Antony and the Johnsons

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Anohni (2008, damals Antony Hegarty)
Anohni (2008, damals Antony Hegarty)
Chartplatzierungen
Erklärung der Daten
Alben[1][2]
I Am a Bird Now
  AT 71 24.07.2005 (1 Wo.)
  UK 16 
Gold
Gold
28.05.2005 (17 Wo.)
Another World
  US 179 25.10.2008 (1 Wo.)
The Crying Light
  DE 15 30.01.2009 (5 Wo.)
  AT 21 30.01.2009 (6 Wo.)
  CH 7 01.02.2009 (7 Wo.)
  UK 18 31.01.2009 (3 Wo.)
  US 65 07.02.2009 (3 Wo.)
Swanlights
  DE 29 22.10.2010 (2 Wo.)
  AT 30 22.10.2010 (3 Wo.)
  CH 32 24.10.2010 (3 Wo.)
  UK 28 23.10.2010 (2 Wo.)
  US 122 30.10.2010 (1 Wo.)
Cut the World
  DE 27 17.08.2012 (2 Wo.)
  AT 24 17.08.2012 (2 Wo.)
  CH 27 19.08.2012 (3 Wo.)
  UK 41 18.08.2012 (1 Wo.)
Hopelessness (nur Anohni)
  DE 29 13.05.2016 (2 Wo.)
  AT 28 20.05.2016 (2 Wo.)
  CH 17 15.05.2016 (3 Wo.)
  UK 26 19.05.2016 (2 Wo.)
  US 121 28.05.2016 (1 Wo.)
Singles[1]
Hope There’s Someone
  UK 44 28.05.2005 (5 Wo.)
You Are My Sister
  UK 39 03.12.2005 (4 Wo.)

Antony and the Johnsons war eine US-amerikanische Band aus New York, bekannt geworden durch die transgender-Sängerin, Liederschreiberin und Pianistin Anohni (vormals Antony Hegarty). Anohni, die künstlerisch mit verschiedenen Medien arbeitet und sich außerdem für die Rechte von Minderheiten engagiert, wurde zu einem Vorbild der transgender-Bewegung.[3][4][5]

Biografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anohni ist transgender, sie wurde 1971 als Antony Hegarty in Chichester, Sussex (England) geboren. Sie zog mit ihren Eltern 1977 nach Amsterdam, bevor sich die Familie im darauffolgenden Jahr in Kalifornien niederließ. Als Teenager begeisterte sie sich für den zeitgenössischen britischen Synthiepop, insbesondere für so gefühlsgeladene Torch-Song-Interpreten wie Marc Almond und Boy George. Im Jahre 1990 zog sie nach Manhattan, wo sie mit Partnerin Johanna Constantine den künstlerischen Zusammenschluss der Blacklips gründete.[6]

Als der britische Neofolk-Musiker David Tibet von Current 93 ein Demo zu hören bekam, bot er an, Hegartys Musik auf seinem Label Durtro zu veröffentlichen. Die erste Veröffentlichung war 2000 eine Split-CD mit je einem Song von Current 93 (Immortal Bird) und dem Track Cripple And The Starfish von Antony And The Johnsons. Kurz darauf erschien das Debüt-Album Antony and the Johnsons. Den Bandnamen bezog sie auf die New Yorker Transgender-Aktivistin Marsha P. Johnson.[7] 2001 folgte die EP I Fell in Love with a Dead Boy, die zusätzlich zum Titel-Track die Cover-Version eines Songs von David Lynch/Angelo Badalamenti und einen Song von Current 93 enthält.

Nachdem der Produzent Hal Willner die EP hörte und sie Lou Reed präsentierte, rekrutierte dieser Hegarty umgehend für sein Projekt The Raven. Im Zuge der fortan wachsenden Aufmerksamkeit verpflichtete Antony sich bei dem US-amerikanischen Label Secretly Canadian. Dort erschien mit The Lake eine weitere EP, bei der Lou Reed auf einem der Tracks als Gast mitwirkt. Zudem veröffentlichte Secretly Canadian das Debüt-Album 2004 erneut, womit es ein breiteres Publikum erreichte. Das zweite Album mit voller Länge – I Am a Bird Now (2005) – wurde von Kritikern hochgelobt und unter anderem mit dem britischen Mercury Music Prize ausgezeichnet.[8]

Hegartys Stimme wurde mit der von Sängern und Sängerinnen wie Billie Holiday, Nina Simone und Otis Redding verglichen.[9] Zahlreiche prominente Kollegen schätzen Antonys Werk, darunter Philip Glass, Marc Almond, Lou Reed, Devendra Banhart und die auf I Am a Bird Now auftretenden Gastsänger Boy George und Rufus Wainwright.[10][11]

Hegarty ist auf dem Album Volta (2007) von Björk als Gastsängerin zu hören. In zwei Liedern (The Dull Flame of Desire; My Juvenile) singen beide im Duett. 2008 sang Hegarty zusammen mit Herbert Grönemeyer den Song Will I Ever Learn? für dessen Best-of-Album Was muss muss ein. Außerdem wirkte sie 2008 beim Musik-Projekt Hercules and Love Affair mit. Am 19. Januar 2009 erschien das Album The Crying Light. Die erste Single Another World war vorab am 10. Oktober 2008 veröffentlicht worden. Das bereits Monate zuvor angekündigte Swanlights mit elf neuen Songs erschien am 10. Oktober 2010. Mit Fletta enthält es wiederum ein Duett mit Björk. Bereits im August 2010 erschien eine Vorläufer-EP, die vom aktuellen Album nur den Song Thank You for Your Love (auch als Video erhältlich) enthielt, außerdem eine Coverversion von Imagine. Der schwedische DJ Avicii produzierte für sein Debüt-Album True eine House-Version von Hope There's Someone. Den Text steuerte die schwedische Idol-Teilnehmerin Linnea Henriksson bei.[12]

Seit 2015 nennt sich Antony Hegarty Anohni und produziert seitdem Musik unter diesem Namen.[13] Am 6. Mai 2016 veröffentlichte Anohni das Album Hopelessness.[14][15][16][17]

2016 wurde Ahnoni als erste Trans-Person für den renommierten Academy Award (Oscar) vorgeschlagen. Sie lehnte die Auszeichnung ab, unter anderem, weil ihr Song über den Klimawandel nicht akzeptiert wurde, und nahm nicht an der Preisverleihung teil.[18][19]

2016 wurde Anohnis bildnerisches, malerisches und zeichnerisches Werk in der Kunsthalle Bielefeld erstmals ausgestellt.[20][21][22][23]

Sie arbeitet auch mit Daniel Lopatin alias Oneohtrix Point Never zusammen.[24][25]

Stil[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Songs von Antony and the Johnsons sind Balladen, die zumeist in kammermusikalischer Besetzung mit Klavier, Cello, Geigen und akustischen Gitarren eingespielt sind, wobei hin und wieder auch Schlagzeug und elektrischer Bass hinzukommen.[26] Dominiert werden die Songs durch Anohnis Stimme mit fast kontinuierlich präsenten Vibrato. Die Songs sind durchgehend sehr melancholisch, erzählen von der Fremdheit in der Welt, von sehnsuchtsvollen Momenten der Liebe und von dem Wunsch, ein Anderer und somit frei zu sein.[27] Indirekt thematisiert Anohni hierin auch ihre Lebenssituation als transsexuelle Person.[28] Der sentimentale Song Cripple and the Starfish ist Teil des Soundtracks der ARD-Tatort Folge „Dornröschens Rache“.[29]

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Antony and the Johnsons (Durtro 2000; Secretly Canadian 2004) in Europa auf Cargo Records
  • I Am a Bird Now (Secretly Canadian 2005) in Europa auf Rough Trade Records
  • The Crying Light (Secretly Canadian 2009) in Europa auf Rough Trade Records
  • Swanlights (Rough Trade/Beggars Group/Indigo 2010)[30]
  • Cut the World (2012) in Europa auf Rough Trade Records
  • Del suo veloce volo (2013) auf Universal Music, Mitschnitt eines Konzerts mit Franco Battiato
  • Turning (2014) in Europa auf Rough Trade Records, Live Musik-CD als auch Film-DVD mit Performance von Charles Atlas
  • Hopelessness (2016, nur Anohni)[31][32]

EPs und Singles[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Cripple And The Starfish (Durtro 2000), Split-CD mit Current 93
  • I Fell in Love with a Dead Boy (Durtro 2001)
  • The Lake (Secretly Canadian 2004)
  • Hope There’s Someone (Secretly Canadian 2004) in Europa auf Rough Trade Records
  • You Are My Sister (Secretly Canadian 2005) in Europa auf Rough Trade Records
  • Whose Are These / Tears Tears Tears (NO 7" Hot Rod Magazine 31 2006)
  • Another World (Secretly Canadian 2008) in Europa auf Rough Trade Records
  • Aeon/Crazy in Love (Secretly Canadian 2009) in Europa auf Rough Trade Records
  • Anohni: 4 Degrees (2015)

Videoclips[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Hope There’s Someone (2005, Regie: Glen Fogel)
  • You Are My Sister (2005, Regie: Charles Atlas)
  • Cripple and the Starfish (2006, Regie: Claire Carré)
  • Another World (2008, Regie: Colin Whitaker)
  • Epilepsy Is Dancing (2009, Regie: AFAS)
  • Thank You for Your Love (2010, Regie: David Boatman)

Gastauftritte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Poison auf Tales Of A Grass Widow von CocoRosie (2013)
  • Tears For Animals auf Tales Of A Grass Widow von CocoRosie (2013)
  • Prisoner auf See the Light (2010) von Jessica 6 (Kollegin Nomi Ruiz von Hercules and Love Affair)
  • Forgiveness auf Heart von Elisa Toffoli (2009)
  • Beautiful Boyz auf Noah’s Ark von CocoRosie (2009)
  • I Was Young When I Left Home Duett mit Bryce Dessner auf Dark Was the Night-Compilation (2009)
  • als Duettpartner beim Song Will I Ever Learn auf Herbert Grönemeyers Best-of-Album Was muss muss (2008)
  • Otto; or, Up with Dead People von Bruce LaBruce
  • Blind und andere Tracks auf dem gleichnamigen Album von Hercules & Love Affair (2008)
  • The Snow Abides, How God Moved at Twilight und Your Eyes Close auf The Snow Abides von Michael Cashmore (2007)
  • Knockin’ on Heaven’s Door auf dem I’m-Not-There-Soundtrack (2007)
  • als Duettpartner beim Song Beauty auf Linda Thompsons Album Versatile Heart (2007)
  • Dull Flame of Desire und My Juvenile auf Björks Volta (2007)
  • All There Is to Tell auf Golden Boy von Reuben Butchart (2007)
  • Bird Gerhl auf V wie Vendetta Motion Picture Soundtrack (2006)
  • If It Be Your Will auf Leonard Cohen – I’m Your Man Motion Picture Soundtrack (2006)
  • Nighttime and Morning auf Desert Doughnuts von Metallic Falcons (2006)
  • Idumæa und The Beautiful Dancing Dust auf Black Ships Ate the Sky von Current 93 (2006)
  • Semen Song for John Bidgood auf The Rose Has Teeth in the Mouth of the Beast von Matmos (2006)
  • One More Try auf dem Album Dial 0 von My Robot Friend (2006)
  • I Defy auf dem Album Real Life von Joan as Police Woman (2006)
  • Don’t Fall auf If I Were You von Jason Hart (2005)
  • Happy X-mas (War Is Over) im Duett mit Boy George Auf Help: A Day in the Life (2005)
  • Beautiful Boyz auf CocoRosies Noah's Ark (2005)
  • Old Whore’s Diet auf Rufus Wainwrights Want Two (2005)
  • Came So Far for Beauty Konzert zu Ehren Leonard Cohens (2005)
  • Candy Says auf Lou Reeds Animal Serenade (2004)
  • A Little Bit of Time auf Red Tape von Brooks (2004)
  • You Stand Above Me, The Lake und Cripple and the Starfish auf Live at St Olaves, Split-EP mit Current 93 (2003)
  • Calling for Vanished Faces I, This Carnival Is Dead and Gone und Virgin Mary, (PanDurtro, 2003) Split 7" Single mit Current 93 (Auflage: 500)
  • Perfect Day und Change auf Lou Reeds Album The Raven (2003)
  • Blood on the Door auf Breadcrumb Sins von Jamie Saft (2003)
  • Whilst the Night Rejoices Profound and Still auf Live at the Teatro Iberico von Current 93 (2003)
  • Poisonous Storytelling, One, Christian Prayers, Contempt for You, Killing His Family und Who Will Save Us auf Hercules and Love Affairs Album In Amber (Juni 2022; BMG, CD und Vinyl-LP)[33]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Chartquellen: DE AT CH UK US
  2. Auszeichnungen für Musikverkäufe: UK
  3. ANOHNI. MY TRUTH. Ausstellung in der Kunsthalle Bielefeld. Kulturstiftung des Bundes, abgerufen am 30. Oktober 2022.
  4. deutschlandfunk.de: Anohni alias Antony Hegarty - Transgender, Politik und Pop. Abgerufen am 30. Oktober 2022.
  5. deutschlandfunkkultur.de: "The Crying Light" von Antony and the Johnsons. Abgerufen am 30. Oktober 2022.
  6. Anohni, the artist once known as Antony Hegarty, on life beyond the Johnsons. In: The Guardian. 9. April 2016, abgerufen am 30. Oktober 2022 (englisch).
  7. Interview: Antony and the Johnsons. In: Velle. Abgerufen am 20. September 2016.
