Askos

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Askos aus Kouklia (Zypern), geometrischer Stil, 11. Jh. v. Chr.
Askos eines unbekannten attischen Malers, um 420/10 v. Chr., Louvre (G 447)

Ein Askos (griech.: Schlauch, Mehrzahl Askoi) ist ein flaches, bauchiges Gefäß mit einem engen Ausguss, an dem der Henkel auf dem Rücken angesetzt ist. Sie wurden seit mindestens dem 11. Jahrhundert v. Chr. aus Ton hergestellt und wie Vasen meist mit figürlichem Schmuck im jeweiligen Stil ihrer Zeit bemalt. Askoi dienten überwiegend zur Aufbewahrung von Öl und dem Auffüllen von Lampen. Bei den Etruskern war die Form vor allem im 4. Jh. v. Chr. als kleiner Ölspender verbreitet, oft in Form einer Ente. Hellenistische Sonderformen mit zwei Ausgüssen datieren überwiegend ins 2. Jh. v. Chr. Dem 1. Jh. v. Chr. und 1. Jh. n. Chr. zugehörig sind bronzene Askoi als Serviergefäße für Wein, wie sie in den Vesuvstädten mehrfach gefunden wurden.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]