Arier

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Arisch ist eine Weiterleitung auf diesen Artikel. Zum persischen Längenmaß siehe Arich.

Der Ausdruck Arier (Sanskrit आर्य ārya [1], avestisch airiia, altpersisch aryā [2] neupersisch آریائی āryā’ī [3], von einer indogermanischen Wurzel *ar- mit unsicherer Bedeutungsansetzung[4]) ist eine Selbstbezeichnung von Sprechern indoiranischer Sprachen. Seit dem 19. Jahrhundert wurden europäische Lehnformen des Wortes vor allem in der vergleichenden Sprachwissenschaft verwendet und von dort auch in andere Bereiche übernommen. Vor allem wurde es in Rasseideologien des 19. und 20. Jahrhunderts zur Bezeichnung von Angehörigen bestimmter nach Zugehörigkeit zu einer „Rasse“ bzw. „Herrenrasse“ definierter Menschengruppen adaptiert.

Herkunft

Als alte Selbstbezeichnung ist der auf eine indoiranische Form *arya- zurückgehende Ausdruck nur in Iran und Indien (Rigveda) belegt.

Die Verwendung der iranischen bzw. altindischen Formen des Wortes im Avesta und in den Veden legt die Existenz eines zentralasiatischen Volkes mit dieser Selbstbezeichnung nahe.[5] Sprachwissenschaftler nehmen an, dass es indoiranische Sprachen beherrschende Ethnien während der späteren Kupfersteinzeit bis zur frühen Bronzezeit gab. Die „Arier“ dehnten sich in mehreren Schüben sowohl nach Süden als auch nach Westen in einem Zeitraum von mehreren Jahrhunderten aus. Die Einzelheiten der Migrationen, insbesondere deren Abfolge, sind umstritten,[6] sogar die Existenz einer Einwanderung wird mitunter bestritten, nicht nur von indischen Nationalisten.

Um 2000 bis 1500 v. Chr. soll der indische Zweig (Indo-Arier) der „Arier“ (आर्य), dessen Sprache Vedisch war, nach Nordwestindien eingewandert sein.[7] Die iranischen „Arier“, die zu den Vorfahren der heutigen iranischen Völker wurden, wanderten im 11. bis 10. Jahrhundert v. Chr. ein.[8]

Inschrift Dareios I.

Dareios I., König von Persien (521 bis 486 v. Chr.) proklamierte in einer Inschrift in Naqsch-e Rostam, in der Nähe des heutigen iranischen Schiraz: Ich bin Darius, der große König […], ein Perser, Sohn eines Persers, ein Arier, welcher eine arische Abstammung hat.[9] Die persische Keilschrift, deren Entwicklung er für die Behistun-Inschrift veranlasst haben soll, nannte er die „arische Schrift“.[10]

Wortgebrauch

Verwendungen durch Sprecher indoiranischer Sprachen

Der Ausdruck wird im Avesta als ethnische Eigenbezeichnung der Iraner verwendet. Im Buddhismus, im Hinduismus und im Jainismus bezeichnet er einen edlen Geist. Der neupersische Name ایران Īrān (mittelpersisch Ērān als Kurzform von ērān-šahr) bedeutet „Land der Arier“ und leitet sich von der altiranischen Genitivform *aryānam („der Arier“, als Kurzform von *aryānam xšaθra, „Land der Arier“.) her.[11] Das im Paschtunischen erst in jüngerer Zeit (seit 1943) verbreitete Wort آريانا Āryāna geht auf die Nachrichten antiker griechischer und lateinischer Autoren zurück, wonach Ariana der Name der östlichen Provinzen des Achämenidenreiches, entsprechend dem heutigen Afghanistan und Teilen Irans, Tadschikistans, Usbekistans und Turkmenistans, gewesen sei.[12]

Moḥammad-Reżā, Schah von Persien aus der seit den 1920er-Jahren regierenden Familie Pahlavī, ließ sich im Jahr 1967 vom iranischen Parlament den Königsnamen „Licht der Arier“ (āryā-mehr آريا مهر) im Sinne des seit 1935 neuerstandenen iranischen Nationalismus zulegen, wobei er den aus dem Französischen re-importierten Ausdruck āryā (آريا) benutzte, der im Persischen in dieser Form nie existierte.

