MacBook Pro

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MacBook Pro
MacBook Pro 15 Zoll (4. Generation)

MacBook Pro 15 Zoll (4. Generation)

Entwickler Apple
Verkaufsstart 10. Januar 2006
Vorgänger PowerBook G4
Verbunden MacBook, MacBook Air
Technische Daten
System-on-a-Chip Intel
Massenspeicher 80 bis 4096 GB
Prozessor 2 bis 6 Kerne
Arbeitsspeicher 0,5 bis 32 GB
Bildschirm 13,3 16:10-Format
15,4″ 16:10-Format
17″ 16:10-Format
Aktuelles Betriebssystem macOS
Konnektivität

Funkverbindungen

Akku
Typ Lithium‑Polymer
Website
Webseite

Das MacBook Pro (MBP) ist ein Macintosh-Notebook des Unternehmens Apple. Die Produktreihe wurde von Steve Jobs am 10. Januar 2006 auf der Macworld Expo vorgestellt. Die neuen Laptops lösten das 15- und 17-Zoll-Modell des PowerBook G4 ab. Das Design basiert auf dem von Jonathan Ive entwickelten Design der G4-PowerBooks. 2005 kündigte Apple an, von PowerPC-Prozessoren zu Intel-CPUs zu wechseln. Das MacBook Pro markierte den ersten mobilen Mac, der mit dem Core Duo einen Intel-Prozessor besaß.[1]

Das MacBook Pro richtet sich im Gegensatz zum MacBook und MacBook Air auch an professionelle Anwender, was unter anderem durch die Möglichkeit eines 15-Zoll großen Bildschirms und bei diesem Modell auch einer eigenen Grafikkarte unterstrichen wird. Es stellt das obere Ende der MacBook-Reihe dar.

Neuerungen gegenüber dem Vorgängermodell PowerBook[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die wesentlichen Neuerungen betrafen hauptsächlich die Bildschirme im Breitbildformat (in der 15,4″-Größe mit einer Auflösung von 1440 × 900 Pixeln, während das letzte 15″-PowerBook sogar 1440 × 960 Pixel hatte), die nun mit 300 cd/m² nahezu die Helligkeit der Cinema Displays von Apple besaßen. Das damalige Modell besitzt eine spiegelnde („glossy“) Ausführung, woran sich bis heute nichts geändert hat. In den heutigen MacBook Pros werden Retina-Displays verbaut, welche die vierfache Auflösung der alten Ausführungen bieten, bis zu 500 cd/m² hell werden und mit dem DCI-P3-Farbraum mehr Farben darstellen können.

Auch eine modernere Grafikkarte wurde verbaut: Im ersten MBP war eine Radeon X1600 eingesetzt. Aktuell wird eine Intel Iris 6100 bzw. AMD Radeon R9 M370X verbaut. Die 15″-Version ist mit der AMD Grafikkarte mit 2 GB GDDR5-Speicher ausgestattet.

Eine weitere Neuerung ist der MagSafe-Stromanschluss: Das Netzkabel wird nicht mehr mechanisch mit seinem Stecker im Notebook gehalten, sondern mit einem Magneten. Sollte jemand versehentlich am Stromkabel hängenbleiben, wird lediglich der Kontaktstecker abgezogen, ohne dass der Rechner vom Tisch gerissen oder der Stecker bzw. die Buchse beschädigt wird. Mit den dünneren Retina-MacBooks ging auch ein flacherer MagSafe Anschluss – MagSafe 2 genannt – einher, welcher nun auch mit dem MacBook Air kompatibel ist. Heutige MacBooks besitzen den erneut mechanischen, aber universellen USB-C-Stecker zum Laden des Gerätes, über den auch Daten übertragen werden können.

Der bislang übliche PC-Card- oder PCMCIA-Slot wurde mit dem MBP auf den ExpressCard/34-Slot umgestellt. Vorhanden sind darüber hinaus Bluetooth 2.1, Airport Extreme 54G (IEEE-802.11n-geeignet), eine Festplatte mit Sudden Motion Sensor (Bewegungssensor), eine eingebaute iSight-Kamera und ein Infrarot-Sensor für die (bei aktuellen Modellen nicht mehr mitgelieferte) Fernbedienung Apple Remote. Der DVD-Brenner besaß in der ersten 15,4″-Notebookgeneration keine Double-Layer-Fähigkeit (nur bei den 17-Zöllern) und nur vierfache Brenngeschwindigkeit. Das wurde in den ab Oktober 2006 ausgelieferten MacBook Pro auf sechs- bzw. achtfache Brenngeschwindigkeit angehoben und um die Double-Layer-Funktionalität erweitert. Ein eingebautes Modem besitzt diese Notebook-Generation nicht mehr. Mit dem Retina-MacBook Pro wurden Anschlüsse wie Ethernet, FireWire und der DVD-Brenner gestrichen. Die Modelle ab 2016 besitzen nur noch einen 3,5mm Kopfhöreranschluss und mehrere USB-C-Anschlüsse. Sie unterstützen auch neuere Schnittstellen-Standards wie Bluetooth 4.2 und IEEE 802.11ac.

Erste Generation[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anfang 2006[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

MacBook Pro 15-Zoll
MacBook Pro 17-Zoll im geschlossenen Zustand
Das geöffnete MacBook Pro mit hochgeklapptem Topcase lässt den inneren Aufbau erkennen, links: Festplatte, rechts: CD/DVD-Laufwerk, Mitte: der fehlende Akku (weiße Unterlage sichtbar), oberhalb davon zwei Lüfter.

Die erste Generation dieser Notebook-Reihe wurde von Steve Jobs auf der Macworld Expo am 10. Januar 2006 vorgestellt und war ab April 2006 mit einer TFT-Bildschirmdiagonale von 15,4″ im Handel erhältlich. Am 24. April 2006 wurde die Notebook-Reihe durch das Modell mit einem 17″-Bildschirm ergänzt.

Die Core Duo-Prozessoren dieser Notebooks sind mit 1,83 GHz getaktet – beim leistungsfähigeren Modell mit 2,00 GHz.[2] Nach dem 2006 angekündigten Wechsel zu Intel, markiert das MacBook Pro den ersten Macintosh mit einer Intel-CPU. Der Einführungspreis des „kleinen“ MacBook Pro mit angekündigten 1,83 GHz lag bei 2099 €/2999 CHF, der des „großen“ MacBook Pro bei 2599 €/3699 CHF. Kurz darauf wurde das MBP ohne Mehrpreis mit einer schnelleren CPU-Taktung mit 2,0 und 2,16 GHz[3] ausgeliefert.

Im Unterschied zum 15,4″-MBP verfügt das Notebook mit 17″-Bildschirm über drei USB-Anschlüsse (15,4″: 2× USB) und bot von Beginn an die beim kleineren Modell erst ab Oktober 2006 nachgerüstete FireWire-800-Schnittstelle. Alle Modelle wurden mit einem DVI-auf-VGA-Adapter (für den Anschluss eines externen Bildschirms) geliefert. Ein Mikrofon und zwei Lautsprecher sind eingebaut. Zusätzlich können über optische Schnittstellen digitale Audiogeräte angeschlossen werden. In der oberen Mitte des Displayrahmens befindet sich eine iSight-Kamera (zunächst mit 640 × 480 Pixeln Auflösung, seit Juni 2007 mit 1280 × 1024 Pixeln Auflösung).

Alle Notebooks sind mit 2 GB Arbeitsspeicher ausgestattet. Das ist das Maximum bei den MacBook Pros der ersten Generation. Der Lithium-Polymer-Akku bietet laut Herstellerangaben eine Laufzeit von etwa 5 Stunden (15-Zoll) bzw. 4,5 Stunden (17-Zoll).

Das 15,4″-Notebook ist 35,7 cm × 24,3 cm × 2,59 cm (H×B×T) und wiegt 2,54 Kilogramm. Die 17″-Variante wiegt 3,1 Kilogramm.[4]

Die Tastatur ist je nach Umgebungshelligkeit wahlweise hintergrundbeleuchtet. Die Bildschirmhelligkeit passt sich dank der in den seitlichen Lautsprechern verborgenen Lichtsensoren auch der Umgebungshelligkeit an.

Als einfaches optisches Unterscheidungsmerkmal der ersten MBP-Generationen kann die kleine grüne Statusanzeige für die iSight-Kamera dienen: Sie ist seit Oktober 2006 hinter der Oberfläche des Displayrahmens verbaut und somit bei Inaktivität der Leuchtdiode nicht zu erkennen. Im Vorgängermodell saß die grüne Leuchtdiode gut sichtbar in einer Aussparung des Gehäuses.

Ende 2006[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 24. Oktober 2006 wurde die verbesserte Folgeversion des MacBook Pro vorgestellt. Statt des Core Duos wurde nun die Core 2 Duo-Prozessoren mit einer Taktung von 2,16 und 2,33 GHz verwendet. Außerdem erhielt jetzt auch das 15″-Modell eine FireWire-800-Schnittstelle. Der Arbeitsspeicher wurde verdoppelt und auch der Festplattenspeicher wurde vergrößert.

Mitte 2007[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In den am 5. Juni 2007 vorgestellten Geräten wurden die CPUs mit 2,2 und 2,4 GHz getaktet; ab dem 31. Oktober 2007 gab es auch eine 2,6-GHz-CPU als Option.[5] Die 15,4″-Varianten des MacBook Pro besaßen nun einen Bildschirm mit LED-Hintergrundbeleuchtung. Der große Bildschirm (17 Zoll) mit einer Auflösung von 1920 × 1200 Bildpunkten verwendete weiterhin die zuvor übliche Kathodenröhre (engl. CCFL). Die Vorteile der LED-Beleuchtung sind ein geringerer Stromverbrauch, bessere Farbwiedergabe und verbesserte Umweltverträglichkeit. Die Notebooks hatten einen schnelleren Grafikchip (Nvidia Geforce 8600M GT) sowie einen schnelleren Intel-Chipsatz erhalten.

Anfang 2008[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Diese überarbeiteten MacBook Pros waren mit den neuen Penryn-Intel-Chips in 45-nm-Bauweise in Taktungen von 2,5 GHz und 2,6 GHz ausgestattet. Die Intel-Penryn-Prozessoren brachten 6 MB Cache-Speicher, eine höhere Taktfrequenz und den neuen Befehlssatz SSE 4 mit sich. Außerdem verbrauchten die neuen Prozessoren weniger Energie als ihre Vorgänger und waren so besser für den mobilen Einsatz geeignet. Die neuen MacBook Pros verfügten über einen Nvidia-Geforce-8600M-GT-Grafikchip mit 512 MB VRAM.

