Armin Laschet

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Armin Laschet (2018) Unterschrift von Armin Laschet

Armin Laschet (* 18. Februar 1961 in Aachen) ist ein deutscher Politiker (CDU). Seit dem 27. Juni 2017 ist er der elfte Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen. Seit dem 22. Januar 2021 ist Laschet der neunte Bundesvorsitzende der CDU seit ihrer Gründung und seit dem 20. April desselben Jahres der Kanzlerkandidat der Union für die Bundestagswahl 2021.

In Nordrhein-Westfalen führt er eine schwarz-gelbe Landesregierung (Kabinett Laschet). Von 2005 bis 2010 war er im Kabinett Rüttgers der Integrations- und Familienminister des Landes und seit 2012 führt er den CDU-Landesverband. Aus der Landtagswahl 2017 ging die CDU unter Laschet als stärkste Partei hervor.

Biographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Familie, Ausbildung und Beruf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Laschet wuchs mit drei jüngeren Brüdern in einer römisch-katholisch geprägten Mittelschichtfamilie im Aachener Stadtteil Burtscheid auf. Seine Mutter Marcella Laschet (geborene Frings, 1932–2014)[1][2] war Hausfrau, sein Vater Heinrich („Heinz“) Laschet (* 1934) war Steiger auf der Grube Anna des Eschweiler Bergwerks-Vereins in Alsdorf und wurde nach einer pädagogischen Umschulung (als „Mikater“) Leiter einer Aachener Grundschule.[3] Die Familie Laschet stammt aus der heutigen Region Wallonien in Belgien. Sein Großvater Hubert Laschet (1899–1984) zog in den 1920er-Jahren von Hergenrath, einer deutschsprachigen Ortschaft der Gemeinde Kelmis in Ostbelgien, die seit 1815 zu Preußen und bis 1920 völkerrechtlich zu Deutschland gehörte, nach Aachen. Seine Großmutter Hubertina Laschet (geborene Wetzels, 1900–1979) wurde in Aachen als Tochter von Eltern geboren, die kurz zuvor aus Welkenraedt, einer der plattdeutschen Gemeinden Ostbelgiens, dorthin gezogen waren.[4]

Als Jugendlicher war Laschet als Betreuer in der katholischen Jugendarbeit von St. Michael in Burtscheid aktiv. Er besuchte das Rhein-Maas-Gymnasium Aachen, wo er in der 10. Klasse nicht versetzt wurde und – da er die Klasse wegen seiner Fremdsprachenwahl nicht an derselben Schule wiederholen konnte – an das Bischöfliche Pius-Gymnasium Aachen wechselte, damals noch ein reines Jungengymnasium, an dem er 1981 sein Abitur ablegte.[5] Anschließend studierte er Rechts- und Staatswissenschaften in München und Bonn und bestand 1987 das Erste juristische Staatsexamen. Seine Hochschulausbildung wurde durch ein Stipendium der Konrad-Adenauer-Stiftung gefördert.[6] Während seines Studiums wurde er Mitglied der katholischen Studentenverbindungen KDStV Aenania München und KDStV Ripuaria Bonn, beide im Cartellverband der katholischen deutschen Studentenverbindungen.

Von 1987 bis 1988 arbeitete Laschet als journalistischer Volontär beim Radiosender 95.5 Charivari und war anschließend bis 1994 als freier Journalist unter anderem für das Bayerische Fernsehen und andere bayerische Rundfunksender tätig. Außerdem wurde er wissenschaftlicher Berater der damaligen Präsidentin des Deutschen Bundestages, Rita Süssmuth. Von 1991 bis 1994 leitete er auf Vorschlag seines im Bistum Aachen einflussreichen Schwiegervaters Heinz Malangré als Chefredakteur die KirchenZeitung Aachen. Von 1995 bis 1999 war Laschet Verlagsleiter des katholischen Einhard-Verlags, dessen geschäftsführender Gesellschafter sein Schwiegervater war.[7][8]

St. Michael in Aachen-Burtscheid, Heimatkirche für Laschet

Laschets Bruder Patrick hat auf seiner privaten Website einen Stammbaum der Familie Laschet veröffentlicht, der bis zu Karl dem Großen zurückreicht.[9] Obwohl die genealogische Auflistung keine gesicherte Verbindung belegt, nimmt eine 2020 erschienene Biografie[10] über Armin Laschet an, die Familie Laschet sei ernsthaft von ihrer Abstammung von Karl dem Großen überzeugt.[11][12][13] Nach Einschätzung des Journalisten Reiner Burger ist die angebliche Herkunft jedoch wahrscheinlich „nicht ernst, sondern eher als typisch rheinisch-dialektischer Witz gemeint“, dem „vielleicht doch ein Körnchen Wahrheit innewohnt“.[14] Auf der Homepage schreibt Patrick Laschet: „Als gebürtiger Öcher [Aachener] möchte man natürlich von Karl dem Großen abstammen und die Wahrscheinlichkeit ist gegeben“.[10] In einem Telefoninterview mit dem Spiegel stellte er hingegen klar, dass er „nicht wirklich“ daran glaube.[15]

Privates und Religion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Laschet lernte seine Ehefrau Susanne Laschet (geb. Malangré, * 1962) schon im Grundschulalter in einem Burtscheider Kinder- und Jugendchor kennen.[16] Ihr Vater Heinz Malangré, ein Bruder des Aachener Oberbürgermeisters und Opus-Dei-Mitglieds Kurt Malangré, leitete den Chor.[3][8] Wie Laschets Familie stammen die Malangrés ursprünglich aus Wallonien,[17] allerdings aus dem französischsprachigen Teil. Die beiden heirateten 1985. Sie leben bis heute im Aachener Stadtteil Burtscheid und haben drei erwachsene Kinder, zwei Söhne und eine Tochter.[18][19][20]

Laschet ist praktizierender Katholik und gehörte seit seiner Taufe 1961 der Pfarrei St. Michael in Aachen-Burtscheid an, wo er bis 1977 Ministrant war und 1985 seine Frau Susanne heiratete.[3] Nach seinem Schulwechsel wurde er wie zahlreiche andere Schüler des Pius-Gymnasiums, darunter auch sein Bruder Remo, vom Religionslehrer der Schule, dem damaligen Aachener Domvikar Hans-Günther Vienken, als Dommessdiener gewonnen und leistete Altardienst im Aachener Dom in der direkten Umgebung von Bischof Klaus Hemmerle.[5]

Über seinen katholischen Glauben stellte Laschet fest, die Familie sei „rheinisch-katholisch“.[21] Laschet hat seit seiner Jugend enge Kontakte und Beziehungen innerhalb der katholischen Kirche im Rheinland und darüber hinaus.[8] Laschets engster Berater und Chef der nordrhein-westfälischen Staatskanzlei, Nathanael Liminski, ist eng mit einem konservativen katholischen Umfeld verbunden.[22][23]

Politische Ämter und Funktionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Laschet auf dem 31. Parteitag der CDU in Hamburg (2018)

Mitglied des Stadtrates, Bundestages und Europaparlaments[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1989 zog Laschet, der als 18-Jähriger 1979 in die CDU eingetreten war, als damals jüngster Ratsherr für die CDU in den Aachener Stadtrat ein, dessen Mitglied er bis 2004 blieb.

