Antonow An-225

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Antonow An-225 Mrija
Antonov An-225 landing at Gostomel Airport retusche.jpg
An-225 „Mrija“ 2014
Typ Strategischer Transporter
Entwurfsland

Sowjetunion Sowjetunion

Hersteller O.K. Antonow
Erstflug 21. Dezember 1988
Indienststellung 1989
Produktionszeit

nicht in Serie produziert

Stückzahl 1

Die Antonow An-225 „Mrija“ (ukrainisch Антонов Ан-225 Мрія, deutsch „Traum“, NATO-Codename Cossack) war ein von O. K. Antonow in der Sowjetunion entwickeltes sechsstrahliges Frachtflugzeug. Sie war das weltweit längste und schwerste eingesetzte Flugzeug und bis zum Erstflug der Stratolaunch Roc 2019 war sie auch das mit der größten Spannweite.[1]

Das einzige flugfähige Exemplar der Antonow An-225 wurde bei Kämpfen im Zuge des russischen Überfalls auf die Ukraine im Februar 2022 zerstört.[2][3][4]

Konstruktion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

An-225 beim Be- oder Entladen, vorne abgesenkt, Bugspitze hochgeklappt, darunter Laderampe (Flughafen Manchester, 2006)
Linkes Hauptfahrwerk, Blick von vorne heckwärts, Unterlegkeile unter einem Rad der 3. Achse (ungelenkt)

Die An-225 war eine vergrößerte Weiterentwicklung der vierstrahligen An-124 Ruslan. Sie wurde entwickelt, um die sowjetische Raumfähre Buran im Huckepackverfahren transportieren zu können. Dafür wurden Rumpf und Spannweite der An-124 um jeweils rund 15 Meter verlängert. Der Mittelflügel und die rumpfnahen Teile der Tragflächen wurden dazu neu konstruiert, um auf jeder Seite ein zusätzliches Strahltriebwerk anbringen zu können. Für den Transport der Außenlast auf der Rumpfoberseite konnte das mittige Seitenleitwerk der An-124 nicht beibehalten werden, da es in einem Bereich verwirbelter Luft gelegen hätte. Die An-225 erhielt daher zwei Seitenleitwerke außen an den Enden des vergrößerten Höhenleitwerks. Auch nach Ende des Buran-Projekts 1993 waren die Befestigungspunkte für die Raumfähre weiterhin vorhanden und als verkleidete Höcker oben auf dem Rumpf zu erkennen.[5] Weitere Besonderheiten:

  • In der oberen Kabine hinter dem Cockpit, die kleiner als bei der An-124 war, hatten 70 Personen Platz.
  • Auf eine Heckrampe wie bei der An-124 wurde verzichtet. Im Bug befand sich eine ausklappbare Laderampe.[5] An der Laderaumdecke angebrachte Hebezeuge konnten bis zu 30 t tragen.[6] Große Lasten konnten mit Hilfe eines bordeigenen, bei Bedarf mitgeführten Rollen- und Schienensystems bewegt werden.
  • Das Hauptfahrwerk hatte beidseitig jeweils sieben Zwillingsradsätze (statt fünf wie bei der An-124). Die hinteren vier waren steuerbar.
  • Das lenkbare Bugfahrwerk hatte zwei Fahrwerksbeine mit je zwei Rädern. Diese konnten auch bei stehendem Flugzeug teilweise eingezogen werden, wodurch der Flugzeugbug absank und zuletzt durch zwei in der Maschine eingebaute Hydraulikstempel abgestützt wurde. Im abgesenkten Zustand konnte das Flugzeug über eine in der Tür eingebaute Treppe ohne Gangway bestiegen und verlassen werden.
  • Die an beiden Bugfahrwerken zu befestigende Spezial-Schleppstange für die Bewegung am Boden war mit 1,2 Tonnen Masse die schwerste in der Luftfahrt und wurde immer mitgeführt. Für einen Einsatz in Südamerika nahm die Besatzung sogar einen am Heimatflughafen stationierten Flugzeugschlepper mit, da die auf dem Flughafen Iquique vorhandenen Schlepper zu schwach waren.[7] Im Frachtraum wurden auch mehrere Reserveräder mitgeführt.
  • Es war bei Antonov Airlines üblich, funktionsfähige Triebwerke von einem vorübergehend nicht benötigten Flugzeug zeitweise in einer anderen Maschine einzusetzen. Von den Lotarjow D-18-Triebwerken der An-225 haben die beiden innenliegenden Turbinen eine reine Antriebsfunktion und enthalten keine Zusatzaggregate wie Hydraulikpumpen oder Generatoren. Sie konnten auch in An-124 genutzt werden. Es dauere weniger als einen Tag, ein solches ausgebautes Triebwerk wieder an der Mrija zu montieren.[8]
  • Ein Flug erforderte zwei Piloten, zwei Bordingenieure, einen Navigator und einen Funker. Ein Projektleiter war für das Be- und Entladen sowie die sichere Unterbringung und Fixierung der Fracht im Flugzeug verantwortlich. 2018 gab es sechs Piloten, die die An-225 fliegen durften. Die Betreiberfirma und die Besatzungen legten wegen der Einzigartigkeit des Flugzeugs Wert darauf, möglichst viele Funktionen manuell zu steuern und möglichst wenig Computern zu überlassen.[5]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Entwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erstflug der An-225 am 21. Dezember 1988

