Arthur Weihnachtsmann

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Filmdaten
Deutscher Titel Arthur Weihnachtsmann
Originaltitel Arthur Christmas
Produktionsland USA, Großbritannien
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 2011
Länge 97 Minuten
Altersfreigabe FSK 0
JMK uneingeschränkt[1]
Stab
Regie Sarah Smith,
Barry Cook
Drehbuch Peter Baynham,
Sarah Smith
Produktion Steve Pegram
Musik Harry Gregson-Williams
Synchronisation

Arthur Weihnachtsmann ist ein Computeranimationsfilm in 3D von Sarah Smith aus dem Jahr 2011. In den Kinos startete der Film in Großbritannien am 11. November 2011. In den deutschen Kinos startete der Film am 17. November 2011. Synchronsprecher der Figuren sind unter anderem James McAvoy, Hugh Laurie und Bill Nighy.

Handlung[Bearbeiten]

Arthur, der gutmütige aber tollpatschige jüngere Sohn vom Weihnachtsmann, liebt alles was mit Weihnachten zu tun hat. So ist er der Einzige in seiner Familie, in dem der Zauber von Weihnachten noch immer seine volle Wirkung entfaltet. Sein älterer Bruder Steve hingegen, der eines Tages die Zügel in die Hand nehmen soll, ist ein mit kühlem Verstand kalkulierender, cleverer Geschäftsmann, der effiziente Hightech und militärische Präzision am Nordpol eingeführt hat. Der Weihnachtsmann sieht sich zwar immer noch als Oberhaupt, ist jedoch nicht viel mehr als ein repräsentatives Aushängeschild des Familienunternehmens, weil ihm der ganze Betrieb längst über den Kopf gewachsen ist. Sein 136-jähriger Vater, Opa Weihnachtsmann, ist ein griesgrämiger alter Kauz, der die moderne Welt hasst und ständig vor sich hin grummelt, dass Weihnachten „viel schöner war, als ich noch der Weihnachtsmann war“. Dieser ist auch nicht allzu gut auf seinen Enkel Steve zu sprechen, den er als „Postboten mit Raumschiff“ verspottet. Inmitten dieser chaotischen Familie liegt es bald an Arthur, sich am Weihnachtsabend gegen jede Erwartung als Held zu beweisen, denn ein Kind auf dieser Welt bekommt aus Versehen kein Geschenk. Für Steve ist das nur ein kleiner Betriebsunfall. Aber Arthur macht sich gemeinsam mit Opa Weihnachtsmann und der Elfe Bryony im alten Rentierschlitten auf den Weg, um auch dieses letzte Geschenk noch rechtzeitig auszuliefern. Dabei erlebt Arthur viele Abenteuer und richtet jede Menge Chaos an. Dennoch ist er wild entschlossen, Weihnachten zu retten, ehe der Morgen anbricht.

Produktion[Bearbeiten]

Aardman Animations produzierte diesen Computeranimationsfilm in 3-D für Sony Pictures Animation. Regie führte Sarah Smith, die gemeinsam mit Peter Baynham auch das Drehbuch schrieb. Produzent war Steve Pegram und die Musik komponierte Harry Gregson-Williams. Die künstlerische Leitung lag bei Evgeni Tomov.

Synchronisation[Bearbeiten]

Die deutsche Synchronisation entstand nach einem Dialogbuch von Hilke Flickenschildt unter ihrer Dialogregie im Auftrag der Interopa Film in Berlin.[2]

Figur Originalsprecher Deutscher Sprecher[2]
Arthur James McAvoy Sebastian Schulz
Steve Claus Hugh Laurie Jaron Löwenberg
Opa Weihnachtsmann Bill Nighy Hans-Jürgen Dittberner
Weihnachtsmann Jim Broadbent Roland Hemmo
Frau Weihnachtsmann Imelda Staunton Joseline Gassen
Bryony Ashley Jensen Cathlen Gawlich

Veröffentlichung[Bearbeiten]

Premiere des Films war am 11. November 2011 in Großbritannien und Irland, der deutsche Kinostart folgte am 17. November. Der Film wurde auch in vielen anderen europäischen Ländern gezeigt sowie unter anderem in den Vereinigten Staaten, Japan, Australien, Argentinien, Indien und einigen arabischen Ländern.

Kritiken[Bearbeiten]

Die von der Katholischen Filmkommission für Deutschland herausgegebene Zeitschrift film-dienst schreibt, es sei „irritierend, wie die Produzenten den Mythos des Weihnachtsmanns mit viel Aufwand und Verve zerstören, um ihn dann doch zu bestätigen“ und die Kinder würden von diesem „postmodernen Spiel mit dem Mythos des Weihnachtsmanns“ überfordert. Die Anleihen aus dem militärischen Bereich und die Konflikte in der Familie entziehen sich dem Erfahrungsbereich der Kinder. Trotzdem sei der Film technisch perfekt, habe Humor und sei lebendig, er biete eine zügellose Handlung und Ideenreichtum, Originalität und viele Gags.[3]

Beim Kritiken-Aggregator Rotten Tomatoes erreicht Arthur Weihnachtsmann mit über 90 % positiven Kritiken einen überaus hohen Wert.[4]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Kennzeichnung der Jugendmedienkommission.
  2. a b Arthur Weihnachtsmann in der Deutschen Synchronkartei, abgerufen am 24. September 2012.
  3. Kritik zum Film. film-dienst, abgerufen am 3. Dezember 2011.
  4. Sammlung von Kritiken zu Arthur Weihnachtsmann bei Rotten Tomatoes (englisch)Vorlage:Rotten Tomatoes/Wartung/Gleicher Kenner in Wikipedia und Wikidata