Arbeitskreis Software-Qualität und -Fortbildung

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Der Arbeitskreis Software-Qualität und -Fortbildung e.V. (ASQF) ermöglicht den Erfahrungsaustausch auf den Gebieten des Qualitätsmanagements und der Softwareentwicklung und unterstützt den Wissenstransfer zwischen Softwareentwicklern und Qualitätsmanagern aus Industrie, Forschung und Lehre.

Der aus einem von der Europäischen Union geförderten Projekt hervorgegangene Verein wurde 1996 in Erlangen mit dem Namen Arbeitskreis Software-Qualität Franken gegründet erst mit der Ausweitung in andere (Bundes-)Länder wurde das "F" in Fortbildung umbenannt. In Erlangen befindet sich auch die Geschäftsstelle des Vereins.

Im ASQF engagieren sich Großunternehmen, mittelständische Betriebe, Hochschulen und Forschungseinrichtungen sowie Mitarbeiter aus der Software-Qualitäts-Branche. Derzeit hat der Verein circa 1.400 Mitglieder. In insgesamt zehn Fachgruppen in Deutschland, Österreich und der Schweiz können Mitglieder und Interessierte zu aktuellen Problemstellungen diskutieren.

Gliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

ASQF-Fachgruppen:

ASQF-Regionalgruppen:

Die ASQF GmbH[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Um die komplexen Problemstellungen im Bereich der Softwarequalität zu vertiefen und das umfangreiche kostenlose Angebot des e.V. zu finanzieren, hat der Verein die ASQF GmbH gegründet. Die inzwischen mit der iSQI GmbH verschmolzene GmbH war insbesondere für die Umsetzung des umfangreichen Seminar- und Schulungs-Programms zu spezifischen Software-Qualitäts-Themen verantwortlich.

Bei der Qualifikation von Mitarbeitern im Software-Bereich entwickelten sich unzählige Standards und Normen. Die Mitglieder des ASQF setzen sich deshalb für grenzüberschreitend anerkannte und von einzelnen Schulungsunternehmen unabhängige Zertifizierungsschemata ein. Die internationale Vergleichbarkeit der Qualifikationsniveaus ist Ziel der Aktivitäten.

Seit 2001 entwickeln daher Spezialisten in unabhängigen Arbeitsgruppen die Weiterbildungsstandards des ASQF-Certified-Programms. Daran beteiligt sind Vertreter aus Industrie, von Trainingsanbietern sowie aus Forschung und Lehre des gesamten deutschsprachigen Raums und vieler Länder weltweit. Sie entwickeln die Lehrpläne, Prüfungsfragen und entscheiden über die Akkreditierung von Trainingsfirmen.

Die iSQI GmbH[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Entwicklung, Betreuung und internationale Etablierung der zertifizierten Fortbildungsprogramme hatte bald einen Aufwand erzeugt, der die Grenzen der Leistungsfähigkeit des Vereins erreichte. Mit Unterstützung des bayerischen Wirtschaftsministeriums und des Software-Forums Bayern e.V. (Software-Offensive Bayern) hatte die ASQF GmbH deshalb 2004 das International Software Quality Institute (iSQI GmbH) gegründet.

Das iSQI richtet einmal jährlich eine Software-Qualitäts-Konferenz mit internationalem Fachpublikum aus. Die bislang in Nürnberg stattfindende Conference on Quality Engineering in Software Technology (CONQUEST) ist eine der bedeutendsten deutschen Fachkonferenzen zum Thema Software-Qualität. 2006 fand die Konferenz erstmals in Berlin statt. 2007 und 2008 fand die Konferenz am iSQI-Standort Potsdam statt. 2009 fand die Konferenz wieder in Nürnberg statt. Im Jahr 2010 fand die Konferenz vom 20. bis 22. September in Dresden statt.

Seit 2007 richtet das iSQI zusammen mit dem iNTACS e.V. die internationale Konferenz „international SPICE Days“ aus. Die Konferenz befasst sich mit dem Thema SPICE, oder besser ISO/IEC 15504-5. 2007 fand die Konferenz in Frankfurt am Main statt. 2008 war der Konferenzort Prag. 2009 fand die Konferenz in Stuttgart statt. Dort fand sie auch zuletzt 2010 statt.

Verschmelzung von ASQF GmbH und iSQI GmbH[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der ASQF e.V. hat die Verschmelzung der beiden Tochterfirmen ASQF GmbH und iSQI GmbH zur iSQI GmbH mit Wirkung vom August 2006 beschlossen. Mit der Zusammenführung der Geschäftsbereiche sollen die Transparenz erhöht und die Mitwirkungsrechte der Mitglieder gestärkt werden.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]