Antonio Fian

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Antonio Fian (* 28. März 1956 in Klagenfurt[1]) ist ein österreichischer Schriftsteller, Essayist und Dramatiker.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aufgewachsen in Spittal an der Drau übersiedelt Antonio Fian 1976 nach Wien.[1][2] Er war Mitbegründer und von 1976 bis 1983 Herausgeber der Literaturzeitschrift Fettfleck.[1][2] Fian veröffentlicht in vielen Sparten, ist aber besonders für seine wöchentlich publizierten Dramolette bekannt. Diese erschienen zunächst im Falter und seit Januar 2005 im Standard. Sein literarisches Werk erscheint hauptsächlich im Grazer Literaturverlag Droschl. Fian lebt gemeinsam mit seiner Ehefrau Elsbeth in Wien Leopoldstadt.

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dramolett-Sammelbände[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Was bisher geschah. Dramolette. – Graz, Wien: Droschl 1994.
  • Was seither geschah. Dramolette II. – Graz: Droschl 1998.
  • Alarm. Dramolette III. – Graz, Wien: Droschl 2002.
  • Bohrende Fragen. Dramolette IV. – Graz, Wien: Droschl 2007.
  • Man kann nicht alles wissen. Dramolette V. – Graz, Wien: Droschl 2011.
  • Schwimmunterricht. Dramolette VI. – Graz, Wien: Droschl 2016.

Romane[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Schratt. Roman. – Graz, Wien: Droschl 1992.
  • Das Polykrates-Syndrom. Literaturverlag Droschl, 2014. ISBN 978-3-85420-938-6

Erzählungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Der Alpenförster. Aufwühlende Bilderzählungen über Liebesgewalt, Herzenstreue und Schicksalsmacht. Mit Hansi Linthaler. – Frankfurt am Main: Eichborn 1987.
  • Einöde. Außen, Tag. Erzählungen. – Graz, Wien: Droschl 1987.
  • Schreibtische österreichischer Autoren. Erzählungen. Photographien. Mit Nikolaus Korab. – Graz, Wien: Droschl 1987.
  • Helden, Ich-Erzähler. Sieben Beispiele. Erzählungen. – Graz, Wien: Droschl 1990.
  • Bis jetzt. Erzählungen. – Graz, Wien: Droschl 2004.
  • Im Schlaf. Erzählungen nach Träumen. – Graz, Wien: Droschl 2009.

Theater[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hörspiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Essaybände[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Es gibt ein Sehen nach dem Blick. Aufsätze. – Graz, Wien: Droschl, 1989.
  • Hölle, verlorenes Paradies. Aufsätze und Polemiken. – Graz, Wien: Droschl 1996.

Weitere Publikationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 3 Stück Österreich. Mit Elisabeth Reichart, Bodo Hell. – Salzburg: edition eizenbergerhof/edition prolit 1996.
  • Lieselotte. Regie: Johannes Fabrick. Wega Film, Wien, 1998[3]
  • Üble Inhalte in niedrigen Formen. Gedichte. – Wien, Graz: Droschl 2000.
  • Tod auf dem Mond. für das sirene Operntheater 2007

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1980: Nachwuchsstipendium des Bundesministeriums für Unterricht und Kunst für Literatur[2]
  • 1985: Staatsstipendium des Bundesministeriums für Unterricht und Kunst für Literatur[2]
  • 1988: Förderungspreis der Stadt Wien für Literatur[2]
  • 1990: Österreichischer Staatspreis des Bundesministeriums für Unterricht und Kunst für Kulturpublizistik[2]
  • 1992: Förderungspreis des Landes Kärnten für Literatur[2]
  • 1994: Förderpreis zum Hans-Erich-Nossack-Preis[2]
  • 1996/97: Projektstipendium des Bundesministeriums für Wissenschaft, Verkehr und Kunst[2]
  • 2004: Förderpreis zum Lessing-Preis für Kritik[2]
  • 2009: Johann-Beer-Literaturpreis der Oberösterreichischen Ärztekammer und der Deutschen Bank[2]
  • 2014: Humbert-Fink-Literaturpreis der Stadt Klagenfurt[2]
  • 2014: Longlist beim Deutschen Buchpreis mit Das Polykrates-Syndrom[4]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c Antonio Fian in Munzinger, abgerufen am 14. Februar 2015.
  2. a b c d e f g h i j k l Antonio Fian: Kurzbiographie, Literaturhaus Wien am 1. Juni 2007, abgerufen am 14. Februar 2015.
  3. Lieselotte, Wega Film, abgerufen am 14. Februar 2015.
  4. Deutscher Buchpreis 2014: Jury nominiert 20 Romane, Deutscher Buchpreis am 13. August 2014, abgerufen am 14. Februar 2015.