Argentinische Fußballnationalmannschaft

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Argentinien
Argentina
Logo der argentinischen Nationalmannschaft
Spitzname(n) La albiceleste (Die
Weiß-Himmelblauen)
Verband Asociación del Fútbol Argentino
Konföderation CONMEBOL
Technischer Sponsor adidas
Trainer Jorge Sampaoli
Kapitän Lionel Messi (seit 2011)
Rekordtorschütze Lionel Messi (61)
Rekordspieler Javier Zanetti (143)
Heimstadion Estadio Monumental
FIFA-Code ARG
FIFA-Rang 4. (1348 Punkte)
(Stand: 23. November 2017)[1]
Erstes Trikot
Zweites Trikot
Statistik
Erstes Länderspiel
UruguayUruguay Uruguay 0:6 Argentinien ArgentinienArgentinien
(Montevideo, Uruguay; 20. Juli 1902)
Höchster Sieg
ArgentinienArgentinien Argentinien 12:0 Ecuador EcuadorEcuador
(Montevideo, Uruguay; 22. Januar 1942)
Höchste Niederlagen
ArgentinienArgentinien Argentinien 1:6 Tschechoslowakei TschechoslowakeiTschechoslowakei
(Helsingborg, Schweden; 15. Juni 1958)
BolivienBolivien Bolivien 6:1 Argentinien ArgentinienArgentinien
(La Paz, Bolivien; 1. April 2009)
ArgentinienArgentinien Argentinien 0:5 Uruguay UruguayUruguay
(Guayaquil, Ecuador; 16. Dezember 1959)
ArgentinienArgentinien Argentinien 0:5 Kolumbien KolumbienKolumbien
(Buenos Aires, Argentinien; 5. September 1993)
Erfolge bei Turnieren
Weltmeisterschaft
Endrundenteilnahmen 16 (Erste: 1930)
Beste Ergebnisse Weltmeister: 1978, 1986
Südamerikameisterschaft
Endrundenteilnahmen 40 (Erste: 1916)
Beste Ergebnisse Copa-América-Pokal Südamerikameister: 1921, 1925, 1927, 1929, 1937, 1941, 1945, 1946, 1947, 1955, 1957, 1959, 1991, 1993
Konföderationen-Pokal
Endrundenteilnahmen 3 (Erste: 1992)
Beste Ergebnisse FIFA Confederations Cup Konföderationen-Pokalsieger: 1992
Olympische Spiele
0Silber0 1928
(Stand: 10. Januar 2017)
Die Silbermedaillengewinner von 1928
Diego Maradona, 1986.

Die argentinische Fußballnationalmannschaft ist mit zwei Weltmeistertiteln (1978 und 1986) eine der erfolgreichsten Fußballnationalmannschaften der Welt. Argentinien gewann 14-mal die Copa América und ist somit nach Uruguay (15 Titel) die zweiterfolgreichste Mannschaft bei diesem Wettbewerb. Sie gewann 1992 den König-Fahd-Pokal, den Vorläufer des Konföderationen-Pokals. 1928 errang sie bei den Olympischen Spielen die Silbermedaille. Zudem gewann die Olympiaauswahl, in der auch viele A-Nationalspieler standen, 2004 und 2008 die Goldmedaille. Bei der Weltmeisterschaft in Brasilien 2014 besiegte sie die Mannschaft der Niederlande im Halbfinale durch Elfmeterschießen und zog so ins Finale gegen Deutschland ein. Dort verlor sie und wurde Vizeweltmeister. Der letzte Titelgewinn bei der Copa América gelang 1993.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das erste Länderspiel einer argentinischen Fußballmannschaft fand am 16. Mai 1901 in Montevideo, der Hauptstadt Uruguays, statt und endete 3:2 für Uruguay.[2] Da in der argentinischen Mannschaft nur Spieler standen, die nicht der verantwortlichen Argentina Association Football League angehörten, wurde das Spiel nicht als offizielles Länderspiel anerkannt. Das erste offizielle Länderspiel am 20. Juli 1902 gewannen die Argentinier in Montevideo mit 6:0 gegen Uruguay.

