Aprath

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

51.2721083333337.0722916666667165Koordinaten: 51° 16′ 20″ N, 7° 4′ 20″ O

Aprath
Stadt Wülfrath
Höhe: 165 m ü. NN
Aprath (Wülfrath)
Aprath

Lage von Aprath in Wülfrath

Aprath ist eine Wülfrather Ortschaft (NRW) nahe der Grenze zum Wuppertaler Stadtgebiet.

Geschichte[Bearbeiten]

Aprath geht aus einem erstmals 1150 erwähnten Rittersitz „Abbatisrothe“ hervor, der im 12. Jahrhundert „Abetrothe“ („Rodung des Abtes“) und 1715 auf der Ploennies-Karte „Abroth“ genannt wurde. Der Rittersitz gehörte im Laufe der Zeit zahlreichen Besitzern, unter anderem dem Ritter von Aprath und Quad von Rode.[1]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Reste von Schloss Aprath

Bekannt ist der Ortsteil durch das als Schloss Aprath bezeichnete Gebäudeensemble,[2] das im Kern auf ein abgegangenes neuzeitliches Schlossgebäude zurückgeht. An dem Standort unmittelbar an der heutigen Landesstraße 74 lag zuvor die mittelalterliche Burg Aprath.

In der unmittelbaren Nähe des Anwesens befinden sich die Aprather Mühle und auf einer Anhöhe das Kaiser-Wilhelm-Denkmal.

Nach Aprath benannt ist die Bergische Diakonie Aprath, die inzwischen jedoch den Großteil ihrer Einrichtungen in Oberdüssel konzentriert hat.

Verkehrsinfrastruktur [Bearbeiten]

Haltepunkt Wülfrath-Aprath

Ende 2003 wurde der Haltepunkt Wülfrath-Aprath an der Bahnstrecke Wuppertal-Vohwinkel–Essen-Überruhr eingerichtet. Der S-Bahn-Haltepunkt verbindet Aprath mit Wuppertal-Vohwinkel und Essen und wird von der Linie S 9 der S-Bahn Rhein-Ruhr bedient. Die auch Prinz-Wilhelm-Eisenbahn genannte Bahnstrecke wurde bereits 1847 eröffnet und Aprath besaß bereits im 19. Jahrhundert einen eigenen Bahnhof, dessen Empfangsgebäude nach der Außerbetriebnahme im Jahr 1965 infolge eines Brandschadens 1990 abgerissen wurde.[3]

Linien
Velbert-Rosenhügel S-Bahn S 9
WV-EÜ
Wuppertal-Vohwinkel

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Aprath auf alleburgen.de, Zugriff am 20. Januar 2012.
  2. Umgangssprachlich auch als Aprather Burg
  3. Beschreibung der Betriebsstelle im NRWbahnarchiv von André Joost Zugriff November 2008.

Weblinks[Bearbeiten]