Arznei-Engelwurz

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Arznei-Engelwurz
AngelicaArchangelica1.jpg

Arznei-Engelwurz (Angelica archangelica)

Systematik
Euasteriden II
Ordnung: Doldenblütlerartige (Apiales)
Familie: Doldenblütler (Apiaceae)
Unterfamilie: Apioideae
Gattung: Engelwurzen (Angelica)
Art: Arznei-Engelwurz
Wissenschaftlicher Name
Angelica archangelica
L.

Die Arznei-Engelwurz oder Echte Engelwurz (Angelica archangelica) ist eine Pflanzenart innerhalb der Familie der Doldenblütler (Apiaceae). Sie ist in den gemäßigten Breiten auf der Nordhalbkugel weitverbreitet und wird in der Volksmedizin verwendet.

Beschreibung und Ökologie[Bearbeiten]

Illustration aus Köhler's Medizinalpflanzen.
Gestielte Laubblätter

Erscheinungsbild und Blätter[Bearbeiten]

Die Arznei-Engelwurz ist eine sommergrüne[1], zwei- bis vierjährige, nur einmal blühende Pflanze (hapaxanth) und erreicht Wuchshöhen von 1,2 bis 3 Meter, selten nur 50 Zentimeter. Sie besitzt ein dickes Rhizom, das bei Wildpflanzen rübenförmig ausgebildet ist, bei Kulturpflanzen meist kurz und mit vielen Adventivwurzeln besetzt ist. Der aufrechte Stängel ist zumindest an seiner Basis stielrund, schwach gerillt, innen markig-hohl, oben verzweigt und schmeckt sowie riecht würzig.

Die grundständigen Laubblätter sind lang gestielt, die oberen Stängelblätter sitzen auf den Blattscheiden und haben eine weniger stark zerteilte Spreite. Die meisten Blätter sind zwei- bis dreifach gefiedert, ihre Spreite ist hellgrün und oft 60 bis 90 Zentimeter lang. Die einzelnen Fiederabschnitte sind 5 bis 8 Zentimeter lang, eiförmig sowie am Rand grob und unregelmäßig gezähnt. Die Endfieder an der Blattspitze ist dreispaltig – im Gegensatz zur Wald-Engelwurz (Angelica sylvestris). Die Blattstiele sind rund und hohl. Die Blattscheiden sind fast ganz krautig (Angelica archangelica subsp. archangelica) bzw. häutig (Unterart Angelica archangelica subsp. litoralis).

Doppeldoldiger Blütenstand mit vielen Insekten von oben

Blütenstand, Blüte und Frucht[Bearbeiten]

Die endständigen, halbkugeligen, doppeldoldigen Blütenstände enthalten viele Blüten. Die Doldenstiele sind nur in den obersten Bereichen behaart. Es gibt 20 bis 40 Doldenstrahlen, sie sind mindestens an den Innenseiten rau-flaumig. Eine Doldenhülle ist meist nicht vorhanden. Die Hüllchenblätter sind zahlreich, von lineal-pfriemlicher Form und kürzer als bis gleich lang wie das Döldchen.

Die zwittrigen Blüten sind fünfzählig mit doppelter Blütenhülle. Die fünf Kelchzähne sind undeutlich ausgebildet. Die fünf grünlich-weißen bis gelblichen Kronblätter sind nicht genagelt und bei einer Länge von 1 bis 1,5 Millimeter sowie einer Breite von 0,75 bis 1,25 Millimeter elliptisch und oben in eine eingebogene Spitze verschmälert. Die Griffel sind währender der Anthese kurz. Die Blüten duften nach Honig und werden durch Insekten bestäubt. Die Blütezeit reicht von Juni bis August.

Die blassgelbe Spaltfrucht, in dieser Familie auch Doppelachäne genannt, ist bei einer Länge von 5 bis 8 Millimeter sowie einer Breite von 3,5 bis 5 Millimeter breit-elliptisch. Die rückenständigen Hauptrippen sind fädlich bis leicht gekielt und leicht vorspringend. Die Randrippen sind flügelig ausgebildet und relativ dick. Die Ölstriemen sind zahlreich, klein und umgeben das Nährgewebe ringförmig. Die Griffel sind zur Fruchtreife zurückgebogen, bis 2 Millimeter lang, dabei doppelt so lang wie das Griffelpolster.