Verwendungen in Europa

Anquetil-Duperron hat den Ausdruck in seiner Übersetzung des Zend-Avesta ins Französische eingeführt (ariens), in den 1770er Jahren wurde er von dort ins Deutsche übernommen (Arier, J. G. Rhode).[13]

Christian Lassen hat den Ausdruck „Arier“ seit 1847 zur Bezeichnung für die (hypothetischen) Sprecher des Altindischen verwendet, auch spätere Indogermanisten verwendeten den Ausdruck mit Beschränkung auf die Sprecher indoiranischer oder iranischer Sprachen.[14] Seit dem Erweis des Keltischen als einer indogermanischen Sprache durch Adolphe Pictet wurde jedoch auch eine viel breitere Bezeugung des Ausdrucks unterstellt (Éire „Irland“ sollte dieselbe Wurzel aufweisen), so dass sich eine Verwendung des Ausdrucks für alle Sprecher indogermanischer Sprachen nahezulegen schien.[15] Diese Verwendungsweise war wegen Max Müllers großem Einfluss vor allem in England lange Zeit üblich, hat sich aber nie ganz durchgesetzt. Bereits durch die Entdeckung des Palatalgesetzes (1877) war die generalisierende Verwendung nicht mehr sinnvoll, da seither gesichert ist, dass die indoiranischen Sprachen der Ausgangssprache nicht so nahe stehen, wie man vorher glaubte.[16]

In jüngerer Zeit wird der Ausdruck in der vergleichenden Sprachwissenschaft nur noch als Wortbestandteil der Sprachbezeichnung „indoarisch“ für die Familie des Altindischen und seiner Tochtersprachen gebraucht, den übergeordneten Zweig des Stammbaumes bilden die indoiranischen Sprachen; „indoiranisch“ ist hier synonym mit der älteren sprachwissenschaftlichen Bedeutung von „arisch“. Im Sprachgebrauch außerhalb der vergleichenden Sprachwissenschaft ist der Ausdruck seit dem 19. Jahrhundert in erster Linie als generalisierte ethnische Bezeichnung üblich geworden, oft auch mit starker Betonung des „rassischen“ Aspekts. Spätestens seit 1945 gehört das Wort zum rassistischen Vokabular, sobald es in einer über den engsten Anwendungsbereich hinausgehenden Weise gebraucht wird.

„Ariertum“ als Ideologie

Thesen über die Urheimat

In der Diskussion um die „Urheimat“ seit der Mitte des 19. Jahrhunderts haben nationalistische Gründe oft eine wichtige Rolle gespielt. So wurde die Annahme einer Herkunft aus den westasiatischen Steppen von dem Archäologen Gustaf Kossinna (1902) und von dem Indogermanisten Hermann Hirt (1905) zugunsten einer Herkunft aus dem geographischen Bereich Norddeutschlands oder Skandinaviens abgelehnt. Zusammen mit der zusätzlichen Annahme, Menschen „nordischen“ Aussehens seien die reinste Ausprägung des ethnischen „Ariers“, öffnete diese vor allem in deutsch- und englischsprachigen Ländern vertretene Auffassung die vergleichende Sprachwissenschaft für das verstärkte Eindringen völkisch-rassistischer Theorien, die sich so mit einer wissenschaftlichen Legitimation ausstatten konnten.[17]

In jüngerer Zeit werden nationalistisch motivierte Lokalisierungen der „Urheimat“ besonders von hindu-nationalistischen Gruppen bemüht, so die Indigenous Aryan Theory im Umfeld der Bharatiya Janata Party, die die „Arier“ als autochthone Bevölkerung des indischen Subkontinents ansieht. Von dort aus seien die Arier nach Europa gewandert. Die bronzezeitliche Indus-Kultur basiere nicht auf dravidischen Wurzeln, sondern sei vedischen Ursprungs.