Ursprünglich wurden drei Flugzeuge unter der Projektbezeichnung 402 mit der Option auf einen Anschlussauftrag über zwei weitere Maschinen und somit insgesamt fünf flugfähige An-225 bestellt.[9] Sie wurden beim sowjetischen Konstruktionsbüro Antonow unter Führung des Chefingenieurs Petro Balabujew ab 1985 entwickelt und gebaut.[10] 1987 wurden im Flugzeugwerk Nr. 84 in Taschkent sechs Tragflächenteile hergestellt und einzeln mit einer An-22 im Huckepackverfahren nach Kiew geflogen. Die erste der nun An-225 genannten Maschinen wurde 1988 fertiggestellt; die Fertigung des zweiten Exemplars wurde abgebrochen.

Einsatz 1988–1994[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die An-225 mit der Raumfähre Buran auf der Pariser Luftfahrtschau im Juni 1989

Der Rollout der An-225 fand am 30. November 1988, der Erstflug am 21. Dezember 1988 statt. Im März 1989 stellte sie im Rahmen der Flugerprobung 106 von der FAI anerkannte Gewichts-, Strecken- und Höhenweltrekorde auf, darunter mit 506,8 Tonnen den für das höchste Fluggewicht. Im Mai 1989 begann die Flugerprobung mit der Raumfähre Buran (105 Tonnen Maximalgewicht). Im Juni 1989 wurde die Maschine mit der Buran auf dem Pariser Aérosalon zum ersten Mal im Westen gezeigt. (Luftfahrzeugkennzeichen: SSSR-480182, ab Juni 1989 SSSR-82060, ab 1992 UR-82060).

Die An-225 war bis 1994 regelmäßig auf dem Moskauer Aerosalon und auch auf dem Aerosalon in Singapur zu Gast. Nach der Einstellung des Buran-Programms wurde sie im April 1994 zunächst außer Dienst gestellt.

Einsatz 2001–2022[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ansicht beim Landen, Heck mit blauen Zierstreifen
In neuer Lackierung im August 2009 in Frankfurt-Hahn
Landung der An-225 in Warschau Chopin, 14. April 2020

Als in der Ukraine und den anderen Staaten der ehemaligen Sowjetunion viele Betriebe privatisiert wurden, wurde die An-225 reaktiviert.

Am 7. Mai 2001 fand der zweite Erstflug in Kiew statt; im Juni 2001 kam sie wieder zum Pariser Aérosalon. Seit Dezember 2001 – nach dem Erhalt aller nötigen Zulassungen und dem Abschluss entsprechender Versicherungen für den internationalen Luftfrachtdienst – wurde das Flugzeug weltweit als Transportmittel für besondere Aufgaben von der ukrainischen Antonov Airlines im Charterverkehr betrieben.

