Anunnaki

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Die Anunnaki (seit Adad-Nirari III. selten auch dGÍŠ.U[1] auch Anunaki, Anunaku, Anunnaku, Anunnaka) sind in der mesopotamischen Mythologie die Götter der Unterwelt, die denen des Himmels, den Igigu, gegenübergestellt werden. Im Enūma eliš müssen die Igigi für die Anunnaki arbeiten, bis sie dagegen rebellieren. Sowohl die Igigi als die Anunnaki sind durch die Schicksalstafeln gebunden, über die Enki, bzw. in der assyrischen Mythologie Aššur verfügt.[2]

In populären Darstellungen werden die Anunnaki fälschlicherweise oft mit dem sumerischen Götterrat der Anunna gleichgesetzt. Der Prä-Astronautiker Zecharia Sitchin (1920–2010) beschreibt sie als Außerirdische von dem hypothetischen Planeten Nibiru, die die Menschen als Arbeitssklaven erschaffen hätten. Nach dem rechtsesoterischen Verschwörungstheoretiker David Icke (* 1952) sind sie dagegen vampirische Formwandler von ursprünglich reptiloider Gestalt aus dem Sternbild des Drachen und wollen auf der Erde eine totalitäre „Neuen Weltordnung“ errichten.[3]

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Hayim Tadmor 1973, The Historical Inscriptions of Adad-Nirari III. Iraq 35/2, 145
  2. A. R. George 1986, Sennacherib and the Tablet of Destinies. Iraq 48, 134
  3. Tyson Lewis und Richard Kahn: The Reptoid Hypothesis. Utopian and Dystopian Representational Motifs in David Icke's Alien Conspiracy Theory. In: Utopian Studies 16, 1 (2005), S. 51 ff.