Rassetheorien

Rassevorstellungen im 19. Jahrhundert

Im 19. Jahrhundert wurden zunächst sprachwissenschaftlich motivierte Anschauungen zunehmend in ethnischem und rassischem Sinn umgedeutet oder in imaginierte Genealogien überführt. Die durch die Sprachwissenschaft erschlossenen Verwandtschaft der indogermanischen Sprachen wurde im Sinn einer ethnischen Genealogie verstanden. So verbreitete sich die Ansicht, die hellhäutigen Europäer stammten von den „Ariern“ ab, die bei ihren Wanderungen als Kriegeradel einheimische Völker unterworfen und als „Kulturbringer“ gewirkt hätten. Besonders wirksam vertrat Friedrich Max Müller diese Theorie in seinen englischsprachigen popularisierenden Schriften.

Die Idee einer „arischen Rasse“ wurde durch Arthur de Gobineau in seinem Essai sur l'inégalité des races humaines (1852–1854) formuliert.[18] Gobineau knüpfte an die deutsche Indogermanistik an und postulierte, die arische oder nordische Rasse sei allen anderen Rassen überlegen und in ihrer reinsten Form durch den französischen Adel repräsentiert. Damit verband er die negative Bewertung der „Vermischung“ von Rassen. Die Sprachwissenschaft rezipierte diese Theorie nicht,[19] doch wurden Gobineaus Thesen im deutschen Sprachraum insbesondere im Bayreuther Kreis der Anhänger Richard Wagners aufgenommen, vor allem bei Karl Ludwig Schemann und Houston Stewart Chamberlain. In Die Grundlagen des Neunzehnten Jahrhunderts (1899) knüpfte Chamberlain in wesentlichen Punkten an Gobineau und an Max Müller an. Er betrachtete jedoch das deutsche Volk als die reinste Ausprägung der arischen Rasse und verband damit einen ausgeprägten Antisemitismus.

Helena Petrovna Blavatsky, die Begründerin der modernen Theosophie, verwendete die Bezeichnung „arisch“ in ihrer Wurzelrassen-Lehre. Als Wurzelrassen (engl. root races) betrachtete sie Epochen der Entwicklung der Menschheit, wobei die arische Wurzelrasse die gegenwärtige Epoche sei.[20]

Nationalsozialismus

Adolf Hitler und der Nationalsozialismus nahmen mit den rassistischen Vorstellungen des 19. Jahrhunderts auch die mit dem Ausdruck „Arier“ verbundenen Vorstellungen auf und radikalisierten sie.[21] Im nationalsozialistischen Sprachgebrauch war das Wort das Antonym von „Jude“. Seit 1935 wurde „arisch“ jedoch nicht mehr als amtlicher Rechtsbegriff verwendet. An die Stelle des in dem Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums verwendeten Ausdrucks „Arier“[22] trat die in den Nürnberger Gesetzen (September 1935) gebrauchte Formulierung „Person deutschen oder artverwandten Blutes“,[23] die nach einem Runderlass vom 26. November 1935 durch den Ausdruck „deutschblütig“ ersetzt wurde

Außerhalb der Rechtssprache wurden der Ausdruck und Ableitungen davon aber weiter gebraucht.[24] Unter dem Begriff „Arisierung“ betrieb das NS-Regime eine Enteignung insbesondere der Juden.

Von weißen Rassisten wird der Begriff „Arier“ noch als Bezeichnung der „weißen Rasse“ benutzt, zum Beispiel von den Aryan Nations in den USA oder von Neonazis im deutschsprachigen Raum.

Literatur

Quellenforschung

  • Jahanshah Derakhshani: Die Arier in den nahöstlichen Quellen des 3. und 2. Jahrtausends v. Chr. Grundzüge der Vor- und Frühgeschichte Irans. 2., durchgesehene Auflage mit Addendum. International Publications of Iranian Studies, Teheran 1998, ISBN 964-90368-6-5.

Begriffs- und Wissenschaftsgeschichte

  • Konrad Koerner: Observations on the sources, transmission, and meaning of 'Indo-European' and related terms in the development of linguistics. In: Indogermanische Forschungen 86 (1981), S. 1–29.
  • Manfred Mayrhofer: Etymologisches Wörterbuch des Altindoarischen (= Indogermanische Bibliothek. Reihe 2: Wörterbücher. Band 1–3). 3 Bände. Winter, Heidelberg 1990–2001, ISBN 3-533-03826-2 (Set).
  • Rüdiger Schmitt: Aryans. In: Encyclopaedia Iranica. Band 2, Fasc. 7, S. 684–687.
  • Josef Wiesehöfer: Zur Geschichte der Begriffe „Arier“ und „arisch“ in der deutschen Sprachwissenschaft und Althistorie des 19. und der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. In: Heleen Sancisi-Weerdenburg, Jan Willem Drijvers: The Roots of European Tradition (= Achaemenid History. Band 5). Proceedings of the 1987 Groningen Achaemenid History Workshop. Nederlands Instituut voor het Nabije Oosten, Leiden 1990, ISBN 90-6258-405-5, S. 149–167.

