Arachinsäure

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Strukturformel
Strukturformel der Arachinsäure
Allgemeines
Name Arachinsäure
Andere Namen
  • Eicosansäure (IUPAC)
  • Arachinsäure
  • Arachidinsäure
  • Icosansäure
  • n-Eicosansäure
  • Carbonsäure C20
Summenformel C20H40O2
CAS-Nummer 506-30-9
PubChem 10467
Kurzbeschreibung

weißer Feststoff[1]

Eigenschaften
Molare Masse 312,54 g·mol−1
Aggregatzustand

fest

Dichte

0,82 g·cm−3 (100 °C)[1]

Schmelzpunkt

75,5 °C [1]

Siedepunkt

328 °C (Zersetzung) [1]

Löslichkeit

praktisch unlöslich in Wasser [1]

Brechungsindex

1,425 (100 °C)[2]

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung [3]
keine GHS-Piktogramme
H- und P-Sätze H: keine H-Sätze
P: keine P-Sätze
Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen. Brechungsindex: Na-D-Linie, 20 °C
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Arachinsäure (n-Eicosansäure) ist eine chemische Verbindung aus der Gruppe der gesättigten höheren Fettsäuren. Es ist ein weißer flockiger Feststoff, der unter normalen Umgebungsbedingungen stabil ist. Der Name Arachinsäure leitet sich vom botanischen Namen Arachis hypogaea für Erdnuss ab. Ihre Salze und Ester heißen Arachinoate (systematisch auch Eicosanoate).

Vorkommen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Arachinsäure kommt mit Glycerin verestert in verschiedenen Pflanzenölen vor, so zum Beispiel in Erdnussöl (1 %), Kakaobutter, Sojaöl (2 %), Sonnenblumenöl (1 %) und Rapsöl.[4] Einen besonders hohen Anteil an Arachinsäureresten hat das Jojobaöl, wo der Anteil zwischen 60 und 70 % der Gesamtfettsäurereste betragen kann.[5]

Gewinnung und Darstellung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Arachinsäure kann durch Hydrierung von Arachidonsäure gewonnen werden.

Eigenschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Durch Reduktion von Arachinsäure kann Icosan-1-ol gewonnen werden.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d e Eintrag zu Eicosansäure in der GESTIS-Stoffdatenbank des IFA, abgerufen am 9. Mai 2017 (JavaScript erforderlich).
  2. David R. Lide (Hrsg.): CRC Handbook of Chemistry and Physics. 90. Auflage. (Internet-Version: 2010), CRC Press/Taylor and Francis, Boca Raton, FL, Physical Constants of Organic Compounds, S. 3-228.
  3. Datenblatt Arachidic acid bei Sigma-Aldrich, abgerufen am 9. Mai 2017 (PDF).
  4. Erich Gruber, TU Darmstadt: Vorlesungsscript zu Fetten und Ölen (Memento vom 18. September 2004 im Internet Archive)
  5. S. Krist, G. Buchbauer und C. Klausberger, 2008: Lexikon der pflanzlichen Fette und Öle. Springer Verlag Wien, S. 180, ISBN 978-3-211-75606-5.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Wiktionary: Arachinsäure – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
 Wiktionary: Eicosansäure – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen