Armação dos Búzios

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Búzios ist eine Weiterleitung auf diesen Artikel. Für die gleichnamige ehemalige brasilianische Automarke Búzios siehe Bugrauto.
Armação dos Búzios
Koordinaten: 22° 45′ S, 41° 53′ W
Karte: Brasilien
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Armação dos Búzios
Armação dos Búzios auf der Karte von Brasilien
RiodeJaneiro Municip ArmacaodosBuzios.svg
Lage des Gemeindegebiets von Armação dos Búzios im Bundesstaat Rio de Janeiro
Basisdaten
Staat Brasilien
Bundesstaat Rio de Janeiro
Stadtgründung 28. Dezember 1995
Einwohner 31.674 (2016: Schätzung zum 1. Juli[1])
Detaildaten
Fläche 70,278 km2
Bevölkerungsdichte 399,8 Ew./km2
Höhe m
Stadtgliederung 1 Gesamtdistrikt
Postleitzahl 28950-000
Vorwahl 22
Zeitzone UTC-3
Stadtvorsitz André Granado Nogueira da Gama (Dr. André) (PMDB) (2017–2020)[2]
Stadtpatron Nossa Senhora Desatadora dos Nós
Hafen von Búzios
Hafen von Búzios

Armação dos Búzios, amtlich Município de Armação dos Búzios, (kurz auch Búzios) ist ein Ort an der Costa do Sol nordöstlich der Millionenmetropole Rio de Janeiro in Brasilien.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit der „Entdeckung“ durch Brigitte Bardot und Jacques Cousteau im Jahre 1964 gilt Búzios, vormals ein verschlafenes Fischerdorf, als die „Perle der Costa do Sol“ (Sonnenküste) 160 km östlich von Rio de Janeiro. Bis 1997, effektive Umsetzung der Stadtgründung durch Lei Estadual Nr. 2.498 vom 28. Dezember 1995, war Búzios ein Distrikt der Stadt Cabo Frio,[3] seither ist es eine eigenständige Gemeinde mit einer Fläche von 70,278 km² (2016).

Vor allem durch Zuwanderung, auch aus Deutschland, verdreifachte sich seit 1997 die Einwohnerzahl. Die Bevölkerung wurde zum 1. Juli 2016 auf 31.674 Einwohner geschätzt.[1]

Der Tourismus wurde zum wichtigsten Wirtschaftszweig vor dem Fischfang: In Brasilien verzeichnen nur Foz do Iguaçu und die fünf Metropolen (Rio de Janeiro, São Paulo, Salvador, Recife und Brasília) mehr Ausländer-Übernachtungen als das kleine Búzios. Unter Brasilianern gilt Búzios als elitär. Tourismus-Infrastruktur und vielseitige Gastronomie auf hohem Niveau sind – auf geringem Raum – einmalig in Südamerika.

Das Ortszentrum liegt auf einer 16 km² großen, hügeligen Halbinsel. Rings um die Halbinsel liegen 25 Strandbuchten. Auch das ganzjährig ausgeglichene maritime Klima mit geringen Niederschlägen (740 mm im Jahresdurchschnitt) sowie die relative Nähe zu Rio de Janeiro (170 km) tragen zur Beliebtheit von Búzios bei, weiterhin das durch strenge Bauvorschriften recht gut erhaltene Fischerdorf-Ambiente: In Búzios darf nur ein- und zweistöckig gebaut werden, an den meisten Stränden besteht Bauverbot. Große oder mehrstöckige Hotelkomplexe sind in Búzios nicht zu finden, stattdessen zahlreiche familiär geführte Mini-Hotels (Pousadas) und „Guest Houses“.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kultur und Freizeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Außer einem Golfplatz werden dem Búzios-Besucher Wassersport-Optionen geboten. Das in Europa noch relativ unbekannte Tauchgebiet vor Búzios ist kontinental-unabhängig.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b IBGE: Cidades@ Rio de Janeiro: Armação dos Búzios. Abgerufen am 15. Juli 2017 (portugiesisch).
  2. DR ANDRE, Website eleicoesepolitica.com. Abgerufen am 15. Juli 2017 (portugiesisch).
  3. IBGE: Cidades@ Rio de Janeiro: Armação dos Búzios - Histórico. Abgerufen am 15. Juli 2017 (portugiesisch).
  4. Igrejas de Búzios - Capela de Nossa Senhora Desatadora de Nós - (Rio de Janeiro Aqui, aufgerufen am 8. November 2014)