Vorkommen[Bearbeiten]

Angelica archangelica subsp. litoralis

Die Arznei-Engelwurz ist in Nord- und Osteuropa sowie Sibirien, Himalaya und Nordamerika verbreitet. Sie kommt in Mitteleuropa an feuchten Standorten vor. Die Arznei-Engelwurz wird auch kultiviert.

Die Arznei-Engelwurz wächst in feuchten Wiesen, an Ufern. Sie kommt hauptsächlich auf nassen, zeitweise überschwemmten, nährstoffreichen Tonböden vor.

Systematik[Bearbeiten]

Die Erstveröffentlichung von Angelica archangelica erfolgte 1753 durch Carl von Linné in Species Plantarum 1, S. 250–251[2]. Synonyme für Angelica archangelica L. sind: Archangelica norvegica Rupr., Archangelica officinalis Hoffm..[3]

Innerhalb der Art Angelica archangelica werden zwei Unterarten unterschieden:

  • Angelica archangelica subsp. archangelica, die Nominatform, besitzt linealische Hüllchenblättchen, die gleich lang wie die Döldchen sind. Der Stängel ist weich und saftig, schmeckt und riecht würzig. Sie wird als Gewürz- und Heilpflanze angebaut, ihre Heimat ist Nord- und Osteuropa, die Sudeten und Karpaten. In vielen Teilen Europas kommt sie verwildert vor.[4]
  • Küsten-Engelwurz (Angelica archangelica subsp. litoralis) mit pfriemlichen Hüllchenblättern, die etwa halb so lang sind wie das Döldchen. Der Stängel ist hart, schmeckt und riecht scharf und stechend. Die Unterart ist an den Küsten Nordeuropas verbreitet, ansonsten sehr selten. An den Donauufern flussabwärts bis etwa Wien tritt sie als Neophyt auf, wobei die Zugehörigkeit der Populationen zu dieser Unterart nicht vollständig geklärt ist.[4] Sie wächst an feuchten Ufern und in Gebüschen und ist salzertragend (halophil bzw. halotolerant).

Für Norddeutschland wird diskutiert, welche der beiden Unterarten im Gebiet vorkommen. Für Mecklenburg-Vorpommern und auch Niedersachsen wird angenommen, dass die vorherrschende Unterart entlang von Flussläufen und Kanälen Angelica archangelica ssp. litoralis ist, während die Nominatform im Gebiet wohl nur in wenigen Einzelexemplaren auftritt.[5][6]

Umstritten ist auch die Zuordnung der Populationen in Süddeutschland, da die Pflanzen in ihren Merkmalen vermitteln. So wurden die Vorkommen in Verlandungsröhrichten und -rieden der Donau-Altwässer 2011 als autochthon eingestuft und zu Angelica archangelica subsp. archangelica gestellt.[7]

Arznei-Engelwurz in Form der Wurzeldroge (Angelicae radix)
Fadno, das einzige traditionelle Blasinstrument der Samen, aus dem grünen Stängel geschnitten.

Giftigkeit und Inhaltsstoffe[Bearbeiten]

Die Arznei-Engelwurz gilt als nur schwach giftig.[8][9]

Inhaltsstoffe[Bearbeiten]

Hauptwirkstoff im frischen Rhizom und in den getrockneten Wurzeln ist 0,1-0,37 % 15-Oxypentadecenlacton. Weitere Inhaltsstoffe und Wirkstoffe: 0,35-1% ätherisches Öl ebenfalls mit 15-Oxypentadecenlacton als Hauptkomponente. Ferner die Cumarine: Angelicin, Bergapten, Imperatorin Osthol, Osthenol, Xanthotoxin, Xanthotoxol und Umbelliprenin.[8][9]

Das Rhizom enthält 0,35 bis 1,3 % ätherisches Öl, das sich vorwiegend aus Monoterpenen zusammensetzt. Die wichtigsten Bestandteile sind β-Phellandren (13 bis 28 %), α-Phellandren (2 bis 14 %) und α-Pinen (14 bis 31 %). Daneben wurden über 60 weitere Komponenten identifiziert. Ein kleiner Teil des ätherischen Öls besteht aus Sesquiterpenen, etwa β-Bisabolen, Bisabolol, β-Caryophyllen, und aus makrocyclischen Lactonen. Weitere Bestandteile sind rund 20 photosensibilisierende Furanocumarine, darunter Bergapten, Imperatorin, Xanthotoxin, Angelicin, Archangelicin, oder die C-prenylierten Cumarine Osthenol und Osthol, Umbelliferon.[10] Außerdem enthalten die Wurzeln Angelica- und Fumarsäure, Chlorogen- und Kaffeesäure, Harze und Flavanone.[11]

