Area 51

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Groom-Lake-Salzsee und Militärbasis (Bild aus NASA World Wind)
Blick vom rund 2400 m hohen Tikaboo Peak auf die 40 km entfernte Militärbasis Area 51

Area 51 ist ein militärisches Sperrgebiet im südlichen Nevada (USA) im Besitz der United States Air Force und des US-amerikanischen Verteidigungsministeriums.[1] Innerhalb des großen Luftwaffenübungsgeländes Nellis befindet sich diese zusätzlich gesicherte militärische Anlage. Ihre Existenz wurde von der US-Regierung lange geheim gehalten und im August 2013 vom US-amerikanischen Geheimdienst CIA erstmals bestätigt.[2] Die US Air Force testet dort neue Experimentalflugzeuge.[3] Area 51 ist Gegenstand vieler Verschwörungstheorien, vor allem bezüglich der Erforschung außerirdischer Lebensformen auf der Militärbasis.

Geographie[Bearbeiten]

Karte der Region

Area 51 ist ein Sperrgebiet von etwa 100 km² Fläche in Lincoln County und Nye County, 110 km nordwestlich von Las Vegas. Den größten Teil davon macht das Emigrant Valley aus. Es wird von den Groom- und Papoose-Gebirgszügen eingerahmt. Zwischen den beiden Gebirgen liegt der Groom Lake, ein ausgetrockneter Salzsee von etwa fünf Kilometern Durchmesser. Am südwestlichen Ausläufer dieses Sees wurde ein Militärflugplatz errichtet; seine Landebahn ist mit einer Länge von über 8 Kilometern die längste der Welt. Es gibt mindestens eine weitere asphaltierte Start- und Landebahn einige Kilometer weiter im alten See. Auf Satellitenfotos sind noch vier Landebahnen auf dem Salzsee zu erkennen; jeweils zwei davon verlaufen parallel. Sie tragen die Kennungen 03/21 L bzw. R und 09/27 L bzw. R und sind etwa 3000 m lang.

Area 51 grenzt an die Yucca-Flats-Region, die zum ehemaligen Nevada-Testgelände gehört, auf dem das amerikanische Energieministerium auch Tests mit Nuklearwaffen nach dem ersten Atombombentest an der Trinity Site (New Mexico) durchführte (siehe Manhattan-Projekt). Das Nuklear-Lager von Yucca Mountain liegt etwa 65 Kilometer südwestlich von Groom Lake.

Die Bezeichnung Area 51 stammt von den alten Gebietseinteilungen auf Karten des Nevada-Testgeländes.

Operationen am Groom Lake[Bearbeiten]

Warnschild vor dem Gelände der Area 51 mit Wächtern im Hintergrund (Groom Lake Road)

Area 51 wird für die Entwicklung und Erprobung neuer Flugzeuge benutzt. Mit Beginn der Serienproduktion dieser Flugzeuge werden die Prototypen zu ihren neuen Einsatzbasen verlegt. Kampfeinheiten der US-Armee sind am Groom Lake nicht stationiert.

Senior Trend / U-2-Programm[Bearbeiten]

Groom Lake wurde während des Zweiten Weltkriegs als Bomben- und Artillerieschießplatz verwendet. 1955 wurde dieser stillgelegt, als der Ort vom Team der Lockheed Advanced Development Projects Unit (besser bekannt als Skunk Works) als ein idealer Platz für Testflüge des U-2-Spionageflugzeugs ausgewählt wurde. Der See war ein idealer Start- und Landeplatz für das schwer zu handhabende Testflugzeug, und die Gebirgszüge sowie das ohnehin abgesperrte Nevada-Testgelände verbargen das geheime Flugzeug vor den Augen der Öffentlichkeit.

Lockheed baute am Groom Lake eine Behelfsbasis, die aus einigen Bunkern, Fertigungshallen und einer Wohnwagensiedlung bestand. Die erste U-2 startete im August 1955, und ab Mitte 1956 begannen die von der CIA eingesetzten U-2 von Deutschland und der Türkei aus ihre Aufklärungsflüge über der Sowjetunion und anderen Staaten des Warschauer Paktes.

