Apen

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Apen (Begriffsklärung) aufgeführt.
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Apen
Apen
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Apen hervorgehoben
Koordinaten: 53° 13′ N, 7° 49′ O
Basisdaten
Bundesland: Niedersachsen
Landkreis: Ammerland
Höhe: 3 m ü. NHN
Fläche: 76,83 km2
Einwohner: 11.334 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 148 Einwohner je km2
Postleitzahl: 26689
Vorwahlen: 04489, 04409(Godensholt), 04499(Nordloh/Tange)Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Vorwahl enthält Text
Kfz-Kennzeichen: WST
Gemeindeschlüssel: 03 4 51 001
Gemeindegliederung: 9 Bauerschaften
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Hauptstraße 200
26689 Apen
Webpräsenz: www.apen.de
Bürgermeister: Matthias Huber (SPD)
Lage der Gemeinde Apen im Landkreis Ammerland
Landkreis Wesermarsch Bad Zwischenahn Edewecht Apen Westerstede Rastede Wiefelstede Landkreis Ammerland Niedersachsen Landkreis Cloppenburg Oldenburg Landkreis Oldenburg Landkreis Leer Landkreis FrieslandKarte
Über dieses Bild

Die Gemeinde Apen (niederdeutsch Aap) ist die westlichste Gemeinde im Landkreis Ammerland in Niedersachsen (Deutschland).

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Apen liegt in der zur Oldenburger Geest gehörenden naturräumlichen Einheit des Aper Geestrandes und bildet den Übergang von der Parklandschaft Ammerland in das ostfriesische Fehngebiet. Die Gemeinde befindet sich im Zuflussgebiet der Ems und noch im tideabhängigen Bereich; der Höhenunterschied zwischen Ebbe und Flut beträgt knapp zwei Meter. In den vergangenen Jahrzehnten fanden umfangreiche Deichsicherungs- und Ausdeichungsmaßnahmen statt. Sie verhindern eine großflächige Überschwemmung des Gemeindegebietes in den Wintermonaten.

Die nächstgrößere Stadt ist Oldenburg, etwa 28 km östlich von Apen.

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeindeverwaltung Apen
Beschäftigte der Gemeindeverwaltung

Die Gemeinde Apen grenzt, im Uhrzeigersinn, beginnend im Osten, an die Stadt Westerstede und die Gemeinde Edewecht im Landkreis Ammerland, an die Gemeinde Barßel im Landkreis Cloppenburg und an die Gemeinden Detern und Uplengen im Landkreis Leer.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde Apen besteht aus neun Bauerschaften mit insgesamt 24 Ortsteilen:

  • Apen mit Roggenmoor sowie Teilen von Klauhörn und Lengenermoor
  • Augustfehn I
  • Augustfehn II mit Augustfehn III sowie den nicht zu Apen gehörenden Teilen von Klauhörn und Legenermoor
  • Espern mit Aperfeld, Apermarsch, Godensholterweg, Klampen und Winkel
  • Godensholt mit Godensholterfeld, Rothenmethen, Rinzeldorf
  • Hengstforde mit Aperberg, Hengstforderfeld und Teilen von Nordloh-Kanal
  • Nordloh mit Teilen von Nordloh-Kanal
  • Tange mit Teilen von Nordloh-Kanal
  • Vreschen-Bokel mit Bokelermoor und Holtgast

Klima und Natur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Landschaft der Gemeinde wird geprägt von kleinen geschwungenen Wasserläufen und schnurgeraden Kanälen, Fehnbrücken, grünen Deichen, historischen Wallhecken sowie dem einzigartigen Süßwasserwatt des Nordwestens. Durch die Nähe zur Nordsee herrscht ein ganzjährig gemäßigtes maritimes Klima. Allgemein sind Sommer und Herbst feuchter, Winter und Frühjahr dagegen etwas trockener. Durch die Gemeinde führen eine Reihe von Wasserläufen, die gezeitenabhängig über Jümme, Leda und Ems mit der Nordsee verbunden sind. Der 1840 zur Entwässerung des Moores und als zukünftiger Transportweg für die Industrialisierung begonnene Augustfehn-Kanal ist heute nicht mehr schiffbar. An ihm reihen sich die Ortsteile Augustfehn I, Augustfehn II und Augustfehn III. Seit der Sanierung 1999 unterliegt der Kanal der Tide.