Das günstigste MacBook Pro, ebenfalls mit einem Intel-Penryn-Prozessor bestückt, wies eine Taktfrequenz von 2,4 GHz auf und verfügte über 3 MB Cache-Speicher. In diesem Modell arbeitete ebenfalls der Nvidia 8600M GT, allerdings mit 256 MB VRAM. Alle MacBook Pros waren nun serienmäßig mit 2 GB Arbeitsspeicher ausgestattet und besaßen eine 200-GB- oder eine 250-GB-Festplatte. Im 17-Zoll-Modell stand außerdem eine 300-GB-Festplatte zur Auswahl. Der Bildschirm des 15-Zoll-MacBook-Pro wurde nicht verändert, doch das 17-Zoll-Gerät wurde entweder mit einer Auflösung von 1680 × 1050 Pixeln und einer Kathodenröhren-Hintergrundbeleuchtung geliefert oder mit einem Bildschirm in der damals hohen Auflösung von 1920 × 1200 Pixeln mit einer LED-Hintergrundbeleuchtung (was nach Angaben des Herstellers die Akkulaufzeit um eine halbe Stunde auf fünf Stunden verlängerte).

Eine Neuheit war das neue Trackpad mit Multi-Touch-Funktionalität. Damit war es nun möglich, das MacBook Pro – ähnlich wie beim iPhone – durch Gesten zu steuern.[6]

Die Preise wurden im Vergleich zum Vorgänger deutlich gesenkt.

Zweite Generation (Unibody)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ende 2008: 15″, Anfang 2009: 17″[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

MacBook Pro 15-Zoll
Schnittstellen im 15″-Unibody-MacBook Pro, von links nach rechts: MagSafe, Gigabit-Ethernet, FireWire-800, 2× USB 2.0, Mini-DisplayPort, Line in (3,5-mm-Klinkenstecker), Line out / Kopfhörer (3,5-mm-Klinkenstecker) mit zusätzlichem Kontakt für die Fernbedienung in Apple-Kopfhörern und gleichzeitig optischer Digitalausgang, ExpressCard-34-Slot, rechts der Schalter und die LEDs für den Akkuladezustand

Die zweite Generation brachte zum ersten Mal optische Veränderungen:

Das Gehäuse wurde aus einem Stück Aluminium gearbeitet (gefräst, gebohrt und gelasert). Apple bezeichnete diese Konstruktionsform als Unibody. Ein neues Großformat-Trackpad aus Glas kam ohne separate Taste aus, denn das ganze Trackpad war nun die Taste (ähnlich wie beim Click Wheel des iPods). Dieses Trackpad unterstützte Multi-Touch Gesten mit bis zu vier Fingern. Zum Aufklappen verwendete es keine Taste mehr, stattdessen war eine Aussparung vorhanden, mit der man das Display anheben konnte. Die Aussparung wurde auch in den nachfolgenden Generationen verwendet und war schon vom MacBook Air bekannt.

Ein Hochglanz-LCD-Bildschirm mit LED-Hintergrundbeleuchtung kam bei den 15″-Modellen (1440 × 900 Pixel) zum Einsatz. Dieser hatte eine Glasscheibe, welche die komplette Vorderseite einnahm und schwarze Seitenränder aufwies. Das 17″-Modell besaß eine Auflösung von 1920 × 1200 Pixeln und kam optional mit entspiegeltem Display. Bei dieser Option wurde, wie bei den Vorgängermodellen und beim MacBook Air, ein Aluminiumrahmen verwendet.

Als Grafikprozessor konnte man zwischen der Nvidia 9400M und der 9600M GT wählen. Anstelle der regulären Festplatte waren nun 128 GB bzw. 256 GB große SSD-Laufwerke optional erhältlich.

Das 17″-Modell hatte erstmals einen fest eingebauten Akku mit einer möglichen Akkulaufzeit von acht Stunden.

Anfang 2009: 15″[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das MacBook Pro 15,4″ hat einen leistungsstärkeren Prozessor bekommen. Es läuft standardmäßig mit 2,66 GHz und als Option mit 2,93 GHz, was den Prozessoren des 17″-Modells entspricht.

Ende 2009[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

MacBook Pro 13-Zoll

Zur WWDC stellte Apple am 9. Juni 2009 eine aktualisierte Version des MacBooks (nun MacBook Pro 13″) und des MacBook Pro 15″ vor. Wie das 17″-Gerät enthielten nun auch das 13″- und 15″-Modell einen fest eingebauten Akku (60 bzw. 73 Wattstunden) mit einer angegebenen Laufzeit von sieben Stunden und einer Lebensdauer von etwa 1000 Zyklen. Gegen Aufpreis war das 15″-Gerät mit einem matten Bildschirm ab Werk lieferbar (vorher ausschließlich nur als Option beim 17″-Gerät).

Das 13″-Alu-MacBook wurde durch das 13″ MacBook Pro ersetzt, welches nun ebenfalls einen FireWire-800-Anschluss besitzt. Anstelle des Express-Card-Slots wurde bei den beiden kleineren Modellen ein SD-Kartenleser verbaut. Nur das 17″-Modell behielt seinen Express-Card-Slot, statt ihn zu ersetzen.

Die günstigsten Konfigurationen waren nun mit schnelleren Prozessoren ausgerüstet. Das 15″-Modell erhielt eine Option mit 3,06 Ghz-Prozessor.