Während dieser Zeit führte das Nevada Test Site (NTS) eine neue Serie oberirdischer Kernwaffentests durch. Die Operationen mit der U-2 mussten daher im Verlauf des Jahres 1957 mehrfach unterbrochen werden. Bei einem Versuch ging radioaktiver Fallout über Groom Lake nieder und zwang zur vorübergehenden Evakuierung des Geländes.

Da die Hauptaufgabe der U-2 das Überfliegen der Sowjetunion war, wurden sie auf Stützpunkte nahe den sowjetischen Grenzen verlegt, beispielsweise Incirlik Air Base in der Türkei oder Peschawar in Pakistan.

A-12 Oxcart / SR-71-Blackbird-Programm[Bearbeiten]

A-12 beim Messen der Radarrückstrahlung am Groom Lake

Noch bevor die Entwicklung der U-2 abgeschlossen war, begann Lockheed mit den Arbeiten an deren Nachfolger, dem Projekt Oxcart, einem Aufklärungsflugzeug mit Höchstgeschwindigkeit Mach 3 für große Höhen, das später zur SR-71 Blackbird weiterentwickelt wurde. Die Flugeigenschaften und Wartungsanforderungen der Blackbird erforderten einen umfangreichen Ausbau der Anlagen am Groom Lake, insbesondere der Startanlagen.

Als 1962 der erste Prototyp der A-12 Oxcart flog, war die Hauptstartbahn auf 2600 m verlängert worden und die Basis beherbergte ständig 1000 Mann Personal. Sie besaß ein Treibstofflager, einen Tower (Rufzeichen: „Dreamland“) und einen Baseball-Platz. Die Sicherheit wurde drastisch erhöht, so wurde die kleine zivile Mine am See geschlossen, und das Gebiet rund um die Basis wurde zum stark gesicherten Sperrgebiet. Eindringlinge durften ohne Vorwarnung erschossen werden.

Have-Blue- / F-117-Nighthawk-Programm[Bearbeiten]

Der erste Have-Blue-Prototyp des späteren Tarnkappenbombers Lockheed F-117 absolvierte seinen Erstflug in Groom Ende 1977. Die Tests der geheimen Prototypen dauerten bis Mitte 1981, danach begann die Serienproduktion. Außer den Tests der Flugeigenschaften wurden in Groom auch das Radarprofiling, Waffentests mit der F-117 und das Training der ersten Gruppe von F-117-Piloten in Kampfeinheiten durchgeführt. Die ersten Operationen der F-117 im aktiven Dienst wurden dann auf den nahegelegenen Landestreifen in Tonopah verlegt. Dabei bestand immer noch eine hohe Geheimhaltungsstufe.

Erprobung von Beuteflugzeugen[Bearbeiten]

Das Gelände diente außerdem ab 1967 der Erprobung von Beuteflugzeugen sowjetischer Muster,[4] wie der MiG-21 (Have Doughnut), der MiG-17 (Have Drill, Have Ferry) und der MiG-23. Diese stammten überwiegend aus Arsenalen (ehemals) UdSSR-unterstützter Staaten wie dem Irak. Vor der Verlegung nach Groom Lake war der Standort für Tests dieser Art (mit Jak-23-, MiG-15-Maschinen) die Wright-Patterson Air Force Base gewesen. Die Air Force hatte eine ausschließlich mit Beuteflugzeugen sowjetischer Muster ausgerüstete Staffel (Decknamen „Constant Peg“), die auf dem Nellis Range-Gelände Übungs-Luftkämpfe gegen US-Flugzeugtypen durchführte, um deren Piloten für zukünftige Feindeinsätze zu trainieren. 1967 tobte der Vietnamkrieg; die UdSSR rüstete Nordvietnam mit zahlreichen Kampfflugzeugen aus. Auch andere Beutewaffen wie Panzer oder Radaranlagen aus Staaten des sowjetischen Einflussbereichs wurden in Area 51 erprobt.

Spätere Operationen[Bearbeiten]

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Seit die F-117A 1983 einsatzbereit war, gingen die Aktivitäten am Groom Lake unvermindert weiter. Die Basis und das dazugehörige System von Landeplätzen wurden ausgebaut. Satellitenfotos lassen auf eine ständig mit 1000 Personen besetzte Basis schließen, zu denen noch einmal 1000 täglich von Las Vegas eingeflogene Pendler kommen. Diese Pendelflüge erfolgen mit Boeing 737-600-Jets vom Flughafen Las Vegas mehrmals am Tage mit den Janet-Flügen. Das Terminal für diese Flüge liegt in der Nähe des Mandalay-Bay Hotels in Las Vegas.