Carlos Edgard Dickinson schoss das erste Tor der argentinischen Fußballgeschichte. Die meisten Tore der Nationalmannschaft (61) schoss Lionel Messi.

Den ersten von insgesamt 17 offiziellen Titeln holten sie 1921 mit dem Gewinn der Copa América. 1910 hatte Argentinien bereits die inoffizielle Südamerikameisterschaft gewonnen. Sie wurden vierzehnmal Sieger der Copa América, zweimal Weltmeister und einmal Konföderation-Pokalsieger (1992, damals König-Fahd-Pokal). Eine mit A-Nationalspielern verstärkte U23-Mannschaft wurde zudem zweimal Olympiasieger (2004 in Athen und 2008 in Peking). Der A-Nationalmannschaft gelang 1928 der Gewinn der olympischen Silbermedaille.

1978 gewannen die Argentinier im eigenen Land zum ersten Mal eine Fußball-Weltmeisterschaft. Der als bester argentinischer Spieler aller Zeiten geltende Diego Maradona war 1986 maßgeblich am zweiten Gewinn eines WM-Titels beteiligt.

Bilanzen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Große Titel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Teilnahme an den Olympischen Sommerspielen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Argentinien gewann bei der einzigen Teilnahme der A-Nationalelf an Olympischen Spielen 1928 die Silbermedaille. Ab 1952 nahmen nicht mehr die A-Nationalteams teil, sondern Amateurmannschaften, seit 1992 schließlich erweiterte U-23-Auswahlen. Argentinien nahm insgesamt an sieben olympischen Fußballturnieren teil. Die Olympiaauswahl gewann 2004 und 2008 Gold, 1996 belegte sie den Silberrang. Für das olympische Fußball-Turnier 2012 konnte sich Argentinien nicht qualifizieren,[3] 2016 schied man nach der Vorrunde aus.

1908 in London nicht teilgenommen, der Verband wurde erst 1912 in die FIFA aufgenommen
1912 in Stockholm nicht teilgenommen
1920 in Antwerpen nicht teilgenommen
1924 in Paris nicht teilgenommen
1928 in Amsterdam Silber
1936 in Berlin nicht teilgenommen
1948 in London nicht teilgenommen

Teilnahme an Fußball-Weltmeisterschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Argentinien erreichte bisher 16-mal die WM-Endrunde und scheiterte bisher einmal in der Qualifikation. Zweimal wurde Argentinien Weltmeister.

1930 in Uruguay Vize-Weltmeister
1934 in Italien Achtelfinale
1938 in Frankreich zurückgezogen
1950 in Brasilien zurückgezogen
1954 in der Schweiz nicht teilgenommen
1958 in Schweden Vorrunde
1962 in Chile Vorrunde
1966 in England Viertelfinale
1970 in Mexiko nicht qualifiziert
1974 in Deutschland Zweite Finalrunde
1978 in Argentinien Weltmeister
1982 in Spanien Zweite Finalrunde
1986 in Mexiko Weltmeister
1990 in Italien Vize-Weltmeister
1994 in den USA Achtelfinale
1998 in Frankreich Viertelfinale
2002 in Südkorea/Japan Vorrunde
2006 in Deutschland Viertelfinale
2010 in Südafrika Viertelfinale
2014 in Brasilien Vize-Weltmeister

Teilnahme Argentiniens am Konföderationen-Pokal[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Argentinien nahm an den beiden ersten Auflagen des FIFA-Konföderationen-Pokals, als er noch König-Fahd-Pokal hieß teil, erreichte bei jeder der drei Teilnahmen das Finale, gewann aber nur beim ersten Mal den Titel.