Bei der Bundestagswahl 1994 gewann er das Direktmandat für den Wahlkreis Aachen-Stadt, das er bei der Bundestagswahl 1998 wieder verlor.[24]

1999 wurde er zum Europaabgeordneten gewählt. Er war bis 2005 Mitglied des Europäischen Parlaments, in dem er vor allem in der Außen- und Sicherheitspolitik, der internationalen Zusammenarbeit sowie der Haushaltspolitik engagiert war.[25]

Landesminister in Nordrhein-Westfalen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 24. Juni 2005 wurde Laschet im Kabinett Rüttgers zum Minister für das neu zugeschnittene Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration ernannt.[26] Laschet vertrat eine integrative Politik der Bildungs- und Chancenförderung, Deutschland brauche Einwanderung und müsse zu einer Republik der Aufsteiger auch für jene 38 Prozent der unter sechs Jahre alten Kinder werden, die eine Zuwanderungsgeschichte haben.[27] Ab dem 8. März 2010 nahm er zugleich kommissarisch die Geschäfte des Ministers für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien des Landes Nordrhein-Westfalen wahr. Seine Amtszeit endete gemeinsam mit dem Kabinett Rüttgers am 14. Juli 2010.[28]

Von 2005 bis 2010 war er als Landesminister stellvertretendes Mitglied des Bundesrates, und seit 2017 ist er wieder Mitglied des Bundesrates.

Vorsitzender des CDU-Landesverbandes Nordrhein-Westfalen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach seiner Niederlage bei der Landtagswahl 2010 trat der bisherige Amtsinhaber Jürgen Rüttgers auch als Vorsitzender des CDU-Landesverbandes Nordrhein-Westfalen zurück. Laschet bewarb sich neben Norbert Röttgen für die Nachfiolge. Bei einer Mitgliederbefragung im Oktober 2010 mit einer Wahlbeteiligung von 52,8 % der etwa 158.000 CDU-Mitglieder wurde – per Briefwahl oder Stimmabgabe in einem der 139 Wahllokale – Röttgen mit 54,8 % gewählt.[29][30] Nachdem Röttgen als Spitzenkandidat die Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen 2012 verloren hatte und daraufhin zurückgetreten war, wurde Laschet beim CDU-Sonderparteitag am 30. Juni 2012 mit 77 % der Delegiertenstimmen zum neuen Vorsitzenden der CDU Nordrhein-Westfalen gewählt.[31]

Landtagsabgeordneter in Nordrhein-Westfalen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Laschet am Wahlabend der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen am 14. Mai 2017 in Düsseldorf

Bei der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen am 9. Mai 2010 wurde er zum ersten Mal in den Landtag Nordrhein-Westfalen gewählt.[32] Bei der vorgezogenen Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen am 13. Mai 2012 zog Laschet über die Landesliste (Platz 5) erneut in den Landtag ein. Am 18. Dezember 2013 wurde Laschet mit 64 Stimmen zum neuen Vorsitzenden der CDU-Landtagsfraktion in Nordrhein-Westfalen gewählt und damit Oppositionsführer.

Bei der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen am 14. Mai 2017 wurde er im Landtagswahlkreis Aachen II als Direktkandidat in den Landtag Nordrhein-Westfalen gewählt.[32]

Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Laschet wurde am 27. Juni 2017 mit den Stimmen einer schwarz-gelben Koalition von CDU und FDP im ersten Wahlgang mit der absoluten Mehrheit (100 von insgesamt 199 Abgeordnetenstimmen) im nordrhein-westfälischen Landtag zum elften Ministerpräsidenten des Landes gewählt.

Spitzenämter in der Bundespartei[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2008 wurde er in den CDU-Bundesvorstand gewählt und war von 2012 bis 2021 einer von fünf stellvertretenden Vorsitzenden der CDU.[33]

Nachdem am 10. Februar 2020 Annegret Kramp-Karrenbauer angekündigt hatte, im Laufe des Jahres 2020 den CDU-Parteivorsitz niederzulegen und nicht als Kanzlerkandidatin zur Bundestagswahl 2021 anzutreten, gab Laschet am 25. Februar 2020 vor der Bundespressekonferenz bekannt, sich für das Amt des CDU-Bundesvorsitzenden zu bewerben mit Jens Spahn als Vizevorsitzendem.[34] Er trat damit gegen Friedrich Merz[35] und Norbert Röttgen an.[36] Die wegen der COVID-19-Pandemie verschobene Wahl fand auf dem 33. Parteitag der CDU Deutschlands am 16. Januar 2021 statt. In einem Online-Voting der Delegierten konnte er im zweiten Wahlgang 53 % der Stimmen auf sich vereinen.[37] In der folgenden, nach dem Parteiengesetz erforderlichen Briefwahl trat er als einziger Kandidat an und wurde mit 83 % der abgegebenen gültigen Stimmen zum neuen Parteivorsitzenden der CDU gewählt.[38]

Am 11. April 2021 erklärte er, wie auch Markus Söder, seine Bereitschaft zur Kanzlerkandidatur für die Bundestagswahl 2021.[39] Nachdem der CDU-Bundesvorstand sich am Abend des 19. April erneut mehrheitlich für Laschet als Kanzlerkandidaten ausgesprochen hatte, verzichtete Söder am Folgetag auf seine Kandidatur, womit Laschet als Kanzlerkandidat von CDU und CSU nominiert war.[40] Diese Nominierung war in der CDU umstritten, da nach den bisherigen Meinungsumfragen Laschet deutlich schlechtere Erfolgsaussichten hatte als Söder.

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit dem 1. Januar 2019 ist Laschet Bevollmächtigter der Bundesrepublik Deutschland für kulturelle Angelegenheiten im Rahmen des Vertrags über die deutsch-französische Zusammenarbeit.[41] Laschet ist Mitglied der Europäischen Akademie der Wissenschaften und Künste. Von 1996 bis 2009 war er Mitglied des Vorstands und ist seitdem Mitglied des Präsidiums der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen (DGVN).

Von 2014 bis 2016 war er Mitglied im Verwaltungsrat von missio in Aachen und seit 2017 ist er Stiftungsbotschafter der Stiftung pro missio.[42] Bis 2016 war er Mitglied der Vollversammlung des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK). Außerdem war er Mitglied des Kuratoriums der Adalbert-Stiftung.