Aper Tief, im Hintergrund Aussichtsplattform und Schöpfwerk
Aussichtsplattform am Aper Tief
Die Aufnahme entstand im Ausdeichungs- und Naturschutzgebiet Hengstforderfeld am Deich unmittelbar an der Straße „Unterster Weg“ in der Nähe der Abzweigung „Turmstraße“.

Ausdeichungsgebiete und Deichführung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Apen/Hengstforde (ca. 70 ha)
    Im Nordwesten der Gemeinde befinden sich die seltenen Süßwasserwatten. Sie wurden 2005 durch Rückverlegung eines Deiches geschaffen, um eine Retentionsfläche für mögliche Überschwemmungen aus dem Aper Tief zu bilden. Durch die regelmäßig durch Ebbe und Flut bedingte Überschwemmung einiger Geländeteile bildet sich eine eigene Flora und Fauna in dem als Naturschutzgebiet und Naherholungsgebiet ausgewiesenen Bereich.
  • Vreschen-Bokel (ca. 40 ha)
    Das gesamte Ausdeichungsgebiet ist als Naturschutz- oder als Landschaftsschutzgebiet geschützt. Der die ehemaligen Wiesen von Ost nach West durchziehende Mittelgraben wurde über einen neuen „Schloot“ mit dem Aper Tief verbunden. Dadurch konnte eine prielähnliche Struktur mit deutlicher Strömungsdynamik hergestellt werden, die einen Anschluss auch bei Niedrigwasser gewährleistet. Mit den naturnah gestalteten Abgrabungsgewässern und den regelmäßig überfluteten Flächen sind neue aquatische und amphibische Lebensräume entstanden, die u.a. der heimischen Fischfauna als Laich- und Aufwuchsgebiete zur Verfügung stehen. Eine entsprechend reiche Besiedlung wurde durch erste fischökologische Untersuchungen nachgewiesen. Außerdem weist die Anwesenheit zahlreicher „Fischräuber“ wie Grau- und Silberreiher, Kormoran, Haubentaucher und immer wieder auch Seeadler auf den Fischreichtum hin. Nicht zuletzt sind neue Nahrungshabitate für Wiesenvögel entstanden. Es konnte beobachtet werden, wie Kiebitze ihre Küken über den neuen Deich zur Nahrungssuche in die Fläche führten. Seit Ende der Brutzeit konnten neben zahlreichen Entenvögeln auch Bestände von Kiebitzen, Uferschnepfen, Bekassinen und anderen Watvögeln im Gebiet beobachtet werden, die sich hier die benötigten Fettreserven für den anstrengenden Rückflug in ihre Überwinterungsgebiete anfressen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erste geschichtliche Erwähnungen des Ortes finden sich um 1230, als die Ritter von Apen dem Grafen von Oldenburg Heerfolge leisteten. Damals war es ein wichtiger Grenzort am Wasser- und Landweg nach Ostfriesland. Um diese Zeit wurde die St. Nikolai-Kirche errichtet. 1340 wurde die erste Windmühle des Ammerlandes in Apen erbaut. Apen war für Jahrhunderte der bedeutendste ammerländische Festungsort gegen das ostfriesische „Ausland“. 1457 ging Apen in einer Fehde zwischen den Ostfriesen und Oldenburgern in Flammen auf. Auch in nachfolgenden Jahren kam es in Apen immer wieder zu Bränden, so zum Beispiel 1465, 1468, 1473. Die Festung zu Apen wurde 1538 vom Fürstbischof von Münster erobert. 1582 richtete Graf Johann von Oldenburg in Apen zwei Märkte ein. Der traditionelle Herbstmarkt wird noch heute jedes Jahr gefeiert. Die um 1515 errichtete Festung wurde zwischen 1710 und 1730 zu einem Fort ausgebaut, das 1773–1780 geschleift wurde. Nur der ehemalige Festungsgraben ist heute noch vorhanden.

Besonderheit erlangte ab 1850 die neu gegründete Moorkolonie Augustfehn I - III, heute der größte Ort der Gemeinde, mit einer umfangreichen Industrieentwicklung und Bedeutung für die Industrialisierung des 19. Jahrhunderts im Oldenburgerland (siehe Eisenhütte Augustfehn).