1995 dehnte die Regierung das Sperrgebiet um die Basis auf einige nahegelegene Hügel aus (White Sides und Freedome Ridge), von denen man vorher einen Blick auf die Basis hatte. Der zurzeit einzige Punkt, von wo aus man bedingt eingeschränkten Einblick in das Sperrgebiet hat, ist der Gipfelbereich des Tikaboo Peak. Dieser rund 2400 m hohe Berg liegt etwa 40 km östlich der Area 51-Militärbasis.[5]

Laut Gerüchten wurden am Groom Lake auch die Stealth-UAV-Aufklärungsdrohne, ein kleiner Stealth-Truppentransporter, eine ebenso getarnte Cruise Missile und das hypothetische Aurora-Flugzeug getestet.

Im Frühjahr 2008 wurde ein weiterer Hangar fertiggestellt, er galt als das größte Gebäude von Area 51.[6]

Die Air Force bleibt bei ihrer Linie, Gerüchte über Groom Lake und die Aktivitäten dort weder zu bestätigen noch zu dementieren.

UFO- und Verschwörungstheorien[Bearbeiten]

Geheimhaltungsmaßnahmen, die Verbindung zu geheimer Flugzeugforschung und Berichte über ungewöhnliche Phänomene machten Area 51 zu einem zentralen Bestandteil moderner UFO- und Verschwörungstheorien. Angeblich fanden oder finden dort unter anderem folgende außergewöhnliche Aktivitäten statt:

Der nächstgelegene zivile Wohnplatz außerhalb der Area 51 ist das kleine Dorf Rachel; es wurde zum Pilgerziel für Verschwörungstheoretiker und Ufologen. Einige Besucher berichteten von Begegnungen der ersten Art, in Form von unüblichen Lichterscheinungen entlang des durch den Ort laufenden Highways 375, der mittlerweile auch offiziell „Extraterrestrial Highway“ heißt. In den meisten Fällen ließen sich diese Erscheinungen jedoch auf Kampfjets der nahegelegenen Nellis Air Force Base zurückführen, die entlang des Highways Zielübungen durchführten.

Stellungnahmen der Regierung[Bearbeiten]

Standardisierte Stellungnahme der U.S. Air Force bezüglich Area 51
CIA-Dokument von 1967, welches Area 51 erwähnt

Die US-Regierung bestätigte bis 2013 die Existenz der Area 51 am Groom Lake nicht explizit; die Existenz der Luftwaffenbasis wurde nie bestritten. Im August 2013 wurde die Existenz der Area 51, auch unter diesem Namen, von der CIA offiziell bestätigt,[7], nachdem der Forscher Jeffrey T. Richelson vom Nationalen Sicherheitsarchiv der George Washington Universität einen Freedom of Information Act Antrag stellte.[8] Das US-Verteidigungsministerium erklärte, dass Area 51 keine offizielle Bezeichnung sei, allerdings als Teil der Nellis Range Testgebiet für Technologien und Waffensysteme sowie Trainingsbereich für die Effektivität der US-Streitkräfte und die Sicherheit der Vereinigten Staaten zuständig sei. Es wird bestätigt, dass es teilweise besondere Aktivitäten auf der Basis gegeben habe, die jedoch Verschlusssache seien.

Der Originaltext lautet:[9]

“‘Area 51’, is not an Air Force designation, but the area referred to is part of the Air Force’s Nellis Complex. The complex is used for testing technologies and systems, and training for operations critical to the effectiveness of U.S. military forces and the security of the United States. One part of the complex is located near Groom dry lake. Some specific activities and operations conducted on the Nellis Range, both past and present, remain classified and cannot be discussed publicly.”

