Antonius Eisenhoit

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Portal des Eisenhoithauses in Warburg mit dem Helm als Familienwappen
Stich von Antonius Eisenhoit (1590)

Antonius Eisenhoit (auch Eisenhoit von Warburg, * 1553/1554 in Warburg-Altstadt im Fürstbistum Paderborn; † Herbst 1603 in Warburg) war ein deutscher Goldschmied, Silberschmied, Kupferstecher und Zeichner.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach Lehr- und Wanderjahren und einem mehrjährigen Aufenthalt in Rom, wo er für ein Mitglied der päpstlichen Kurie arbeitete, kehrte er nach Warburg zurück. Dort fertigte er zwanzig Jahre lang Kunstwerke, meist Auftragsarbeiten wie für die Metallotheca Vaticana von Michele Mercati an. Er wurde auch als deutscher Benvenuto Cellini bezeichnet.

Ehrungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die „Eisenhoitschule“ in Warburg, Förderschule mit dem Förderschwerpunkt Lernen, wurde nach ihm benannt.[1]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wikisource Roderich Irmer: Ein deutscher Benvenuto Cellini. In: Die Gartenlaube, Jahrgang 1880online verfügbar bei Wikisource

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Webseite der Eisenhoitschule

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Antonius Eisenhoit – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien