Arthur C. Clarke

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Arthur C. Clarke (2005)

Sir Arthur Charles Clarke, CBE, FRAS, Sri Lankabhimanya, (* 16. Dezember 1917 in Minehead, Somerset, England; † 19. März 2008 in Colombo, Sri Lanka) war ein britischer Physiker und Science-Fiction-Schriftsteller. Durch den Film 2001: Odyssee im Weltraum von Stanley Kubrick, der auf einer Kurzgeschichte Clarkes beruht und dessen Drehbuch Clarke gemeinsam mit Kubrick schrieb, wurde er auch außerhalb der Science-Fiction-Szene bekannt. Clarke gilt als Visionär neuer Techniken, die er außer in Science-Fiction-Romanen und -Kurzgeschichten auch in wissenschaftlichen Artikeln beschrieb. Zusammen mit Isaac Asimov und Robert A. Heinlein wird er oft als einer der „Big Three“ der englischsprachigen Science Fiction aufgeführt.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Da Clarke aus finanziellen Gründen ein Studium zunächst verwehrt blieb, arbeitete er anfangs als Bilanzprüfer. Bereits Ende der 1930er Jahre schrieb er Geschichten, inspiriert von den Science-Fiction-Magazinen seiner Jugend. Während des Zweiten Weltkrieges war er als Radar-Spezialist zum Ground Controlled Approach in der Royal Air Force im Einsatz. Diese Erfahrungen liegen dem Roman Glide Path zugrunde. Nach dem Krieg studierte er Mathematik und Physik am King’s College London.

Clarke war ein Teilnehmer der ersten Science Fiction Convention weltweit im Jahre 1937.

Schon früh an den Möglichkeiten interessiert, die der Weltraum der Menschheit bieten könnte, wurde Clarke Mitglied der British Interplanetary Society.

Clarke war ab 1951 freischaffender Schriftsteller. Er heiratete im Juni 1953 Marilyn Mayfield. Die Ehe währte aber nur bis zum Dezember desselben Jahres, und Clarke zog 1956 nach Colombo auf Sri Lanka.

1988 wurde bei ihm Kinderlähmung diagnostiziert, wodurch er später einen Rollstuhl benutzte.

Der Tsunami vom 26. Dezember 2004 zerstörte seine Tauchschule bei Hikkaduwa an der Südwestküste Sri Lankas, die aber wenig später wieder aufgebaut wurde.

Clarke starb im März 2008 in einem Krankenhaus in Sri Lanka, in dem er wegen Atemproblemen behandelt wurde.[1][2]

Science-Fiction-Autor[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Clarkes Werk hatte prägenden Einfluss auf das Genre der Science Fiction. Viele nachfolgende Autoren führen ihn als Vorbild an. Er zählte zu den wissenschaftlich-technischen Visionären des Genres. Seine Romane und Erzählungen stehen unter dem Zeichen technischer Errungenschaften und des Griffs nach den Sternen. Mit der starken naturwissenschaftlich-technischen Ausrichtung zählt Clarkes belletristisches Werk zum Subgenre der Hard Science-Fiction. Auch die Möglichkeiten menschlicher Evolution beschäftigten Clarke immer wieder, etwa in zwei seiner wichtigsten Romane „Die letzte Generation“ („Childhoods End“) und „2001 - Odyssee im Weltraum“.

Viele von Clarkes Werken setzen auf aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen und Anwendungen auf. Sie spielen in einer nicht weit entfernten Zukunft und beschreiben Technologien, die aus heutiger Sicht bereits möglich oder zumindest denkbar sind. Typische Themen sind hier die Erforschung oder Besiedlung des Mondes oder anderer Planeten des Sonnensystems. Daneben stehen Werke, die in einer weit entfernten Zukunft spielen bzw. Technologien zum Thema haben, welche die heutigen Möglichkeiten weit übersteigen.

Clarke veröffentlichte bereits Ende der 30er Jahre frühe Werke in einigen Fanzines. Seine erste kommerzielle Veröffentlichung war die Kurzgeschichte Loophole, die 1946 in der Zeitschrift Astounding Science Fiction erschien. In der Kurzgeschichte Technical Error, die 1950 unter dem Titel The Reversed Man in der Zeitschrift Thrilling Wonder Stories erschien, beschreibt er, wie ein Angestellter eines Kraftwerks, in dem mit supraleitenden Materialien gearbeitet wird, „seitlich verdreht“ wird.

Clarke hat in den 1950er Jahren maßgeblich daran mitgearbeitet, das Meer und das Maritime im futuristischen Roman zu zeigen (z. B. in Dolphin Island) und war als einer der Ersten aus schierer Liebhaberei ein Taucher. The Ghost from the Grand Banks handelt von dem Versuch, die Titanic zu heben. Der Begriff der Aquakultur, der systematischen „Befarmung“ der Weltmeere, ist auf sein Werk zurückzuführen.

In dem frühen Roman Childhood's End (1953) entwickelt Clarke den Gedanken einer allumfassenden bzw. übermächtigen Macht oder Intelligenz, die das Universum durchdringt und beeinflusst. Der Roman ist auch stark von Clarkes damaliger Beschäftigung mit dem Übersinnlichen geprägt.

Clarkes bekanntestes Werk ist wohl 2001: Odyssee im Weltraum. Der Roman entstand in Anlehnung an das gemeinsam mit Stanley Kubrick erarbeitete Drehbuch für den gleichnamigen Film aus dem Jahr 1968, der wiederum auf Clarkes Kurzgeschichte The Sentinel von 1948 basiert. Die drei Nachfolgeromane (2010: Odyssey Two, 2061 – Odyssey Three und 3001: The Final Odyssey) waren ebenfalls, aber nicht ganz so erfolgreich wie das ursprüngliche Werk.

Ein weiteres Hauptwerk Clarkes ist der vierbändige Rama-Zyklus, dessen erster Teil Rendezvous with Rama (dt.: Rendezvous mit 31/439) im Jahr 1973 erschien. Die Folgebände, die in Zusammenarbeit mit Gentry Lee entstanden, erschienen 1989 bis 1993. In diesem Werk verknüpft Clarke das Thema Eindringling ins Sonnensystem erneut mit dem Topos der übermächtigen außerirdischen Intelligenz.

Das Motiv der übermächtigen außerirdischen Intelligenz wird in der zwischen 2004 und 2007 erschienenen, in Zusammenarbeit mit Stephen Baxter verfassten Trilogie A Time's Odyssey (Wächter-Zyklus) noch einmal aufgenommen.

Clarkes Werk enthält auch humoristische Elemente. In der 1957 erschienen Kurzgeschichtensammlung Tales from the White Hart (dt. 1984: Geschichten aus dem weißen Hirschen) werden naturwissenschaftliche Erkenntnisse auf scheinbar logische Weise, jedoch mit absurden, teils katastrophalen Konsequenzen angewendet.

Wissenschaftler und Visionär[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Überlegungen zur Umlaufgeschwindigkeit eines Satelliten in Abhängigkeit von der Bahnhöhe (1945)
Interview mit Clarke aus dem Jahr 1974, in dem er künftige vernetzte Personal Computer beschreibt.

Clarke beschäftigte sich auch außerhalb seiner belletristischen Werke eingehend mit den Möglichkeiten von Naturwissenschaften und Technik. Er war einer der Ersten, welche die Idee, geostationäre Satelliten zur technischen Kommunikation zu nutzen, beschrieben und durchrechneten. 1945 erschien sein Aufsatz Extra-terrestrial Relays – Can Rocket Stations Give World-wide Radio Coverage? in der wissenschaftlichen Zeitschrift Wireless World; (siehe Diagramm und elektronische Version auf Lakdiva.org). 1964 erlebte er, wie diese Idee mit Syncom 3 in der Wirklichkeit umgesetzt wurde. Der geostationäre Orbit wird im englischen Sprachraum auch Clarke Belt bzw. Clarke Orbit genannt.

In dem 1962 erstmals erschienen essayistischen Werk Profile der Zukunft vertritt er die Auffassung, dass Zukunftsprognosen oftmals an einem Mangel an Mut und Phantasie kranken, dass Vorhersagen folglich oftmals eher zu pessimistisch als zu optimistisch seien. In diesem Zusammenhang stellte er das erste der drei „Clarkeschen Gesetze“ auf, die heute zu den am meisten zitierten Grundregeln der Science Fiction zählen. Während einige seiner eigenen Prognosen, bspw. die bemannte Raumfahrt und die Erforschung und Besiedelung des Mondes und andere Planeten betreffend, rückblickend zu optimistisch waren, waren andere Vorhersagen recht präzise. So beschrieb er bereits in den 70er Jahren recht genau das heutige Internet (siehe Video).