Wirkungsgeschichte

  • Michael Bergunder, Peter Rahul Das (Hrsg.): „Arier“ und „Draviden“. Konstruktionen der Vergangenheit als Grundlage für Selbst- und Fremdwahrnehmungen Südasiens (= Neue Hallesche Berichte. Band 2). Franckesche Stiftungen, Halle 2002, ISBN 3-931479-34-X.
  • Edward Bryant: The Quest for the Origins of Vedic Culture. The Indo-Aryan Migration Debate. Oxford University Press, Oxford u. a. 2001, ISBN 0-19-513777-9.
  • Gérard Fussman, Jean Kellens, Henri-Paul Francfort, Xavier Tremblay: Āryas, Aryens et Iraniens en Asie Centrale (= Publications de l'Institut de Civilisation Indienne. Band 72). Boccard, Paris 2005, ISBN 2-86803-072-6.
  • Nicholas Goodrick-Clarke: Hitler's Priestess. Savitri Devi, the Hindu-Aryan Myth, and Neo-Nazism. New York University Press, New York u. a. 1998, ISBN 0-8147-3110-4.
  • Maurice Olender: Die Sprachen des Paradieses. Religion, Philologie und Rassentheorie im 19. Jahrhundert. Campus-Verlag, Frankfurt u. a. 1995, ISBN 3-593-35191-9.
  • Léon Poliakov: Der arische Mythos. Zu den Quellen von Rassismus und Nationalismus. Aus dem Französischen. Junius, Hamburg 1993, ISBN 3-88506-220-8 (Originaltitel: Le mythe aryen, 1972).
  • Cornelia Schmitz-Berning: Vokabular des Nationalsozialismus. 2., durchges. u. übearb. Auflage. de Gruyter, Berlin 2007, ISBN 978-3-11-019549-1, S. 54–63.
  • Klaus von See: Der Arier-Mythos. In: Nikolaus Buschmann, Dieter Langewiesche (Hrsg.): Der Krieg in den Gründungsmythen europäischer Nationen und der USA. Campus-Verlag, Frankfurt am Main u. a. 2003, ISBN 3-593-37368-8, S. 56–84.
  • Bernard Sergent: Les Indo-Européens. Histoire, langues, mythes. Nouvelle édition revue et augmentée. Payot & Rivages, Paris 2005, ISBN 2-228-88956-3.

Siehe auch

Weblinks

 Commons: Arier – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wiktionary: Arier – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Einzelnachweise

