Apfeltrach

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Apfeltrach
Apfeltrach
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Apfeltrach hervorgehoben
Koordinaten: 48° 1′ N, 10° 30′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Schwaben
Landkreis: Unterallgäu
Verwaltungs­gemeinschaft: Dirlewang
Höhe: 620 m ü. NHN
Fläche: 15,03 km²
Einwohner: 920 (31. Dez. 2014)[1]
Bevölkerungsdichte: 61 Einwohner je km²
Postleitzahl: 87742
Vorwahl: 08261
Kfz-Kennzeichen: MN
Gemeindeschlüssel: 09 7 78 113
Adresse der
Gemeindeverwaltung:

Marktstr. 19
87742 Dirlewang
Webpräsenz: www.vg-dirlewang.de
Bürgermeisterin: Karin Schmalholz (Dorfgemeinschaft)
Lage der Gemeinde Apfeltrach im Landkreis Unterallgäu
Kaufbeuren Landkreis Augsburg Landkreis Günzburg Landkreis Neu-Ulm Landkreis Oberallgäu Landkreis Ostallgäu Buxheim (Schwaben) Memmingen Amberg (Unterallgäu) Apfeltrach Babenhausen (Schwaben) Bad Grönenbach Bad Wörishofen Benningen Benningen Böhen Boos (Schwaben) Breitenbrunn (Schwaben) Buxheim (Schwaben) Dirlewang Egg an der Günz Eppishausen Erkheim Ettringen (Wertach) Fellheim Hawangen Heimertingen Holzgünz Kammlach Kettershausen Kirchhaslach Kirchheim in Schwaben Kronburg Lachen (Schwaben) Lauben (Unterallgäu) Lautrach Legau Markt Rettenbach Markt Wald Memmingerberg Mindelheim Niederrieden Oberrieden (Schwaben) Oberschönegg Ottobeuren Pfaffenhausen Pleß Rammingen (Bayern) Salgen Sontheim (Schwaben) Stetten (Schwaben) Trunkelsberg Türkheim Tussenhausen Ungerhausen Ungerhausen Unteregg Westerheim (Unterallgäu) Wiedergeltingen Winterrieden Wolfertschwenden Woringen Kaufbeuren Landkreis Augsburg Landkreis Günzburg Landkreis Neu-Ulm Landkreis Oberallgäu Landkreis Ostallgäu Landkreis Unterallgäu Memmingen Amberg (Unterallgäu) Apfeltrach Babenhausen (Schwaben) Bad Grönenbach Bad Wörishofen Benningen Benningen Böhen Boos (Schwaben) Breitenbrunn (Schwaben) Buxheim (Schwaben) Dirlewang Egg an der Günz Eppishausen Erkheim Ettringen (Wertach) Fellheim Hawangen Heimertingen Holzgünz Kammlach Kettershausen Kirchhaslach Kirchheim in Schwaben Kronburg Lachen (Schwaben) Lauben (Unterallgäu) Lautrach Legau Markt Rettenbach Markt Wald Memmingerberg Mindelheim Niederrieden Oberrieden (Schwaben) Oberschönegg Ottobeuren Pfaffenhausen Pleß Rammingen (Bayern) Salgen Sontheim (Schwaben) Stetten (Schwaben) Trunkelsberg Türkheim Tussenhausen Ungerhausen Ungerhausen Unteregg Westerheim (Unterallgäu) Wiedergeltingen Winterrieden Wolfertschwenden Woringen Baden-WürttembergKarte
Über dieses Bild

Apfeltrach ist eine Gemeinde im schwäbischen Landkreis Unterallgäu. Sie ist Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Dirlewang.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Apfeltrach liegt in der Region Donau-Iller in Mittelschwaben.

Ausdehnung des Gemeindegebietes[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Gemeindegebiet besteht aus den Gemarkungen Apfeltrach, Köngetried und Saulengrain.

Zu Apfeltrach gehören unter anderem die Orte Grünegg, Katzbrui, Köngetried und Saulengrain.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Apfeltrach war vor 1800 Pflegamt und gehörte dem Domstift Augsburg. Seit dem Reichsdeputationshauptschluss von 1803 gehört der Ort zu Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen im Königreich Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde.

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. Mai 1978 wurden die bis dahin selbständigen Gemeinden Köngetried und Saulengrain eingegliedert.[2]

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bevölkerung
Jahr 1840 1900 1939 1950 1961 1970 1987 2001 2005 2010 2014
Einwohner 622 675 692 1032 818 781 842 942 986 960 920

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bundestagswahl 2013[3]
 %
70
60
50
40
30
20
10
0
60,6 %
9,8 %
3,1 %
4,9 %
3,3 %
5,3 %
3,5 %
9,4 %
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2009
 %p
 12
 10
   8
   6
   4
   2
   0
  -2
  -4
  -6
  -8
-10
-12
-14
+11,8 %p
+1,6 %p
-13,7 %p
-1,6 %p
-1,5 %p
+5,3 %p
+3,5 %p
-5,6 %p
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Bürgermeisterin ist Karin Schmalholz (FW). Der Gemeinderat besteht aus acht Mitgliedern.

Im Jahr 2010 betrugen die Gemeindesteuereinnahmen 422.000 €, davon waren 51.000 € Gewerbesteuereinnahmen (netto).

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Wappen von Apfeltrach

Das Wappen wurde am 15. April 1988 durch Bescheid der Regierung von Schwaben genehmigt.

Blasonierung: „Gespalten von Rot und Silber, vorne schräg gekreuzt ein goldener Bischofsstab und ein silberner Palmzweig, hinten über einem gesenkten blauen Wellenbalken ein roter Apfel mit grünem Stiel und grünem Blatt.“

Die Geschichte des Gemeindegebiets ist vor allem durch das Hochstift Augsburg bestimmt worden. Apfeltrach gehörte zu den Besitzungen des Domkapitels und war Sitz eines eigenen Amtes (seit dem 18. Jahrhundert Obervogtamt). Als Hinweis auf diese historische Verbindung wurde das Wappen nach dem Vorbild das Augsburger Hochstiftswappens von Rot und Silber gespalten. Der Bischofsstab verweist auf die dem hl. Nikolaus geweihte Kirche in Saulengrain, der Palmzweig als Märtyrerattribut steht für die Stefanskirche in Köngetried. Der Apfel im hinteren Feld „redet“ für den Ortsnamen Apfeltrach. Der Wellenbalken symbolisiert die beiden Flüsschen Westernach und Mindel.

Der Entwurf und die Gestaltung des Wappens übernahm der Freisinger Theodor Goerge.

Flagge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Flagge ist gelb-rot gestreift mit aufgelegtem Gemeindewappen.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Apfeltrach befinden sich die aus dem 15. Jahrhundert stammende Kirche St. Bartholomäus und die aus der gleichen Zeit stammende Wallfahrtskirche St. Leonhard. Die Kapelle zu den 14 Nothelfern befindet sich auf einem ehemaligen Pestfriedhof und wurde in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts errichtet.

Baudenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft einschließlich Land- und Forstwirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 1998 gab es im Bereich Land- und Forstwirtschaft fünf und im produzierenden Gewerbe 59 und sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort (Fehlanzeige im Bereich Handel und Verkehr); sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 285. Im verarbeitenden Gewerbe gab es zehn, im Bauhauptgewerbe zwei Betriebe. 1999 bestanden zudem 49 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 1056 ha, davon 852 ha Dauergrünfläche.

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom Oktober 2015 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 783.
  3. Zweitstimmen, gemäß Quelle www.wahlen.bayern.de, abgerufen am 14. September 2014