Ab Herbst 2008 bekam die An-225 ein verändertes äußeres Farbschema. Der rote Zierstreifen wurde durch einen blauen ersetzt, wodurch das Erscheinungsbild der Maschine dem der von Antonov Airlines betriebenen An-124 angepasst wurde. Im August 2009 gab es eine erneute Änderung. Seitdem verlief in Anlehnung an die ukrainischen Landesfarben eine geschwungene blaue Linie unterhalb einer ebenfalls geschwungenen gelben Linie längs des Rumpfes.[11]

Vom Erstflug 1988 bis 2012 hatte das Flugzeug über 1000 Starts und Landungen. Mit bis dahin nur rund 5000 Flugstunden hatte es noch lange nicht die vorgesehene Betriebszeit von 24.000 Stunden erreicht.[12]

Der umfangreichste Einsatz war der Transport von zwölf je 150 Tonnen schweren Abhitzekesseln von Flughafen Iquique an der Pazifikküste über die Anden zum Flughafen Chimoré innerhalb von vier Wochen.[5][7]

Die An-225 parkte, wenn sie sich nicht im Einsatz befand, auf dem Flughafen Kiew-Hostomel bei Kiew. Infolge der Spannungen zwischen der Ukraine und Russland ab 2014 stand sie monatelang still, weil benötigte, bisher aus Russland gelieferte Ersatzteile nun aus anderen Ländern beschafft werden mussten.[6]

In den Jahren 2019 und 2020 wurde die Maschine über 18 Monate hinweg generalüberholt und erhielt dabei ein neues Steuerungsprogramm für die sechs D-18T-Triebwerke. Ende März 2020 absolvierte sie erfolgreich einen zweistündigen sowie einen kürzeren Testflug.[13][14]

Der erste kommerzielle Flug nach über einjähriger Pause startete am 11. April 2020 von Kiew nach Tianjin in der Volksrepublik China. Mit einem Tankstopp in Almaty in Kasachstan flog sie am 12. April weiter über die Mongolei und die Wüste Gobi zum Tianjin Binhai International Airport der Hafenstadt südöstlich von Peking. Dort wurde die Maschine mit der Flugnummer ADB354F kurz nach 23:00 Uhr Ortszeit erwartet und „mit medizinischer Ausrüstung“ zur Bekämpfung der COVID-19-Pandemie in Europa beladen. Von Tianjin flog die An-225 anschließend nach Polen. Am Dienstag, den 14. April landete sie auf dem Chopin-Flughafen Warschau der polnischen Hauptstadt Warschau mit schätzungsweise sieben Millionen Masken, mehreren hunderttausend Overalls und mehreren hunderttausend Helmen.[15]

Zerstörung im Russland-Ukraine-Krieg 2022[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blick von Norden auf den Brand vom 27. Februar 2022 im Hangar. Das Heck der An-225 zeigt zur Kamera.

Der letzte Transportauftrag der Mrjia führte am 3. und 4. Februar 2022 von China über Bishkek zum Flughafen Billund (Dänemark), ihr letzter Flug von dort am 5. Februar 2022 zum Flughafen Kiew-Hostomel.[16][17] Da die Mrija in nächster Zeit nicht gebraucht wurde, baute man das rechte innere Triebwerk ab dem 6. Februar aus, um es vorübergehend in einer An-124 einzusetzen. Am Abend des 23. Februar 2022 war das Triebwerk wieder an der An-225 montiert und die betriebsfähige Maschine mit 70 t Treibstoff befüllt, was für einen Flug bis Leipzig gereicht hätte. Auch eine einsatzbereite Besatzung soll bereitgestanden haben.[8]

Schon am 24. Februar 2022, dem ersten Tag des russischen Überfalls auf die Ukraine, versuchten die Streitkräfte Russlands, den Flugplatz mit einer Luftlandung einzunehmen. Der Platz blieb umkämpft und der Hangar, in dem die An-225 abgestellt war, stand am 27. Februar nach einem Luftangriff in Brand.[18] Ukroboronprom teilte zunächst mit, dass die Wiederherstellung schätzungsweise drei Milliarden US-Dollar kosten und mindestens fünf Jahre dauern würde.[19][20]

Im Zuge einer Untersuchung zum Verlust des Flugzeugs musste Antonow-Chef Sergej Bytschkow Ende März 2022 seinen Posten aufgeben. Ihm wurde vorgeworfen, Warnungen über die bevorstehende Gefahr für das Flugzeug fahrlässig ignoriert und auch keine rechtzeitige Entscheidung getroffen zu haben, es in Sicherheit bringen zu lassen.[21]

