Arthur Christopher Benson

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Arthus Christopher Benson

Arthur Christopher Benson (* 24. April 1862; † 17. Juni 1925) war ein englischer Essayist, Dichter und Schriftsteller, und der 28. Leiter des Magdalene College in Cambridge.

Benson war eines von sechs Kindern des Edward White Benson, ein Erzbischof von Canterbury im späten 19. Jahrhundert. Ein Onkel der Familie war der Philosoph Henry Sidgwick. Die Familie Benson war außergewöhnlich gebildet und fähig, aber ihre Geschichte war in gewissem Sinne tragisch. Ein Sohn und eine Tochter starben jung und eine andere Tochter litt ebenso wie Arthur selbst schwer an einer psychischen Krankheit, wahrscheinlich waren sie manisch-depressiv, was sie von ihrem Vater geerbt hatten. Keines der Kinder hat je geheiratet. Arthur war homosexuell, obwohl seine Tagebücher vermuten lassen, dass er nur wenig oder keine sexuellen Beziehungen hatte.[1]

Trotz seiner Krankheit war Arthur ein hervorragender Lehrer und ein sehr produktiver Schriftsteller. Er wurde in Eton und am King's College (Cambridge) unterrichtet. Von 1885 bis 1903 unterrichtete er selbst in Eton und kehrte dann nach Cambridge zurück um Vorlesungen in englischer Literatur am Magdalene College zu halten. Von 1915 bis 1925 leitete er das College. Von 1906 war er ein Leiter von Gresham's School.[2]

Seine Gedichte und Essaybände wie From a College Window, waren zu seiner Zeit berühmt. Er hinterließ eines der größten Tagebücher, das je geschrieben wurde mit etwa vier Millionen Worten. Heute ist er am besten in Erinnerung als der Autor des Textes der patriotischen Hymne, Land of Hope and Glory, und als Bruder des Romanautors E. F. Benson.

Er ist am Ascension Parish Burial Ground in Cambridge bestattet.

Werke[Bearbeiten]

  • Gedichte zu Stücken von Edward Elgar: "In the Dawn", "Speak, Music!", "Speak, my Heart!", and the "Coronation Ode" including "Land of Hope and Glory" (1901-1902)
  • The Hill of Trouble and Other Stories (1903)
  • The Isles of Sunset (1904)
  • The Child of the Dawn (1911)
  • Paul the Minstrel and Other Stories (1911)
  • Escape and Other Essays (1916)
  • Basil Netherby (1926)
  • Bücher Arthur Christopher Bensonim Internet Archiv online

Literatur[Bearbeiten]

  • Donald H. Tuck: The Encyclopedia of Science Fiction and Fantasy. Advent, Chicago 1974, ISBN 0-911682-20-1, S. 39.
  • Wilson, Keith. "A. C. Benson," in Robert Beum, ed., Dictionary of Literary Biography: British Essayists, 1880-1960. Detroit: Gale, 1990, 192-204.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Selected poetry of Arthur Christopher Benson, 1862 - 1925. In: Representative Poetry Online. University of Toronto. Abgerufen am 14. Januar 2014.
  2. The Times newspaper, Oct 22, 1906, p. 6, col. C