Armand d’Artois

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Jules-François-Armand Dartois de Bournonville (* 31. Januar 1845 in Paris; † 13. Dezember 1912 ebenda) war ein französischer Schriftsteller.

D’Artois studierte Rechtswissenschaften und fand anschließend eine Anstellung im Ministerium für öffentliche Bildung. 1884 wurde ihn zum Bibliothekar an die Bibliothèque Mazarine berufen. Dieses Amt hatte er bis an sein Lebensende inne.

Befreundet mit François Coppée, ebnete der ihm den Weg zu anderen Schriftstellern; u.a. lernte er durch Coppée auch den Verleger Alphonse Lemerre kennen, der einige Gedichte von ihm in die später berühmt gewordene Anthologie Le Parnasse contemporain mit aufnahm.

Zusammen mit Kollegen wie Alexandre Dumas der Jüngere und Marie Emmanuel Théaulon de Lambert verfasste d’Artois mehrere erfolgreiche Theaterstücke.

Sieben Wochen vor seinem 67. Geburtstag starb der Schriftsteller Armand d’Artois und fand seine letzte Ruhestätte auf dem Friedhof Père Lachaise.

Werke (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Angéline ou la Champenoise. Comédie-Vaudeville en un acte. Schlesinger, Berlin 1829 (zusammen mit Marie E. Théaulon de Lambert)
  • Le château de mon oncle oe le mari par hasard. Comédie en un acte. Schlesinger, Berlin 1849 (Musik von Marie-Antoine Désaugiers)
  • Der Fall Clénceau. Schauspiel in 5 Aufzügen („L’Affaire Clémenceau“). Reclam, Leipzig 1890 (zusammen mit Alexandre Dumas, dem Jüngeren)
  • La guerre de cent ans. Drame en 5 actes. 1872 (zusammen mit François Coppée)
  • Les Perroquets de la mère Philippe. Vaudeville en un acte. Schlesinger, Berlin 1829 (zusammen mit Marie E. Théaulon de Lambert)

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Wikisource: Armand d’Artois – Quellen und Volltexte (französisch)