Seit 2018 ist er Ehrensenator im Kölner Karneval. 2020 war Laschet im Ersten in einem Cameo-Auftritt in der 1115. Folge vom Tatort zu sehen. Er spielte dabei sich selbst.

Seit 2020 wird Laschet gemeinsam mit Karl Lauterbach täglich in der Radio-Comedy Laschi und Lauti auf WDR 2 persifliert.[43] Die Texte werden von Tobias Brodowy (Laschi) und Uli Winters (Lauti) geschrieben und gesprochen.[44]

Politische Positionen, Kontroversen und Kritik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Grundsätzliche Einstellung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Laschet wird insbesondere von seiner christlichen Überzeugung und dem daraus entsprungenem naturrechtlichen Gerechtigkeitsverständnis[45] geprägt:

„Wir müssen deutlich machen, dass der Markenkern der Christlich Demokratischen Union eben nicht das Konservative ist, sondern dass das christliche Menschenbild über allem steht.“

Armin Laschet (2018)[46]

Im Mai 2020 zeigte er sich auch offen für schwarz-grüne Koalitionen.[47][48][49][50]

Eine Woche vor seiner Wahl zum CDU-Vorsitzenden 2021 lobte er in einem Interview sowohl die SPD als Teil der regierenden Großen Koalition als auch „seine“ schwarz-gelbe Regierung in Nordrhein-Westfalen, während er sich kritisch zu einer möglichen schwarz-grünen Koalition äußerte: „Die Meinung, dass alleine die Grünen die große Rettung sind, teile ich nicht. Politisch gibt es eine Menge Gegensätze, die wir auch in diesem Wahlkampf sichtbar machen müssen.“[51]

Europapolitik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Laschet will die Europäische Union bei Themen wie der Bekämpfung des internationalen Terrorismus und der organisierten Kriminalität, sowie der Energiepolitik stärken.[52] Er fordert die Direktwahl des Präsidenten der Europäischen Kommission durch die europäischen Wähler.[53]

Während der Eurokrise setzte sich Laschet für eine "offene Diskussion" über eine umfassende Lösung der Schuldenkrise ein, wobei Eurobonds einen Baustein darstellen könnten.[54] Er argumentierte, dass ein Austritt Griechenlands aus der Eurozone unerwünschte Umwälzungen in Südeuropa auslösen könnte: "(Ein Austritt) könnte zu Instabilität in einem NATO-Mitgliedstaat führen. Russland steht mit Milliarden bereit, um Griechenland in einem solchen Szenario zu helfen."[55] Im Oktober 2011 unterzeichnete er einen offenen Brief von George Soros, worin eine stärkere Rolle der Europäischen Union zur Lösung der Eurokrise gefordert wurde.[56]

Allein im Jahr 2020 traf Laschet dreimal mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron zusammen. So wurden Jens Spahn und Armin Laschet eingeladen, an den Feierlichkeiten zum Nationalfeiertag 2020 in Paris teilzunehmen, als Zeichen der Dankbarkeit dass französische Intensivpatienten schnell und unbürokratisch in deutschen Kliniken behandelt wurden.[57][58] Außerdem empfing Macron Laschet im Élysée-Palast.[59] Laschet unterstützt Macrons Reformvorschläge für die Eurozone.[60]

Integrationspolitik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als Integrationsminister Nordrhein-Westfalens setzte er sich 2008 für Toleranz, Respekt und Dialogbereitschaft ein, auch mit den Muslimen. Er äußerte Verständnis dafür, dass sich Christen und Muslime zu Gehör bringen, wenn sie ihren Glauben etwa durch Witze verletzt sehen, jedoch „müsse dem organisierten Missbrauch solcher Gefühle zu politischen Zwecken gewehrt werden“. Weiterhin sprach er sich für ein Kopftuchverbot für Lehrkräfte aus.[61]

Laschet vertritt die Prinzipien Chancengerechtigkeit und Integration und möchte Bildung unabhängig von der Herkunft der Eltern ermöglichen, und so einen Aufstieg durch Bildung befördern. 2020 äußerte er in einem Interview mit der französischen Zeitung Le Figaro:

„In Wahrheit aber waren wir immer ein Einwanderungsland. […] Auch wenn das französische und deutsche Modell sehr unterschiedlich ist, das Problem gelingender Integration haben beide Länder. Deshalb müssen wir den sozialen Aufstieg durch Bildung noch stärker möglich machen.“[62]

2010 kritisierte er die Äußerungen Angela Merkels über Thilo Sarrazin und dessen Buch Deutschland schafft sich ab. Merkel hatte das Buch „nicht hilfreich“ genannt und später zugegeben, es nicht gelesen zu haben. Laschet bezeichnete es „nicht für hilfreich, wenn man ein Buch verurteilt und gleichzeitig sagt, man habe es nicht gelesen“. Das Buch sei seiner Meinung nach ein wichtiger Diskussionsbeitrag und Sarrazin „kein Rechtsradikaler“.[63] Gleichzeitig übte er Kritik an Sarrazin:

„Man kann Defizite benennen und darf sie auch benennen, wenn man sie bekämpfen will. Aber was Thilo Sarrazin macht, enttäuscht Menschen, verletzt Menschen und bringt sie nicht weiter. Herr Sarrazin könnte seine Beschimpfungen genauso gut gegen die deutsche Unterschicht richten. Ich nenne ein Beispiel: Fälle von Kindesmisshandlung und -verwahrlosung finden in der Regel in deutschen Familien und weniger in Zuwandererfamilien statt. Sarrazin stellt nicht der Integrationspolitik ein vernichtendes Zeugnis aus; sondern er liefert Argumente, weshalb sie notwendig ist.“[64]

Familien- und Bildungspolitik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als Familienminister war Laschet 2006 daran beteiligt, Kindertagesstätten in Nordrhein-Westfalen zu Familienzentren umzuwandeln, die neben der Kinderbetreuung auch den wachsenden Bedarf der Eltern an Beratung und Unterstützung bei der Wahrnehmung ihrer Bildungs- und Erziehungsaufgaben erfüllen, und Angebote zur Gesundheitsvorsorge, Sprachförderung und Freizeitgestaltung anbieten. Laschet äußerte, dass „die Familienzentren zu ‚Leitstellen‘ für soziale Gestaltungsprozesse im Stadtteil werden sollen“, und es Ziel sei, „mit der Bündelung der vorhandenen Angebote die Möglichkeiten präventiven Handelns (zu) verbessern, und auch Familien aus sozial benachteiligten und bildungsfernen Schichten zu erreichen und ihnen die Angebote leichter zugänglich zu machen.“[65]

2018 wurde von der Landesregierung Nordrhein-Westfalens als eine der bildungsfördernden Maßnahmen beschlossen, in Stadtvierteln mit großen sozialen Herausforderungen 60 sogenannte „Talentschulen“ aus 45 allgemeinbildenden Schulen und 15 Berufsschulen zu gründen, die 20 Prozent mehr Lehrerstellen und eine bessere Sachausstattung bekommen.[66]

Laschet lehnte vor deren Einführung im Juli 2017 die Gleichstellung der gleichgeschlechtlichen mit der konventionellen Ehe ab.[67]

Arbeitsmarktpolitik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Januar 2019 vereinbarte die Landesregierung Nordrhein-Westfalens zusammen mit den Arbeitgeberverbänden, Gewerkschaften, kommunalen Spitzenverbänden, Trägern der Freien Wohlfahrtspflege und der Bundesagentur für Arbeit eine gemeinsame Erklärung zur Umsetzung des sogenannten „Teilhabechancengesetz“, mit dem ab 2019 landesweit 15.000 sozialversicherungspflichtige Stellen für Langzeitarbeitslose entstehen sollten.[68] Im Januar 2020 wurde vom nordrhein-westfälischen Arbeitsminister Karl-Josef Laumann vermeldet, dass „knapp 12.000 der zuvor lange Zeit arbeitslosen Menschen bis heute in den neu geschaffenen Arbeitsverhältnissen tätig seien“.[69] Die Westdeutsche Allgemeine Zeitung schrieb im Januar 2020, dass „das Förderprogramm in seinem ersten Jahr rund 13.000 Menschen in NRW erreicht“ hätte, und „allein im Ruhrgebiet bisher rund 6.000 neue Stellen geschaffen“ worden seien.[70]

Energie-, Klima- und Verkehrspolitik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im September 2012 verfassten Laschet und der FDP-Politiker Christian Lindner gemeinsam einen Gastbeitrag für die Rheinische Post mit der Überschrift „Weg mit der Energie-Planwirtschaft“.[71] Laschet sprach sich 2013 gegen die Infrastrukturabgabe (Pkw-Maut) aus und erklärte: „Die Autofahrer sind heute schon die Melkkuh der Nation. Sie zahlen an Mineral- und Kfz-Steuer mehr, als der Staat für Infrastruktur einsetzt.“[72]

Laschet lehnte 2018 zunächst die von Sigmar Gabriel geplante Abgabe für alte Kohlekraftwerke ab.[73] Im Sommer 2018 unterstützte Laschet den RWE-Chef Rolf Martin Schmitz, der Hambacher Forst müsse für die Energieversorgung geopfert werden, und ließ Mitte September die Baumhäuser der Waldbesetzer aus Brandschutzgründen räumen, obwohl diese zuvor sieben Jahre geduldet wurden und der Protest friedlich geblieben war. Die Rechtmäßigkeit der Räumungen wurden vom Verwaltungsgericht Köln und vom Oberverwaltungsgericht Münster bestätigt.[74] Nach einem Urteil des Oberverwaltungsgerichtes Münster vom 5. Oktober 2018 in einem späteren Verfahren wurde die Rodung des Waldes gestoppt, weil RWE nicht nachweisen konnte, dass diese zur Aufrechterhaltung der Stromversorgung notwendig sei.[75] Daraufhin signalisierte Laschet erstmals Gesprächsbereitschaft mit den Kritikern der Braunkohletagebaue. Nach Ansicht der Rheinischen Post wurde Laschet angesichts der guten Ergebnisse der Grünen bei den Europawahlen, der „Fridays-for-Future“-Proteste und der zunehmenden Bürgerproteste ein „Getriebener“ in Sachen Klima- und Artenschutz.[76] Seit Mai 2018 gehört er zu den CDU-Politikern, die den Vorschlag einer CO2-Steuer unterstützen.[77]

Der Spiegel meinte 2019 nach einer Fernsehsendung, an der Laschet und die Klima-Aktivistin Luisa Neubauer teilnahmen, zu Laschets Klimapolitik:

„Tatsächlich tut sich Laschet innerhalb seiner Partei aktuell als einer der aktiveren Politiker in Klimafragen hervor. Dem Kohleausstieg hat sich Laschet längst verschrieben und fordert von der Bundesregierung schnellere Entscheidungen; er wünscht sich eine ‚Baumprämie‘, um Wälder zu schützen und aufzuforsten; plädiert für eine Klimaschutz-Außenpolitik; und nennt das gerade beschlossene Klimapaket der Bundesregierung zwar einen ersten Schritt in die richtige Richtung, kritisiert es jedoch als nicht weitgehend genug.[78]

Anfang 2021 bewerteten der Klimaforscher Volker Quaschning, die Ökonomin Claudia Kemfert und die Aktivistin Neubauer sowohl das Klimakonzept von Laschet als auch das seiner Kontrahenten Merz und Röttgen als unzureichend.[79]

Andreas Knie beschreibt Laschet als einen „Mann des Kompromisses“ und vermisst bei ihm die Fähigkeit „zu gestalten und Prioritäten zu setzen – auch dann, wenn es wehtut“. So setze Laschet sich einerseits für die Kohle ein, sei aber auch für die Erneuerbaren. Er möchte Fahrzeuge mit alternativen Antrieben fördern, sei aber auch für den Ausbau von Straßen und die Pendlerpauschale.[80]

Außenpolitik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Laschet kritisierte 2013 die Unterstützung von Bundesaußenminister Guido Westerwelle für die syrische Opposition im Bürgerkrieg in Syrien: „Es ist absurd, dass in Syrien die gleichen Leute unterstützt werden, die wir in Mali bekämpfen. Es sind die aus Katar und Saudi-Arabien finanzierten Terrorgruppen al-Nusra und al-Qaida, die Scharia-Gerichte einführen und die religiöse Vielfalt Syriens bekämpfen“.[81] Laschet kritisierte auch 2013 die Forderung Westerwelles, nach dem Umsturz in Ägypten 2013 den früheren Präsidenten Mohammed Mursi freizulassen, da gerade Minderheiten und Christen unter Mursi besonders gelitten hätten. Daraufhin wurde Laschet selbst von Teilen der CDU und FDP kritisiert.[82]

Einstellung zur römisch-katholischen Kirche, Aufklärung von Fällen sexualisierter Gewalt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gegenüber der römisch-katholischen Kirche vertritt Laschet – ehemaliger Redakteur des Aachener Bistumsblatts und bis 2016 Mitglied der Vollversammlung des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK) – eine zugewandte Haltung. Dem amtierenden Papst Franziskus bescheinigte Laschet, "auch nach innen schwierige Vorhaben" anzufassen; der Papst sei nicht zögerlich bei Veränderungen und habe außerdem "eine sehr positive Wirkung in der Welt". "Mein persönlicher Eindruck aus meiner Begegnung mit ihm ist, dass er sehr zugewandt ist, gut vorbereitet und auf Argumente sehr konkret eingeht."[83]

Laschets Haltung bei der Aufklärung von Fällen sexualisierter Gewalt durch Geistliche ist von Reserviertheit einerseits und Vertrauen in die Kirche bei der Aufarbeitung andererseits geprägt. Für die Berichterstattung der Aachener Kirchenzeitung zur Verurteilung eines Pfarrers wegen sexuellen Missbrauchs Minderjähriger und die Erwähnung der langjährigen Vertuschung des Falls durch seine kirchlichen Vorgesetzten wurde Laschet vom Generalvikar des Bistums, Karlheinz Collas, gemaßregelt:[84][85] dieser untersagte der Zeitung die Veröffentlichung kirchenpolitisch wichtiger Meldungen ohne seine Gegenzeichnung.