Jahr Gastgeberland Teilnahme bis … Letzter Gegner Ergebnis[K 1] Trainer Bemerkungen und Besonderheiten
1992 Saudi-Arabien Finale Saudi-Arabien Sieger Alfio Basile Gabriel Batistuta zusammen mit Bruce Murray Torschützenkönig
1995 Saudi-Arabien Finale Dänemark Zweiter Daniel Passarella
1997 Saudi-Arabien nicht qualifiziert
1999 Mexiko nicht qualifiziert
2001 Südkorea/Japan nicht qualifiziert
2003 Frankreich nicht qualifiziert
2005 Deutschland Finale Brasilien Zweiter José Pekerman
2009 Südafrika nicht qualifiziert
2013 Brasilien nicht qualifiziert
2017 Russland nicht qualifiziert
  1. Laut All-time Ranking 1992–2009 [1] (PDF; 1,8 MB)

Rekorde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Allgemein[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit 201 Länderspielen gegen Uruguay (wovon die FIFA 183 zählt) führt die argentinische Mannschaft die Liste der häufigsten Länderspielpaarungen an, auf Platz 8 liegen die Spiele Argentiniens gegen Brasilien (101-mal, wovon die FIFA 95 zählt). Von den Weltmeistern bestritt Argentinien die meisten Spiele gegen die anderen Weltmeister, davon aber über die Hälfte gegen Uruguay.

Der höchste Sieg Argentiniens ist auch der höchste Sieg einer südamerikanischen Mannschaft.

Rekordspieler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

(Stand: 11. Oktober 2017), noch aktive Spieler sind fett markiert

Rekordspieler nach Einsätzen[4]
Spiele Spieler Zeitraum Tore Titel
143 Javier Zanetti 1994–2011 5
139 Javier Mascherano 2003–aktiv 3
122 Lionel Messi 2005–aktiv 61
115 Roberto Ayala 1994–2007 7
104 Diego Simeone 1988–2002 11 Copa América-Sieger 1991, 1993
97 Óscar Ruggeri 1983–1994 7 Weltmeister 1986, Copa América-Sieger 1993
92 Sergio Romero 2009-aktiv 0
91 Diego Maradona 1977–1994 34 Weltmeister 1986
90 Ángel Di María 2008-aktiv 19
87 Ariel Ortega 1993–2008 17
Rekordtorschützen[4]
Tore Spieler Zeitraum Spiele Titel als Torschütze
61 Lionel Messi 2005–aktiv 122
54 Gabriel Batistuta 1991–2002 77 TSK Copa América 1991, 1995
35 Hernán Crespo 1995–2007 64
34 Sergio Agüero 2006–aktiv 82
34 Diego Maradona 1977–1994 91
32 Gonzalo Higuaín 2009–aktiv 69
24 Luis Artime 1961–1967 25 TSK Campeonato Sudamericano 1967
22 Leopoldo Luque 1975–1981 45 TSK Copa América 1975
Daniel Passarella 1976–1986 70

Erweiterter Kader[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stand: Oktober 2017[5][6]

