Arpad Šterbik

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Arpad Šterbik
Arpad Šterbik (2010)

Arpad Šterbik bei der Handball-EM 2010

Spielerinformationen
Spitzname „serbischer Bär“
Geburtstag 20. November 1979
Geburtsort Senta, Jugoslawien Sozialistische Föderative RepublikJugoslawien Jugoslawien
Staatsbürgerschaft SpanienSpanien spanisch
Körpergröße 2,00 m
Spielposition Torwart
Wurfhand rechts
Vereinsinformationen
Verein RK Vardar Skopje
Trikotnummer 1
Vereine als Aktiver
  von – bis Verein
0000–2001 Jugoslawien Bundesrepublik 1992Jugoslawien RK Jugović
2001–2004 UngarnUngarn Fotex Veszprém
2004–2011 SpanienSpanien BM Ciudad Real
2011–2012 SpanienSpanien BM Atlético de Madrid
2012–2014 SpanienSpanien FC Barcelona
2014– MazedonienMazedonien RK Vardar Skopje
Nationalmannschaft
Debüt am
            gegen
  Spiele (Tore)
Jugoslawien Bundesrepublik 1992Jugoslawien FR Jugoslawien /
Serbien und MontenegroSerbien und Montenegro Serbien und Montenegro /
SerbienSerbien Serbien
SpanienSpanien Spanien
120 (0)


75 (0)[1]

Stand: 23. Oktober 2017

Arpad Šterbik (serbisch-kyrillisch Арпад Штербик, ungarisch Árpád Sterbik, spanisch Arpad Sterbik Capar[2]; * 20. November 1979 in Senta, SR Serbien, SFR Jugoslawien) ist ein spanischer Handballspieler (Torwart) ungarischer Herkunft, der zuvor auch die jugoslawische, serbische und ungarische Staatsbürgerschaft besaß.

Šterbik begann mit dem Handballspiel bei RK Jugović in Kać (Novi Sad) in der jugoslawischen Liga. 2001 wechselte er zum ungarischen Serienmeister Fotex Veszprém, wo er 2001/2002, 2002/03 und 2003/04 die ungarische Meisterschaft sowie 2002/03 und 2003/04 den ungarischen Pokal gewann. 2004 zog er weiter zu BM Ciudad Real in die spanische Liga ASOBAL. Hier gewann er 2006/07, 2007/08, 2008/09 und 2009/10 die spanische Meisterschaft, 2004/05, 2005/06, 2006/07, 2007/08, 2010/11 und 2011/12 (mit dem Nachfolgeteam Atlético Madrid) die Copa ASOBAL, 2004/05 und 2007/08 den spanischen Supercup, 2005/06, 2007/08 und 2008/09 die EHF Champions League sowie 2005/06 und 2006/07 die Vereins-EM. Er wurde zum Welthandballer des Jahres 2005 gewählt.[3]

Šterbik verdiente bei Ciudad Real 310.000 € netto[4] und gehörte damit zu den absoluten Topverdienern im Handball.[5] Im Sommer 2012 wechselte er zum FC Barcelona.[6] Mit Barcelona gewann er 2012/13 und 2013/14 die Meisterschaft sowie 2014 den Königspokal. Nach der Saison 2013/14 wurde sein ursprünglich bis 2017 laufender Vertrag bei Barcelona aufgelöst.[7] Anschließend unterzeichnete er einen Vertrag beim mazedonischen Verein RK Vardar Skopje.[8] Mit Vardar gewann er 2015, 2016 und 2017 die Meisterschaft, 2015, 2016 und 2017 den mazedonischen Pokal sowie 2017 die EHF Champions League.

Arpad Šterbik hat 120 Länderspiele für die Nationalmannschaften der Bundesrepublik Jugoslawien, Serbiens und Montenegros sowie Serbiens bestritten. Bei den Weltmeisterschaften 1999 und 2001 gewann er mit Jugoslawien jeweils die Bronzemedaille.

Im Januar 2008 erhielt Šterbik die spanische Staatsbürgerschaft.[9]

Mit der spanischen Nationalmannschaft errang er bei der Weltmeisterschaft 2011 wiederum Bronze.[10] Zwei Jahre später wurde er mit dem Team Weltmeister. Bei der bei der Europameisterschaft 2016 gewann er Silber. Bis zum 23. Oktober 2017 bestritt er 75 Länderspiele für Spanien.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Arpad Šterbik – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Estadísticas de jugadores/as de la selección, abgerufen am 23. Oktober 2017
  2. http://www.ihf.info/files/CompetitionData/101/pdf/ESP.pdf spanische Namensform in Mannschaftsliste zur WM 2011
  3. Auflistung der bisher gewählten Welthandballer
  4. Kölner Stadt-Anzeiger: Die Zeit des großen Bettelns ist vorbei... (Memento vom 23. August 2007 im Internet Archive)
  5. Kampf der Handball-Giganten Stern 4. Mai 2008
  6. handball-world.com, Sterbik unterschreibt Rentenvertrag in Barcelona
  7. handball-world.com: Barcelona wechselt im Tor
  8. Соопштенија за јавност (Memento vom 6. Juni 2014 im Internet Archive)
  9. marca.com, Concedida la nacionalidad española a Sterbik y Rutenka (spanisch)
  10. http://www.ihf.info/files/CompetitionData/101/pdf/ESPTOTAL.pdf Kumulative Statistik der WM