Armin Opherden

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Armin Opherden (* 9. April 1964 in Düsseldorf) ist ein deutscher Fotograf, der sich vor allem durch im Fernsehen gezeigte Wetterfotos einen Namen gemacht hat.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Deutschlandweit bekannt wurde Armin Opherden durch Wetterfotos für Fernsehsendungen. Dies geht auf ein Angebot an Jörg Kachelmann zurück, dem er 2003 vorschlug, tagesaktuelle Bilder, die seine Zuschauer ihm senden sollten, in seinen Moderationen zu zeigen. Fotos mussten zu diesem Zweck durch die zunehmend Verbreitung findenden Digitalkameras nicht mehr entwickelt und gescannt werden, sondern konnten als E-Mail-Anhang unmittelbar von der Chipkarte kopiert werden. Um einen Anfang zu machen, sandte Opherden regelmäßig Bilder vom aktuellen Wettergeschehen an Meteomedia. Diese kamen beim Publikum sehr gut an. Opherden belieferte bald mehrere Sender, darunter ARD, ZDF, WDR, SWR und MDR, und war beispielsweise im „Wetter nach den Tagesthemen“ oder nach der ZDF-Nachrichtensendung heute häufig mit seinen Bildern vertreten.

Aufgrund seiner Kenntnisse der deutschen Klimageschichte, speziell zum Auftreten von Tornados in Deutschland, wurde er von mehreren Zeitungsredaktionen und der SAT1-Sendung „Planetopia“ interviewt. Nach seiner Ansicht war der Sommer 2003 der heißeste seit 1540, die Zahl der in Deutschland auftretenden Tornados schätzte er auf rund 50 bis 100 pro Jahr, was sich durch das Beobachtungsnetz des Meteomedia-Mitarbeiters Thomas Sävert inzwischen bestätigt hat.

Inzwischen fotografiert Opherden vor allem Musiker und Kabarettisten, darunter langjährige Größen wie Manfred Mann's Earthband, BAP, The Sweet, Campino, Johann König, Jürgen Becker, Gerburg Jahnke, Krissie Illing, Dieter Hildebrandt und Gerhard Polt.

Er gewann mehrere lokale und überregionale Fotowettbewerbe. Die Universität Köln verwendet in Druckwerken seine nächtliche Aufnahme des Albertus Magnus, die aus dem von Leo Fritz Gruber gestifteten Fotowettbewerb 2004/2005 hervorging.

Anfang 2011 veröffentlichte Armin Opherden den Ratgeber "Tipps gegen Liebeskummer" und den Roman "Anton wurde kein Professor", in dem es um ein hochbegabtes Kind geht, das sich nicht wie von seinen Mitmenschen erwartet entwickelt. Im Februar 2012 folgte "Taktvoll". Opherden setzt sich darin auf ironische Weise sehr kritisch mit rücksichtslosem Verhalten und schlechtem Benehmen in Bürogemeinschaften auseinander.

Seine persönlichen Erfahrungen als Statist und Kleindarsteller gibt Opherden in dem im Januar 2015 erschienenen Ratgeber "Schauspieler, ein Traumberuf?" weiter.

Alle Bücher des Autors wurden in die englische Sprache übersetzt und werden weltweit vertrieben.

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]