Antonio Wannek

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Antonio Wannek (2016)
Antonio Wannek (links) mit Patrick Mölleken und Peter Heinrich Brix bei Dreharbeiten zum Fernsehfilm Pfarrer BraunHeiliger Birnbaum

Antonio Wannek (* 27. Juni 1979 in Berlin-Kreuzberg) ist ein deutscher Schauspieler. 2002 gelang ihm mit Dominik Grafs Der Felsen der Durchbruch. Weitere Bekanntheit erlangte er durch die Fernsehreihe Pfarrer Braun.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wannek wuchs in Berlin-Kreuzberg auf und wurde mit 11 Jahren vom Schulhof weg für die Hauptrolle in der Serie Viel Rummel um den Skooter engagiert. 1992 spielte er in Wolfgang Beckers preisgekröntem Fernsehfilm Kinderspiele mit, zog sich dann jedoch vorerst von der professionellen Schauspielerei zurück. Der Regisseur Edward Berger war es, der ihn 1997 bei einem Schulcasting erneut entdeckte und direkt für seine erste Kinohauptrolle in dem Film Gomez – Kopf oder Zahl besetzte – sein Schicksalsstreifen, wie er die Arbeit an dem Film rückwirkend betitelte. Ab dem Zeitpunkt wusste Antonio Wannek, dass die Schauspielerei seine Bestimmung war.

Für seine Darstellung des Marco in dem Fernsehfilm Herzrasen von Hanno Brühl erhielt er den Günter-Strack-Fernsehpreis. Der Durchbruch gelang ihm schließlich mit Dominik Grafs Film Der Felsen, für den er auf der Berlinale 2002 von der European Film Promotion den Shooting Star Award des europäischen Films erhielt.[1] Auch wurde er im selben Jahr für seine Leistung in Grafs Film sowie in dem Kinofilm Wie Feuer und Flamme für den Deutschen Filmpreis als bester Hauptdarsteller nominiert. Mit Skepsis und Unbehagen begegnete er dem Ruhm und Rummel um seine Person, woraufhin er erstmal alle Projekte absagte. Mit der Zeit gereifter folgten weitere Rollen in Kinofilmen wie Fremder Freund und Sieben Tage Sonntag. Daneben wurde er in zahlreichen Fernsehfilmen, wie etwa Störtebecker (2006) oder der Mehrteiler Der Turm (2012) und als Gastdarsteller in den Krimireihen Donna Leon, Tatort und Polizeiruf 110 besetzt. Seine bekannteste Rolle im Fernsehen hatte er von 2003 bis 2013, wo er durchgehend in zweiundzwanzig Filmen die Rolle des Armin Knopp, den Mesner des von Ottfried Fischer gespielten Pfarrer Braun, verkörperte.

Wannek ist Mitglied der Deutschen sowie der Europäischen Filmakademie.

Seit 2011 ist er Vater eines Sohnes. Er lebt mit seiner Familie in Berlin.

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kinofilme[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fernsehfilme und -mehrteiler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fernsehserien und -reihen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Theater[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Manfred Hobsch, Ralf Krämer, Klaus Rathje: Filmszene D. Die 250 wichtigsten jungen deutschen Stars aus Kino und TV. Schwarzkopf & Schwarzkopf, Berlin 2004, ISBN 3-89602-511-2, S. 464 ff.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Antonio Wannek – European Film Promotion