„‚Area 51‘ ist keine Bezeichnung der Air Force, aber das damit gemeinte Gebiet ist Teil des Nellis-Komplexes der Air Force. Dieser Komplex wird zur Erprobung von Technologien und Systemen und zum Training für Operationen verwendet, die für die Effizienz der amerikanischen Streitkräfte und für die Sicherheit der USA entscheidend sind. Ein Teil des Komplexes liegt am trockenen Groom Lake. Einige gewisse Aktivitäten und Operationen, die am Nellis-Gelände in Vergangenheit und Gegenwart durchgeführt werden, bleiben unter Verschluss und können nicht öffentlich diskutiert werden.“

Die Gegend taucht auf den meisten Karten als großes Sperrgebiet östlich des U.S. Highway 95 (von Las Vegas nach Reno) auf. Das Gebiet wird in den von der Regierung veröffentlichten Satellitenfotos der Vereinigten Staaten nicht aufgeführt. Auf der militärischen Luftraumkarte Nellis AFB Range Chart, die das gesamte Gebiet der Nellis Range abdeckt und die von der Defense Mapping Agency herausgegeben wird, wird nur Nellis Air Force Base, ohne Erwähnung einer sogenannten „Area 51“, angezeigt. Seit langem ist das Gebiet in guter Auflösung bei HERE Maps zu sehen.[10] Mittlerweile hat die Federation of American Scientists (FAS) auf ihrer Seite Bilder des Satelliten IKONOS publiziert mit einer Auflösung von einem Meter, welche verschiedenste Anlagen innerhalb Nellis Air Force Base zeigen. Seit der Veröffentlichung der Programme Google Earth oder Worldwind ist es möglich, sich Satellitenbilder dieses Ortes über ein Geländemodell gezogen anzusehen.

Überwachungskamera an der Groom Lake Road zur Area 51

Mittlerweile hat der Flugplatz auf Groom Lake wie jeder andere mehr oder weniger öffentliche Flugplatz einen ICAO-Code erhalten: KXTA.[11][12]

Das Gelände um den Trockensee ist ein Flugbeschränkungsgebiet (R-4808N). Es soll durch Radarstationen, versteckte Bewegungsmelder und auf menschliche Ausdünstungen reagierende Schweißsensoren gesichert sein. Zu den Sicherheitsmaßnahmen gehören außerdem bewaffnete Wachen eines zivilen Wachdienstes, die bei Bedarf von der örtlichen Polizei unterstützt werden. Auf Anweisung des damaligen US-Präsidenten George W. Bush ist das Operationsgebiet der Air Force nahe dem Groom Lake, Nevada zudem von den geltenden Umweltschutzgesetzen ausgenommen, da es Anfang der 1990er Jahre zu Gerichtsklagen gekommen war.[13][14]

Area 51 dient offenbar als Testflugbasis. Direkt neben dem Sperrgebiet Area 51 liegt ein weiteres Gebiet, das in zivilen Karten als Waffentestgebiet ausgezeichnet ist. In der Nähe findet regelmäßig das Red-Flag-Manöver statt.

Im August 2013 musste die US-Regierung im Rahmen des Freedom of Information Act Dokumente freigegeben, die die Existenz der Area 51 bestätigen. Demnach soll es während des Kalten Krieges als Testgelände für die Spionage- bzw. Aufklärungsflugzeuge U-2 und Oxcart genutzt worden sein.[15][16][17][18] Das Gelände soll ebenso zur Erprobung des Mondrovers sowie für Tests von Unterstützungssystemen gedient haben, welche im Rahmen der Apollo-Missionen 15, 16 und 17 zum Einsatz kamen.[19]

In dem von der CIA freigegebenen, 407 Seiten starken Dokument sind die Spionage-Flüge der US-Streitkräfte in den Jahren 1954 bis 1974 festgehalten. Niemand, sei es nun Piloten und Passagiere kommerzieller Flüge oder ob Beobachter auf der Erde, konnten sich rasend schnelle, blitzhelle Lichterscheinungen am Himmel erklären. Die Erklärung der CIA: Mitte der 1950er Jahre flogen Passagierflugzeuge in Höhen zwischen drei und sechs Kilometern, militärische Flugzeuge wie Bomber der Typen B-47 und B-57 blieben unter zwölf Kilometern. Die Spionageflugzeuge U-2 und Oxcart waren dagegen eigens dafür konstruiert, enorme Höhen zu erreichen. Als sie begannen in Höhen größer als 18 Kilometer zu fliegen, bekamen die Fluglotsen steigende Zahlen an UFO-Meldungen. Da die Spionageflugzeuge in rund 20 Kilometer Höhe in der Stratosphäre verkehrten, wurden von ihren Flügeln Sonnenstrahlen auch dann noch reflektiert, wenn es in tieferen Schichten der Atmosphäre längst dunkel geworden war. Das erweckte den Anschein, als seien UFOs im Anflug. Hunderte UFO-Sichtungen sind nun aufgeklärt.[20][21][22][23]

