Artillerist

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Artilleristen der Reichswehr mit FK 16nA, 1931
Artilleristen der Wehrmacht mit leFH 18, 1942

Ein Artillerist (auch: Kanonier) ist eine militärische Person, die der Waffengattung der Artillerie angehört.

Verwendung[Bearbeiten]

Wie in vielen anderen Waffengattungen gibt es Artilleristen verschiedener Qualifikation, da der Aufgabenbereich unter anderem den Transport, Aufbau, Ausrichtung (Richtkreiskanonier), Feuerleitung, Laden (Ladeschütze), Richten (Richtschütze) und Abfeuern der Artillerie umfasst. Ebenso gehören die Artilleriebeobachter, die die Einschläge beobachten und entsprechende Korrekturen veranlassen, zu den Artilleristen. Vom Artilleristen werden je nach Verwendung mathematische, meteorologische und geodätische Kenntnisse verlangt. Bei der früheren Feldartillerie kam dazu noch der sichere Umgang mit Pferden.

Dienstgrad[Bearbeiten]

Angehörige der Artillerie im untersten Dienstgrad wurden in den deutschen Landstreitkräften bis 1945 als Kanonier bzw. Fahrer bezeichnet. Der Wachtmeister, Vizewachtmeister (Unterwachtmeister, Oberwachtmeister) der Artillerie entsprach dem Feldwebel, Vizefeldwebel usw.. Bei der Bundeswehr ist Kanonier der niedrigste Dienstgrad in der Laufbahngruppe der Mannschaften der Artillerie, der Heeresflugabwehrtruppe und des Flugabwehrraketendienstes der Luftwaffe.

Dienstgrad
niedriger:
keiner

Kanonier

(Soldat)

höher:
Oberkanonier

Übersicht berühmter Artilleristen[Bearbeiten]

Bedeutende Militärs begannen ihre Laufbahn bei der Artillerie, so z.B.