Wirkungen beim Menschen[Bearbeiten]

Wirkungen auf die Haut: Die fluoreszierenden Furocumarine als phototoxische Substanzen können auf der Haut eine Dermatitis bewirken, die schwere Störungen des Allgemeinbefindens zur Folge haben kann. Auf frisch gemähten Wiesen kann die Berührung mit dem Saft der Pflanze die sogenannte „Badedermatitis“ hervorrufen, ähnlich wie bei „Heracleum sphondylium“.[8][9] Sehr empfindliche Menschen können bei Hautkontakt mit frischem Pflanzensaft gegen Sonnenlicht sensibilisiert werden (Angelicadermitis).[12]

Pharmakologische Wirkung: Es sind Vergiftungen bei der Anwendung größere Dosen von Radix- bzw. Oleum Angelicae zur Abtreibung bekannt.[8][9]

Nutzung[Bearbeiten]

Verwendung finden vor allem die unterirdischen Pflanzenteile (als Droge Angelicae radix), die Bitterstoffe und ätherische Öle enthält, also zu den Amara-Drogen gehört. Alkoholische Auszüge oder Tees werden gegen Appetitlosigkeit, leichte Magen- und Darmkrämpfe, Völlegefühl und Blähungen eingesetzt. Engelwurz wirkt karminativ, antimikrobiell und regt die Magensaft- und Bauchspeicheldrüsen-Sekretion an.[13]

In der Volksmedizin wird das ätherische Öl (als Droge Angelicae aetheroleum) aus den Wurzeln innerlich gegen Schlaflosigkeit und äußerlich gegen Rheuma und Neuralgien angewendet. In größeren Mengen ist das ätherische Öl toxisch.[10]

Das Öl aus Wurzeln und Samen ist Bestandteil von Kräuterlikören und Bitterschnäpsen, wie Boonekamp, Bénédictine und Chartreuse.[10] Kandierte Stängel werden als Süßigkeit und als Verzierung für Backwaren angeboten. Engelwurz ist auch Bestandteil des Schneeberger Schnupftabaks.[14]

Mit den Früchten werden Wermutwein, Gin und Chartreuse aromatisiert.[14]

Bei Wildsammlungen besteht eine Gefahr der Verwechslung mit anderen Doldenblütlern, etwa dem giftigen Gefleckten Schierling (Conium maculatum). Der kommerzielle Anbau erfolgt vorwiegend in Polen, den Niederlanden und Deutschland, in geringerem Ausmaß auch in Belgien, Frankreich, Italien, Schweiz und Tschechien. Angebaut werden vornehmlich Landrassen, die der Varietät sativa der Unterart archangelica zugerechnet werden und die manchmal als eigene Art Angelica sativa bezeichnet wird. Die Ernte erfolgt in der Regel im Oktober und November des zweiten Anbaujahres nach Eintritt der Vegetationsruhe. Die Erträge liegen zwischen 2,5 und 4 Tonnen pro Hektar.[14]

Pharmazie- und Botanikgeschichte[Bearbeiten]

Abbildung der Arznei­engelwurz im Kräuterbuch des Otto Brunfels, Straß­burg 1532.

Als Pflanze der nördlichen Breitengrade war die Arznei-Engelwurz den antiken Autoren des Mittelmeerraumes nicht bekannt. Erstmals erwähnt wurde sie im nordeuropäischen Galgant-Gewürz-Traktat aus dem 14. Jh. Darin wurden der Arznei-Engelwurz folgende Wirkungen zugeschrieben: Abwehr von „Zauber und Gift“, Reinigung der Brust (daher der Name „Brustwurz“), Heilung von Bissen wütender Hunde, Verdauungsanregung.