Schadensbild
Die zerstörte An-225 am 8. April 2022

Nach der Vertreibung der russischen Truppen aus dem Gebiet des Flughafens besichtigte Pilot Dmytro Antonow, der die Maschine beim letzten Einsatz Anfang Februar 2022 noch gesteuert hatte, Anfang April das Wrack. Seiner Einschätzung nach befindet sich das Flugzeug in einem irreparablen Zustand: Die Frontpartie ist bis weit in den Flügelkasten hineinreichend komplett vernichtet, die drei rechten Triebwerke und die vorderen Radsätze des Hauptfahrwerks sind schwer beschädigt. Das Wrack weist zahlreiche Einschusslöcher auf und die rechte Tragfläche ist nahe dem Rumpf angebrochen. Einzig die drei linken Triebwerke, die vier oder fünf hinteren Radsätze des Hauptfahrwerks sowie das Heckleitwerk könnten möglicherweise wiederverwendet werden. Ein genaueres Schadensbild soll durch Experten festgestellt werden.[22]

Die zweite An-225[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Bau der zweiten Maschine, deren Zelle zunächst für statische Belastungstests verwendet wurde,[23] wurde schleppend betrieben und bislang nicht beendet. Die unfertige Maschine ist komplett im Kiewer Werk eingelagert (Stand: April 2022). 1998 gab es Bestrebungen, die unvollendete Maschine für das Frachtcharterunternehmen Air Foyle fertigzustellen; die Kosten dafür wurden von Air Foyle auf 160 Millionen US-Dollar geschätzt. Auch über den Bau einer dritten Maschine wurde nachgedacht. Geplant war der Einsatz als Transporter für Teile von Delta- und Atlas-Trägerraketen oder Flugzeugsektionen; der komplette Rumpf einer Boeing 737 passt in den Laderaum einer An-225.

Es gab eine zweite Initiative zur Wiederbelebung des Projekts. Laut ukrainischen Medien kündigte Nikolai Rudkowski, Verkehrsminister des Landes, nach einem Besuch des Herstellers die Fertigstellung der zweiten Maschine an. Demzufolge sollten bis zu 120 Millionen US-Dollar aus ukrainischen Staatsmitteln bereitgestellt werden, um das Flugzeug bis Mitte 2008 zu vollenden. Seit 2006 gab es jedoch keine weiteren Ankündigungen und Erklärungen hierzu. Die letzten verfügbaren Fotos aus dem Jahr 2004 zeigen die Maschine in gut erhaltenem, aber noch sehr rudimentärem Zustand.[24] Am 20. August 2008 wurde die Maschine für einen Tag ins Freie geschoben.[25]

2012 äußerte der Generaldirektor von Antonov Airlines, dass es aufgrund der stark zurückgegangenen Buchungen infolge der weltweiten Finanzkrise wahrscheinlich niemals zur Montage des zweiten Flugzeuges kommen werde. So wurde die An-225 in den Jahren 2011 und 2012 höchstens ein- bis zweimal im Monat benutzt und hatte beispielsweise von Mai bis Oktober 2012 keinen einzigen Flugeinsatz.[26]

Ende August 2016 gab Antonow bekannt, einen Kooperationsvertrag mit dem chinesischen Luftfahrtunternehmen Aerospace Industry Corporation of China (AICC) unterzeichnet zu haben. Antonow wolle die zweite An-225 vollenden, modernisieren und an AICC ausliefern. Danach solle eine Lizenzversion in China in Serie produziert werden.[27] Der Verkauf dieser Lizenz an AICC, „eine Im- und Exportfirma mit einem Büro in Hongkong“, wurde von dem Ex-Vizeverkehrsminister der Ukraine als „negative[s] Signal für den ukrainischen Flugzeugbau“ und Ausverkauf der ukrainischen Luftfahrtindustrie bewertet.[28] Es wurde als Weg gesehen, weitere Flugzeuge zu finanzieren.

Überflug der An-225 am Flughafen Chopin in Warschau, 14. April 2020

Weiterentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eine vergrößerte und verbesserte Version mit acht Triebwerken und dem Namen An-325 war in Planung, wurde aber nicht realisiert.