Name Geburtstag Spiele Tore Verein Debüt
Torwart
Nahuel Guzmán 10.02.1986 7 0 MexikoMexiko UANL Tigres 2014
Agustín Marchesín 16.03.1988 2 0 MexikoMexiko Club América 2014
Sergio Romero 22.02.1987 92 0 EnglandEngland Manchester United 2009
Gerónimo Rulli 20.05.1992 0 0 SpanienSpanien Real Sociedad -
Abwehr
Federico Fazio 17.03.1987 7 1 ItalienItalien AS Rom 2011
José Luis Gómez 13.09.1993 1 0 ArgentinienArgentinien CA Lanús 2017
Emanuel Mammana 10.02.1996 3 0 RusslandRussland Zenit St. Petersburg 2014
Javier Mascherano 08.06.1984 139 3 SpanienSpanien FC Barcelona 2003
Gabriel Mercado 18.03.1987 18 3 SpanienSpanien FC Sevilla 2010
Mateo Musacchio 26.08.1990 6 0 ItalienItalien AC Mailand 2011
Ramiro Funes Mori 05.03.1991 19 1 EnglandEngland FC Everton 2015
Nicolás Otamendi 12.02.1988 49 3 EnglandEngland Manchester City 2009
Germán Pezzella 27.06.1991 0 0 ItalienItalien AC Florenz -
Marcos Rojo 20.03.1990 54 2 EnglandEngland Manchester United 2011
Facundo Roncaglia 10.02.1987 14 0 SpanienSpanien Celta Vigo 2013
Pablo Zabaleta 16.01.1985 58 0 SpanienSpanien West Ham United 2005
Mittelfeld
Lautaro Acosta 14.03.1988 2 0 ArgentinienArgentinien CA Lanús 2017
Éver Banega 29.06.1988 57 4 SpanienSpanien FC Sevilla 2008
Lucas Biglia 01.12.1992 54 1 ItalienItalien AC Mailand 2011
Ángel Correa 09.03.1995 8 1 SpanienSpanien Atlético Madrid 2015
Augusto Fernández 10.04.1986 16 1 SpanienSpanien Atlético Madrid 2011
Fernando Gago 10.04.1986 61 0 ArgentinienArgentinien CA Boca Juniors 2007
Manuel Lanzini 15.02.1993 2 0 EnglandEngland West Ham United 2017
Ángel Di María 14.02.1988 90 19 FrankreichFrankreich Paris St. Germain 2009
Leandro Paredes 29.06.1994 2 1 RusslandRussland Zenit St. Petersburg 2017
Javier Pastore 20.06.1989 27 2 FrankreichFrankreich Paris St. Germain 2010
Enzo Pérez 22.02.1986 20 1 ArgentinienArgentinien CA River Plate 2009
Guido Pizarro 26.02.1990 1 0 SpanienSpanien FC Sevilla 2017
Sturm
Sergio Agüero 02.06.1988 82 34 EnglandEngland Manchester City 2006
Lucas Alario 08.10.1992 3 1 DeutschlandDeutschland Bayer 04 Leverkusen 2016
Darío Benedetto 17.05.1990 3 0 ArgentinienArgentinien CA Boca Juniors 2017
Paulo Dybala 15.11.1993 10 0 ItalienItalien Juventus Turin 2015
Alejandro Gómez 15.02.1988 2 1 ItalienItalien Atalanta Bergamo 2017
Gonzalo Higuaín 10.12.1987 69 31 ItalienItalien Juventus Turin 2009
Mauro Icardi 19.02.1993 4 0 ItalienItalien Inter Mailand 2013
Lionel Messi (C)Kapitän der Mannschaft 24.06.1987 122 61 SpanienSpanien FC Barcelona 2005
Emiliano Rigoni 04.02.1993 1 0 RusslandRussland Zenit St. Petersburg 2017
Eduardo Salvio 13.07.1990 7 0 PortugalPortugal Benfica Lissabon 2009

