae, and Otilidae) in the British Museum. Band 23. Order of the Trustees, London 1894 (biodiversitylibrary.org).
  • Richard Bowdler Sharpe: A hand-list of the genera & species of birds. (Nomenclator avium tum fossilium tum viventium). Band 4. Order of the Trustees, London 1903 (biodiversitylibrary.org).
  • Richard Bowdler Sharpe: On Further Collections of Birds from the Efulen District of Cameroon, West Africa. In: The Ibis (= 8). Band 4, Nr. 16, 1904, S. 591–638 (biodiversitylibrary.org).
  • Yngve Sjöstedt: Dendropicos reichenowi n. sp. von Kamerun. In: Ornithologische Monatsberichte. Band 1, Nr. 8, 1893, S. 138 (biodiversitylibrary.org).
  • Maria Emilie Snethlage: Neue Vogelarten aus Südamerika. In: Ornithologische Monatsberichte. Band 15, Nr. 12, 1907, S. 193–196 (biodiversitylibrary.org).
  • Erwin Stresemann: Ornithologische Miszellen aus dem Indo-Australischen Gebiet. In: Novitates Zoologicae. Band 19, 1912, S. 311–351 (biodiversitylibrary.org).
  • Erwin Stresemann: Anton Reichenow. 1. VIII. 1847— 6. VII. 1941. In: Journal für Ornithologie. Band 91, Nr. 1, 1943, S. 111–120 (zobodat.at [PDF; 1,1 MB]).
  • Otto Eduard Graf von Zedlitz und Trützschler: Kurze Notizen zur Ornis von Nordost-Afrika. In: Ornithologische Monatsberichte. Band 16, Nr. 11, 1908, S. 172–181 (biodiversitylibrary.org).
  • Otto Eduard Graf von Zedlitz und Trützschler: Das Süd-Somaliland als zoogeographisches Gebiet. In: Journal für Ornithologie. Band 64, Nr. 1, 1916, S. 1–119 (biodiversitylibrary.org).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Wikisource: Anton Reichenow – Quellen und Volltexte

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Stichwort: Anton Reichenow. In: Deutsches Koloniallexikon (1920). Abgerufen am 29. Oktober 2015.
  2. Spektrum Lexikon Biologie, Artikel Anton Reichenow
  3. Franz Poche, S. 26.
  4. Jan Willem Boudewyn Gunning, S. 173.
  5. Hermann Grote (1911), S. 162.
  6. Richard Bowdler Sharpe (1891), S. 444.
  7. Tommaso Salvadori, S. 272.
  8. Gustav Hartlaub (1874), S. 166.
  9. Gustav Adolf Fischer u. a. (1884), S. 56.
  10. Ferdinand Heine junior, S. 264.
  11. Gyula Madarász (1901), S. 133.
  12. Carlo von Erlanger (1901), S. 182.
  13. Wilhelm Peters, S. 160–161.
  14. Hermann Dewitz, S. 203, Tafel 26, Figur 14.
  15. Carl Plötz, S. 357.
  16. Erwin Stresemann, S. 350.
  17. Oscar Neumann (1900), S. 120.
  18. Edgar Alexander Mearns, S. 6.
  19. Yngve Sjöstedt, S. 138.
  20. Oscar Neumann (1917), S. 153.
  21. Oscar Neumann (1902), S. 10.
  22. William Robert Ogilvie-Grant, S. 536, Figur 1.
  23. Otto Eduard Graf von Zedlitz und Trützschler (1916), S. 1–4.
  24. Lionel Walter Rothschild, 2. Baron Rothschild u. a., S. 178.
  25. Oscar Neumann (1898), S. 501.
  26. Oscar Neumann (1904), S. 144.
  27. Maria Emilie Snethlage, S. 195.
  28. Otto Finsch, S. 257, Tafel 4, Figur 3.
  29. Richard Bowdler Sharpe (1894), S. 121.
  30. Erich Hesse, S. 181.
  31. Gustav Hartlaub (1890), S. 151–152.
  32. Gustav Adolf Fischer (1880), S. 174.
  33. Richard Bowdler Sharpe (1904), S. 630.
  34. Ernst Hartert (1907), S. 95.
  35. Alphonse Joseph Charles Dubois, S. 18.
  36. Ángel Cabrera, S. 481–482.
  37. José Vicente Barbosa du Bocage, S. 153.
  38. Gustav Adolf Fischer u. a. (1884), S. 180–181.
  39. Ernst Hartert (1920), S. 451.
  40. Konrad Kothe, S. 95.
  41. Carlo von Erlanger (1899), S. 351, Tafel 9, Figur 5.
  42. Otto Eduard Graf von Zedlitz und Trützschler (1916), S. 42–43.
  43. Richard Bowdler Sharpe (1903), S. 33.
  44. Hermann Grote (1919), S. 301.
  45. Carl Parrot, S. 13.
  46. Hermann Grote (1921), S. 93.
  47. Jean Louis Cabanis, S. 232.
  48. Gyula Madarász (1904), S. 206.
  49. Otto Eduard Graf von Zedlitz und Trützschler (1908), S. 177.
  50. Ludwig von Lorenz-Liburnau u. a., S. 30.
  51. Gyula Madarász (1900), S. 2.
  52. Oscar Neumann (1908), S. 57–58.
  53. Gyula Madarász (1910), S. 177.
  54. Gyula Madarász (1904), S. 179.