2019 lobte Laschet die katholische Kirche für ihren Umgang mit dem Missbrauchsskandal und bescheinigte ihr, sich „intensiv um die Aufklärung der Missbrauchskrise“ zu kümmern. Die katholische Kirche reagiere auf die Vorkommnisse „schnell, professionell und konsequent“.[86]

Anlässlich der zögerlichen Aufarbeitung von Fällen sexualisierter Gewalt durch das Erzbistum Köln vertrat Laschet im Jahr 2020 die Auffassung, die Vorgänge im Erzbistum müssten nach wie vor innerkirchlich geklärt werden, und erklärte: „Der Kindesmissbrauch ist ein Vergehen, das aufgeklärt werden muss, in jeglicher Hinsicht. Ich habe Respekt, wie die Kirchen das machen.“[87]

Verhalten während der Corona-Pandemie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Parlamentarische Demokratie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 30. März 2020 wollte Laschet ein Epidemie-Gesetz mit weitreichenden Durchgriffs- und Sonderrechten im Eilverfahren durchsetzen.[88] Im Gesetzentwurf wurde unter anderem die Zwangsrekrutierung von Ärzten in Nordrhein-Westfalen gefordert, gegen die sich die Ärzteschaft vehement wehrte.[89][90][91][92]

Missachtung des Vergaberechts bei Bestellung von Schutzausrüstung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im April 2020 kaufte die Landesregierung zur Eindämmung der COVID-19-Pandemie aus Gründen der Eilbedüftigkeit ohne vorherige Ausschreibung Schutzausrüstung vom Textilunternehmen Van Laack.[93] Im Dezember 2020 wurde kritisiert, dass Laschets Sohn Johannes Laschet, der für Van Laack als Influencer arbeitet, den Kontakt zur Landesregierung hergestellt hatte.[94] Laschet verteidigte das Vorgehen mit der damaligen Notsituation. Sein Sohn habe kein Honorar für die Kontaktvermittlung erhalten.[95]

Vermutung über Einschleppung des Corona-Virus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Juni 2020 geriet Laschet wegen einer Äußerung zum Corona-Ausbruch im Schlachtbetrieb Tönnies in die Kritik. Auf die Frage, was der Corona-Ausbruch im Schlachtbetrieb Tönnies über die bisherigen Lockerungen in Nordrhein-Westfalen aussage, hatte er geantwortet:

„Das sagt darüber überhaupt nichts aus, weil Rumänen und Bulgaren da eingereist sind und da der Virus herkommt. Das wird überall passieren.“

Armin Laschet[96][97][98]

Diese Aussage sorgte in der Öffentlichkeit für Empörung. Bundesaußenminister Heiko Maas kritisierte Laschets Behauptung:

„Es ist höchst gefährlich über solche Schuldzuweisungen, die in der Sache auch noch absurd sind, Diskussionen (…) zu verschärfen.“ Laschet gieße damit „Öl ins Feuer“, wie es „niemand, der verantwortliche Politik macht, tun darf.“

Heiko Maas[99][100][101]

Auf die Kritik reagierend, sagte Laschet:

„Menschen gleich welcher Herkunft irgendeine Schuld am Virus zu geben, verbietet sich. Mir ist wichtig klarzumachen, dass das für mich wie für die gesamte Landesregierung selbstverständlich ist.“

Armin Laschet[102]

Karneval[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 30. Juni 2020 sprach sich Laschet gegen einen Straßenkarneval zur traditionellen Sessionseröffnung am Elften im Elften aus, da er wegen Alkohol und Enge in der Zeit einer Pandemie riskant sei. Der Bund Deutscher Karneval kritisierte diese Entscheidung und empfand die Äußerungen als „Diskriminierung des Brauchtums Karneval“.[103][104] Im Zuge der fortschreitenden Pandemie baten die Karnevalschefs von Köln, Düsseldorf, Bonn und Aachen die Landesregierung im September 2020 um ein „klares Signal zur Absage des Sitzungskarnevals“, was daraufhin auch geschah. Der Präsident des Kölner Karnevals äußerte dazu, dass „Große Menschenansammlungen, schunkeln, singen und Bützchen verteilen, in großer Ausgelassenheit und oft auch mit Alkoholkonsum – all das in der Pandemie so nicht denkbar“ (sei).[105]

Lockerungsdiskurs[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachdem sich Laschet im Frühjahr 2020 frühzeitig für Lockerungen der beschränkenden Maßnahmen eingesetzt hatte, wurde er im Herbst/Winter 2020/2021 bedeutend vorsichtiger und befürwortete Einschränkungen. Im Februar 2021 trat Armin Laschet jedoch wieder für Lockerungen ein und bezeichnete Virologen als „Aktivisten“.[106][107][108] Bereits im April 2021 schwenkte er allerdings erneut um mit dem Vorschlag eines „Brücken-Lockdowns“, der gelten solle „bis ein Großteil der Bevölkerung geimpft ist“.[109][110]

Kontroverse um ausgedachte Noten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von 1999 bis 2015 hatte Laschet einen Lehrauftrag an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen, den er zurückgab, nachdem von ihm zu korrigierende Klausuren im Masterfach Politikwissenschaft „auf dem Postweg abhandengekommen“ sein sollen und er die Noten anhand seiner Aufzeichnungen „rekonstruiert“ hatte. Dieses Vorgehen war unter anderem dadurch aufgefallen, dass einige Studierende eine Benotung erhielten, obwohl sie an der Klausur nicht teilgenommen hatten. Bereits vor der Rückgabe des Lehrauftrages durch Laschet zog die Hochschule die Konsequenz, ihn künftig Lehrveranstaltungen nur noch in Form von Zusatzkursen ohne Prüfungsleistung anbieten zu lassen. Laschets Glaubwürdigkeit im akademischen Bildungsbereich galt durch den Skandal als erschüttert.[111][112][113]