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort Apen selbst hat 2.346 Einwohner. Bevölkerungsreichste Ortschaft der Gemeinde ist mit 2.962 Einwohnern Augustfehn. Im Raumordnungsprogramm des Landkreises Ammerland bilden Apen und Augustfehn I zwei Grundzentren.[2]

Jahr Einwohner
1998 10.349
2005 10.989
2012 11.472
2016 11.684

Religionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Die katholische Kapellengemeinde St. Johannes in Apen-Augustfehn und die Herz Jesu Pfarrei in Westerstede wurden zu einer gemeinsamen Pfarrei zusammengelegt. Die ehemalige Gemeinde St. Johannes hat etwa 750 Gemeindemitglieder.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Rat der Gemeinde Apen besteht aus 28 Ratsfrauen und Ratsherren und dem hauptamtlichen Bürgermeister kraft seines Amtes.[3] Die 28 Ratsmitglieder werden durch eine Kommunalwahl für jeweils fünf Jahre gewählt. Die aktuelle Amtszeit begann am 1. November 2016 und endet am 31. Oktober 2021.

Die letzte Kommunalwahl am 11. September 2016 ergab das folgende Ergebnis:

Partei 11. Sept. 2016[4] 11. Sept. 2011
SPD 34,10 % 5.062 10 Sitze 47,16 % 7.363 13 Sitze
UWG 32,01 % 4.752 9 Sitze 14,73 % 2.301 4 Sitze
CDU 22,42 % 3.328 6 Sitze 20,42 % 3.188 6 Sitze
GRÜNE 6,15 % 914 2 Sitze 5,10 % 797 1 Sitz
DIE LINKE. 3,79 % 563 1 Sitz 2,22 % 348 1 Sitz
FDP 1,50 % 223 - - - -
BfB - - - 9,03 % 1.410 3 Sitze
Wahlbeteiligung 5.177 von 9.342 5.423 von 9.096
55,41 % 58,61 %

Hauptamtliche Bürgermeister/Gemeindedirektoren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit 1048:

  • 1948 bis 1953: Ernst Buhrke
  • 1953 bis 1984: Karl Janßen
  • 1984 bis 2002: Willi Epkes
  • 2002 bis 2011: Hans-Otto Ulken
  • seit 1. November 2011: Matthias Huber

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinde Apen Wappen

Das Wappen der Gemeinde zeigt eine stilisierte Abbildung der ehemaligen Festung zu Apen. Die Türme sollen die Festung darstellen und das Tor mit dem für die Aper Festung typischen Zackengiebel flankieren. Das Blau soll den Burggraben und die von Flüssen und Kanälen durchzogene Landschaft darstellen. Das Rot stellt die überwiegende Bauweise in roten Ziegelsteinen dar; die Festung war aus Ziegelsteinen und die Kirchen in der Gemeinde sind aus diesen Steinen gemauert. Das Schwarz ist Symbol der früheren Industrieansiedlung im westlichen Gemeindeteil. Das Gold wurde gewählt, um einen Hintergrund zu haben, der diese Farben untermalt. Außerdem stimmen diese Farben mit denen des Landkreises Ammerland überein.

Die heraldische Beschreibung des Wappens lautet:
„In Gold über blauem Schildfuß ein rotes, von zwei Türmen flankiertes Festungstor mit schwarzen Dächern und Fenstern.“[5]

Flagge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Apen Flagge

Die Streifenflagge zeigt in der oberen Hälfte die Farbe blau und in der unteren Hälfte die Farbe rot. Die Mitte der Flagge ist mit dem Gemeindewappen belegt. Die blaurote Flagge erinnert an die Zugehörigkeit zum Landkreis Ammerland und dem Land Oldenburg.[5]

Signet[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Apen Signet

2004 wurde unter dem Projektnamen "Ein frisches Image für Apen" das Signet der Gemeinde Apen entwickelt. Es zeigt eine aufgehende Sonne, die für den Tourismus in der Gemeinde steht, eine angedeutete Welle für die zahlreichen Wasserzüge und einen stilisierten roten Turm, welcher einen Hinweis auf die historische Aper Festung, aber auch auf die ehemalige Eisenhütte in Augustfehn darstellt. In der Ursprungsform enthielt das Signet den Schriftzug „Gemeinde Apen – Wirtschaftsstandort mit Tradition und Zukunft“. 2009 wurde im Rahmen des Kommunalmarketings ein neuer Slogan entwickelt: „Gemeinde Apen – natürlich lebenswert“.

Gemeindepartnerschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde führt seit 1997 eine Partnerschaft mit der polnischen Gemeinde Gizalki im Landkreis Plescew, der wiederum Partnerlandkreis des Landkreises Ammerland ist.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Klappbrücke, Kleine Staaßenbrücke
Augustfehn: Kleinbahn des Stahlwerkes
Windmühle Hengstforde
Landschaftsfenster „Wasser“ in Tange
Aper Schinkenmuseum
Männeken-Theater
Büste des Großherzogs Paul von August (Namensgeber von Augustfehn)
Historische Eisenhütte Augustfehn

Kunst[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Kunstgalerie Eisenhütte

Theater[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Männeken-Theater als festes Haus in Hengstforde, das Figurentheater „Annes Bühne“, ist überregional bekannt; auf dem Spielplan stehen nicht nur eigene Aufführungen, auch andere Bühnen geben im Theater ihr Repertoire zum Besten.
  • Plattdeutsches Theater, der Tangerspielköppel (Saisontheater)

Museen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Ammerländer Schinkenmuseum; älteste Schinkenräucherei des Ammerlandes, gegr. 1748. Als „aktiver“ Zeuge der althergebrachten Ammerländer Schinkenfertigung widmet sich das Schinkenmuseum heute insbesondere dem Erhalt der Bentheimer Landschweine.
  • Eisenhütte mit Ausstellungsstücken aus der Eisenverarbeitung

Musik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Gemeinde pflegen, neben den Schulen, mehr als ein Dutzend Vereine und Institutionen Musik:

  • Da Capo
  • DRUMBA – Drum and marching Band Augustfehn
  • Frauenchor Apen
  • Gemischter Chor Tange
  • Gesangverein Concordia Augustfehn
  • Gesangverein Sangeslust Godensholt
  • Harmonika-Club Apen
  • Jagdhornbläser des Hegerings Apen
  • Musikschule Ammerland
  • Männergesangsverein Frohsinn Vreschen-Bokel
  • Schützenmusikanten Augustfehn II
  • Shanty-Chor Augustfehn
  • Ten Sing Augustfehn-Apen

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Aper Herbstmarkt
  • ApenAir Punkrock Festival
  • Bauernmarkt in Tange
  • Boßelfest Klauhörn
  • Fest der 1000 Laternen in Augustfehn (letztes Juliwochenende)
  • Flohmarkt, Meilenmarkt in Augustfehn II (Pfingstwochenende)
  • Frühlingstreff in Augustfehn (erstes Aprilwochenende)
  • Frühtanz Tange zu Pfingsten
  • Gemeindeweites Weinfest (alle 2 Jahre)
  • Kornmähen in Aperberg, das historische Erntefest im Norden
  • Kartoffelfest der Klüterjungs Godensholt
  • Matjesfest in Apen
  • Oktoberfest in Apen
  • Schützenfest in Godensholt
  • Traditionelles Osterfeuerbrennen in vielen Bauerschaften am Ostersamstag oder Ostersonntag

Kulinarische Spezialitäten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als besondere kulinarische Spezialitäten (nicht nur in der Gemeinde Apen) gelten der langgereifte, mildgeräucherte Ammerländer Schinken, die Teezeremonie nach ostfriesischer Art, wie auch das Grünkohlessen mit der dazu traditionell durchgeführten Kohlfahrt.

Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es bestehen mehr als zwei Dutzend Sport- und Schützenvereine in der Gemeinde, darunter:

  • Boßelverein Aperberg/Hengstforde
  • Boßelverein Dree Steen Godensholt
  • Boßelverein Roggenmoor-Klauhörn
  • Fahr- und Reitverein Aperberg e.V.
  • FC „Sportfreunde“ Godensholt
  • Heimat- und Boßelverein „Leeg weg“ Klauhörn
  • MC Altöl e.V.
  • Motorradfreunde Apen
  • MSC Augustfehn e.V. im ADAC
  • Paddel- und Ruderverein Fehndrachen e.V
  • Pony- und Pferdefreunde Augustfehn
  • Radfahrverein Roggenmoor
  • Reit-, Fahr- und Zuchtverein Apen e.V.
  • Schützenverein Apen
  • Schützenverein Augustfehn/Bokel
  • Schützenverein Augustfehn II
  • Schützenverein Godensholt
  • Sportfischereiverein Apen e.V.
  • SV „Hellas“ Apen-Barßel
  • SV GOTANO
  • Förderverein Jugendsport SV GOTANO e.V.
  • Tennisverein Blau-Weiß von 1928 e.V.
  • TuS Augustfehn von 1892
  • TuS „Vorwärts“ Augustfehn von 1897
  • TV Apen
  • VfL Vreschen-Bokel
  • Wasser- und Sportverein Tange