Länderspiele gegen Auswahlmannschaften aus deutschsprachigen Ländern[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Datum Ort Heimmannschaft Resultat Gastmannschaft Anlass/Besonderheiten
1. 08.06.1958 Malmö (SchwedenSchweden) ArgentinienArgentinien Argentinien 1:3 Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland Bundesrepublik Deutschland WM-Vorrunde
2. 16.07.1966 Birmingham (EnglandEngland) Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland Bundesrepublik Deutschland 0:0 ArgentinienArgentinien Argentinien WM-Vorrunde
3. 19.07.1966 Sheffield (EnglandEngland) ArgentinienArgentinien Argentinien 2:0 SchweizSchweiz Schweiz WM-Vorrunde
4. 14.02.1973 München Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland Bundesrepublik Deutschland 2:3 ArgentinienArgentinien Argentinien
5. 03.07.1974 Gelsenkirchen (Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland) ArgentinienArgentinien Argentinien 1:1 Deutschland Demokratische Republik 1949DDR DDR WM-Zwischenrunde
6. 05.06.1977 Buenos Aires ArgentinienArgentinien Argentinien 1:3 Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland Bundesrepublik Deutschland
7. 12.07.1977 Buenos Aires ArgentinienArgentinien Argentinien 2:0 Deutschland Demokratische Republik 1949DDR DDR
8. 12.09.1979 Berlin Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland Bundesrepublik Deutschland 2:1 ArgentinienArgentinien Argentinien
9. 21.05.1980 Wien OsterreichÖsterreich Österreich 1:5 ArgentinienArgentinien Argentinien
10. 16.12.1980 Córdoba ArgentinienArgentinien Argentinien 5:0 SchweizSchweiz Schweiz
11. 01.01.1981 Montevideo (UruguayUruguay) ArgentinienArgentinien Argentinien 2:1 Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland Bundesrepublik Deutschland Mundialito,
Argentinien beendete mit dem Sieg Deutschlands längste Serie von Spielen ohne Niederlage (23 Spiele)
12. 24.03.1982 Buenos Aires ArgentinienArgentinien Argentinien 1:1 Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland Bundesrepublik Deutschland
13. 01.09.1984 Bern SchweizSchweiz Schweiz 0:2 ArgentinienArgentinien Argentinien
14. 12.09.1984 Düsseldorf Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland Bundesrepublik Deutschland 1:3 ArgentinienArgentinien Argentinien 1. Länderspiel Deutschlands unter Teamchef Franz Beckenbauer
15. 29.06.1986 Mexiko-Stadt (MexikoMexiko) ArgentinienArgentinien Argentinien 3:2 Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland Bundesrepublik Deutschland WM-Finale
16. 16.12.1987 Buenos Aires ArgentinienArgentinien Argentinien 1:0 Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland Bundesrepublik Deutschland
17. 02.04.1988 Berlin Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland Bundesrepublik Deutschland 1:0 ArgentinienArgentinien Argentinien Vier-Länder-Turnier, Spiel um Platz 3
18. 03.05.1990 Wien OsterreichÖsterreich Österreich 1:1 ArgentinienArgentinien Argentinien
19. 08.05.1990 Bern SchweizSchweiz Schweiz 1:1 ArgentinienArgentinien Argentinien
20. 08.07.1990 Rom (ItalienItalien) DeutschlandDeutschland Bundesrepublik Deutschland 1:0 ArgentinienArgentinien Argentinien WM-Finale
21. 15.12.1993 Miami (Vereinigte StaatenVereinigte Staaten) ArgentinienArgentinien Argentinien 2:1 DeutschlandDeutschland Deutschland
22. 17.04.2002 Stuttgart DeutschlandDeutschland Deutschland 0:1 ArgentinienArgentinien Argentinien
23. 09.02.2005 Düsseldorf DeutschlandDeutschland Deutschland 2:2 ArgentinienArgentinien Argentinien
24. 21.06.2005 Nürnberg DeutschlandDeutschland Deutschland 2:2 ArgentinienArgentinien Argentinien Confed-Cup Vorrunde
25. 30.06.2006 Berlin DeutschlandDeutschland Deutschland 1:1 n.V. 4:2 i.E. ArgentinienArgentinien Argentinien WM-Viertelfinale
26. 02.06.2007 Basel SchweizSchweiz Schweiz 1:1 ArgentinienArgentinien Argentinien
27. 03.03.2010 München DeutschlandDeutschland Deutschland 0:1 ArgentinienArgentinien Argentinien
28. 03.07.2010 Kapstadt (SudafrikaSüdafrika) ArgentinienArgentinien Argentinien 0:4 DeutschlandDeutschland Deutschland WM-Viertelfinale, letztes Länderspiel unter Trainer Diego Maradona
29. 29.02.2012 Bern SchweizSchweiz Schweiz 1:3 ArgentinienArgentinien Argentinien
30. 15.08.2012 Frankfurt am Main DeutschlandDeutschland Deutschland 1:3 ArgentinienArgentinien Argentinien
31. 01.07.2014 São Paulo (BrasilienBrasilien) ArgentinienArgentinien Argentinien 1:0 n.V. SchweizSchweiz Schweiz WM-Achtelfinale
32. 13.07.2014 Rio de Janeiro (BrasilienBrasilien) DeutschlandDeutschland Deutschland 1:0 n.V. ArgentinienArgentinien Argentinien WM-Finale
33. 03.09.2014 Düsseldorf DeutschlandDeutschland Deutschland 2:4 ArgentinienArgentinien Argentinien

