Asklepios Klinik Barmbek

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Asklepios Klinik Barmbek
Asklepios Klinik Barmbek (Hamburg)
Asklepios Klinik Barmbek
Asklepios Klinik Barmbek
Anschrift Rübenkamp 220, 22291 Hamburg.
Geschäftsführer Sebastian von der Haar
Bettenzahl 703
Patientenaufkommen pro Jahr
Ambulante Patienten 35.000
Stationäre Patienten

Die Asklepios Klinik Barmbek ist das Allgemeine Krankenhaus im Hamburger Stadtteil Barmbek-Nord im Bezirk Hamburg-Nord und ist Bestandteil der Asklepios Kliniken Hamburg, des ehemaligen, inzwischen teilprivatisierten Landesbetriebs Krankenhäuser.

Das Allgemeine Krankenhaus Barmbek wurde 1913 eröffnet. Es bestand aus über 60 Einzelgebäuden in Pavillonbauweise und hatte über 2000 Betten. Ende der 1990er Jahre wurde ein Neubau geplant, weil ein moderner Krankenhausbetrieb mit mehr als 60 Einzelgebäuden nicht möglich war. Am 10. Dezember 2005 wurde die Asklepios Klinik Barmbek in dem neuen Gebäudekomplex in Betrieb genommen. Die Bettenzahl wurde von 1006 auf 676 reduziert.[1][2] 2017 betrug die Fallzahl 35.500 vollstationäre sowie 35.000 ambulante Fälle[3] Zurzeit arbeiten in der Klinik 1283 Mitarbeiter darunter (jeweils Vollzeitäquivalente) 314 Ärzte und 650 Pflegekräfte.[3] Das Krankenhaus ist akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Hamburg.

Organisation[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Asklepios Klinik Barmbek hat ein breites Spektrum medizinischer Fachbereiche. Sie gehört zum inzwischen teilprivatisierten Landesbetrieb Krankenhaus Hamburg, welche zu 74,9 % im Besitz des Krankenhaus-Unternehmens Asklepios Kliniken ist und unter dem Namen Asklepios Kliniken Hamburg GmbH firmiert.

Fachabteilungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eingangsbereich der heutigen Klinik
Ehemaliges Hauptgebäude

Patientenaufkommen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Klinik zählt nach eigenen Angaben zu den drei Krankenhäusern mit dem höchsten Notfallaufkommen in Hamburg. Die Klinik zählt jährlich etwa 70.000 ambulante und stationäre Patienten.[3]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ehemaliges Heizkraftwerk des AK Barmbek

Das Allgemeine Barmbeker Krankenhaus wurde nach Plänen von Friedrich Ruppel in seiner ursprünglichen Form von 1910 bis 1915 als Parkkrankenhaus im Pavillonsystem erbaut. Viele der Gebäude hatten eine für die damalige Zeit typische Architektur. Das Gelände beherbergte mehr als 60 Gebäude und mehr als 2000 Betten.[4]

Das Krankenhaus konnte sich zur damaligen Zeit selbstständig versorgen. So befinden sich auf dem Gelände ein Wasserturm und ein eigenes Heizkraftwerk, welche aber für den Neubau nicht mehr benutzt werden. Der Wasserturm ist außer Funktion und soll nach dem Verkauf an einen privaten Investor einer neuen Nutzung zugeführt werden. Das Heizkraftwerk wird von Vattenfall zur Versorgung des Stadtteils mit Fernwärme betrieben. Es bestand insgesamt eine große Infrastruktur, die u. a. auch eine eigene Pathologie, eine eigene Wäscherei und eine Großküche beinhaltete. Auch waren Mitarbeiter aller Bereiche, wie Gärtner und Handwerker vorhanden, die Versorgung erfolgte aus einer Hand, wo heute zahlreiche Fremdfirmen beauftragt sind. Die gesamte Anlage war als großer Park angelegt, der auch bei vielen Spaziergängern beliebt war. Das Krankenhaus war mit seiner Größe von über 15 Hektar und der Infrastruktur eine „eigene Stadt“. Nach dem Verkauf von 13,8 Hektar durch die Stadt Hamburg im Jahre 2006 entstanden auf dem Gelände im sogenannten „Quartier 21“ 475 neue Wohnungen sowie Flächen für Gastronomie, Einzelhandel und Büros. Es wurde sowohl bestehende, denkmalgeschützte, Gebäude umgebaut, als auch neue Gebäude geschaffen.[4][5]

Ende 2011 bezogen die ersten Mieter renovierte Bettenhäuser auf dem Gelände.[6] In der alten Pathologie hat ein Gesundheitszentrum eröffnet.[7]

Verkehrsanbindung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Klinik ist über die Buslinien 7, 28,[8] 172 und dem Nachtbus 607 an der Haltestelle AK Barmbek sowie über die S-Bahn Haltestelle Rübenkamp mit den Linien S1, S11 und den Buslinien 20, 26 und 118 zu erreichen.

Bildergalerie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Allgemeines Krankenhaus Barmbek – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Christine Pieper: Die Sozialstruktur der Chefärzte des Allgemeinen Krankenhauses Hamburg-Barmbek 1913-1945. Ein Beitrag zur kollektivbiographischen Forschung, LIT, Münster 2003, ISBN 3-8258-6495-2 (Dissertation)

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bettenzahl im ehemaligen LBK Hamburg (Memento vom 30. März 2013 im Internet Archive)
  2. Unsere Klinik auf einen Blick - Asklepios Klinik Barmbek. Abgerufen am 7. Februar 2019.
  3. a b c Asklepios Klinik Barmbek. In: Weisse Liste. Abgerufen am 14. Oktober 2019.
  4. a b Entwicklung Quartier 21, Präsentation von 2009 (Memento vom 20. Dezember 2015 im Internet Archive) (PDF-Datei; 3,76 MB, Seite 3)
  5. Quartier 21. Abgerufen am 7. Februar 2019.
  6. Einzug der ersten Mieter in das AK Barmbek (Memento vom 15. Dezember 2010 im Internet Archive)
  7. Hamburger Abendblatt- Hamburg: Gesundheitszentrum hinter denkmalgeschützter Fassade. 7. November 2009, abgerufen am 7. Februar 2019 (kostenpflichtig).
  8. Hamburger Verkehrsverbund: Maßnahmen zur Angebotsoffensive am 9. Dezember 2018. 9. Dezember 2018, abgerufen am 6. März 2019.

Koordinaten: 53° 36′ 20,93″ N, 10° 2′ 12,67″ O