Kontroverse um seine Steuererklärung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wenige Tage vor der Bundestagswahl 2009 veröffentlichte Laschet das Sachbuch Die Aufsteigerrepublik: Zuwanderung als Chance,[114] wobei er Unterstützung von Mitarbeitern des Ministeriums in Anspruch genommen hatte. Das Honorar spendete er und machte die Spende in seiner Steuererklärung geltend, ohne das Honorar als Einnahmen angegeben zu haben.[115][116] Die Steuern wurden nachgezahlt.[117]

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kabinette[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Veröffentlichungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dokumentarfilme[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Armin Laschet – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Todesanzeige, abgerufen am 23. Januar 2021.
  2. Duell in NRW: Kraft gegen Laschet. In: RP Online. 14. Mai 2017, abgerufen am 12. Juli 2018.
  3. a b c Armin Laschet: Mein Leben (Memento vom 27. November 2020 im Internet Archive). Onlinepublikation auf der persönlichen Homepage, Stand: November 2020.
  4. Bernhard Willems: Die früheren Grundherren des Bereiches von Eupen. Ostbelgische Chronik, Band 2, 1949.
  5. a b Tobias Blasius, Moritz Küpper: Der Machtmenschliche. Armin Laschet. Die Biografie. Klartext, Essen 2020, ISBN 978-3-8375-2335-5, S. 27–29.
  6. Stefan Marx: Armin Laschet – Geschichte der CDU, Konrad-Adenauer-Stiftung, abgerufen am 13. Januar 2021.
  7. Armin Laschet – Das Landesportal. In: land.nrw. Abgerufen am 14. Mai 2020.
  8. a b c Wolfgang Michal: Der Katholischste von allen. In: Der Freitag. Nr. 45/2019, 12. November 2019 (online [abgerufen am 19. Januar 2021]).
  9. Patrick Laschet: Nachkommen von Kaiser Karl bis Bartolomäus Laschet. 13. August 2017, abgerufen am 23. Januar 2021.
  10. a b Tobias Blasius, Moritz Küpper: Der Machtmenschliche. Armin Laschet. Die Biografie. Klartext, Essen 2020, ISBN 978-3-8375-2335-5 (zur Abstammungsfrage: S. 33).
  11. Kai Hartwig: Armin Laschet: CDU-Politiker soll von Karl dem Großen abstammen – Kanzler-Konkurrent Merz reagiert mit Spott. In: Münchner Merkur. 20. September 2020, abgerufen am 23. Januar 2021.
  12. Laschet-Familie sieht sich als Nachfahren von Karl dem Großen. In: Stern. 16. September 2020, abgerufen am 23. Januar 2021.
  13. In uns allen steckt ein wenig Karl der Große. In: Rheinische Post. 20. September 2020, abgerufen am 23. Januar 2021.
  14. Reiner Burger: Stammt Armin Laschet von Karl dem Großen ab? In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 18. September 2020, abgerufen am 23. Januar 2021.
  15. Katja Iken: Ahnenforscher zu Laschets Kaiser-Verwandtschaft: „Uneheliche Kinder erhöhen die Chance“. In: Spiegel Online, 17. September 2020, abgerufen am 23. Januar 2021.
  16. Susanne Laschet als Kind von späterem Ehemann Armin „verprügelt“. In: Rheinische Post, 3. Mai 2020, abgerufen am 19. Januar 2021.
  17. Hans Seeling: Wallonische Industriepioniere in Deutschland. Wahle, Lüttich 1983, S. 178.
  18. Daniel Schrader: Politiker: Armin Laschet: Beim Singen verliebte er sich in seine Frau. In: rp-online.de. 8. Januar 2019, abgerufen am 14. Mai 2020.
  19. Munzinger, Armin Laschet (abgerufen am 10. Februar 2020)
  20. Stefan Willeke: Nordrhein-Westfalen: „Armin, greif an!“ In: Die Zeit. Nr. 18/2017 (online).
  21. Petra Pluwatsch, Gerhard Voogt: Armin Laschet im Porträt Der Reformer mit langem Atem. In: Kölner Stadt-Anzeiger, 14. Mai 2017, abgerufen am 12. Juli 2018.
  22. katholisch.de, Der katholische "Schatten" hinter dem neuen CDU-Vorsitzenden – Nathanael Liminski: Von der "Generation Benedikt" zu Armin Laschet, erschienen am 1. Februar 2021
  23. Rheinische Post, Nathanael Liminski im Porträt: Wer ist Armin Laschets Schattenmann?, erschienen am 4. September 2018
  24. Wayback Machine. (PDF) 6. Oktober 2014, abgerufen am 16. Februar 2020.
  25. Wir in NRW – Das Landesportal. In: land.nrw. Abgerufen am 10. Januar 2021.
  26. Katharina Schuler: Armin Laschet: Der nette Ausländerversteher wird streng. In: Zeit Online. 10. Mai 2017, abgerufen am 1. Juni 2017.
  27. Der Aufstieg des netten Herrn Laschet. Abgerufen am 10. Januar 2021.
  28. Armin Laschet, der rheinische Kämpfer. 9. Mai 2017.
  29. Punktsieg für Röttgen in Münster. Rheinische Post, 2. September 2010, abgerufen am 5. Juli 2013.
  30. Norbert Röttgen wird neuer Chef der NRW-CDU. Die Welt, 31. Oktober 2010, abgerufen am 5. Juli 2013.
  31. Tobias Blasius: Armin Laschet als Vorsitzender der NRW-CDU wiedergewählt. 26. April 2014.
  32. a b NRW-Landtagswahl: 567 Stimmen trennten Laschet von der ersten Niederlage, rp-online.de, 15. Mai. 2017.
  33. Wir in NRW – Das Landesportal. Abgerufen am 10. Januar 2021.
  34. Markus Wehner, Johannes Leithäuser: Wie Laschet und Spahn ihre Mitbewerber unter Druck setzen. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 24. Februar 2020, abgerufen am 24. Februar 2020.
  35. „Ich spiele auf Sieg und nicht auf Platz“. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 25. Februar 2020, abgerufen am 25. Februar 2020.
  36. „Es geht um die Zukunft der CDU“. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 18. Februar 2020, abgerufen am 25. Februar 2020.
