as-Sulaimaniyya (Gouvernement)

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السليمانية
as-Sulaymānīya
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Über dieses Bild
Basisdaten
Staat Irak
Hauptstadt SulaimaniyyaVorlage:Infobox Verwaltungseinheit/Wartung/Sonstiges
Fläche 20.143,9 km²
Einwohner 1.936.883 (2015)
Dichte 96 Einwohner pro km²
ISO 3166-2 IQ-SU
Distrikte des Gouvernements
Distrikte des Gouvernements

Koordinaten: 35° 30′ N, 45° 30′ O

As-Sulaimaniyya (kurdisch سلێمانی Silêmanî; arabisch السليمانية, DMG as-Sulaymānīya) ist ein Gouvernement der Autonomen Region Kurdistan im Irak und liegt an der iranischen Grenze. Die Hauptstadt ist Sulaimaniyya. Das Gouvernement hat eine Bevölkerung von 1.936.883 Einwohnern;[1] dies kann sich ändern, sobald Artikel 136 der neuen irakischen Verfassung angewandt wird. Demnach müssten die Distrikte Kelar und Dschamdschamāl wieder dem Gouvernement Kirkuk angegliedert werden.

Die Mehrheit der Bevölkerung besteht aus Kurden. Sie sprechen den Sorani-Dialekt. Daneben gibt es Araber, Turkmenen und Aramäer als Minderheit. Über 99 Prozent der Einwohner sind Muslime.

Gliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bekannte Städte des Gouvernements sind Sulaimaniyya, Dschamdschamāl und Ranya.

Die Distrikte des Gouvernements sind:

  • Darbandikhan
  • Dschamdschamāl
  • Dukan
  • Kalar
  • Khanaqin
  • Kifri
  • Mawet
  • Penjwin
  • Pishdar
  • Qaradagh
  • Ranya
  • Saidsadiq
  • Schahrazor
  • Sharbazer
  • Sulaimaniyya

Ausgliederung Halabdschas 2014[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 2014 wurde der Distrikt Halabdscha vom Gouvernement ausgegliedert und zum gleichnamigen Gouvernement Halabdscha zusammengeführt.

Sicherheitslage nach dem Golfkrieg 2003[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Gouvernement gilt nach wie vor als eines der sichersten im Irak, mit praktisch keinen islamistischen Anschlägen. Als Gründe hierfür werden von den lokalen Behörden genannt:

  • Erfahrene Behörden im Umgang mit islamistischen Terroristen und Baath-Anhängern
  • Exzellente Informationsbeschaffung durch gute Geheimdienste und Hilfe durch die Bevölkerung
  • Sehr homogene Bevölkerung (Kurden), daher wenig Gefahr, dass auswärtige Attentäter von Einheimischen gedeckt werden könnten
  • Durch die Lage in den Bergen nur zwei Zufahrtsstraßen, die leicht zu kontrollieren sind

Tourismus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sulaimaniyya erfreut sich insbesondere im Frühling und Sommer eines großen Zustroms an irakischen Binnentouristen. Das auch im Sommer erträgliche Bergklima und die für irakische Verhältnisse ausgezeichnete Sicherheitslage sind wohl die Hauptargumente. Außerdem ist die Gegend landschaftlich reizvoll. Beliebte Ausflugsziele sind der Dukan-See oder der Darbandikhan-See.

Galerie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. ژمارەى دانیشتوانى پێشبینکراو لە هەرێمى کوردستان 2015. www.krso.net.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: as-Sulaimaniyya – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien