Asmus Jepsen

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Asmus Jepsen (* 18. Oktober 1901 in Fruerlund; † 6. Mai 1945 bei Flensburg hingerichtet) war ein deutscher Kapitänleutnant und eines der letzten Opfer der nationalsozialistischen Marinejustiz.[1]

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Asmus Jepsen wurde 1901 in Fruerlund, das damals lediglich einen Vorort der Stadt Flensburg darstellte, geboren. Vor dem Beginn des Zweiten Weltkrieges übte er die Tätigkeit eines Polizeiobersekretärs aus.[2][3] 1939 verpflichtete er sich bei der Kriegsmarine für zwölf Jahre[3] und fungierte zunächst als Marine-Ausbilder.[2] Seit Juni 1941 war er Kommandant des Sonderzuges Auerhahn,[2][4] dem Befehlssonderzug des Oberbefehlshabers der Kriegsmarine Erich Raeder. Dessen Nachfolger Karl Dönitz, der seit Anfang 1943 Oberbefehlshaber der deutschen Kriegsmarine war, nutzte den Sonderzug nur selten. Das persönliche Verhältnis zwischen Dönitz und Jepsen galt als nicht angespannt und soll nicht schlecht gewesen sein.[3][5] Kurz vor dem Ende des Zweiten Weltkrieges lebte Kapitänleutnant Asmus Jepsen mit seiner Familie in einem Notquartier in Neukirchen bei Steinbergkirche und war weiterhin Kommandant des Sonderzuges.[6][7]

Am 30. April erhielt Jepsen von Karl Dönitz, der nach Hitlers Tod, als dessen Nachfolger die Wehrmacht befehligte, die Weisung, den Sonderzug, der sich kurz zuvor offenbar noch in Potsdam befunden hatte,[5] von Plön[3] nach Flensburg zu überführen.[8] Denn dort im Flensburger Vorort Mürwik[9] sollte sich die letzte Reichsregierung niederlassen.[10] Im mit Flak- und Handwaffen gesicherten Zug befanden sich nicht nur Lebensmittel, Wehrmachtsgüter, nachrichtendienstliche Einrichtungen mit einer Funkstelle, sondern auch Stahlschränke mit geheimen Dokumente des Oberkommandos der Kriegsmarine sowie offenbar auch viele private Gegenstände von Karl Dönitz.[11][12][5]

Am 1. Mai erreichte Jepsen mit dem Zug Eckernförde, wo er weisungsgemäß weitere Befehle abwartete. Am 2. Mai wurde bekannt, dass Eckernförde offenbar am Folgetag zur „Offenen Stadt“ erklärt werden sollte. Gleichzeitig erhielt Jepsen den Befehl, den Zug weiter nach Flensburg durchzubringen. Jepsen scheiterte jedoch daran, eine Lokomotive zur Weiterfahrt zu organisieren. Angesichts der zu erwartenden kampflosen Übergabe von Eckernförde, stellte Jepsen am darauffolgenden Tag seine Männer zur Wahl, sich gefangen nehmen zu lassen oder sich auf eigene Faust in ihre Heimatorte durchzuschlagen. Die Meisten entschieden sich für die zweite Option und erhielten die dafür benötigten Kleidungsstücke und Wegzehrungen aus dem Zug. Jepsen und der Restmannschaft gelang es bald darauf dann doch noch die Zugwagen an einen nordwärts fahrenden Flakzug anzuhängen.[2] Am 4. Mai sollte die Kapitulation aller deutschen Truppen in Nordwestdeutschland, den Niederlanden und Dänemark erfolgen. Ob Jepsen die Teilkapitulationsmeldung erreichte ist unklar.[13] Am besagten Tag wurden noch von den Alliierten im Raum Flensburg Luftangriffe geflogen. Auch der Sonderzug auf dem kleinen Bahnhof von Sörup (der ungefähr zehn Kilometer südöstlich von Flensburg gelegen ist) wurde von britischen Flugzeugen angegriffen. Die Verbindung nach Mürwik brach ab und der Zug konnte nicht mehr weiterfahren. Im Laufe des Tage vernichte Jepsen offenbar sämtliche Geheimsachen die sich im Zug befanden. Die Lebensmittel, die sich noch im Zug befanden, ließ er an Flüchtlinge verteilen, die im Bahnbereich warteten.[2][14] Asmus Jepsen, der nicht weit entfernt vom Bahnhof wohnte, verstand diesen Zeitpunkt als Ende seiner Dienstpflicht[15] und begab sich sodann zu Fuß nach Hause. Den Zug ließ er mit lediglich vier bis fünf Männern zurück. Einige Stunden später erreichte der geleerte Restzug dann doch noch die Stadt Flensburg. Neben dem Zugpersonal war nur noch eine Marine-Nachrichtenhelferin von der militärischen Zugbesatzung anwesend.[5][3] Dönitz soll der Sonderzug mit seiner Ausstattung wichtig gewesen sein. Insbesondere soll er einen Koffer vermisst haben. Im Falle einer Gefangennahme vor Abschluss der Gesamtkapitulation, hätte er mit dem Zug möglicherweise die Stadt verlassen können.[5][16] Derweil erreichte auch Jepsen sein Zuhause. Sechs Pfund Bohnenkaffee und Tabak brachte er mit. Jepsen meldete sich zur Vermeidung von Mißverständissen beim örtlichen Bürgermeister zurück.[17][13][18]

