ApoRed

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ApoRed
Sprache Deutsch
Genre Comedy, Lifestyle, Pranks
Gründung 16. August 2011
Kanäle ApoRed, RedSama
Abonnenten über 2.300.000 (ApoRed)
über 1.200.000 (RedSama)
Aufrufe über 300.000.000 (ApoRed)
über 100.000.000 (RedSama)
Videos über 150 (ApoRed)
über 300 (RedSama)

ApoRed (bürgerlich: Ahmad Nadim Ahadi[1][2]; geb. 12. März 1994) ist ein deutscher Webvideoproduzent, der zunächst vor allem als Let’s Player bekannt wurde und inzwischen hauptsächlich Videos über Lifestyle, Chatroulette, Pranks und Rapmusik veröffentlicht. Aufgrund der Inhalte seiner Videos steht ApoRed in öffentlicher Kritik.

Laufbahn als YouTuber

Seit dem 16. August 2011 betreibt ApoRed einen Kanal auf YouTube, auf dem zunächst Lets Plays erschienen. Seit 2015 erstellt er hauptsächlich Clickbait-Videos.[3] In mehreren seiner Videos treten bekannte YouTuber wie beispielsweise Simon Desue auf. ApoRed steht zudem häufig im Konflikt mit anderen YouTubern und gerät daher vor allem auf der Plattform durch Betroffene oder Kritiker selbst immer wieder in Kritik. Viele seiner Videos sind umstritten, da er sich beispielsweise an verschiedenen Nächten in einem Kino, einem Restaurant und einem Möbelhaus einsperren ließ,[4][5] zudem Menschen durch seine Pranks nachhaltig ängstige und sich bezüglich der von ihm verursachten Schäden uneinsichtig zeigte.[6][7] Er erhielt wegen dieser Videos mehrere Strafanzeigen.[4][5]

Am 9. Oktober 2015 veröffentlichte ApoRed sein erstes eigenes Musikvideo Photoshop, welches bis März 2018 über 29 Millionen Aufrufe hatte.[8] Seither folgten weitere Musikvideos: Everyday Saturday, Numero Uno, Babawagen, Range Rover Mansory und Yalla Habibi. Von einigen der Songs gibt es mehrere Versionen.[9] Das Video Everyday Saturday – Remix, das über 800.000 Dislikes erhielt, brachte ApoRed den Titel als „unbeliebtester YouTuber“ ein.[10]

2016 veröffentlichte ApoRed ein Prank-Video, in dem er Menschen eine Tasche zuwarf und anschließend behauptete, die Tasche beinhalte eine Bombe. Mehrere Zeugen litten danach unter Angststörungen.[11] Im Oktober 2017 wurde ApoRed wegen dieses Pranks nach ca. zweiwöchiger Untersuchungshaft zu einer Freiheitsstrafe von sieben Monaten auf Bewährung und 200 Arbeitsstunden verurteilt.[4][12][13][11] Eine seitens seines Anwalts eingelegte Revision wurde im März 2018 zurückgewiesen.[14] Neben Körperverletzung, Nötigung und Störung des öffentlichen Friedens wurde ApoRed vorgeworfen, bei diesem Prank das Kunsturhebergesetz zu verletzen, da er die Gesichter seiner Opfer nicht verpixelte.[15][14][12]

Im November 2017 begann ApoRed auf seinem YouTube-Gaming-Kanal RedSama, regelmäßig Videos zum Computerspiel Fortnite hochzuladen.[16]

Weblinks

Einzelnachweise

  1. ApoRed verrät seine Adresse & Name !!! - Biergarten100 - abgerufen am 22. März 2017
  2. derTomekk Liveticker zur Verhandlung von Ahadi: „Ahmad Ahadi“, twitter.com, 18. Oktober 2018, abgerufen am 30. März 2018
  3. Lukas Hansen: „ApoRed“: Youtuber erntet Shitstorm nach „Bomben Prank“. In: ksta.de. 15. Juli 2016, abgerufen am 13. März 2018.
  4. a b c Markus Böhm: ApoRed und sein Prank: Bewährungsstrafe für YouTube-Star. In: Spiegel Online. 18. Oktober 2017, abgerufen am 13. März 2018.
  5. a b Jakob Koch: Umstrittene Youtuber kassieren Strafanzeigen. In: welt.de. 15. November 2016, abgerufen am 30. März 2018.
  6. Lars Wienand: Hamburger YouTuber ApoRed muss hinter Gitter. In: abendblatt.de. 14. September 2017, abgerufen am 30. März 2018.
  7. Lars Wienand und Alexander Josefowicz: YouTuber ApoRed behauptet: Habe Prozess nicht geschwänzt. In: abendblatt.de. 14. September 2017, abgerufen am 30. März 2018.
  8. ApoRed - Photoshop feat. KsFreak & Krappi (Official Video), YouTube, 9. Oktober 2015, abgerufen am 30. März 2018.
  9. ApoRed: Der Youtuber macht jetzt auf Rapper! – BRAVO. In: bravo.de. 28. April 2016, abgerufen am 13. März 2018.
  10. Kings of Dislike – Die zehn unbeliebtesten YouTube-Rapper, laut.de, 14. April 2017; abgerufen am 20. März 2018.
  11. a b „Bomben-Prank“: Strafprozess um YouTuber „ApoRed“ geht weiter. In: welt.de. 16. März 2018, abgerufen am 16. März 2018.
  12. a b Jakob Koch: ApoRed: „Richterin hat mich gehasst“ – YouTuber geht in Berufung. In: welt.de. 23. Oktober 2017, abgerufen am 13. März 2018.
  13. Ermittlungen: YouTuber versetzt Menschen mit Bomben-Streich in Todesangst, Berliner Morgenpost, 15. Juli 2016, abgerufen am 20. März 2018; republiziert in DerWesten, 15. Juli 2016, abgerufen am 20. März 2018.
  14. a b Wegen Bomben-Scherz: Bewährungsstrafe für YouTuber ApoRed. In: Spiegel Online. 23. März 2018, abgerufen am 27. März 2018.
  15. MDR Jump, am 29. März 2018 um 14 Uhr Keine Witze auf Kosten anderer In MDR Jump (deutsch), abgerufen am 1. April 2018
  16. ApoReds Gaming-Kanal auf YouTube.