  1. Monier Monier-Williams: A Sanskrit-English Dictionary etymologically and philologically arranged with special reference to cognate Indo-European languages, Clarendon Press, Oxford 1898, S. 152, s.v. अर्य [1]; Otto Böhtlingk: Sanskrit-Wörterbuch in kürzerer Fassung, St. Petersburg 1879-1889, Band 3, S. 1115-1/2, s.v. अर्य [2].
  2. Rüdiger Schmitt: Aryans. In: Encyclopaedia Iranica. Band 2, 1987, S. 684.
  3. Der Begriff aryā existierte im Persischen bis zum Ende der Achämenidenzeit; danach ging er im mittelpersischen Begriff ērānī auf, der dann zu neupers. īrānī führte. Erst im 20. Jahrhundert wurde dieser Begriff aus dem Französischen als āryā’ī reimportiert.
  4. H. W. Bailey: Arya. In: Encyclopaedia Iranica. Band 2, 1987, S. 681f. Herleitungsversuche finden sich bei Paul Thieme: Der Fremdling im Ṛgveda. Eine Studie über die Bedeutung der Worte ari, arya, aryaman und arya. Leipzig 1938 (= Abhandlungen für die Kunde des Morgenlandes; 23,2); Oswald Szemerényi: Studies in the Kinship Terminology of the Indo-European Languages, Brill, Leiden 1977 (= Acta Iranica III/16), S. 103–147.
  5. Michael Witzel: Autochthonous Aryans? The Evidence from Old Indian and Iranian Texts. In: Electronic Journal of Vedic Sudies. Band 7, Nr. 3, 2001, ISSN 1084-7561, S. 1–115, (online, (PDF; 572 kB)).
  6. Hermann Kulke, Dietmar Rothermund: Geschichte Indiens. Von der Induskultur bis heute. Beck, München 2006, S. 44.
  7. Hermann Kulke, Dietmar Rothermund: Geschichte Indiens. Von der Induskultur bis heute. Beck, München 2006, S. 44.
  8. Rüdiger Schmitt: Aryans. In: Ehsan Yarshater (Hrsg.): Encyclopaedia Iranica. Band 2: Anāmaka – Āṯār al-wozarāʹ. Routledge & Paul, London u. a. 1987, S. 685b; kritisch zu einer Einwanderung in Iran: Jahanshah Derakhshani: Grundzüge der Vor- und Frühgeschichte Irans. Geschichte und Kultur des alten Ostiran. Band 1, Heft 1: Die Zeiten Zarathustras. Rekonstruktion der Altiranischen Chronologie. International Publications of Iranian Studies, Teheran 1995.
  9. DNa § 2; vgl. Rüdiger Schmitt: The Old Persian Inscriptions of Naqsh-i Rustam and Persepolis. School of Oriental and African Studies, London 2000 (= Corpus Inscriptionum Iranicarum. Part I: Inscriptions of Ancient Iran. Vol. I: The Old Persian Inscriptions; Texts 2).
  10. DBi § 70; vgl. Rüdiger Schmitt: The Bisitun Inscriptions of Darius the Great. Old Persian Text. School of Oriental and African Studies, London 1991 (= Corpus Inscriptionum Iranicarum, Part I: Inscriptions of Ancient Iran. Vol. I: The Old Persian Inscriptions; Texts 1.).
  11. Art. Iran. In: Encyclopaedia Iranica. Band 13, 2004, S. 204.
  12. ʿAbd-al-Hayy Ḥabībī: Āryāna. In: Encyclopaedia Iranica, Band 2, 1987, S. 683; Rüdiger Schmitt: Aria. In: Encyclopaedia Iranica, Band 2, 1986, S. 404f.
  13. Tuska Benes: In Babel's Shadow. Language, Philology, and the Nation in Nineteenth-century Germany. Wayne State Univ. Press, Detroit, Mich. 2008, S. 203.
  14. Benes, S. 208.
  15. Benes, S. 209.
  16. Manfred Mayrhofer: Sanskrit und die Sprachen Alteuropas. Zwei Jahrhunderte des Widerspiels von Entdeckungen und Irrtümern. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 1983 (= Nachrichten der Akademie der Wissenschaften in Göttingen, Philologisch-Historische Klasse; Jg. 1983, Nr. 5).
  17. Benes, S. 286.
  18. Christian Geulen: Geschichte des Rassismus (= Beck'sche Reihe. Band 2424). C.H.Beck, München 2007, S. 71–73; George L. Mosse: Die Geschichte des Rassismus in Europa (= Fischer 16770). Unveränderte, vom Autor 1990 durchgesehene und erweiterte Ausgabe, Lizenzausgabe. Fischer-Taschenbuch-Verlag, Frankfurt am Main 2006, S. 67f. und 80f.
  19. Benes, S. 204–211.
  20. Eduard Gugenberger, Roman Schweidlenka: Mutter Erde, Magie und Politik. Zwischen Faschismus und neuer Gesellschaft. Verlag für Gesellschaftskritik, Wien 1987, S. 139.
  21. Cornelia Schmitz-Berning: Vokabular des Nationalsozialismus. 2., durchges. u. überarb. Auflage. de Gruyter, Berlin 2007, S. 54.
  22. Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums, § 3 Abs. 1
  23. Reichsbürgergesetz § 2 Abs. 1, Blutschutzgesetz §§ 1ff.
  24. Cornelia Schmitz-Berning: Vokabular des Nationalsozialismus. 2., durchges. u. übearb. Auflage. de Gruyter, Berlin 2007, S. 57.