Eine gedruckte Abhandlung über die Arznei-Engelwurz erschien erstmals im Kleinen Destillierbuch des Hieronymus Brunschwig. Brunschwygs Beschreibung zeugt davon, dass er mit dieser Arzneipflanze auch aus seiner Praxis vertraut war. Er unterschied zwischen der Arznei-Engelwurz und der Wald-Engelwurz, die er „bůchalter“ nannte. In Bezug auf die Anwendung der Arznei-Engelwurz folgte er dem Galgant-Gewürz-Traktat.[15]

Die „Väter der BotanikOtto Brunfels, Hieronymus Bock und Leonhart Fuchs knüpften an Brunschwigs Ausführungen an und diskutierten weitschweifig, zu welcher Heilpflanze der „Materia medica“ des Dioskurides die Arznei-Engelwurz wohl passen würde.[16][17][18][19]

Bis zur Mitte des 19. Jh. wurde die Wurzel zur Bereitung des Theriak und des „Spiritus theriacalis“ verwendet:

„Spiritus Angelicae compositus. Zusammengesetzter Angelicageist. Statt des Spiritus theriacalis. Nimm: Angelicawurzel ein Pfund [360 g], Baldrianwurzel, Wacholderbeeren, von jedem drei Unzen [90 g]. Nachdem sie zerschnitten, zerstoßen und in die Destillierblase gebracht sind, füge hinzu rectifizierten Weingeist sechs Pfund [2160 g], gemeines Wasser, soviel als hinreichend. Nach einer Maceration von 24 Stunden sollen sechs Pfund überdestillieren, in welchen eine und eine halbe Unze [45g] Campher gelöst werden. Filtriere. Er sei farblos und klar.“

Karl Friedrich Mohr: Commentar zur preussischen Pharmakopoe (6. Aufl.), Braunschweig 1854, Bd. II, S. 289[20]

In den Jahren 1842/43 entdeckte der Münchner Pharmakologe Ludwig Andreas Buchner die Angelicasäure und stellt durch Verseifen des Angelikabalsams das Angelicin dar.

Im Jahre 1990 veröffentlichte die Kommission E des ehemaligen Bundegesundheitsamtes eine (Negativ-)Monographie über Engelwurz-Früchte und -Kraut[21] sowie eine (Positiv-)Monographie über Engelwurz-Wurzeln[22].

Trivialnamen[Bearbeiten]

Für die Arznei-Engelwurz gibt es, zum Teil nur regional, auch die Trivialnamen Angelika, Norwegisch Angelik, Zam Angelik, Angilje, Angolkenwörtel (Altmark), Argelkleinwurzel (Rendsburger Apotheke), Artelkleewurzel (Rendsburger Apotheke), Brustwurz, Brustwurzel, Dreieinigkeitswurzel, Engelwurtz (mittelhochdeutsch), Gartenangelik (Schweiz), Geilwurzel (Rendsburger Apotheke), Geistwurzel (Schlesien), Giftwürze (Schweiz), Gölk (Altmark), Glückenwurzel (Rendsburger Apotheke), Glüthenwurzel (Rendsburger Apotheke), Heiligengeistwurzel (St. Gallen), Lidtpfeiffenkraut und Luftwurzel (Schlesien).[23]

Quellen[Bearbeiten]

  • Henning Haeupler, Thomas Muer: Bildatlas der Farn- und Blütenpflanzen Deutschlands. Ulmer, Stuttgart 2000, ISBN 3-8001-3364-4 (Abschnitt Beschreibung)
  • Johannes Gottfried Mayer. Die ersten gedruckten Kräuterbücher und das Angelica-Wasser der Donaueschinger Taulerhandschrift. In: Gundolf Keil (Hrsg.). Würzburger Fachprosastudien (Festschrift Michael Holler). Königshausen & Neumann, Würzburg 1995, S. 156-177.
  • Siegmund Seybold (Hrsg.): Schmeil-Fitschen interaktiv. Quelle & Meyer, Wiebelsheim 2001. ISBN 3-494-01327-6 CD-ROM (Abschnitte Beschreibung und Vorkommen)