Nationaltrainer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nationaltrainer Amtszeit
Ángel Vázquez 1924–1925
José Millán 1927–1928
Francisco Olazar 1929
Francisco Olazar und Juan José Tramutola 1929–1930
Felipe Pascucci 1934
Manuel Seoane 1935–1937
Ángel Roca 1938–1939
Guillermo Stábile 1939–1958
Guillermo Stábile und Carlos Calocero 1940
Victorio Spinetto, José Della Torre und José Barreiro 1959
José Manuel Moreno 1959
Guillermo Stábile 1960
Victorio Spinetto 1960–1961
José D’Amico 1961
Juan Lorenzo 1962
Néstor Rossi 1962
Jim Lopes 1962
Horacio Torres 1963
José D’Amico 1963
José Minella 1964–1965
Osvaldo Zubeldía 1965
Juan Lorenzo 1966
Jim Lopes 1967
Carmelo Faraone 1967
Renato Cesarini 1967–1968
José Minella 1968
Humberto Maschio 1969
Adolfo Pedernera 1969
Juan Pizzuti 1970–1972
Omar Sívori 1972–1973
Miguel Ignomiriello 1973
Omar Sívori 1973
Omar Sívori und Miguel Ignomiriello 1973
Omar Sívori 1973
Vladislao Cap 1974
César Luis Menotti 1974–1975
César Luis Menotti und Miguel Antonio Juárez 1975
César Luis Menotti 1975–1982
Federico Sacchi (Interimstrainer) 1979
Carlos Bilardo 1983–1990
Alfio Basile 1991–1994
Reinaldo Merlo (Interimstrainer) 1993
Daniel Passarella 1994–1998
Marcelo Bielsa 1999–2004
José Pekerman 2004–2006
Alfio Basile 2006–2008
Diego Maradona 2008–2010
Sergio Batista 2010–2011
Alejandro Sabella 2011–2014
Gerardo Martino 2014–2016
Edgardo Bauza 2016–2017
Jorge Sampaoli 2017-

Trikots[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Argentinien vergab jahrelang bei Weltmeisterschaften die Rückennummern nicht nach den Spielerpositionen, sondern alphabetisch nach den Spielernamen; erst in den 1980er Jahren, als Diego Maradona die 10 beanspruchte, ging man zum üblichen System über. Später wollte man die Rückennummer 10 zu Ehren Maradonas nicht mehr vergeben. Dies scheiterte allerdings an der FIFA, da diese zur Weltmeisterschaft eine durchlaufende Nummerierung von 1 bis 23 verlangt und somit eine Nichtvergabe der 10 zum Verlust einer Spieler-Nominierung führen würde.

Spitznamen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In deutschsprachigen Medien wird die Mannschaft häufig mit dem Spitznamen Gauchos bezeichnet[7][8]. Dieser ist jedoch in Argentinien selbst nicht gebräuchlich. Dort hat sie neben Albiceleste (übersetzt: Weiß-Himmelblaue) keine weiteren geläufigen Spitznamen.

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die italienische Sportzeitung Gazzetta dello Sport wählte die argentinische Nationalmannschaft in den Jahren 1978 und 1986 zur „Weltmannschaft des Jahres“.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Argentinische Fußballnationalmannschaft – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Die FIFA/Coca-Cola-Weltrangliste. In: fifa.com, 23. November 2017 , abgerufen am 23. November 2017
  2. AFA.org: The beginnings (1901–1930)
  3. „Olympisches Fußball-Turnier ohne Argentinien“, Zeit vom 13. Februar 2011
  4. a b rsssf.com: Argentina – Record International Players
  5. https://www.transfermarkt.de/argentinien/erweiterterkader/verein/3437
  6. http://www.national-football-teams.com/country/9/2017/Argentina.html
  7. Karl H. Huba: Fussball Weltmeisterschaften 1930 bis heute: Reportagen, Statistiken und Spitzenfotos, Copress Sport 2009, S. 67
  8. Kicker Sportmagazin (Hrsg.): Fussball-Weltmeisterschaft Südafrika 2010, Copress Sport 2010, S.33