Area 51 in der Popkultur[Bearbeiten]

Die Basis ist aufgrund ihres Bekanntheitsgrades ein beliebtes Thema in Spielfilmen und Computerspielen. Sie kommt unter anderen in den Filmen Groom Lake, Männer, die auf Ziegen starren, (T)Raumschiff Surprise – Periode 1, Independence Day, Men in Black, Das Vermächtnis des geheimen Buches, Hulk, Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels und zuletzt 51 vor. Auch viele Fernsehserien wie Seven Days, Roswell, Knight Rider, Transformers, Stargate Atlantis, Stargate – Kommando SG-1, EUReKA, JAG – Im Auftrag der Ehre, Relic Hunter, Star Trek: Deep Space Nine, Akte X – Die unheimlichen Fälle des FBI und Taken erwähnen in einzelnen Episoden Area 51. Comicserien wie Die Simpsons und Futurama enthalten einige ironische Anspielungen. In der Serie American Dad z. B. lebt das Alien Roger bei der Familie Smith, weil er Stan in Area 51 das Leben gerettet hat.

Der von „Vega 7 Entertainment“ 1997 veröffentlichte Film Area 51 ist eine anderthalbstündige Dokumentation über die Militärbasis Nellis Range und die damit in Verbindung stehenden Geschichten über die Aliens. Es enthält außerdem ein Interview mit einem anonym auftretenden „Viktor“, der ein Mitarbeiter auf Nellis sein soll und für das Interview bezahlt wurde. [24]

In vielen Computerspielen sind Level oder Abschnitte mehr oder weniger deutlich an die Area 51 angelehnt. Dies zieht sich durch alle Genres, von Ego-Shootern und Flugsimulationen bis zu Rennspielen. Im Computerspiel Grand Theft Auto: San Andreas beispielsweise gibt es im Spielabschnitt Las Venturas ein militärisches Sperrgebiet, das an die Area 51 angelehnt ist. Ähnliche Areale gibt es auch in Deus Ex, der Atomic Edition von Duke Nukem 3D, dem Simulationsspiel Microsoft Flight Simulator X, Tomb Raider III, World Racing oder dem Fantasy-Rollenspiel World of Warcraft, in dem es einen von Goblin-Ingenieuren betriebenen Stützpunkt namens Area 52 gibt. Im N64-Spiel Perfect Dark gibt es ebenfalls Abschnitte in einem Stützpunkt namens Area 52. In Banjo Tooie gibt es in der Vergnügungsparkwelt (Hex Hex Park) einen Alienabschnitt, der Area 51 nachempfunden ist. In der Sport-Simulation Tony Hawk’s Pro Skater fährt man durch das Testgelände vorbei an Seziertischen und futuristischen Half-Pipes und anderen Ramps. In RollerCoaster Tycoon 3 gibt es einen Vergnügungspark „Broom Lake“ mit Alien-Thematik. In der Städtebausimulation Sim City 4 ist eine geheime Luftwaffenbasis mit dem Namen Area 5.1 als Belohnung verfügbar, von der aus der Spieler mit einem Kampfjet oder einem UFO über seiner Stadt fliegen und diese auch beschießen kann.

In der Modelleisenbahnanlage Miniatur Wunderland (Hamburg) enthält der Abschnitt "Amerika" einen kleinen Bereich, der humorvoll auf die Area 51 verweist. Er zeigt u.a. Aliens auf dem Dach der Anlage bei verschiedenen Tätigkeiten sowie unterirdische Anlagen mit UFOs.

