ar-Raschid (Abbasiden)

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ar-Raschid (arabisch ‏أبو جعفر المنصور بن الفضل المسترشد الراشد بالله‎, DMG Abu Ǧaʿfar al-Manṣūr b. al-Faḍl al-Mustaršid ar-Rāšid bi-'llāh; † 1138 in Isfahan; auch al-Raschid) war der dreißigste Kalif der Abbasiden (1135–1136).

Abu Dscha'far al-Mansur ibn al-Fadl al-Mustarschid ar-Raschid bi-'llah trat 1135 die Nachfolge seines Vaters al-Mustarshid (1118–1135) in Bagdad an. Dieser Thronfolge stimmte allerdings Seldschukensultan Mas'ud ibn Muhammad in Persien nicht zu. Obwohl sich ar-Rashid mit den Beduinen im Irak verbündet hatte, konnte er 1136 von den Seldschuken geschlagen und abgesetzt werden. Als neuer Kalif wurde al-Muqtafi inthronisiert (1136–1160). Ar-Rashid versuchte in der Folgezeit vergeblich den Thron zurückzuerobern, wurde aber 1138 von einem Schiiten auf der Pol-e Scharestan in Isfahan ermordet.