Mitte 2010[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auch in den 15″- und 17″-Modellen wurden nun Intel-i5- bzw. i7-Prozessoren mit bis zu 2,8 GHz verbaut. Die Akkulaufzeit erhöhte sich auf 10 Stunden beim 13″-Gerät, 8 bis 9 Stunden beim 15″-Gerät, und 9 Stunden beim 17″-Gerät. Das MagSafe-Ladekabel war nun nach hinten abgewinkelt.

Die Grafikprozessoren wurden durch neue Nvidia-Chips (320M oder GT 330M) und in die Intel-Prozessoren integrierte Grafikeinheiten ersetzt; optional war eine höhere Bildschirmauflösung von 1680 × 1050 Pixeln (spiegelnd oder matt) beim 15″-Modell erhältlich. Das Multi-Touch-Trackpad unterstützte nun systemweit „Scrollen mit Nachlauf“, bei dem die Scrollbewegung wie zuvor beim iPhone oder der Magic Mouse nachscrollt.

Der Mini-DisplayPort führte nun auch das Audio-Signal. Mit einem entsprechenden Adapter auf HDMI konnte das Gerät mit einem einzigen Kabel auch den Ton an Fernseher oder Projektoren mit HDMI-Anschluss übertragen.

Anfang 2011[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In dieser Version wurden neue Intel Core i5- bzw. i7-Prozessoren der Sandy-Bridge-Mikroarchitektur verwendet. Die 15″- und 17″-Modelle hatten Intel-Prozessoren mit jeweils 2,0 / 2,2 GHz (6 MB Cache, vier Kerne) oder optional 2,3 GHz (8 MB Cache, vier Kerne). In allen Modellen kam die Intel HD Graphics 3000 mit 384 / 512 MB DDR3-RAM zum Einsatz; in den 15″/17″-Modellen arbeitet zusätzlich eine AMD Radeon HD 6490M bzw. 6750M Grafikkarte mit 256 / 1024 MB GDDR5-Speicher.

Die Akkulaufzeiten wurden auf Grund realistischerer Mess-Methoden mit sieben Stunden angegeben, es sollte aber die gleichen Laufzeiten wie die älteren Modelle erreicht haben. Die neue FaceTime-HD-Kamera unterstützte nun die HD-Auflösung von 720p (1280 × 720 Pixel).

Neben der Thunderbolt-Schnittstelle besaß es einen neuen Kartenleser, welcher nun auch den neueren SDXC-Standard unterstützte. Der Arbeitsspeicher war nun mit 1333 MHz statt wie vorher mit 1066 MHz getaktet; es konnten 2 × 8 GB RAM eingesetzt werden statt maximal 8 GB RAM insgesamt.

Ende 2011[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Apple verwendete nun höher getaktete Prozessoren: Im 13″-Modell kam ein 2,4 GHz i5- und ein 2,8 GHz i7-Prozessor zum Einsatz, im 15″-Modell ein i7-Prozessor mit 2,2 bzw. 2,4 GHz. Auch das 17″-Modell verwendete nun den 2,4 GHz i7-Prozessor. Optional war statt des 2,4-GHz-i7-Prozessors auch ein mit 2,5 GHz getakteter Prozessor erhältlich.

Als Grafikchip wurde im 15″-Modell eine AMD Radeon HD 6750M mit 512 MB GDDR5 in der 2,2-GHz-Version eingesetzt. Das 2,4-GHz-Modell und das 17″-Modell arbeiteten mit einer AMD Radeon HD 6770M mit 1024 MB GDDR5. Das 13″-Modell verwendete nun HDDs mit 500 bzw. 750 GB.

Diese Modelle sind die ersten, die AirPlay unterstützen.

Ab diesem Modell unterstützen die MacBooks offiziell nur noch Mac OS 10.7 (Lion) und höher. Entgegen den Herstellerangaben kann Mac OS X 10.6 (Snow Leopard) auf diesem Modell aufgrund der großen Ähnlichkeiten zur Hardware der neunten Generation ab Version 10.6.7 jedoch weiterhin genutzt werden.

Mitte 2012: 13″, 15″[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verbesserte Modelle der Unibody-Generation wurden zeitgleich mit dem ersten MacBook Pro mit Retina-Display vorgestellt. Ihre Prozessoren wurden ebenfalls auf die Ivy-Bridge-Architektur aktualisiert. Die USB-Schnittstellen beherrschen jetzt USB 3.0. Alle MacBook Pro der elften Generation verfügen über eine Intel-HD-Graphics-4000-Grafikeinheit. Die 15″-Geräte besitzen zusätzlich eine NVIDIA GeForce GT 650M Grafikkarte mit 512 bzw. 1024 MB GDDR5-Arbeitsspeicher. Das leistungsschwächste MacBook Pro mit 13″ verfügt über einen Intel-Core-i5-Prozessor. Alle übrigen Modelle sind mit einem Intel-Core-i7-Prozessor ausgestattet.

Die 17″-Variante entfällt.

Probleme[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei den 15″ und 17″-Modellen, die zwischen Februar 2011 und Dezember 2013 verkauft wurden, können Probleme bei der Videowiedergabe auftreten. Für dieses Problem bietet Apple ein Reparaturprogramm an. Es ist bis 4 Jahre nach Kaufdatum gültig.[7]

Dritte Generation (Retina)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mitte 2012: 15″, Ende 2012: 13″[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

MacBook Pro Retina auf dem Vorgänger
rechts: MagSafe; links: MagSafe 2

Die wurde am 11. Juni 2012 auf der WWDC von Phil Schiller vorgestellt.