Clarke war zwar nicht der Erste, der die Möglichkeit eines Weltraum-Liftes beschrieb, sein Roman Fahrstuhl zu den Sternen (1979) hat jedoch dafür gesorgt, dass dieses Konzept erstmals von einer breiten Öffentlichkeit rezipiert wurde.

Auszeichnungen und Ehrungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mehrere Romane und Kurzgeschichten Clarkes wurden mit dem Hugo Award, dem Nebula Award, dem Locus Award und dem John W. Campbell Memorial Award for Best Science Fiction Novel ausgezeichnet.

  • Campbell, Locus, Hugo und Nebula: Rendezvous with Rama (dt. Rendezvous mit 31/439)
  • Hugo und Nebula: The Fountains of Paradise (dt. Fahrstuhl zu den Sternen)
  • Nebula: A Meeting with Medusa (dt. verschiedene Titel: „Titanenkampf“, „Medusa“, „Begegnung mit Medusa“, „Ein Treffen mit Medusa“)
  • Hugo: The Star (dt. „Der Stern“), The Nine Billion Names of God (dt. „Die neun Milliarden Namen Gottes“, auch „Alle Namen Gottes“),

1986 erhielt Clarke den Damon Knight Memorial Grand Master Award und 1997 wurde er in die Science Fiction Hall of Fame aufgenommen. 2004 erhielt Clarke den Robert A. Heinlein Award für seine “beständigen Werke von visionärer aber zugleich lesbarer spekulativer Science Fiction”.[3]

Arthur C. Clarke wurde 1961 mit dem Kalinga-Preis für die Popularisierung der Wissenschaft ausgezeichnet.

Sowohl ein Asteroid (4923) Clarke als auch eine Dinosaurierart (Serendipaceratops arthurcclarkei) wurden nach Clarke benannt. Clarke war Mitglied der Skeptics Society, die das skeptische und das wissenschaftliche Denken fördert.

1989 wurde Clarke als Commander of the Order of the British Empire (CBE) ausgezeichnet, ehe er 2000 in Anerkennung seines literarischen und wissenschaftlichen Schaffens als Knight Bachelor zum Ritter mit dem Titel „Sir“ geschlagen wurde. Da es ihm seine Gesundheit nicht erlaubte, zur Zeremonie nach England zu reisen, leitete der UK High Commissioner von Sri Lanka in Colombo die entsprechende Zeremonie.

Am 14. November 2005 hat ihm Sri Lanka den höchsten zivilen Orden, den Sri Lankabhimanya (Der Stolz Sri Lankas) verliehen, in Anerkennung für seinen Beitrag zur Forschung und Technologie und dem Bekenntnis zu seiner Wahlheimat.[4]