  37. Robert Roßmann: Neuer CDU-Chef Laschet: Absage an One-Man-Show. Abgerufen am 22. Januar 2021.
  38. Ergebnisse der Briefwahlen zum Bundesvorstand der CDU Deutschlands beim 33. digitalen Parteitag am 15./16. Januar 2021 in Berlin, Auszählung am 22.01.2021. 22. Januar 2021, abgerufen am 22. Januar 2021.
  39. Laschet und Söder beide bereit zu Kanzlerkandidatur. In: tagesschau.de. Abgerufen am 11. April 2021.
  40. Am Ende eines schmutzigen Machtkampfs: Laschet hat die Kanzlerkandidatur auch seinem Dickkopf zu verdanken. tagesspiegel.de, 20. April 2021, abgerufen am 20. April 2021.
  41. Amt des Kulturbevollmächtigten | Das Landesportal Wir in NRW. 4. Dezember 2018, abgerufen am 11. Juli 2020.
  42. Stiftung pro missio – Stiftungsbotschafter. In: Website von missio Aachen. 1. Juli 2020, abgerufen am 3. August 2020.
  43. „Laschi und Lauti“: Die zwei Macher der Radio-Comedy, abgerufen am 24. März 2021.
  44. Laschi und Lauti auf wdr.de, abgerufen am 24. März 2021.
  45. Christoph Klausing: Die Kölner Leitsätze 1945 und heute: eine Suche nach dem Markenkern der Christdemokratie. Berlin 2018, ISBN 978-3-643-14103-3.
  46. „Markenkern der CDU ist nicht das Konservative“. In: Der Spiegel, 18. Februar 2018, abgerufen am 23. Januar 2021.
  47. Welt: Der brave Angreifer. In: ovb-online.de. 15. Mai 2017, abgerufen am 14. Mai 2020.
  48. Der unterschätzte Herr Laschet. In: www1.wdr.de. 14. Mai 2017, abgerufen am 14. Mai 2020.
  49. Kristian Frigelj: NRW-CDU: Unmut über Merkels Asylpolitik trifft auch Armin Laschet. In: welt.de. 23. September 2016, abgerufen am 14. Mai 2020.
  50. Lukas Eberle: Armin Laschet beim politischen Aschermittwoch: Der Anti-Merz. In: Spiegel Online. 26. Februar 2020, abgerufen am 14. Mai 2020.
  51. Wer ist schuld am Impfchaos, Herr Laschet?, Interview mit Laschet, erschienen am 9. Januar 2021 auf focus.de. Abgerufen am 17. Januar 2021.
  52. EU-Politik - "Wir brauchen mehr Europa". Abgerufen am 28. April 2021 (deutsch).
  53. DER SPIEGEL: SPIEGEL: CDU streitet über Europapolitik. Abgerufen am 28. April 2021.
  54. WELT: Staatsanleihen: CDU-Politiker sprechen sich für Euro-Bonds aus. In: DIE WELT. 16. August 2011 (welt.de [abgerufen am 28. April 2021]).
  55. Matthias Sobolewski: German lawmakers say "Grexit" not just economic risk. In: Reuters. 27. August 2012 (reuters.com [abgerufen am 28. April 2021]).
  56. George Soros und 95 andere: As concerned Europeans we urge eurozone leaders to unite. Financial Times, abgerufen am 28. April 2021 (englisch).
  57. Maximilian Plück: Zeremonie in Paris: Macron lädt Laschet und Spahn zum Nationalfeiertag ein. 14. Juli 2020, abgerufen am 28. April 2021.
  58. Michaela Wiegel, Paris: Nationalfeiertag in Frankreich: Eine Feier zu Ehren besonderer Helden. In: FAZ.NET. ISSN 0174-4909 (faz.net [abgerufen am 28. April 2021]).
  59. Macron empfängt Laschet im Elysee-Palast / Politik NRW / Politik Nachrichten / / report-k.de - Kölns Internetzeitung. Abgerufen am 28. April 2021.
  60. WELT: Reformen: Laschet unterstützt Macrons Vorstoß für EU-Reformen. In: DIE WELT. 9. März 2019 (welt.de [abgerufen am 28. April 2021]).
  61. Ohne Religion wäre unser Land ärmer. In: Kath.net. 27. April 2007, abgerufen am 13. September 2008.
  62. Laschet und Blanquer im „Le Figaro“-Interview. Abgerufen am 9. Januar 2021.
  63. Streit in der CDU: Laschet kritisiert Merkels Umgang mit Sarrazin. In: Spiegel Online. 2. Oktober 2010, abgerufen am 2. Oktober 2010.
  64. Was Sarrazin macht, verletzt Menschen. Abgerufen am 10. Januar 2021.
  65. Familienzentren in Nordrhein-Westfalen. Abgerufen am 9. Januar 2021.
  66. Reiner Burger: Bildungspolitik in NRW: Zwischen Aufstiegsanspruch und Unterrichtsausfall. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 7. Juli 2018, abgerufen am 9. Januar 2021.
  67. Kanzlerin Merkel bricht Wende bei der Homo-Ehe ab. In: Die Welt. 4. März 2013.
  68. Minister Laumann: Teilhabechancengesetz ist ein Meilenstein der Arbeitsmarktpolitik. Abgerufen am 9. Januar 2021.
  69. Teilhabechancengesetz schafft neue Perspektiven für Langzeitarbeitslose. Abgerufen am 9. Januar 2021.
  70. Dank Sozialem Arbeitsmarkt: Endlich wieder Geld und Respekt. Abgerufen am 9. Januar 2021.
  71. Weg mit der Energie-Planwirtschaft. rp-online.de, 24. September 2012.
  72. Merkel-Vize stellt sich klar gegen Seehofer. In: Die Welt.
  73. Widerstand gegen Sonderabgabe: CDU-Kohlefreunde machen Front gegen Gabriel. spiegel.de, 23. April 2015.
  74. NRW-Justiz: Oberverwaltungsgericht für das Land Nordrhein-Westfalen: Oberverwaltungsgericht lehnt vorläufigen Stopp der Räumung im Hambacher Forst ab. Abgerufen am 24. Juli 2019.
  75. Fehlender politischer Wille. In: euractiv.de. 9. Oktober 2018, abgerufen am 14. Mai 2020.
  76. Wie Armin Laschet bei den Ökos punkten will. RP Online, 3. Juni 2019, abgerufen am 10. Juli 2019.
  77. Laschet für CO2-Bepreisung mit Sozialausgleich. RP Online, 19. Juni 2019, abgerufen am 10. Juli 2019.
  78. Luisa Neubauer bringt Armin Laschet bei Klimawandel-Diskussion zur Verzweiflung. Abgerufen am 10. Januar 2021.
  79. RND: Klimaschützer enttäuscht von CDU-Kandidaten – mit einer Ausnahme, vom 10. Januar 2021
  80. Andreas Knie: Reformunwillige Verkehrsunternehmen, verschwenderische Amerikaner und ein ideenloser CDU-Chef. In: Klimareporter, 24. Januar 2021, abgerufen am selben Tag.