  • Alle MacBook Pro der elften Generation verfügen über eine Intel-HD-Graphics-4000-Grafikeinheit. Die 15″-Geräte besitzen zusätzlich eine NVIDIA GeForce GT 650M Grafikkarte mit 512 bzw. 1024 MB GDDR5-Arbeitsspeicher.
  • Das leistungsschwächste MacBook Pro mit 13″ verfügt über einen Intel-Core-i5-Prozessor. Alle übrigen Modelle sind mit einem Intel-Core-i7-Prozessor ausgestattet.
  • Die USB-Schnittstellen beherrschen jetzt USB 3.0.

Am 23. Oktober 2012 wurde ein MacBook Pro mit 13 Zoll großem Retina-Display vorgestellt, das ebenso wie das 15″-Gerät flacher und leichter ist als das Gerät ohne Retina-Display der gleichen Größe. Die Auflösung beträgt 2560 × 1600 Pixel.

Weitere Neuerungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Das 15″ große Retina-MacBook Pro ist um 25 % flacher und leichter, die Dicke beträgt 19 mm, das Gewicht 2,02 kg.
  • Die Geräte werden ausschließlich mit Flash-Speicher von 256 GB bis 1 TB Größe angeboten.
  • Der Arbeitsspeicher (8 bzw. 16 GB) basiert auf der sparsameren DDR3L-Technik anstelle von DDR3. Er ist fest verlötet und nicht erweiterbar.[8]
  • Anschlüsse für Ethernet-Netzwerkkabel und FireWire entfallen, optische Laufwerke werden nicht mehr verbaut (Thunderbolt-Adapter für Gigabit-Ethernet und FireWire sowie ein externes optisches Laufwerk werden angeboten).
  • Als Stromanschluss wird ein MagSafe 2 verbaut, er ist flacher und länger und mit MagSafe-Netzteilen nur mit einem separat erhältlichen Adapter verwendbar.
  • Die Geräte verfügen über einen Umgebungslichtsensor, der eine automatische Regelung der Bildschirmhelligkeit sowie Tastaturbeleuchtung ermöglicht.[9]

Anfang 2013[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Die Prozessoren der Retina-Modelle mit 256 GB Speicher wurden minimal beschleunigt, sie takten beim 13″-Modell jetzt mit 2,6 GHz statt mit 2,5 GHz, sowie beim 15″-Modell mit 2,4 GHz statt 2,3 GHz.
  • Die Preise der Retina-Modelle sowie der Erweiterungsoptionen wurden gesenkt.[10]

Ende 2013[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Retina-Modelle wurden überarbeitet

  • Das 13″-Modell ist jetzt 1 mm dünner (vorher 19 mm, jetzt 18 mm) und somit rund 50 g leichter (vorher 1,62 kg, jetzt 1,57 kg). Ansonsten bleibt das Design unverändert.
  • Beim 13″-Modell kommen Intel Haswell-Prozessoren zum Einsatz, wahlweise als Core i5 mit 2,4 GHz oder 2,6 GHz, sowie als Core i7 mit 2,8 GHz (alles Dual-Core-Prozessoren).
  • Beim 15″-Modell werden Intel Crystalwell-Prozessoren mit 2,0 GHz, 2,3 GHz oder 2,6 GHz verbaut (alles Quad-Core Prozessoren).
  • Als Grafikchip wird beim 13″-Modell der integrierte Intel Iris Grafikchip verwendet, beim 15″-Modell wird der integrierte Intel Iris Pro Grafikchip verwendet. Optional kann beim 15″-Modell eine zusätzliche NVIDIA GeForce GT 750M mit 2 GB bestellt werden.
  • Die Akkulaufzeit wurde bei beiden Modellen verlängert:
    • 13″-Modell: von 7 auf 9 Stunden
    • 15″-Modell: von 7 auf 8 Stunden
  • In Deutschland wurden die Preise gegenüber dem Vorgänger um 200 € gesenkt:
    • 13″ ohne Retina: 1199 €
    • 13″ mit Retina: 1299 € bis 1799 €
    • 15″ mit Retina: 1999 € bis 2599 €

Mitte 2014[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Retina-Modelle erhielten eine Modellpflege

  • Alle 13″-Modelle haben nun 8 GB DDR3L-RAM und können optional mit 16 GB konfiguriert werden. Die 15″-Modelle sind jetzt mit 16 GB DDR3L-RAM ausgestattet.
  • Die Taktrate der Prozessoren wurde jeweils um 200 MHz angehoben (Haswell-Refresh).
  • Preisanpassungen:
    • In Deutschland und Österreich wurde der Preis der höher ausgestatteten Variante des 15″-Modells von 2599 € auf 2499 € gesenkt. Der Preis des 13″-Modells ohne Retina-Display wurde ebenfalls gesenkt, nämlich von 1199 € auf 1099 €.
    • In der Schweiz wurden die Preise flächendeckend gesenkt (13″-Retina-Modelle zwischen 1399 und 1949 CHF, 15″-Modelle zwischen 2149 und 2699 CHF, bislang 1449 und 1999 CHF respektive 2249 und 2899 CHF).

