Arizzano

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Arizzano
Vorlage:Infobox Gemeinde in Italien/Wartung/Wappen fehltKein Wappen vorhanden.
Arizzano (Italien)
Arizzano
Staat Italien
Region Piemont
Provinz Verbano-Cusio-Ossola (VB)
Koordinaten 45° 58′ N, 8° 35′ OKoordinaten: 45° 58′ 0″ N, 8° 35′ 0″ O
Höhe 458 m s.l.m.
Fläche 1,63 km²
Einwohner 2.005 (31. Dez. 2016)[1]
Bevölkerungsdichte 1.230 Einw./km²
Postleitzahl 28811
Vorwahl 0323
ISTAT-Nummer 103003
Volksbezeichnung arizzanesi
Schutzpatron Bernhard von Clairvaux (20. August)
Website Arizzano

Arizzano ist eine italienische Gemeinde in der Provinz Verbano-Cusio-Ossola (VB) in der Region Piemont. In piemontesisch heißt der Ort Riscian.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde umfasst die Fraktionen Cissano und Cresseglio und hat eine Fläche von 1,63 km². Zu Arizzano gehören die Fraktionen Cissano und Cresseglio.

Die Nachbargemeinden sind Bee, Ghiffa, Verbania und Vignone.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Name des Ortes wurde erstmals im zwölften Jahrhundert in der Urkunde einer Grundstücksschenkung zu Gunsten der Kirche San Vittore in Intra erwähnt. Das erste Dokument, in dem die Gemeinde mit dem Namen Ariciano erwähnt wird, stammt aus dem 12. Jahrhundert; es handelt sich um einen Akt der Schenkung von Land an die Basilika San Vittore in Intra, der die politisch-religiöse Verbindung demonstriert, die Arizzano, wie alle Binnenzentren, mit der katholischen Kirche und mit Intra verband. Mit der Gebietseinteilung Visconti von 1393 wurde das Dorf der Degagna von San Martino zugeordnet, die wiederum dem Bürgermeister von Intra vorgelegt wurde.

Bevölkerung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bevölkerungsentwicklung
Jahr 1861 1871 1881 1901 1921 1931 1951 1961 1971 1981 1991 2001 2011 2017 2018
Einwohner 508 672 595 652 670 719 773 798 878 1602 1868 1890 2040 2011 2017

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Pfarrkirche San Bernardo di Chiaravalle im Spätbarock-Stil, das auf das frühe 18. Jahrhundert zurückgeht, und ist ein Remake und eine Erweiterung einer älteren Oratorium. Ein Zeugnis dieses Umbaus ist erhalten, innerhalb der Kirche, ein Weihwasserbecken in Marmor von Ornavasso datiert 1595.
  • Monumentales Mosaik mit dem Titel Arizzano: Es misst 13 m; und befindet sich auf dem Platz des ehemaligen Rathauses. Das Mosaik wurde von Walter Ferrarini realisiert, für die Ausführung wurden Steine, alte Ziegel, Keramik, Marmor, Granit, venezianischer Emaille und Gold verwendet. Es ist in Gemälde unterteilt, die die Geschichte von Arizzano durch reale und symbolische Bilder darstellt.
  • Oratorium San Rocco im Ortsteil Cissano.
  • Oratorium Sant’Anna im Ortsteil Cresseglio.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Verschiedene Autoren: Comuni della Provincia del Verbano-Cusio-Ossola. Consiglio Regionale del Piemonte, Chieri 2012, ISBN 9788896074503.
  • Verschiedene Autoren: Il Piemonte paese per paese. Bonechi Editore, Firenze 1996, ISBN 88-8029-156-4.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Arizzano (italienisch) auf tuttitalia.it/piemonte
  • Arizzano (italienisch) auf piemonte.indettaglio.it/ita/comuni
  • Arizzano (italienisch) auf comuni-italiani.it

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistiche demografiche ISTAT. Monatliche Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica, Stand 31. Dezember 2016.