Arzberg (Sachsen)

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Arzberg (Sachsen)
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Arzberg hervorgehoben

Koordinaten: 51° 32′ N, 13° 7′ O

Basisdaten
Bundesland: Sachsen
Landkreis: Nordsachsen
Verwaltungs­gemeinschaft: Beilrode
Höhe: 84 m ü. NHN
Fläche: 58,57 km2
Einwohner: 1837 (31. Dez. 2021)[1]
Bevölkerungsdichte: 31 Einwohner je km2
Postleitzahl: 04886
Vorwahl: 034222
Kfz-Kennzeichen: TDO, DZ, EB, OZ, TG, TO
Gemeindeschlüssel: 14 7 30 010
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Platz der Einheit 1
04886 Arzberg
Website: www.gemeinde-arzberg.de
Bürgermeister: Holger Reinboth
Lage der Gemeinde Arzberg im Landkreis Nordsachsen
ArzbergBad DübenBeilrodeBelgern-SchildauCavertitzDahlenDelitzschDoberschützDommitzschDreiheideEilenburgElsnigGroßtreben-ZwethauJesewitzKrostitzLaußigLiebschützbergLöbnitzMockrehnaMockrehnaMügelnNaundorfWiedemarOschatzRackwitzBelgern-SchildauSchkeuditzSchönwölkauMügelnTauchaTorgauTrossinWermsdorfWiedemarTorgauZschepplinWiedemarKarte
Über dieses Bild

Arzberg ( Aussprache?/i) ist eine Gemeinde im Landkreis Nordsachsen in Sachsen. Sie gehört der Verwaltungsgemeinschaft Beilrode an.

Geografie und Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Arzberg auf einer geschichtlichen Karte des Kreises Liebenwerda (1910)
Arzberg von Südosten

Die Gemeinde liegt in der Elbniederung östlich der Elbe und am Südrand der Annaburger Heide an der Grenze zum Land Brandenburg. Die Nachbarstädte sind Belgern-Schildau (6 km), Falkenberg/Elster (10 km) und Torgau (12 km). Die Bundesstraße 183 verläuft im Norden des Gemeindegebietes durch die Ortsteile Kötten und Elsterberg. Arzberg besitzt keinen eigenen Bahnanschluss. Die nächstgelegene Station ist Beilrode an der Bahnstrecke Halle–Cottbus. Neben dem Regionalbusverkehr bindet auch ein Bürgerbus die einzelnen Ortsteile an.[2]

Ortsteile[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Orte sind meist sorbischen Ursprungs und wurden meist im 13. Jahrhundert urkundlich erwähnt. So wurde der Hauptort Arzberg im Jahr 1251 als Arnsberk, Arnßberk ersterwähnt, was so viel wie Adlerberg bedeutet. Ältester Ortsteil ist Piestel, welcher im Jahr 1220 als allodium pezle, Pietele ersterwähnt wurde. Am 20. Juli 1950 wurden die bis dahin eigenständigen Gemeinden Kathewitz einschließlich Adelwitz, Kaucklitz und Nichtewitz eingegliedert.[3] Am 1. April 1974 wurde die Gemeinde Triestewitz angeschlossen. Am 1. Juli 1993 kam Blumberg hinzu.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

→ siehe auch: Liste der Kulturdenkmale in Arzberg

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderatswahl 2019[5]
Wahlbeteiligung: 51,7 %
 %
80
70
60
50
40
30
20
10
0
70,1 %
(+37,2 %p)
22,2 %
(−2,1 %p)
7,8 %
(−16,2 %p)
n. k. %
(−7,5 %p)
n. k. %
(−6,3 %p)
n. k. %
(−5,0 %p)
2014

2019


Seit der Gemeinderatswahl am 26. Mai 2019 verteilen sich die 12 Sitze des Gemeinderates folgendermaßen auf die einzelnen Gruppierungen:

  • Bürgerinitiative Ostelbien gegen unsoziale Kommunalabgaben e. V. (BIKO): 9 Sitze
  • CDU: 2 Sitze
  • LINKE: 1 Sitz

Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • SV Arzberg
  • SV Blumberg
  • Reitverein Adelwitz
  • Kegelsportverein Triestewitz
  • Angelsportgruppe Triestewitz

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Arzberg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • Arzberg im Historischen Ortsverzeichnis von Sachsen

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bevölkerung der Gemeinden Sachsens am 31. Dezember 2021 – Fortschreibung des Bevölkerungsstandes auf Basis des Zensus vom 9. Mai 2011 (Gebietsstand 01.01.2021). Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen, abgerufen am 21. Juni 2022. (Hilfe dazu).
  2. mdr.de: Startschuss für Bürgerbus in Arzberg | MDR.DE. (mdr.de [abgerufen am 12. Mai 2017]). Startschuss für Bürgerbus in Arzberg | MDR.DE (Memento des Originals vom 4. März 2017 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.mdr.de
  3. Zweite Verordnung zum Gesetz zur Änderung der Kreis- und Gemeindegrenzen zum 27. April 1950 (GuABl. S. 161). In: Landesregierung Sachsen-Anhalt (Hrsg.): Gesetz- und Amtsblatt des Landes Sachsen-Anhalt. Nr. 18, 5. August 1950, ZDB-ID 511105-5, S. 279 (PDF).
  4. Geoportal Sachsen: Alte Elbe Kathewitz
  5. Ergebnisse der Gemeinderatswahl 2019