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ansässige Unternehmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit der Eisenhütte und dem Stahlwerk Augustfehn begann vor mehr als 100 Jahren der Aufbau und die Entwicklung mittelständischer Gewerbe- und Industrieansiedlungen in der Gemeinde Apen. Neben Handels- und Dienstleistungsbetrieben wird der Arbeitsmarkt auch heute noch überwiegend geprägt vom produzierenden Gewerbe. Der Schwerpunkt liegt dabei im Bereich der Metallverarbeitung und im Maschinenbau. Weitere wichtige Wirtschaftsbereiche bilden das Baumschulgewerbe und insbesondere die Bauindustrie sowie zahlreiche Handwerksbetriebe in vielfältigen Branchen.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Altes Bahnhofsgebäude

Bahn[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Durch den Bahnhof in Augustfehn wird eine gute Verkehrsanbindung zu den naheliegenden Städten Bremen, Oldenburg und Leer gewährleistet. Der Bahnhof Augustfehn ist ein Fernbahnhof und liegt an der Bahnstrecke Oldenburg–Leer. Nächster Bahnhof in östlicher Richtung ist der Bahnhof Westerstede-Ocholt, in westlicher Richtung erreicht man den Bahnhof Leer. Augustfehn ist die erste Station des Verkehrsverbundes Bremen-Niedersachsen (VBN), die Station Leer ist diesem nicht mehr angeschlossen.

Straßen und Wege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Etwa 2 km nördlich verläuft die Bundesautobahn 28 in Ost-West-Richtung. Die Autobahn A28 grenzt mit der Abfahrt Apen/Remels unmittelbare an die größten Orte Apen und Augustfehn.

Seit 2013 besteht Anschluss an das Knotenpunkt-Radroutennetz mit Ausschilderungen zu den ostfriesischen Nachbarn. Diese aus den Niederlanden stammende Ausschilderung von Radwegen erlaubt eine individuelle Routenplanung. Apen ist die erste Gemeinde des Ammerlandes, die dieses System flächendeckend eingeführt hat. Zwei regionalen Routen sind die Ammerland-Route sowie die Deutsche Fehnroute, die sich in Apen kreuzen.

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Janosch-Grundschule Augustfehn I

Es gibt mehrere Schulen:

  • Grundschule Augustfehn I
  • Grundschule Apen
  • Grundschule Nordloh
  • Oberschule Augustfehn (auslaufend)
  • Integrierte Gesamtschule Augustfehn
  • Zweigstelle Apen des Gymnasiums Westerstede Europaschule
  • Zweigstelle Apen der Oberschule Augustfehn

Daneben bestehen acht Kindertagesstätten.

Freibad Hengstforde

Öffentliche Einrichtungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Hengstforde befindet sich das Freibad Hengstforde mit 50-m-Becken und 70-m-Großrutsche bei einer Wassertemperatur 24 bis 25 Grad Celsius. Es gibt einen Eltern-Kind-Bereich und einen modernen Kioskbetrieb. Das Freibad ist von Mai bis September geöffnet.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Apen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Landesbetrieb für Statistik und Kommunikationstechnologie Niedersachsen, 100 Bevölkerungsfortschreibung – Basis Zensus 2011, Stand 31. Dezember 2015 (Hilfe dazu).
  2. Bevölkerungsstatistik der Gemeinde Apen seit 2012
  3. Dies ist die festgelegte Anzahl für eine Gemeinde mit einer Einwohnerzahl zwischen 11.001 und 12.000 Einwohnern. (Niedersächsisches Kommunalverfassungsgesetz (NKomVG) in der Fassung vom 17. Dezember 2010; § 46 – Zahl der Abgeordneten, abgerufen am 5. Januar 2017.)
  4. Gesamtergebnis Gemeindewahl 2016 11.09.2016, abgerufen am 5. Januar 2017
  5. a b Hauptsatzung der Gemeinde Apen, abgerufen am 11. September 2014