Vom Schießplatz, wo Asmus Jepsen erschossen wurde, ist heute nur noch der Schießstandwall erhalten.[19]

Am Folgetag, an dem die Teilkapitulation wie vereinbart in Kraft trat, wurde Asmus Jepsen von der geheimen Feldpolizei in seiner Wohnung im Beisein seiner Familie festgenommen. Die NS-Marinejustiz stufte Asmus Jepsens Verhalten in einer Eilsitzung als „Fahnenflucht“ und „Plünderung“ ein und verurteilte ihn zum Tode.[20][18][21] Der Admiralstabsrichter Joachim Rudolphi beobachtete den Prozess,[5][22] befand das Urteil als juristisch einwandfrei und berichtete Dönitz, dass die Verhandlung korrekt verlaufen sei.[5] Karl Dönitz, dem das Urteil gegen den Offizier noch am 5. Mai vorgelegt wurde, hätte als Staatsoberhaupt das Todesurteil durch einen Gnadenerlass abmildern können. Aber Dönitz sah in Jepsens Verhalten einen eindeutigen, unentschuldbaren Vertrauensbruch und unterschrieb das Urteil.[5][23][24] Jepsens Vater versuchte noch in den letzten Stunden durch Gespräche mit in Mürwik stationierten Verwandten etwas zu erreichen. Jepsens Ehefrau bat erfolglos Hans-Georg von Friedeburg um Hilfe.[25]

Am 6. Mai 1945, zwei Tage nachdem in Norddeutschland die offizielle Kapitulation vollzogen worden war, wurde Asmus Jepsen als „Fahnenflüchtiger“ auf dem im Sonderbereich Mürwik liegenden Schießplatz Twedter Feld hingerichtet und anschließend verscharrt.[8][26] Noch in der Todesnacht gruben Jepsens Angehörige den Leichnam wieder aus und überführten ihn zum Friedhof Adelby. Der Pastor der Kirchengemeinde Adelby soll die Beerdigung zunächst abgelehnt haben, da Jepsen ein Deserteur gewesen sei und dem Vaterlande in den Rücken gefallen sei.[27][18] Gerade einmal einen Tag nach der Hinrichtung von Asmus Jepsen wurde die Bedingungslose Kapitulation der Wehrmacht unterzeichnet. Die Beisetzung von Asmus Jepsen auf dem Friedhof Adelby erfolgte letztlich am 8. Mai 1945, dem Tag an dem schließlich auch die Bedingungslose Kapitulation der Wehrmacht vollzogen wurde.[28]

Abschiedsbrief[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 6. Mai schrieb Asmus Jepsen von der Gefängniszelle aus[29] einen Abschiedsbrief an seine Frau und seine Kinder, mit folgenden Worten:

