art – Das Kunstmagazin

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art
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Beschreibung Kunstmagazin
Verlag Gruner und Jahr
Erstausgabe 1979
Erscheinungsweise monatlich
Verkaufte Auflage
(IVW 2/2016)
39.472 Exemplare
Verbreitete Auflage (IVW 2/2016) 40.228 Exemplare
Reichweite (AWA 2008) 0,48 Mio. Leser
Chefredakteur Tim Sommer
Weblink art-magazin.de
ISSN 0173-2781Vorlage:Infobox Publikation/Unspezifische ISSN-Angabe
Straßenbahn in Kassel mit Werbung der Zeitschrift

art – Das Kunstmagazin ist eine monatlich erscheinende Kunstzeitschrift, die im November 1979 von Wolf Uecker gegründet wurde. Chefredakteur war von der Gründung bis zur Ausgabe 2/2005 Axel Hecht, sein Nachfolger ist seither Tim Sommer.[1]

art wird von dem Hamburger Verlagshaus Gruner + Jahr in einer Druckauflage (2015) von etwa 57.000 Exemplaren vertrieben.

In jeder Ausgabe werden bekannte und unbekannte Künstler mit ihren Werken vorgestellt. Der Schwerpunkt liegt auf der Zeitgenössischen Kunst. Dabei befasst sich die Zeitschrift mit allen Richtungen der Kunst (Malerei und Plastik, Architektur, Fotografie, Design, Videokunst etc.) art berichtet auch über Ausstellungen, Projekte und Termine. Die Rubrik Bildbefragung analysiert und beschreibt regelmäßig ein historisches Bild.

Artis[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die monatliche Kunstzeitschrift Artis – Zeitschrift für neue Kunst (ISSN 0004-3842), die von 1950 bis 2001 im Schweizer Verlag Hallwag, Bern und Stuttgart-Ostfildern erschien, ist im Jahr 2001 vom Hamburger Kunstmagazin art vollständig übernommen worden.[2][3]

Kuratorenpreis[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 14. April 2016 erhielt Susanne Pfeffer den erstmals verliehenen Kuratorenpreis des Kunstmagazins ART. Gewürdigt wurde ihre Ausstellung Inhuman (2015). „Die Schau untersucht scharfsinnig, wie sich die Menschen durch unmenschliche Technik verändern“, so in der Begründung der Jury.[4]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Alfred Nemeczek; Art – das Kunstmagazin (Hrsg.): Das Bild der Kunst. Vom Pattern Painting zum Crossover [Künstler, Szene und Tendenzen 1979–1999. Eine Bilanz zum Ende des 20. Jahrhunderts. 20 Jahre Art – das Kunstmagazin]. DuMont, Köln 1999, ISBN 3-7701-5079-1.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Axel Hecht übergibt die ART-Chefredaktion am 01. Januar 2005 an Tim Sommer und bleibt ART als Herausgeber verbunden. Gruner + Jahr, 6. Dezember 2004, abgerufen am 20. Juni 2016 (Pressemitteilung Gruner + Jahr): „Axel Hecht, 60, übergibt am 1. Januar 2005 die Chefredaktion des Kunstmagazins ART an Tim Sommer, 36, bislang einer der beiden Stellvertretenden Chefredakteure.“
  2. Fachkatalog Zeitgenössische Kunst. Abgerufen am 1. November 2010.
  3. An Gruner + Jahr verkauft hat die Schweizer Hallwag AG, Bern, ihre Zeitschrift "Artis". Kress News, 30. Oktober 1997, abgerufen am 20. Juni 2016: „"Artis" soll gemeinsam mit dem "Artis"-Ausstellungskalender in dem G+J-Titel "art" aufgehen. Letzte "Artis"-Nummer: 11/97.“
  4. Susanne Pfeffer ist erste Trägerin des ART-Kuratorenpreis. Gruner + Jahr, 15. April 2016, abgerufen am 17. April 2016 (Pressemitteilung Gruner + Jahr): „Der erstmals verliehene Kuratorenpreis des Kunstmagazins ART geht in diesem Jahr an Susanne Pfeffer. Die Direktorin des Museums Fridericianum in Kassel wird für ihre Ausstellung "Inhuman" im Jahr 2015 geehrt. "Die Schau untersucht scharfsinnig, wie sich die Menschen durch unmenschliche Technik verändern", hieß es in der Begründung.“

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Website von art – Das Kunstmagazin
  • Profil von art auf der Website der Gruner + Jahr Medien