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Romane[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Prelude to Space (1951, auch als Master of Space, 1954, und The Space Dreamers, 1970)
    • Deutsch: Die Erde lässt uns los. Übersetzt von Herbert Roch. Weiss, 1954. Auch als: Aufbruch zu den Sternen. Bastei Lübbe Science Fiction Bestseller #22048, 1982.
  • The Sands of Mars (1951)
    • Deutsch: Projekt: Morgenröte. Übersetzt von Herbert Roch. Weiss, 1953.
  • Islands in the Sky (1952)
    • Deutsch: Inseln im All. Übersetzt von Lothar Heinecke. Astron-Bücherei, 1958. Goldmanns Weltraum Taschenbücher #06, 1962.
  • Against the Fall of Night (1953)
    • Deutsch: Vergessene Zukunft. Übersetzt von Elisabeth Simon. Ullstein 2000 #84, 1975, ISBN 3-548-13103-4. Auch als: Diesseits der Dämmerung. Übersetzt von Walter Brumm. Heyne SF&F #8789, 1993, ISBN 3-453-06429-1.
  • Childhood's End (1953)
  • Earthlight (1955)
    • Deutsch: Um die Macht auf dem Mond. Übersetzt von Else von Hollander-Lossow. Weiss, 1957. Auch als: Erdlicht. Übersetzt von Harro Christensen. Bastei Lübbe Science Fiction Bestseller #22066, 1984, ISBN 3-404-22066-8.
  • The City and the Stars (1956, revidierte Fassung von Against the Fall of Night)
  • The Deep Range (1957)
    • Deutsch: In den Tiefen des Meeres. Übersetzt von Else von Hollander-Lossow. Weiss, 1957. Goldmanns Weltraum Taschenbücher #011, 1962.
  • A Fall of Moondust (1961)
    • Deutsch: Im Mondstaub versunken. Übersetzt von Tony Westermayr. Goldmanns Zukunftsromane #29, 1962.
  • Glide Path (1963, behandelt die Entwicklung des ersten Ground Controlled Approach-Radarsystems für den Landeanflug von Flugzeugen)
  • Dolphin Island (1963)
    • Deutsch: Die Delphininsel. Übersetzt von Hans-Georg Noack. Boje-Weltraumabenteuer, 1974, ISBN 3-414-12830-6. Auch als: Die Delphin-Insel. Bastei Lübbe Science Fiction Abenteuer #23050, 1985, ISBN 3-404-23050-7.
  • 2001: A Space Odyssey (1968)
    • Deutsch: 2001: Odyssee im Weltraum Übersetzt von Egon Eis. Econ, 1969. Taschenbuch: Heyne SF&F #3259/3260, 1970.
  • Rendezvous with Rama (1973)
  • Imperial Earth (1975)
  • The Fountains of Paradise (1979)
  • 2010: Odyssey Two (1982)
  • The Songs of Distant Earth (1986)
  • 2061: Odyssey Three (1988)
  • mit Gentry Lee: Cradle[6] (1988)
    • Deutsch: Die Wiege der Zukunft. Übersetzt von Irene Holicki. Heyne Allgemeine Reihe #7887, 1989, ISBN 3-453-03312-4.
  • mit Gentry Lee: Rama II (1989)
    • Deutsch: Rendezvous mit Übermorgen. Übersetzt von Roland Fleissner. Heyne Allgemeine Reihe #8187, 1991, ISBN 3-453-04590-4.
  • The Ghost from the Grand Banks (1990)
    • Deutsch: Aus einem anderen Jahrtausend. Übersetzt von Andreas Brandhorst. Heyne Allgemeine Reihe #8387, 1992, ISBN 3-453-05316-8.
  • mit Gregory Benford: Beyond the Fall of Night (1990)
    • Deutsch: Jenseits der Dämmerung.
  • mit Gentry Lee: The Garden of Rama (1991)
  • The Hammer of God (1993)
    • Deutsch: Der Hammer Gottes. Übersetzt von Marion Koppelmann. Heyne Allgemeine Reihe #13044, 2000, ISBN 3-453-16111-4.
  • mit Gentry Lee: Rama Revealed (1993)
    • Deutsch: Nodus. Übersetzt von Roland Fleissner. Heyne Allgemeine Reihe #9724, 1996, ISBN 3-453-09247-3.
  • mit Mike McQuay: Richter 10[6] (1996)
  • 3001: The Final Odyssey (1997)
  • mit Michael P. Kube-McDowell: The Trigger[6] (1999)
    • Deutsch: Waffenruhe. Übersetzt von Kristiana Ruhl. Heyne Allgemeine Reihe #13131, 2000, ISBN 3-453-16936-0.
  • mit Stephen Baxter: The Light of Other Days[6] (2000)
    • Deutsch: Das Licht ferner Tage. Übersetzt von Martin Gilbert. Heyne Allgemeine Reihe #13257, 2001, ISBN 3-453-17803-3.
  • mit Stephen Baxter: Time's Eye – Book I of A Time's Odyssey (2004)
    • Deutsch: Die Zeit-Odyssee. Übersetzt von Biggy Winter. Heyne Science Fiction #7065, 2005, ISBN 3-453-52037-8.
  • mit Stephen Baxter: Sunstorm – Book II of A Time's Odyssey (2005)
  • mit Stephen Baxter: Firstborn – Book III of A Time's Odyssey (2007)
  • mit Frederik Pohl: The Last Theorem (2008)

Sammlungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Expedition to Earth (1953)
  • Reach for Tomorrow (1956)
  • Venture to the Moon (1956)
  • Tales from the White Hart (1957)
    • Deutsch: Geschichten aus dem weißen Hirschen. 1984.
  • The Other Side of the Sky (1957/1958)
  • Tales of Ten Worlds (1962)
    • Deutsch: Unter den Wolken der Venus. Goldmanns Zukunftsromane #47, 1963.
  • The Nine Billion Names of God (1967)
  • Of Time and Stars (1972)
  • The Wind from the Sun (1972)
  • The Best of Arthur C. Clarke 1937–1971 (1973)
  • The Best of Arthur C. Clarke 1937–1955 (1976)
  • The Best of Arthur C. Clarke 1956–1972 (1977)
  • The Sentinel (1983)
  • Tales From Planet Earth (1990)
  • More Than One Universe (1991)
  • The Collected Stories of Arthur C. Clarke (2001)
Deutsche Ausgaben
  • Ein Treffen mit Medusa. Bastei Lübbe Science Fiction Special #24086, 1986, ISBN 3-404-24086-3. Enthält die Erzählungen aus The Wind From The Sun und Reach For Tomorrow.

Sachliteratur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Interplanetary Flight: An Introduction to Astronautics. Temple Press, London 1950.
  • The Exploration of Space. Temple Press, London 1951. Erweiterte Ausgaben 1959 und 1979.
    • Deutsch: Vorstoss ins All. Franckh, 1953.
  • The Exploration of the Moon. Illustrationen von R. A. Smith. 1954
  • The Young Traveller in Space. Phoenix House, London 1954. Andere Ausgaben: Going Into Space. Harper and Row, New York 1954. The Scottie Book of Space Travel. Transworld Publishers, London 1957.
    • Deutsch: Vor dem Start in den Weltraum. Weiss, 1955.
  • Blue Planet Trilogy. Photos von Mike Wilson. 1956–1964:
    • The Coast of Coral. Harper & Brothers, New York 1956.
      • Deutsch: Im Dschungel der Korallen. Übersetzt von Werner DeHaas. Albert Müller, 1959.
    • The Reefs of Taprobane : Underwater Adventures around Ceylon. Harper, New York 1957.
    • The Treasure of the Great Reef. Photos von Mike Wilson. Harper & Row, New York 1964.
  • The Making of a Moon: The Story of the Earth Satellite Program. Harper, New York 1957.
  • Boy Beneath the Sea. Photos von Mike Wilson. Harper, New York 1958.
  • Voice Across the Sea. HarperCollins, New York 11958.
  • The Challenge of the Space Ship : Previews of Tomorrow’s World. Harper, New York 1959.
    • Deutsch: Über den Himmel hinaus : Unser Leben im Zeichen der Raumfahrt. Übersetzt von Heinz Gartmann. Econ, 1960.
  • The Challenge of the Sea. Holt, Rinehart and Winston, New York 1960.
  • The First Five Fathoms. Photos von Mike Wilson. Harper, New York 1960.
  • Indian Ocean Adventure. Photos von Mike Wilson. Harper, New York 1961.
  • Profiles of the Future : An Inquiry into the Limits of the Possible. Gollancz, London 1962. Aktualisierte Neuausgaben 1973, 1984 und 1999 als Millennium Edition.
    • Deutsch: Im höchsten Grade phantastisch. Übersetzt von Karl Mönch. Econ, 1963. Neuausgabe: Profile der Zukunft. Übersetzt von Alexandra von Reinhardt. Heyne Sachbuch #7240, 1984, ISBN 3-453-01905-9.
  • Man and Space. Life, 1964.
    • Deutsch: Mensch und Weltraum. Übersetzt von Werner Bollkämper. Time-Life Books, 1965.
  • Indian Ocean Treasure. Photos von Mike Wilson. Harper, New York 1964.
  • Voices from the Sky : Previews of the Coming Space Age. Harper & Row, New York 1965.
    • Deutsch: Eine neue Zeit bricht an : Elektronik und Raumfahrt verändern die Welt. Econ, 1968.
  • The Coming of the Space Age (1967)
    • Deutsch: Wege in den Weltraum. Econ, 1969.
  • The Promise of Space. Harper, New York 1968.
    • Deutsch: Unsere Zukunft im Weltall. Übersetzt von Peter Behrens. Lübbe, 1969.
  • mit Robert Silverberg: Into Space : A Young Person’s Guide to Space. Harper & Row, New York 1971.
  • Beyond Jupiter : The Worlds of Tomorrow. Illustrationen von Chesley Bonestell. Little & Brown, 1972.
  • Report on Planet Three and Other Speculations. Harper & Row, New York 1972.
    • Deutsch: Berichte über einen kleinen blauen Planeten. Bastei Lübbe Allgemeine Reihe #13027, 1985, ISBN 3-404-13027-8.
  • The Lost Worlds of 2001. Sidgwick and Jackson, London 1972. Über die Entstehung von Drehbuch und Film.
    • Deutsch: 2001 – Aufbruch zu verlorenen Welten. Goldmann Science Fiction #23426, 1983, ISBN 3-442-23426-3.
  • The View from Serendip. Random House, 1977.
  • The Odyssey File. Briefwechsel mit Peter Hyams. Panther Books, London 1984.
  • 1984, Spring : A Choice of Futures. Ballantine Books, New York 1984.
  • Ascent to Orbit, a Scientific Autobiography : The Technical Writings of Arthur C. Clarke. John Wiley & Sons, New York 1984.
  • 20 July 2019: Life in the 21st Century. Macmillan Publishing Company, 1986.
  • Astounding Days : A Science Fictional Autobiography. Gollancz, London 1989.
  • How the World Was One : Beyond the Global Village. Auch als: How the World Was One: Towards the Tele-Family of Man. Gollancz, London 1992.
  • By Space Possessed. Gollancz, London 1993.
  • The Snows of Olympus : A Garden on Mars. London: Gollancz 1994.
  • Childhood Ends : The Earliest Writings of Arthur C. Clarke. Portentous Press, Rochester 1996.
  • Greetings, Carbon-Based Bipeds! : Collected Works 1934–1988. Harper Collins, London 1999.