„[…] Soeben wurde mir eröffnet, daß ich heute um 20.50 Uhr erschossen werde. […] Ich sterbe als aufrechter Deutscher […] Ich bin mir keiner Schuld bewußt […] Man wird mein Handeln schon kurz nach der Hinrichtung anders beurteilen. […] Doch handelte ich in redlicher Absicht und glaubte auch, es nach der Lage der Dinge so machen zu müssen. Für alle Liebe danke ich Dir. Du, die Kinder und mein Vaterland waren es, für die ich stets kämpfte […] Deutschland wird nichts mehr bedeuten und ihr werdet nichts als Not und Sorgen kennen! […]“

Asmus Jepsen: Abschiedsbrief[20][5][7]

Der handschriftlich verfasste Brief blieb vollständig erhalten.[27]

Folgen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Tod von Asmus Jepsen verblieben seine Frau Margarete und seine drei Töchter allein zurück.[30] 1950 wurde ein erstes juristisches Nachkriegsverfahren hinsichtlich der Hinrichtung Jepsens nach dürftigen Ermittlungen eingestellt.[5] Das Straffreiheitsgesetz von 1954 führte teilweise zu einer Amnestie für Täter von Endphaseverbrechen.[31] Als der Fall des Asmus Jepsen in der Öffentlichkeit bekannt wurde, erfolgte 1965 ein weiteres Verfahren, bei dem gegen Karl Dönitz und den am Urteil beteiligten Personen ermittelt wurde. Im Zuge des Ermittelungsverfahrens konnte die Flensburger Staatsanwaltschaft offenbar nicht ermitteln, wer der Gerichtsherr war, und aus welchen Mitgliedern das Kriegsgericht zusammengesetzt war. Die Witwe Jepsen erklärt im Zuge des Verfahrens: „Mir liegt nicht daran, daß die Verantwortlichen nun noch bestraft werden. Aber uns ist daran gelegen, daß mein Mann rehabilitiert wird…“. Dönitz erklärte sein Handeln mit Bedauern; die Billigung des Urteils gegen Asmus Jepsen sei eine Last gewesen, die er zu allem anderen, auch noch auf sich nehmen musste.[16][5] Das Verfahren führte offenbar zu keinen strafrechtlichen Konsequenzen.

Gedenken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Grabstätte Kapitänleutnant Asmus Jepsen und seiner Frau Margarete
Straßenschild vom Asmus-Jepsen-Weg, mit zusätzlich angebrachten erläuternden Hinweisschild

Der Kapitänleutnant Asmus Jepsen gehört heutzutage zu den bekanntesten Opfern der NS-Militärjustiz zum Kriegsende. Sein Grab auf dem Friedhof Adelby, direkt vor der dortigen Kirche, existiert bis heute.

In neuerer Zeit wurde der Schießplatz Twedter Feld, wo Asmus Jepsen hingerichtet wurde, mit Einfamilienhäusern bebaut. Die dort neu angelegte Straße wurde im Jahr 2003 nach ihm benannt und trägt seitdem den Namen Asmus-Jepsen-Weg. Für die Benennung hatte sich das Personenkomitee Gerechtigkeit für die Opfer der NS-Militärjustiz eingesetzt.[27] Unter einem der beiden Straßenschilder zum Asmus-Jepsen-Weg wurde ein Hinweisschild, mit dem Wortlaut „Flensburger Opfer der NS-Marinejustiz, hingerichtet auf dem Schießplatz Twedter Feld (*18.10.1901 †6.5.1945)“ angebracht.[28]