  8. Jon Pareles: Anohni: Embracing a New Name, and Sound. In: The New York Times. 21. April 2016, ISSN 0362-4331 (nytimes.com [abgerufen am 30. Oktober 2022]).
  9. Martin Tege: Anohni live in der Elbphilharmonie mit yMusic aus New York: Nymphe in Weiß. In: FINK.HAMBURG. 19. April 2017, abgerufen am 30. Oktober 2022.
  10. Musik - Aus Antony wurde Anohni – die tieftraurige Stimme blieb. In: SRF - Kultur. 21. September 2016, abgerufen am 30. Oktober 2022.
  11. Westzeit - ANTONY & THE JOHNSONS. Abgerufen am 30. Oktober 2022.
  12. Antony & the Johnsons: Turning: A Musical Documentary, PopMatters. In: PopMatters. 12. November 2014, abgerufen am 30. Oktober 2022 (amerikanisches Englisch).
  13. Anohni, the artist once known as Antony Hegarty, on life beyond the Johnsons. The Guardian, 9. April 2016, abgerufen am 30. Oktober 2022 (englisch).
  14. deutschlandfunkkultur.de: "Hopelessness" von Anohni - Aggressiver und politischer als Antony. Abgerufen am 30. Oktober 2022.
  15. Anohni – laut.de – Band. Abgerufen am 30. Oktober 2022.
  16. Enrico Ippolito: Transgender-Musikerin Anohni: Neues Album "Hopelessness". In: Der Spiegel. 6. Mai 2016, ISSN 2195-1349 (spiegel.de [abgerufen am 30. Oktober 2022]).
  17. Tamara Marszalkowski: Album der Woche: Ein kuckuckseierlegender Phönix. In: FAZ.NET. ISSN 0174-4909 (faz.net [abgerufen am 30. Oktober 2022]).
  18. Oscars 2016: Anohni boycotts 'degrading' ceremony. The Guardian, 26. Februar 2016, abgerufen am 30. Oktober 2022 (englisch).
  19. David Ehrlich, David Ehrlich: Trans Nominee Anohni on Why She's Boycotting Oscars. In: Rolling Stone. 25. Februar 2016, abgerufen am 30. Oktober 2022 (amerikanisches Englisch).
  20. Carola Padtberg: "My Truth" von Anohni: Ausstellung in der Kunsthalle Bielefeld. In: Der Spiegel. 22. Juli 2016, ISSN 2195-1349 (spiegel.de [abgerufen am 30. Oktober 2022]).
  21. Der Himmel ist eine Vagina: Eindrucksvolle Ausstellung von Transgender-Ikone Anohni in Bielefeld. Abgerufen am 30. Oktober 2022.
  22. Anohni - My Truth. James Elaine - Peter Hujar - Kazuo Ohno. Kunsthalle Bielefeld, abgerufen am 30. Oktober 2022.
  23. deutschlandfunkkultur.de: Anohni-Ausstellung "My Truth" in Bielefeld - Wenn der Eisbär dreimal stirbt. Abgerufen am 30. Oktober 2022.
  24. Steffen Greiner: Neues Album von Oneohtrix Point Never: Technik sehnt sich nach Dummheit. In: Die Tageszeitung: taz. 1. Juni 2018, ISSN 0931-9085 (taz.de [abgerufen am 1. Juni 2018]).
  25. Anohni live in Berlin: Nur Frauen können die Welt retten. In: Der Tagesspiegel Online. ISSN 1865-2263 (tagesspiegel.de [abgerufen am 30. Oktober 2022]).
  26. Ulrich Stock: Anohni: Ihr sollt kein Bild von mir sehen. ZEIT ONLINE, 3. April 2017, abgerufen am 30. Oktober 2022.
  27. Sophie Jung: Neues Album von Anohni: Zerrissene Gegenwart. In: Die Tageszeitung: taz. 18. Mai 2016, ISSN 0931-9085 (taz.de [abgerufen am 30. Oktober 2022]).
  28. Konzertkritik: Antony & The Johnsons: Widerstand ist zwecklos. In: Der Tagesspiegel Online. ISSN 1865-2263 (tagesspiegel.de [abgerufen am 30. Oktober 2022]).
  29. Musik: Antony & The Johnsons - Bilder & Fotos - WELT. Abgerufen am 30. Oktober 2022.
  30. Jon Pareles: Cries From the Heart, Crashing Like Waves. In: The New York Times. 28. Januar 2012, ISSN 0362-4331 (nytimes.com [abgerufen am 30. Oktober 2022]).
  31. Anohni: Arbeitskreistanz mit Wut im Bauch. Der Standard, abgerufen am 30. Oktober 2022 (österreichisches Deutsch).
  32. Anohni At The End Of The World. MTV, abgerufen am 30. Oktober 2022 (englisch).
  33. Dean Mayo Davies: Andy Butler & Anohni In Conversation. Anothermag.com. 16. Juni 2022. Abgerufen am 22. Juni 2022.Vorlage:Cite web/temporär