Artur Doppelmayr

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Artur Doppelmayr (* 16. September 1922 in Dornbirn; † 12. Mai 2017 in Kärnten[1]) war ein österreichischer Unternehmer und Seilbahnpionier.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Artur Doppelmayr wurde 1922 in Dornbirn als Sohn des Unternehmers Emil Doppelmayr geboren. Sein Vater baute zusammen mit Sepp Bildstein 1937 den ersten Schlepplift in Zürs am Arlberg.

Im Jahr 1954 machte Artur Doppelmayr seinen Abschluss als Diplom-Ingenieur an der Technischen Universität Graz. 1967 wurde er Geschäftsführer der Firma Konrad Doppelmayr & Sohn. Er führte das Vorarlberger Seilbahnunternehmen, das sein Großvater Konrad Doppelmayr 1893 gegründet hatte, weiter und machte es zum Weltmarktführer. 1973 baute er die erste kuppelbare Gondelbahn. 1994 wechselte er in den Aufsichtsrat der Doppelmayr Holding. Neben seinen Leistungen als Unternehmer gilt Doppelmayr als Pionier und Vorbild in der Globalisierung eines Industrieunternehmens.[2]

1997 promovierte er mit Auszeichnung zum Dr. techn. an der Technischen Universität Graz. In seiner Doktorarbeit beschrieb er, wie Seilbahnunfälle vermieden werden können.[3]

Artur Doppelmayr hatte fünf Kinder – vier leibliche sowie eine Adoptivtochter.

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Vorarlberger Seilbahnpionier Artur Doppelmayr verstorben. Vorarlberg Online, 18. Mai 2017, abgerufen am 19. Mai 2017.
  2. Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven: @1@2Vorlage:Toter Link/www.echoonline.atDr. Artur Doppelmayr im Interview
  3. Artur Doppelmayr für Lebenswerk ausgezeichnet. (Nicht mehr online verfügbar.) Newsfox, 5. November 2001, ehemals im Original, abgerufen am 11. August 2012.@1@2Vorlage:Toter Link/www.newsfox.com (Seite nicht mehr abrufbar; Suche in Webarchiven)
  4. Artur Doppelmayr. Wiener Zeitung, 14. September 2007, abgerufen am 19. Mai 2017.
  5. Großes Silbernes Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich an Artur Doppelmayr. Vorarlberg Online, 17. Dezember 2007, abgerufen am 19. Mai 2017.
    Aufstellung aller durch den Bundespräsidenten verliehenen Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich ab 1952 (PDF; 6,9 MB)