Arsenal (Métro Paris)

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Arsenal
Metro-M.svg
U-Bahnhof in Paris
Arsenal
Eingang der Station Arsenal
Basisdaten
Ortsteil Paris IV
Eröffnet 17. Dezember 1906
Geschlossen 2. September 1939
Koordinaten 48° 50′ 56,6″ N, 2° 21′ 59,9″ OKoordinaten: 48° 50′ 56,6″ N, 2° 21′ 59,9″ O
Nutzung
Linie(n) 05Paris m 5 jms.svg (geschlossen)
Die Station Arsenal im Netz von Métro und RER

Die Station Arsenal ist eine geschlossene, unterirdische Station der Pariser Métro auf der Linie 5 zwischen Bastille und Quai de la Rapée in Paris.

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Station liegt im 4. Arrondissement von Paris, im Quartier de l'Arsenal unter dem Boulevard Bourdon an der Einmündung der Rue Mornay. Sie befindet sich unmittelbar parallel neben dem Kanalhafen Port de l’Arsenal.

Name[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Namengebend für das Quartier und die Station war eine ehemalige Kanonenschmiede, deren Gebäude im 16. und 17. Jahrhundert als Waffenlager („Arsenal“) diente.[1]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eröffnet wurde die Station am 17. Dezember 1906. Mit Beginn des Zweiten Weltkriegs wurde sie am 2. September 1939, wie viele andere Metrostationen auch, geschlossen,[2] da ein Teil des Personals der damaligen Betreibergesellschaft Compagnie du chemin de fer métropolitain de Paris (CMP) eingezogen wurde.[3] Aufgrund ihrer Nähe zu den Bahnhöfen Bastille und Quai de la Rapée wurde sie nach Kriegsende nicht wieder in Betrieb genommen.

Beschreibung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der gewölbeartig aufgebaute U-Bahnhof liegt in geringer Tiefe unter dem Straßenniveau. Er weist zwei Seitenbahnsteige an zwei Streckengleisen auf, die Bahnsteige sind durch Gitterwände vom Gleisbereich getrennt. Unmittelbar südlich wird die Strecke vom Tunnel des RER A unterquert.

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In den 1960er Jahren wurden in der Station neue Designs, Beschilderungen und Beleuchtungen erprobt.[1] Aktuell nutzt die RATP die Räume zur Schulung von Mitarbeitern der Abteilung M2E (Wartung der elektronischen Anlagen).

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Arsenal (Métro Paris) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b  Gérard Roland: Stations de métro d'Abbesses à Wagram. Christine Bonneton, Clermont-Ferrand 2011, ISBN 978-2-86253-382-7, S. 215.
  2.  Clive Lamming: Métro insolite. 2. Auflage. Éditions Parigramme, Paris 2009, ISBN 978-2-84096-190-1, S. 134.
  3. Jean Tricoire: Un siècle de métro en 14 lignes. De Bienvenüe à Météor. La Vie du Rail, Paris 2004, ISBN 2-902808-87-9, S. 24