  81. Kritik nach Nahost-Reise: CDU-Vize wirft Westerwelle falsche Syrien-Politik vor. In: Spiegel Online. 12. August 2013, abgerufen am 9. Juni 2018.
  82. „Zu lange in der Sonne“ – FDP attackiert Laschet welt.de. Abgerufen am 12. Juli 2018.
  83. Katholisch.de: Laschet: Kirche trotz Missbrauchsskandal nicht in "Systemkrise", katholisch.de, 28. Mai 2019. Abrufbar unter: https://www.katholisch.de/artikel/21821-laschet-kirche-trotz-missbrauchsskandal-nicht-in-systemkrise
  84. Annette Zoch, Matthias Drobinski: Auf der falschen Seite. In: Süddeutsche Zeitung, 12. November 2020, abgerufen am 19. Januar 2021.
  85. Ulrich Wastl, Martin Pusch, Nata Gladstein: Gutachten „Sexueller Missbrauch Minderjähriger und erwachsener Schutzbefohlener durch Kleriker im Bereich des Bistums Aachen im Zeitraum 1965 bis 2019“ (9. November 2020), S. 209 f., 335.
  86. Domradio: Laschet lobt katholische Kirche für Umgang mit Missbrauchsskandal, domradio.de, 27. Mai 2019. Abrufbar unter: https://www.domradio.de/themen/sexueller-missbrauch/2019-05-27/schnell-und-professionell-laschet-lobt-katholische-kirche-fuer-umgang-mit-missbrauchsskandal
  87. Domradio: Laschet äußert sich zu Vorwürfen gegen Kardinal Woelki Innerkirchlich klären, domradio.de, 22. Dezember 2020. Abrufbar unter: https://www.domradio.de/themen/rainer-maria-kardinal-woelki/2020-12-22/innerkirchlich-klaeren-laschet-aeussert-sich-zu-vorwuerfen-gegen-kardinal-woelki
  88. Laschet will Epidemie-Gesetz im Eilverfahren. In: wdr.de. Westdeutscher Rundfunk Köln, 30. März 2020, abgerufen am 30. März 2020.
  89. Gesetzentwurf der Landesregierung. (PDF) In: landtag.nrw.de. Landtag Nordrhein-Westfalen, 30. März 2020, abgerufen am 30. März 2020.
  90. Oliver Auster: Ärzte verpflichten, Prüfungen streichen: NRW plant Epidemie-Gesetz. Neue Westfälische, 30. März 2020, abgerufen am 30. März 2020.
  91. Hil/Ärzteblatt: Ärzte wehren sich gegen Zwangsrekrutierung in Nordrhein-Westfalen. Ärzteblatt, 6. April 2020, abgerufen am 6. April 2020.
  92. Ilse Schlingensiepen: Ärzte empört über mögliche COVID-19-Zwangsrekrutierung. Ärztezeitung, 6. April 2020, abgerufen am 6. April 2020.
  93. Lieferungen – 321163-2020. Amtsblatt der Europäischen Union, abgerufen am 12. Dezember 2020.
  94. Anja Müller: Laschets Sohn vermittelte Masken-Deal: Millionenauftrag für van Laack sorgt für Ärger. In: handelsblatt.com. 2. Dezember 2020, abgerufen am 10. Dezember 2020.
  95. Christian Wernicke: Nur ein kleiner Tipp von Joe. In: sueddeutsche.de. Süddeutsche Zeitung, 1. Dezember 2020, abgerufen am 12. Dezember 2020.
  96. Maas: Laschets Aussage über EU-Arbeiter bei Tönnies „höchst gefährlich“. 18. Juni 2020.
  97. Maas kritisiert Äußerungen Laschets als „höchst gefährlich“ und „absurd“.
  98. Süddeutsche Zeitung: Corona-Äußerung: Maas fordert Entschuldigung Laschets.
  99. Maas kritisiert Laschet wegen Äußerung zu osteuropäischen Arbeitern; spiegel.de vom 18. Juni 2020; abgerufen am 18. Juni 2020
  100. WELT: Corona bei Tönnies: Laschet spricht von eingereisten „Rumänen und Bulgaren“. 17. Juni 2020.
  101. Stuttgarter Zeitung, Stuttgart Germany: Corona-Ausbruch bei Tönnies: Laschet stellt umstrittene Äußerung klar.
  102. Laschet stellt Aussage zu Rumänen und Bulgaren klar. Abgerufen am 9. Januar 2021.
  103. Karnevalsverband verurteilt Aussagen von Laschet rp-online.de, abgerufen am 7. März 2021
  104. „Vielleicht ist Laschet noch eingenebelt vom Fall Gütersloh“ welt.de, abgerufen am 7. März 2021
  105. Der Karneval ist abgesagt. Abgerufen am 10. Januar 2021.
  106. CDU-Machtkampf: Laschet und Söder profilieren sich als KrisenmanagerHandelsblatt, 21. April 2020
  107. Mir sagen nicht Virologen, welche Entscheidungen ich zu treffen habeWelt, 19. April 2020
  108. „Laschet der Lockerer“ – zurück aus dem Winterschlaf? WDR, 16. Februar 2021.
  109. Corona-Pandemie: Laschet fordert "Brücken-Lockdown". Abgerufen am 8. April 2021.
  110. NRW-Ministerpräsident: Laschet verteidigt „Brücken-Lockdown“. In: FAZ.NET. ISSN 0174-4909 (faz.net [abgerufen am 8. April 2021]).
  111. Zitiert nach Kristian Frigelj: RWTH Aachen: Armin Laschet verliert Lehrauftrag nach Noten-Skandal In: Die Welt, 2. Juni 2015, abgerufen am 3. März 2021.
  112. Der Spiegel: CDU-Landeschef Laschet als Hochschuldozent. Klausuren verloren, Noten ausgedacht, vom 2. Juni 2015
  113. Deutschlandfunk: Armin Laschet und die verschwundenen Klausuren, vom 9. Juni 2015
  114. Frankfurter Allgemeine Zeitung: Neudeutsche an Rhein und Ruhr, vom 12. Oktober 2009
  115. Buch des CDU-Vize Armin Laschet sorgt für Irritationen. spiegel.de, 12. Juni 2015.
  116. Laschet hat jetzt auch noch ein Steuer-Problem. rp-online.de, 17. Juni 2015.
  117. Westdeutsche Zeitung: CDU-Politiker als Buchautor: Laschet zahlt Steuern nach, vom 9. September 2015
  118. Laschet erhält Orden „Wider den tierischen Ernst“. 8. Februar 2020, abgerufen am 8. Februar 2020.
  119. Zentralrat der Juden in Deutschland K.d.ö.R: Armin Laschet erhält Israel-Jacobson-Preis. 3. März 2020, abgerufen am 4. März 2020.
Dieser Artikel beschreibt eine lebende Person. Autoren müssen die Wikipedia-Richtlinien für Artikel über lebende Personen einhalten. Beachte dazu auch etwaige Hinweise auf der Diskussionsseite