Literatur[Bearbeiten]

  • Michael Hesemann: Jenseits von Roswell. Silberschnur, Güllesheim 1997, ISBN 3-931652-15-7
  • David Darlington: Die Dreamland-Akte: Area 51 - Amerikas supergeheime High-Tech-Militärbasis. Droemer Knaur, München 1999, ISBN 3-426-77300-7
  • Annie Jacobsen: Area 51 - An Uncensored History of America's Top Secret Military Base. Little, Brown and Company, New York 2011. ISBN 978-0316132947

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Area 51 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. The (very) secret history of Area 51 independent.co.uk, 5. Juli 2011, abgerufen am 24. Juli 2011
  2. spiegel.de: Geheime Militäranlage: CIA-Dokument erklärt Ufo-Sichtungen über "Area 51"
  3. Das Geheimnis der „Area 51“ orf.at, abgerufen am 24. Juli 2011
  4. TV-Dokumentation „Geheimnis Area 51 - MiGs im Sperrgebiet“ von Dirk Pohlmann, Erstausstrahlung am 27. Mai 2009 auf ARTE
  5. http://www.dreamlandresort.com/maps/tikaboo.html
  6. http://www.dreamlandresort.com/ (Abgerufen am 16. September 2012)
  7. http://www.focus.de/politik/ausland/usa/mysterioese-militaerbasis-area-51-offiziell-bestaetigt-ohne-ausserirdische_aid_1073678.html?fbc=fb-fanpage-focus&utm_content=1376660227141714
  8. George Schemitsch: Verschwörungstheorien: CIA bestätigt Existenz von mysteriöser "Area 51". In: Der Tagesspiegel, 16. August 2013. Abgerufen am 20. August 2013. 
  9. Seite nicht mehr abrufbar, Suche im Webarchiv:[1] [2] Vorlage:Toter Link/ermsapps-web.afis.osd.milFAQ auf defenselink.mil (englisch), link offline
  10. http://here.com/37.231141,-115.8024647,15,0,0,hybrid.day Aufnahme von Area 51 auf HERE Maps
  11. Don’t ask, don’t tell: Area 51 gets airport identifier, AOPA, 10. Januar 2008, abgerufen am 18. November 2010
  12. Area 51 designated with a new name airforcetimes.com, 23. Januar 2008, abgerufen am 18. November 2010
  13. The Truth Is Out There, but It's Classified nytimes.com, 27. September 2003; inside Area 51 reviewjournal.com, 19. Oktober 1993; abgerufen am 18. November 2010
  14. Presidential Determination on Classified Information Concerning the Air Force's Operating Location Near Groom Lake, NV federalregister.gov, 24. Dezember 2002, abgerufen am 18. November 2010
  15. CIA bestätigt Existenz von mysteriöser "Area 51", Die Welt Online vom 16. August 2013
  16. Area 51 officially acknowledged, mapped in newly released documents, CNN Online vom 16. August 2013.
  17. CIA bestätigt Existenz von mysteriöser "Area 51", Südwest Presse Online vom 16. August 2013
  18. Keine Aliens und Ufos: Die CIA bestätigt die Existenz von Militärbasis „Area 51“ - USA - FOCUS Online - Nachrichten. In: Der Focus, 16. August 2013. Abgerufen am 20. August 2013. 
  19. U-2 statt Ufo – Die Wahrheit über die "Area 51", auf tagesschau.de vom 18. August 2013
  20. Keine Aliens in der Area 51. In: Welt am Sonntag, 18. August 2013. Abgerufen am 20. August 2013. 
  21. "Area 51": Zahlreiche Ufo-Hinweise auf einen Schlag entkräftet. In: Der Stern, 17. August 2013. Abgerufen am 20. August 2013. 
  22. Silke Hasselmann: Die Wahrheit über die "Area 51": U-2 statt UFO. Tagesschau.de. 18. August 2013. Abgerufen am 20. August 2013.
  23. Markus Becker: CIA-Dokument erklärt Ufo-Sichtungen über "Area 51". In: Der SPIEGEL Online, 16. August 2013. Abgerufen am 20. August 2013. 
  24. Amazon.com: Area 51: The Alien Interview: Video: Steven Williams,Bob Lazar,Sean David Morton,Rick Baker,David Adair,Art Bell,Tom Coleman (III),Jim Dilettoso,John Criswell,Robert Dean (IV),Michael Hesemann,Greg O'Neill,Alexa Koenig,Michael Phelan (IV),Don Mercer,Larry Finch,R.C. Rosenbalm,Ted Williams,Dan O'Bannon,Cindie Haynie,Jeff Broadstreet
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