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Arznei-Engelwurz. In: FloraWeb.de.
  2. Erstveröffentlichung eingescannt bei biodiversitylibrary.org.
  3. Angelica archangelica bei Tropicos.org. Missouri Botanical Garden, St. Louis. Abgerufen am 17. September 2013.
  4. a b M. A. Fischer, K. Oswald, W. Adler: Exkursionsflora für Österreich, Liechtenstein und Südtirol. 3. Auflage. OÖ Landesmuseen, Linz 2008, ISBN 978-3-85474-187-9.
  5. Eckhard Garve: Verbreitungsatlas der Farn- und Blütenpflanzen in Niedersachsen und Bremen. In: Landschaftspflege und Naturschutz in Niedersachsen. 43, 2007, S. 35, ISSN 0933-1247
  6. H. Henker, H. Kiesewetter: Erstnachweise kritischer Pflanzensippen für Mecklenburg-Vorpommern.In: Botanischer Rundbrief für Mecklenburg-Vorpommern. 41, 2006, S. 5–20 (zitiert in Garve 2007).
  7. Martin Scheuerer, Wolfgang Diewald, Wolfgang Ahlmer, Franz Leibl & Carsten Rüther: Liste der Gefäßpflanzen im Landkreis Straubing-Bogen. In: Der Bayerische Wald, 23. Jahrgang (Neue Folge) Heft 1+2 / Februar 2011
  8. a b c d Lutz Roth, Max Daunderer, Kurt Kormann: Giftpflanzen – Pflanzengifte. Vorkommen, Wirkung, Therapie, allergische und phototoxische Reaktionen. Mit Sonderteil über Gifttiere. 6., überarbeitete Auflage, Sonderausgabe. Nikol, Hamburg 2012, ISBN 978-3-86820-009-6.
  9. a b c d Ingrid Schönfelder, Peter Schönfelder: Das neue Handbuch der Heilpflanzen. Sonderausgabe. Franckh-Kosmos, Stuttgart 2011, ISBN 978-3-440-12932-6. Andreas Alberts, Peter Mullen: Giftpflanzen in Natur und Garten. Bestimmung, Giftwirkung, Erste Hilfe. Extra: Giftige Zimmerpflanzen. Franckh-Kosmos, Stuttgart 2003, ISBN 3-440-09550-9.
  10. a b c Max Wichtl (Hrsg.): Teedrogen und Phytopharmaka. 4. Auflage. Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft, Stuttgart 2002 ISBN 3-8047-1854-X, S. 38–41.
  11. .Angelica archangelica. In: awl.ch. (abgerufen 29. Juli 2008).
  12. Walther Kern, Paul Heinz List, Ludwig Hörhammer: Chemikalien und Drogen (AM–CH). 4. Auflage. Springer 1972 (Hagers Handbuch der Pharmazeutischen Praxis. Band 3).
  13. Hans-Peter Dörfler, Gerhard Roselt: Heilpflanzen. Urania Verlag, Leipzig, September 1984, ISBN 3-432-94291-5 (Enke), ISBN 3-423-03269-3 (dtv)
  14. a b c Klaus-Ulrich Heyland, Herbert Hanus, Ernst Robert Keller: Ölfrüchte, Faserpflanzen, Arzneipflanzen und Sonderkulturen. Ulmer, Stuttgart 2006 ISBN 978-3-8001-3203-4 (Handbuch des Pflanzenbaus. Band 4), S. 595–599.
  15. Hieronymus Brunschwig. Kleines Destillierbuch. Straßburg 1500, Blatt 20r-20v Bayerische Staatsbibliothek Digitalisat
  16. Otto Brunfels. Contrafeyt Kreüterbuch. Straßburg 1532, S. 318, Text Bayerische Staatsbibliothek Digitalisat
  17. Otto Brunfels. Ander Teyl des Teütschen Contrafayten Kreüterbůchs. Straßburg 1537, S. 120, Abbildung Bayerische Staatsbibliothek Digitalisat
  18. Hieronymus Bock. New Kreütter Buch. Straßburg 1539, Buch I, Cap. 140 Bayerische Staatsbibliothek Digitalisat
  19. Leonhardt Fuchs. New Kreütterbuch. Straßburg 1543, Cap. 43 Bayerische Staatsbibliothek Digitalisat
  20. K.F. Mohr 1854, Band II, S. 289 Universitätsbibliothek Düsseldorf Digitalisat
  21. Negativ-Monographie Angelicae fructus und Angelicae herba Digitalisat
  22. Positiv-Monographie Angelicae radix Digitalisat
  23. Georg August Pritzel, Carl Jessen: Die deutschen Volksnamen der Pflanzen. Neuer Beitrag zum deutschen Sprachschatze. Philipp Cohen, Hannover 1882, Seite 38, online.

Weiterführende Literatur[Bearbeiten]

  • Erich Fürchtegott Heeger: Handbuch des Arznei- und Gewürzpflanzenanbaues. 2. Auflage. VEB Deutscher Landwirtschaftsverlag, Berlin 1989, ISBN 3-331-00191-0.
  • Paul Seitz: Die Gartenapotheke. Franckh-Kosmos, Stuttgart 1992, ISBN 3-440-06175-2.
  • Rainer Schunk: Heilkraft aus Heilpflanzen. Kaulfuss, Abtswind 1994, ISBN 3-922019-04-8.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Arznei-Engelwurz (Angelica archangelica) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
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