Anfang 2015: 13″, Mitte 2015: 15″[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das sogenannte „Force Touch Trackpad“ wurde vom neuen MacBook übernommen. Außerdem wurden Intel Prozessoren der Broadwell-Generation verwendet. Anstelle von DDR3L Arbeitsspeicher wird in jedem MacBook Pro von 2015 LPDDR3 Arbeitsspeicher verbaut, welcher noch einmal sparsamer ist.

Die 15″-Variante wurde noch bis zum 12. Juli 2018 verkauft und zusammen mit der Einführung neuer Touch Bar-Modelle eingestellt.[11]

13″-Modelle[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Neue Intel Core i5- und i7-Prozessoren der Broadwell-Architektur.
  • Die Taktrate des Arbeitsspeichers wurde auf 1866 MHz erhöht.
  • Der eingebaute Flash-basierte SSD-Speicher ist nun doppelt so schnell.
  • Die Batterielaufzeit beträgt jetzt eine Stunde mehr (10h). Durch die Vergrößerung des Akkus sind die Geräte rund 10 g schwerer (1,58 kg).
  • Die Preise wurden aufgrund des Wechselkurses in Deutschland und Österreich angehoben:
    • Die Variante mit 128 GB Festplattenspeicher kostet nun 1449 € anstatt 1299 €.
    • Die Variante mit 256 GB Festplattenspeicher kostet nun 1649 € anstatt 1499 €.
    • Die Variante mit 512 GB Festplattenspeicher kostet nun 1999 € anstatt 1799 €.
    • Das 13″-Modell ohne Retina-Display kostet nun 1199 € anstatt 1099 €.

15″-Modelle[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Neue Intel Core i7-Prozessoren der Broadwell-Architektur.
  • Der eingebaute Flash-basierte SSD-Speicher ist nun mehr als doppelt so schnell.
  • Die Batterielaufzeit beträgt jetzt eine Stunde mehr (9h). Durch die Vergrößerung des Akkus sind die Geräte rund 20 g schwerer (2,04 kg).
  • Höhere Grafikleistung durch den Einsatz der neuen AMD Radeon R9 M370X.
  • Die Preise wurden aufgrund des Wechselkurses in Deutschland und Österreich angehoben:
    • Die Variante mit 256 GB Festplattenspeicher kostet nun 2249 € anstatt 1999 €.
    • Die Variante mit 512 GB Festplattenspeicher kostet nun 2799 € anstatt 2499 €.

Probleme[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei allen MacBook Pro der dritten Generation kann sich durch Nutzung die Antireflexbeschichtung lösen. Im September 2016 begann Apple ein Reparaturprogramm, das für Geräte bis 3 Jahre nach dem Kaufdatum gilt.[12] Im November 2017 wurde das Programm auf 4 Jahre verlängert.[13]

Bei den 15″-Modellen, die bis Dezember 2013 verkauft wurden, können Probleme bei der Videowiedergabe auftreten. Für dieses Problem bietet Apple ein Reparaturprogramm an. Es ist bis 4 Jahre nach Kaufdatum gültig.[14]

Vierte Generation (Touch Bar)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2016[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zur Keynote am 27. Oktober 2016 wurden drei neue Modelle des MacBook Pro vorgestellt.[15] Die auffälligste Neuerung der beiden besser ausgestatteten Modelle ist die individualisierbare OLED-Leiste „Touch Bar“ mit Touch ID. Einheitlich hingegen ist die Einführung der „Butterfly“-Tastatur, wie sie aus dem MacBook bekannt ist, hier in der zweiten Generation. Im Vergleich zum Vorgänger ist das Force-Touch-Trackpad beim 13″-Modell 46% größer und beim 15″-Modell sogar doppelt so groß. Das Display 25 % heller (500 cd/m²) als zuvor. Mit dem P3-Farbraum besitzt es mehr Farben und auch der Kontrast des Displays wurde erhöht. Der Speicher besitzt nun eine Lesegeschwindigkeit von 3,2 GB pro Sekunde und eine Schreibgeschwindigkeit von 2,2 GB pro Sekunde. Auch die Lautsprecher wurden bei beiden Größen verbessert, wobei die Öffnungen beim 13″-Modell vorwiegend dekorativen Zwecken dienen, während sich dahinter beim 15″-Modell die Lautsprecher befinden. Beide Modelle sind leichter, dünner und besitzen ein kleineres Gehäuse bei gleicher Displaygröße, wobei das 13″-Modell mit 14,9 mm noch etwas dünner als das 15,5 mm hohe 15″-Modell ist. Neben dem bisherigen Silber ist es nun auch in Spacegrau erhältlich. Mit der neuen Generation wurden viele der bisherigen Anschlüsse entfernt, darunter ältere Versionen wie Thunderbolt 2 und USB A, aber auch HDMI, der magnetische Ladeanschluss MagSafe 2 und der SD-Karten-Slot. Außerdem ist das Logo auf der Rückseite nicht mehr beleuchtet, sondern besteht aus Metall passend zur Farbe des Geräts. Der Akku kann über einen der zwei bzw. vier Thunderbolt-Anschlüsse geladen werden. Auch der Lieferumfang wurde reduziert. So ist kein Verlängerungskabel und kein Mikrofasertuch mehr enthalten. Das Kabel kann auch nicht mehr am Netzstecker aufgewickelt werden. Beide sind nicht mehr fest miteinander verbaut, sondern können getrennt werden, und weil zum Laden kein Apple-eigener Anschluss, sondern ein universeller Anschluss verwendet wird, kann es nun auch beispielsweise über eine Powerbank geladen werden.