Guinness-Buch der Rekorde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Frontansicht der An-225, Militärflugplatz Lajes, April 2004

Die An-225 hält folgende Rekorde für die schwerste transportierte Luftfracht in einem Flugzeug:

  • Ölpipeline-Ausrüstung mit einem Gewicht von 247 Tonnen auf einem Flug von Prag nach Taschkent am 16. Juni 2004.[29]
  • Das schwerste einzelne Frachtstück war ein 187 Tonnen[6] schwerer Generator für ein Gaskraftwerk, der am 11. August 2009 mit der An-225 vom Flughafen Frankfurt-Hahn nach Armenien transportiert wurde.[30][31] Dieser Flug erhielt ebenfalls eine Eintragung im Guinness-Buch der Rekorde.
  • Beim Flug vom Flughafen Tianjin mit Ankunft in Warschau am 14. April 2020 wurde mit rund 1000 Kubikmeter Frachtvolumen an medizinischer Ausrüstung so viel Fracht in einem Flugzeug transportiert wie nie zuvor. Der Rekord wurde am 19. April 2020 in Frankreich zum ersten Mal wiederholt und am 23. April in ihrer Heimatstadt Kiew zum zweiten Mal. Während der Covid-19-Pandemie fanden zahlreiche ähnliche Transporte statt.[32]

Technische Daten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dreiseitenriss
Kenngrößen Daten
Besatzung 7 Personen, davon 6 im Cockpit
Länge 84 m[33]
Flügelspannweite 88,4 m
Spannweite Heckleitwerk 32,65 m
Flügelfläche 905 m²
Flügelstreckung 8,63
Tragflächenbelastung minimal (Leermasse): 193 kg/m²
maximal (max. Startmasse): 663 kg/m²
Höhe 18,1 m[33]
Frachtraumabmessung Länge: 43,3 m
Breite: 6,4 m
Höhe: 4,4 m
Frachtraumvolumen 1220 m³
Leermasse ca. 285 t
max. Startmasse ca. 640 t[34]
max. Zuladung intern/extern: 250 t[35]
Höchstgeschwindigkeit 850 km/h
Dienstgipfelhöhe 11.000 m
Reichweite ohne Zuladung: 15.400 km
mit 200 t Zuladung: 4.500 km
mit maximaler Zuladung: 2.500 km
Startweg mit maximaler Zuladung: 3500 m[36]
Triebwerke 6 Mantelstromtriebwerke ZMKB
Lotarjow D-18T mit je 229,85 kN Schub
Luftfahrzeugkennzeichen UR-82060[37]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vergleich der Antonow An-225 mit anderen Großflugzeugen:
Airbus A380, Antonow An-225, Boeing 747-8I, Hughes H-4, Scaled Composites Stratolaunch