Die Straßenbenennung erfolgte darüber hinaus auch um gleichzeitig an ähnliche Schicksale zu erinnern.[32] — Während des Zweiten Weltkrieges wurden mehrfach Soldaten auf Grundlage des Straftatbestandes der Wehrkraftzersetzung verurteilt und hingerichtet (vgl. Liste von im Deutschen Reich hingerichteten Personen). So auch beispielsweise am 8. November 1943 der Marineoffizier und Lehrer der Marineschule Mürwik Günther Paschen.[33] Die Hinrichtung von Asmus Jepsen in den letzten Kriegstagen war kein Einzelfall. Rund um Flensburg sollen in diesem Zeitraum auf Grund von wehrmachtgerichtlichen Urteilen möglicherweise bis zu 150 Soldaten hingerichtet worden sein.[32][34] Am 5. Mai 1945 waren auch drei Matrosen, Karl-Heinz Freudenthal, Günther Kaellander und Willi Albrecht, die auf der Z 5 Paul Jacobi dienten und am 3. Mai durch Sabotage das Auslaufen des Schiffes verhindern wollten, auf dem Schießplatz Twedter Feld hingerichtet worden.[18][35] An den Tagen nach der Erschießung von Asmus Jepsen waren vor Ort noch weitere Hinrichtungen von jungen Soldaten, die das Kriegsende als Ende ihrer Dienstpflicht interpretierten, erfolgt. Der Matrose Fritz Wehrmann, der zusammen mit zwei weiteren jungen Matrosen an Bord der Buéa (das in der Geltinger Bucht lag) diente, war am 10. Mai 1945 als Fahnenflüchtiger hingerichtet worden. Am 11. Mai 1945 war der Marinesoldat Johann Christian Süß, dem die „Untergrabung der Manneszucht“ sowie „zersetzende Reden“ zur Last vorgeworfen wurde, auf dem Marine-Schießplatz Twedter Feld hingerichtet worden.[36][18][37] Die vier anderen auf dem Schießplatz Twedter Feld erschossenen Soldaten wurden erst am 25. März 1952 exhumiert und auf dem Friedhof Friedenshügel beigesetzt.[36] — In Flensburg wurden später mehrere Denkmäler für die Opfer der Gewaltherrschaft aufgestellt, welche mit ihrem Gedenkwortlaut auch an die Opfer der NS-Militärjustiz erinnern.[38]

2011 wurde auf dem Ehrenfriedhof von Neukirchen ein Gedenkstein an Asmus Jepsen aufgestellt. Zur Einweihung des Gedenksteins fand am 8. Mai des Jahres ein Erinnerungsgottesdienst statt. Der Gedenkstein erhielt seinen Platz in einer Reihe mit fünfzehn weiteren Gedenksteinen, die an verschollene Kriegstote aus Neukirchen erinnern. Auf dem einfach gehaltenen Gedenkstein wird außer dem Namen von Asmus Jepsen, dessen Geburtsdatum, Sterbedatum sowie dessen Sterbeort Flensburg erwähnt.[30]

