Arno Steffen

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Arno Steffen, 2008

Arno Steffen (* 28. August 1953 in Köln) ist ein deutscher Musiker, Komponist und Musikproduzent.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Steffens erste Schülerband hieß Stellar Overdrive (1970). Es folgten Jennifer (1977) und Suiciyde Ampheta (1977/78). Daraus entstand unter anderem die Zeltinger Band (1979).

„Ich kannte ihn von der Straße. Der Zeltinger war damals immer zwangsrekrutierend unterwegs. Er hatte eine Band und wen er gut fand, der wurde gezwungen, bei ihm zu spielen. Es hieß: ‚Ab morgen spielst Du in meiner Band, sonst gibt es Ärger‘.“

Arno Steffen [1]

Nach Zeltinger spielte Steffen für Triumvirat. 1983 erschien Steffens Solo-Single Supergut, ne und das Album Schlager. Für den vormaligen Gitarristen waren diese Arbeiten ungewöhnlich, weil sie komplett mit dem Emulator II entstanden, einem der ersten kommerziell erhältlichen Sampler.

Aus diesen Sampler-Arbeiten entwickelte Steffen Kunst- und Musik-Performances unter anderem für das Goethe-Institut, Around the Globe und Westworld mit Dieter Moebius (Cluster) und Conny Plank. Es folgten Filmmusiken, u. a. für Tatort und Das Wunder von Lengede. 1993 versammelte Steffen eine internationale Auswahl von Musikern aus dem Bereichen Krautrock, New Wave, Postpunk und Indierock in Köln, um in verschiedenen Zusammensetzungen zu musizieren und Songs einzuspielen. Dieses Ereignis wurde in dem lange verschollenen Dokumentarfilm "Freispiel" festgehalten, der beim Filmfestival Cologne 2021 erstmals seit 1993 wieder gezeigt wurde.[2]

Mit Jürgen Klauke produzierte Steffen mehrere Köln-Sampler. Sein letztes Bandprojekt war L.S.E.

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Filmografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Filmmusik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rollen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1975: Das Messer im Rücken
  • 1986: Zwei Leben
  • 1996: Der Clown

Engagement[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Arno Steffen ist u. a. Mitglied des Bürgerkomitees alternative Ehrenbürgerschaft, das in Köln die „alternative Ehrenbürgerschaft“ vergibt.[6]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. kölninside.de
  2. entertaimnet: „Freispiel“ beim Filmfestival Cologne – Arno Steffens Großtat endlich im Kino! 28. Oktober 2021, abgerufen am 31. Oktober 2021 (deutsch).
  3. Robert Baumanns: Holger Czukay Preis für Popmusik der Stadt Köln 2021. In: Pressemitteilung. Stadt Köln. 16. Juli 2021. Abgerufen am 17. Juli 2021.
  4. Christian Bos: Kölner Popmusikpreis: Schätzing gratuliert Arno Steffen, Engelke lobt AnnenMayKantereit. Kölner Stadt-Anzeiger. 1. November 2021. Abgerufen am 4. November 2021.
  5. Christian Bos: „Man glaubt alles, was man da hört“. In: Kölner Stadt-Anzeiger. Köln 3. November 2021, S. 20.
  6. Günter Demnig ist der zweite Alternative Kölner Ehrenbürger; report-k.de, 20. August 2006@1@2Vorlage:Toter Link/www.report-k.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.