MacBook Pro 15-Zoll
MacBook Pro 15-Zoll (links) neben einem Surface Book (rechts)

13″-Modelle[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

13″-Modelle mit Touch Bar[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Besitzt eine individualisierbare OLED-Leiste mit Touch ID und ersetzt die Funktionstasten.
  • Intel i5- und i7-Skylake-Prozessoren mit Iris Graphics 550
  • Vier Thunderbolt 3 Ports; Eine 3,5-mm-Klinkenbuchse
  • 256 GB / 512 GB / 1 TB PCIe-Flash Speicher zur Auswahl.

15″-Modelle mit Touch Bar[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Ebenfalls mit einer individualisierbaren OLED-Leiste mit Touch ID.
  • Intel i7-Skylake-Prozessoren mit HD Graphics 530 (IGP) und Radeon-Pro (dGPU)
  • vier Thunderbolt-3-Ports, eine 3,5-mm-Klinkenbuchse
  • 256 GB / 512 GB / 1 TB / 2 TB PCIe-Flash Speicher zur Auswahl.

2017[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eine verbesserte Version wurde am 5. Juni 2017 auf der WWDC vorgestellt. Die größte Änderung sind die Core-i-Prozessoren der siebten Generation. Inoffiziell sollen auch kleinere Probleme behoben worden sein, zum Beispiel soll eine verbesserte Tastatur verhindern, dass die Tasten wie bei der vorherigen Generation vereinzelt klemmen.[16]

13″-Modelle[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Neue Intel Core-i5- und i7-Prozessoren der Kaby-Lake-Architektur.
  • 128 GB Variante für 1499 €.
  • Die 256-GB-Version kostet nun 1749 € statt 1699 € (Schweiz: 1729 CHF statt 1699 CHF).

13″-Modelle mit Touch Bar[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Neue Intel Core-i5- und i7-Prozessoren der Kaby-Lake-Architektur.
  • Die 512-GB-Version kostet nun 2249 € statt 2199 € (Schweiz: 2249 CHF statt 2199 CHF).

15″-Modelle mit Touch Bar[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Neue Intel Core-i7-Prozessoren der Kaby-Lake-Architektur.
  • Neuere, besser ausgestattete Grafikkarten (die erste Ziffer benennt die Generation, die anderen beiden die Ausstattung)
    • Radeon Pro 555 anstatt 450 beim Basismodell
    • Radeon Pro 560 anstatt 455 beim 512-GB-Modell
  • Die 256-GB-Version kostet nun 2799 € statt 2699 € (Schweiz: weiterhin 2699 CHF).
  • Die 512-GB-Version kostet nun 3299 € statt 3199 € (Schweiz: 3199 CHF statt 3149 CHF).

2018: 13″ mit Touch Bar, 15″[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 12. Juli 2018 wurde ohne gesonderte Pressekonferenz eine überarbeitete Ausgabe angekündigt. Die 13″-Modelle ohne Touch Bar blieben unverändert. Zu diesem Anlass wurde das 15″-MacBook Pro ohne Touch Bar vom Modelljahr 2015 eingestellt, welches bis dahin noch verkauft wurde.[11]

Zu den wichtigsten Neuerungen zählt die Einführung von Intel-Core-Prozessoren der 8. Generation, genannt Coffee-Lake, und eine erneut überarbeitete Tastatur, welche den „Butterfly“-Mechanismus der dritten Generation verwendet. Apple kündigte an, dass diese neue Bauart beim Tippen leiser als bisher sein soll, jedoch wurde sie nicht mit dem Ziel entwickelt, die mit den Modellen aus dem Jahr 2016 und 2017 weiter anhaltenden Probleme[17] bezüglich der Zuverlässigkeit zu beheben.[18] Beim Zerlegen des Gerätes fand iFixit heraus, dass dieser Effekt durch den Einsatz einer Silikon-Dichtung erzielt wird, welche auch zur Verbesserung der Zuverlässigkeit verbaut sein könnte.[19] Weiterhin erhalten alle neuen MacBooks die vom iPad Pro bekannte True-Tone-Technologie, bei der sich die Farben des Displays an das Umgebungslicht anpassen. Der Akku beider Geräte wurde vergrößert.[20] Die Lautsprecher wurden überarbeitet.[20] Beide Versionen sind geringfügig dünner als ihre Vorgänger.[20] Wie bereits beim iMac Pro der 1. Generation werden die neuen MacBook Pro mit einem Apple T2-Koprozessor ausgestattet. Dieser steuert den Startvorgang und fügt weitere Sicherheitsmerkmale hinzu, er kümmert sich um die Anbindung der Kamera, regelt den Zugriff auf die SSD und gegebenenfalls deren Verschlüsselung, steuert den System Management Controller (SMC), regelt die Anbindung an den Audio-Controller und ist für die sichere Speicherung der Daten des Fingerabdrucksensor zuständig. Außerdem ermöglicht der T2-Koprozessor das aktivieren von Siri mit den Worten „Hey Siri“ ohne eine Taste zu betätigen. Des Weiteren unterstützen die neuen MacBook Pro Bluetooth 5.0. Die 15″-Variante nutzt statt LPDDR3 nun den DDR4 Arbeitsspeicher, wodurch dieser optional auf 32 GB erweitert werden kann. Diese Technik verbraucht allerdings mehr Strom. Die dedizierten AMD-Grafikchips im 15″-Modell wurden ebenfalls aktualisiert. Beide Modelle sind optional mit mehr Flash-Speicher als bisher erhältlich, die 13"-Variante mit maximal 2 TB und die 15"-Variante mit 4 TB.[21]