Der Liedermacher Wolf Biermann dichtete 2011 zum Gedenken an Asmus Jepsen das „Epitaph für Asmus Jepsen im Lande Angeln“ mit folgenden Worten: „Stilltapfer tat er seine Pflicht beim großen Morden. Dann warn die tausend Jahre um, das Spiel war aus. Totaler Krieg total verlorn – das war ihm klar. […] Tja, hätte ihn keiner verpfiffen, dann hätten die Menschenfänger nicht den tapfren Deserteur noch weggeschleppt zum allerletzten Kriegsgericht. […] Und hätt’ des toten Führers strammer Admiral Karl Dönitz nicht in Mürwik feige unterschrieben – Das Todesurteil wegen Feigheit vor dem Feind, wär dieser Asmus Jepsen unter uns geblieben.“[39]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Asmus Jepsen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Der besagte Asmus Jepsen ist nicht zu verwechseln mit Asmus Jepsen aus Kiskelund (in der nördlich von Flensburg gelegenen Bov Sogn), einem ehemaligen Bäckermeister und nationalsozialistischem Mitglied des Korps von Poul Sommer, dem sogenannten Sommerkorpset, der am 7. Mai 1945 von der Dänischen Brigade verschleppt und am 22. Juli 1945 erschossen an der Grenze bei Frøslev, hundert Meter auf deutscher Seite, beim Grenzstein 71, nahe der heutigen Bundesautobahn 7, begraben wurde. Der Tod von Asmus Jepsen aus Kiskelund wurde von der dänischen Polizei nicht als Mordfall behandelt. Mitglieder der dänischen Brigade behaupteten, dass Asmus Jepsen (aus Kiskelund) zuvor einen Fluchtversuch unternommen habe. Es existieren aber auch Hinweise darauf, dass er von dänischen Widerständlern aus der Gegend von Padborg als Verräter liquidiert worden ist. Vgl. JydskeVestkysten: Dansk nazist dræbt: Familien venter stadig på en opklaring, vom: 29. September 2012, abgerufen am 26. August 2019 sowie JydskeVestkysten: "Grænsen er overskredet" har nået grænselandet, vom: 8. Dezember 2017, abgerufen am 26. August 2019
  2. a b c d e Dieter Pust: Flensburger Straßennamen. Gesellschaft für Flensburger Stadtgeschichte, Flensburg 2005, ISBN , Artikel: Asmus-Jepsen-Weg
  3. a b c d e Gerhard Paul, Broder Schwensen (Hrsg.): Mai ’45. Kriegsende in Flensburg. Flensburg 2015, S. 101.
  4. Salonwagen der Deutschen Reichsbahn bis 1945. Die Sonderzüge im Überblick sowie Das Bundesarchiv. Virtuelle Ausstellung. Der Kommandant Führerhauptquartier
  5. a b c d e f g h i j k Gerhard Mauz: So etwas unterschreibt man nicht einfach. In: Der Spiegel. Nr. 43, 1965 (online10. Oktober 1965).
  6. Carlo Jolly: Liedermacher in der Zentralbibliothek: Biermann gedenkt: Durch den Rippenkasten ins Herz. In: Flensburger Tageblatt. 4. Februar 2012, abgerufen am 1. Oktober 2019.
  7. a b Stephan Richter: Serie „Untergang in Raten“: Asmus Jepsens Schicksal und die NS-Militärjustiz, die kein Ende kannte. Schleswig-Holsteinischer Zeitungsverlag, 15. Mai 2015, abgerufen am 1. Oktober 2019.
  8. a b Flensburger Tageblatt: Luftbildserie: Fördewald: Am Grünen und im Stillen, vom: 27. August 2011, abgerufen am 25. Februar 2014.
  9. dtv-Atlas zur Weltgeschichte. Von der Französischen Revolution bis zur Gegenwart. Band 2. Köln 1987, S. 215, Kapitel: Zweiter Weltkrieg/Zusammenbruch des Deutschen Reiches 1945.
  10. Institut für schleswig-holsteinische Zeit- und Regionalgeschichte: VIMU. Kriegsende, abgerufen am 31. Mai 2017.
  11. Gerhard Paul, Broder Schwensen (Hrsg.): Mai ’45. Kriegsende in Flensburg. Flensburg 2015, S. 102.
  12. Gerhard Paul: Der Fall Asmus Jepsen in: Lange Schatten: Ende der NS-Diktatur und frühe Nachkriegsjahre in Flensburg. Flensburg 2000.
  13. a b Flensburger Erzählorte. Asmus-Jepsen-Weg, abgerufen am 18. September 2019
  14. Gerhard Paul, Broder Schwensen (Hrsg.): Mai ’45. Kriegsende in Flensburg. Flensburg 2015, S. 101 f.
  15. Die Zeit: Inferno und Befreiung: Der letzte Spuk, S. 3, vom 4. Mai 2005; abgerufen am 17. September 2019.
  16. a b Die Zeit: Erschossen am 6. Mai 1945, vom: 10. September 1965; abgerufen am 18. September 2019.