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • A. Golz, T. Pfeiffer: Gigant der Lüfte im Corona-Dauereinsatz. In: FliegerRevue, Nr. 7/2020, S. 14–16.
  • Jefim Gordon, Dmitriy Komissarow: Antonov’s Heavy Transports: From the An-22 to An-225, 1965 to the Present. Schiffer Publishing 2020, ISBN 978-0-7643-6071-8.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Antonow An-225 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Flugzeuglexikon: Antonov An-225. (Nicht mehr online verfügbar.) In: airliners.de. Archiviert vom Original am 4. Mai 2010; abgerufen am 10. November 2010.
  2. Neue Bilder zeigen zerstörte Antonov An-225. In: aeroTELEGRAPH. 4. März 2022, abgerufen am 4. März 2022 (Schweizer Hochdeutsch).
  3. Videos zeigen brennende und zerstörte Antonow An-225
  4. Neue Bilder zeigen Schäden an zerstörter Antonov An-225. In: aeroTELEGRAPH. 2. April 2022, abgerufen am 2. April 2022 (Schweizer Hochdeutsch).
  5. a b c d Welt.de: ANTONOV 225 – Das größte Flugzeug der Welt auf YouTube, 8. Juli 2019, abgerufen am 12. November 2021 (nicht verfügbar).
  6. a b c Christoph Seidler, DER SPIEGEL: Antonow 225 Mrija: Willkommen im größten Flugzeug der Welt. Abgerufen am 8. März 2021.
  7. a b Antonov An-225 stellt in Südamerika Rekord auf. In: aeroTELEGRAPH. 6. August 2018, abgerufen am 8. Februar 2021.
  8. a b youtube-Kanal von Dymitro Antonov / Video vom 28. Kriegstag: "Könnte Mriya an diesem Tag wegfliegen?" (mit deutschen Untertiteln der Google-Übersetzungsfunktion). Abgerufen am 5. April 2022 (deutsch).
  9. Jefim Gordon, Dmitriy Komissarow: Antonov’s Heavy Transports: From the An-22 to An-225, 1965 to the Present. Schiffer Publishing 2020. ISBN 978-0-7643-6071-8. S. 218
  10. Ulrike Ebner: Flugzeuge in der Raumfahrt. Starthilfe ins All. In: Klassiker der Luftfahrt, Nr. 5/2022, Motor Presse, Stuttgart, ISSN 1860-0654, S. 54.
  11. Vassili Petrovitch: Antonov 225 Mriya – Description. In: www.buran-energia.com. Abgerufen am 4. März 2021 (englisch).
  12. Andreas Spaeth: Laster der Lüfte. In: Süddeutsche Zeitung. 22. Oktober 2012, S. 33 (aspapress.com [PDF; 122 kB]).
  13. Nach monatelanger Modernisierung: Das größte Flugzeug der Welt hebt wieder ab. 31. März 2020, abgerufen am 2. April 2020.
  14. Patrick Zwerger: Nach Wartungspause: Die Antonow An-225 ist zurück. 25. März 2020, abgerufen am 2. April 2020.
  15. Antonow An-225: Das größte Flugzeug der Welt fliegt sieben Millionen Masken nach Europa. 12. April 2020, abgerufen am 13. April 2020.
  16. Abschied vom Traum, Nowaja Gaseta, 2. März 2022
  17. Das war die letzte Reise der Antonov An-225. In: aeroTELEGRAPH. 8. März 2022, abgerufen am 9. März 2022 (Schweizer Hochdeutsch).
  18. У результаті російської атаки згорів найбільший в світі літак «Мрія» (Ukrainisch) Radio Svoboda. 27. Februar 2022. Abgerufen am 27. Februar 2022.
  19. luk: Antonow An-225 „Mriya“ bei Krieg in Ukraine zerstört. In: Focus Online. 27. Februar 2022, abgerufen am 27. Februar 2022.
  20. Russians destroy An-225 "Mriya", it will be restored at the expense of the occupant. Abgerufen am 28. Februar 2022 (englisch).
  21. Antonow-Generaldirektor Bychkow ist seinen Job los - Wegen Zerstörung der An-225. Abgerufen am 31. März 2022 (deutsch).
  22. Keine Hoffnung für Riesenflieger AN-225. Abgerufen am 4. April 2022.
  23. Jefim Gordon, Dmitriy Komissarow: Antonov’s Heavy Transports: From the An-22 to An-225, 1965 to the Present. Schiffer Publishing 2020. ISBN 978-0-7643-6071-8. S. 216
  24. Foto der zweiten An-225 in der Werkshalle; September 2004, airliners.net
  25. Foto der zweiten An-225 im Freien
  26. Laster der Lüfte, Süddeutsche Zeitung, 22. Oktober 2012, online als PDF verfügbar unter: Andreas Spaeth: Laster der Lüfte (PDF; 125 kB)
  27. https://www.ingenieur.de/technik/wirtschaft/unternehmen/kuenftig-baut-china-groesste-frachtflugzeug-welt/
  28. André Ballin: Antonow An 225: Ein Riesenvogel auf Schlingerkurs. In: handelsblatt.com. 2. September 2016, abgerufen am 2. Dezember 2016.
  29. An-225 sets new record for payload. flightglobal.com, 29. Juni 2004.
  30. Bilderserie, u. a. größtes Frachtstück in Antonov verladen. swr.de, abgerufen am 7. April 2010.
  31. SWR-Reportage 200 Tonnen heben ab – Wie ein Luftfahrtrekord geschafft wird auf Youtube, abgerufen am 24. Juli 2018.
  32. „Mrija“ knackt Weltrekord – dreimal in zehn Tagen, abgerufen am 1. November 2020
  33. a b projection. Antonov Company. Abgerufen am 28. Dezember 2015.
  34. Largest aircraft by weight (ever). In: GuinessWorldRecords (Hrsg.): Guinness World Records. (Online [abgerufen am 28. März 2018]).
  35. Flugzeugtypen der Welt. Modelle, Technik, Daten. Bechtermünz, Augsburg 1997, ISBN 3-86047-593-2 (amerikanisches Englisch: The encyclopedia of world aircraft. Übersetzt von Thema Produktmarketing und Werbung mbH, München).
  36. Greg Goebel: The Antonov Giants: An-22, An-124, & An-225. vectorsite.net. 1. Oktober 2011. Archiviert vom Original am 29. Juni 2011. Abgerufen am 22. Oktober 2011.
  37. Karsten Palt: Antonow / Antonov An-225 Mrija – Technische Daten / Beschreibung. In: flugzeuginfo.net. Abgerufen am 29. Juni 2016.