Verfilmungen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Biografien und Sekundärliteratur
  • Stephen Baxter: Erfüllung von Prophezeiungen. Ein Gespräch mit Arthur C. Clarke, in: Wolfgang Jeschke (Hrsg.): Das Science Fiction Jahr 1999, Wilhelm Heyne Verlag, München, ISBN 3-453-14984-X, S. 809–824.
  • Gregory Benford, George Zebrowski (Hrsg.): Sentinels in Honor of Arthur C. Clarke. Hadley Rille Books, Overland Park, Kansas 2010.
  • Fred Clarke, Robert Godwin, Kelvin F Long, Mark Stewart: Arthur C Clarke: A Life Remembered. Apogee Prime, Burlington, Ontario und British Interplanetary Society, London 2013.
  • John Hollow: Against the Night, the Stars: The Science Fiction of Arthur C Clarke. Harcourt Brace Jovanovich, New York 1983.
  • Neil McAleer: The Odyssey of Arthur C. Clarke: An Authorized Biography. Victor Gollancz, London 1992.
  • Neil McAleer: Sir Arthur C. Clarke: Odyssey of a Visionary. RosettaBooks, New York 2013.
  • Sam Moskowitz: Arthur C. Clarke. In: Seekers of Tomorrow: Masters of Modern Science Fiction. World Publishing, Cleveland, Ohio 1966.
  • Joseph D. Olander, Martin Harry Greenberg (Hrsg.): Arthur C. Clarke. Taplinger Publishing, New York 1977.
  • Karoly Pinter: The Anatomy of Utopia: Narration, Estrangements and Ambiguity in More, Wells, Huxley & Clarke. McFarland and Company, Jefferson, North Carolina 2010.
  • Eric S. Rabkin: Arthur C. Clarke. Starmont House, West Linn, Oregon 1979.
  • Robin Anne Reid: Arthur C Clarke: A Critical Companion. Greenwood Press, Westport, Connecticut 1997.
  • David N. Samuelson: Arthur C. Clarke: A Primary and Secondary Bibliography. Macmillan, London 1984.
  • George Slusser: The Space Odysseys of Arthur C. Clarke. Borgo Press, San Bernardino 1978.
Lexika

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Arthur C. Clarke – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Der Vater der Science Fiction ist tot, Spiegel Online, 18. März 2008
  2. Science-Fiction-Autor Arthur C. Clarke ist tot, Welt Online, 18. März 2008
  3. Sir Arthur Clarke Named Recipient of 2004 Heinlein Award. Heinlein Society, 22. Mai 2004; abgerufen am 15. November 2016 (englisch).
  4. Regierungsmitteilung über Preisträger 2005. Regierung von Sri Lanka, 1. November 2005, archiviert vom Original am 24. Juli 2010; abgerufen am 15. November 2016 (englisch).
  5. Angeblich ist die Heyne-Ausgabe eine Neuübersetzung, als Übersetzer wird allerdings Tony Westermayr genannt.
  6. a b c d Es wird allgemein davon ausgegangen, dass bei diesen Titeln Clarke, obwohl prominent als Autor genannt, tatsächlich nur wenig beteiligt war.