  17. Gerhard Paul, Broder Schwensen (Hrsg.): Mai ’45. Kriegsende in Flensburg. Flensburg 2015, S. 102 f.
  18. a b c d e Der Untergang 1945 in Flensburg. (PDF) (Nicht mehr online verfügbar.) Landeszentrale für politische Bildung Schleswig-Holstein, S. 14 f., archiviert vom Original am 20. Oktober 2016; abgerufen am 18. Januar 2019 (Vortrag am 10. Januar 2012 von Gerhard Paul).
  19. NABU-Naturschutzgebiet Twedter Feld. Idylle vor den Toren von Flensburg, abgerufen am 18. Januar 2019
  20. a b Gerhard Paul, Broder Schwensen (Hrsg.): Mai ’45. Kriegsende in Flensburg. Flensburg 2015, S. 103.
  21. In Flensburg befand sich zu dieser Zeit übrigens nicht der berüchtigte Volksgerichtshof. Der Nachfolger des Präsident des Volksgerichtshofes Roland Freisler war Harry Haffner. Dieser versuchte in den letzten Kriegstagen noch den Volksgerichtshof in Bad Schwartau zu etablieren. Der Volksgerichtshof, wurde im Zuge der heranrückenden Front offenbar nicht mehr mit nach Flensburg verlegt. Dies führte aber nicht dazu, dass die dortige NS-Militärjustiz nicht harte Urteile fällte.
  22. Vgl. Admiralstabsrichter Dr. jur. Joachim Rudolphi
  23. Flensburger Tageblatt: Bustour durch Flensburg: Auf den Spuren der Zeitgeschichte, vom: 30. Januar 2012; abgerufen am 18. September 2019
  24. In der niederländischen Dokumentation Die Tage nach Hitler von 2014 wurde eine der Töchter von Asmus Jepsen interviewt. In besagter Filmdokumentation (ungefähr Minute 25) mutmaßt diese, dass ihr Vater irgendetwas Bedeutsames wusste. Sie vermutet, dass die Hinrichtung ihres Vaters eine Art Racheakt von Dönitz war.
  25. Gerhard Paul: Der Fall Asmus Jepsen in: Lange Schatten: Ende der NS-Diktatur und frühe Nachkriegsjahre in Flensburg. Flensburg 2000
  26. Akopol. Immer noch Unrecht, vom: 19. Januar 2013; abgerufen am 18. September 2019
  27. a b c Flensburg-Mobil: Flensburger Zeitreise zu Täter- und Opferorten in der NS-Zeit. Ehemalige Marineschiessplatz / heute Neubaugebiet Tremmerup, vom: 19. März 2012; abgerufen am 26. August 2019
  28. a b Das Schicksal Asmus Jepsens: Die NS-Militärjustiz, die kein Ende kannte, abgerufen am 26. August 2019
  29. Die Zeit: Inferno und Befreiung: Der letzte Spuk, S. 4, vom: 4. Mai 2005; abgerufen am 16. September 2019
  30. a b Opfer einer gnadenlosen Militärjustiz. In: Flensburger Tageblatt. 9. Mai 2011, abgerufen am 1. Oktober 2019.
  31. Der Westen: Wegen Fahnenflucht in letzter Minute zum Tod verurteilt, vom: 4. Mai 2015
  32. a b Verein Personenkomitee Gerechtigkeit für die Opfer der NS-Militärjustiz. Erinnerungszeichen in Deutschland, abgerufen am 26. August 2019
  33. Vgl. Flensburger Tageblatt: NS-Opfer Günther Paschen: "Ich ging ohne Furcht in den Tod", vom: 26. Januar 2012; abgerufen am 18. Januar 2019
  34. Gerhard Paul u. Broder Schwensen (Hrsg.): Mai '45. Kriegsende in Flensburg, Flensburg 2015, S. 111.
  35. Gerhard Paul u. Broder Schwensen (Hrsg.): Mai '45. Kriegsende in Flensburg, Flensburg 2015, S. 97 ff.
  36. a b S. Zt. erschossen. In: Der Spiegel. Nr. 28, 1965, S. 30 f. (online).
  37. Vollstreckte Hinrichtungen der NS-Militärjustiz auf Grund von Fahnenflucht erfolgten noch am 13. Mai in Amsterdam. Mit Billigung der Alliierten wurden dort die Soldaten Rainer Beck und Bruno Dörfer erschossen. Das Oberkommando der Kriegsmarine in Meierwik bestätigte noch bis zum 15. Mai Todesurteile im norddeutschen Raum und Norwegen, mit der anschließenden Forderung sie zu vollstrecken.
  38. Beim Carlisle-Park, dem Friedhof Friedenshügel sowie das jüngste bei der Alte Post, neben der Polizeidirektion Flensburg.
  39. Flensburger Tageblatt: Opfer einer gnadenlosen Militärjustiz, vom: 9. Mai 2011 sowie: Flensburger Tageblatt: Liedermacher in der Zentralbibliothek: Biermann gedenkt: Durch den Rippenkasten ins Herz, vom: 4. Februar 2012; jeweils abgerufen am 25. Oktober 2015