Die neuen MacBooks, insbesondere die Core-i9-Variante, erhitzten laut ersten Erfahrungsberichten unter Last sehr stark und konnten dadurch Aufgaben teilweise langsamer abschließen als der Vorgänger. Symptomatisch waren große Schwankungen des Prozessortaktes. Laut Apple ist dies auf ein softwareseitiges Problem zurückzuführen. Mit einem ergänzenden Update für macOS 10.13.6 speziell für das MacBook Pro von 2018 wurde dieses Problem behoben.[22]

13″-Modelle mit Touch Bar[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Neue Intel Core-i5- und i7-Prozessoren der Coffee-Lake-Architektur.
  • bis zu 2 TB statt 1 TB Flash Speicher

15″-Modelle mit Touch Bar[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Neue Intel Core-i7- und i9-Prozessoren der Coffee-Lake-Architektur.
  • neue Grafikkarten, welche etwas höher getaktet sind und in der Grundausstattung mehr Speicher besitzen
    • Radeon Pro 555X mit 4 GB VRAM anstatt 555 mit 2 GB VRAM beim Basismodell
    • Radeon Pro 560X mit 4 GB VRAM anstatt 560 mit 4 GB VRAM beim 512-GB-Modell
  • bis zu 32 GB DDR4 RAM statt 16 GB LPDDR3 RAM
  • bis zu 4 TB statt 2 TB Flash Speicher

Tabellarische Übersicht[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Produktion eingestellt Aktuell

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: MacBook Pro – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Presseerklärung von Apple (englisch)
  2. Verbaut wurde der T2500 von Intel – siehe: zdnet.de
  3. Dieser Prozessor war der T2600 von Intel – nachzulesen unter zdnet.de
  4. Webseite des MacBook Pro aus dem Jahr 2006, technische Daten, archive.org (Memento vom 26. Juli 2006 im Internet Archive)
  5. Dieser Prozessor ist der T7500 von Intel – nachzulesen unter zdnet.de
  6. Herstellerangaben von April 2008 unter archive.org (Memento vom 30. April 2008 im Internet Archive)
  7. MacBook Pro Reparaturerweiterungsprogramm für Videoprobleme. In: apple.com. 19. Mai 2017, abgerufen am 10. Dezember 2018.
  8. MacBook Pro 15" Retina Display Mid 2012 Teardown. In: ifixit.com. 13. Juni 2012, abgerufen am 15. Juli 2018 (englisch).
  9. MacBook Pro mit Retina Display – Features. In: apple.com
  10. Apple: Macbook Pro Retina wird günstiger und schneller - Golem.de. In: golem.de. 13. Februar 2013, abgerufen am 14. Juli 2018.
  11. a b Apple stops selling 2015 MacBook Pro. In: 9to5mac.com. 12. Juli 2018, abgerufen am 14. Juli 2018 (englisch).
  12. Defekte Antireflexbeschichtung: Apple tauscht MacBook-Displays mit Bildschirmflecken. In: ifun.de. 17. September 2016, abgerufen am 10. Dezember 2018.
  13. Display-Flecken auf MacBook und MacBook Pro: Apple verlängert Austauschprogramm erneut. In: heise.de. 20. November 2017, abgerufen am 10. Dezember 2018.
  14. MacBook Pro Reparaturerweiterungsprogramm für Videoprobleme. In: apple.com. 19. Mai 2017, abgerufen am 10. Dezember 2018.
  15. Trio-Premiere für Macbook Pro: Apple zeigt neue Notebook-Dimension. In: n-tv.de. Abgerufen am 27. Oktober 2016.
  16. MacBook Pro 2017: Apple ändert Tastatur. In: heise.de. 29. Juni 2017, abgerufen am 14. Juli 2018.
  17. Serviceprogramm für Tastaturen des MacBook und MacBook Pro – Apple Support. Abgerufen am 13. Juli 2018 (deutsch).
  18. Apple's new MacBook Pros have the latest Intel processors and quieter keyboards - The Verge. In: theverge.com. 12. Juli 2018, abgerufen am 14. Juli 2018 (englisch).
  19. The Great Apple MacBook Pro Cover Up. In: ifixit.com. 13. Juli 2018, abgerufen am 14. Juli 2018 (englisch).
  20. a b c [1]
  21. Apple MacBook Pro with Touch Bar updated with max 32 GB RAM, ‘improved’ third-generation keyboard, True Tone, and new Intel chips. In: 9to5mac.com. 12. Juli 2018, abgerufen am 14. Juli 2018 (englisch).
  22. Apple's MacBook Pro Heating Problem Gets a Software Fix / WIRED. In: wired.com. 24. Juli 2018, abgerufen am 10. Dezember 2018 (englisch).
  23. Inside the MacBook Pro’s 3 GB RAM limitation, ZDNet (Englisch)
  24. Ben Schwan: MacBook Pro mit Touch Bar: Verlötete SSD auch beim 15-Zoll-Modell, Wartungsport entdeckt. heise.de, 18. November 2016, abgerufen am 27. November 2016.