Apachentanz (1906)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Filmdaten
OriginaltitelApachentanz
ProduktionslandDeutschland
OriginalspracheDeutsch
Erscheinungsjahr1906
Länge3 Minuten
Stab
RegieAlbert Kutzner
ProduktionOskar Messter
MusikJacques Offenbach?
Besetzung

Apachentanz war ein deutsches „Biophon“-Tonbild[1] aus dem Jahre 1906.

Hintergrund[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Film hatte eine Länge von ca. 60 bzw. 52 Metern auf einer Filmrolle, ca. drei Minuten.[2] Die Produktionsfirma Oskar Messters Projektions GmbH Berlin des Oskar Messter stellte diesen Film her.[3] Die Aufnahmen fanden in Messters Film-Atelier in der Friedrichstraße 16, Berlin, statt. Die Grammophonplatte wurde von der Deutschen Grammophon Aktiengesellschaft Berlin eigens für Messter hergestellt.[4] Gezeigt wurde ein ‘Apachentanz’, wie ihn die Angehörigen der Pariser Unterwelt, die sich Apachen[5] nannten und mit dem Indianerstamm in Nordamerika nichts als den Namen gemein haben, etwa von der Jahrhundertwende bis zum Ende des Ersten Weltkrieges auszuführen pflegten.[6] Zensiert wurde der Film allerdings erst am Tag vor Weihnachten 1910.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. vgl. Artikel bei grammophon-platten.de
  2. Filmlängenrechner, Bildfrequenz: 16 2/3
  3. vgl. Wedel S. 71 f., 91, 345; Zglinicki S. 281–284.
  4. vgl. Etikett: „Spezial-Aufnahme für Biophon“
  5. Arthur Dupin, ein Journalist, soll in einem Artikel 1902 und in seinen Pariser Milieubeschreibungen „Les Apaches de Belleville“ erstmals den Begriff „Apache“ aufgebracht haben. Siehe ludersocke.blog.de (Memento des Originals vom 22. Februar 2014 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/ludersocke.blog.de
  6. und der auch bald als modische Tanznummer in die Varietétheater kam, vgl. dazu Artikel „Aus Paris“ von Fritz Treusch, in Hamburger Nachrichten vom 20. März 1911 (HN/134Ab/20.3.11): „Der Apachetanz gehört seit zwei Wintern zu den unvermeidlichen „Kunstleistungen“ in den kleinen Tingeltangels und den großen Music-Halls. Der Charakterkomiker Max Dearly und die Mistinguett haben ihn zuerst „kunstmäßig“ ausgebildet. Jetzt kann und muss man ihn in jedem Montmatre-Nachtlokal genießen“ (zit. nach ludersocke.blog.de (Memento des Originals vom 22. Februar 2014 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/ludersocke.blog.de); Ritzel, Synkopen Tänze 1999, führt den Apachentanz von Jacques Offenbach („La Valse chaloupée“) an.