Aston University

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Aston University
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Motto Forward
Gründung 1966
Trägerschaft staatlich
Ort Birmingham, Vereinigtes Königreich
Leitung John Sunderland (Kanzler), Julia King (Vizekanzler)
Studierende 10.900 (2012)
Mitarbeiter 1000
Website www.aston.ac.uk

Die Aston University (deutsch Universität Aston) ist eine britische Universität im Stadtzentrum von Birmingham. Sie ist eine der kleinsten staatlichen Universitäten in England, mit knapp 11000 Studenten in Grund- (Undergraduate) sowie Hauptstudiums- (Postgraduate) Kursen. Es gibt vier Fachbereiche an der Universität:

  • Aston Business School (ABS)
  • School of Engineering and Applied Sciences (EAS)
  • School of Languages and Social Studies (LSS)
  • School of Life and Health Sciences (LHS)

Internationale Bekanntheit haben vor allem die ABS und LHS erlangt, was insbesondere bei der ABS für stark steigende Bewerberzahlen besonders aus dem Ausland gesorgt hat. Zurzeit gibt es pro Studienplatz in der ABS 13 Bewerbungen (2004). Die Studienplätze werden wie bei allen Universitäten in Großbritannien zentral über UCAS für die Undergraduate Programs vermittelt.

Aston hat den besten „Employment Record“ aller britischen Universitäten, d. h. den höchstes Anteil an Studenten, die innerhalb von sechs Monaten nach Studienabschluss einen Arbeitsplatz finden.

Das MBA-Programm der ABS hat sich mittlerweile als eines der besten der Welt etablieren können, die Master (MSc)-Kurse der Aston Business School wurden von der Financial Times als zwölftbestes Master-Studienprogramm weltweit bewertet. Die ABS zählt laut Financial Times zu den 50 führenden Business Schools in Europa (2012)[1]. Zudem besitzt die ABS als eine von weltweit 57 Business Schools die Triple Crown (Hochschulakkreditierung).

Besonderheiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Aston-Gruppe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Unter dem Namen Aston-Gruppe wurde eine Gruppe von Organisationsforschern in Großbritannien bekannt, die zwischen 1961 und 1970 unter der Leitung von Derek S. Pugh forschte. Der offizielle Name war Industrial Administration Research Unit of the Birmingham College of Advanced Technology.[2][3] Als die Universität 1966 in Aston University umbenannt wurde, wurde dieser Name mit der Gruppe und den Leistungen assoziiert.[2][3] Die Aston-Gruppe leistete Pionierarbeit auf dem Gebiet der statistischen Analyse von Organisationen und deren Funktionsweise, die nach Robert Chia prägend wurde für eine ganze Forschergeneration.[4]

Regius Professur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2016 wurde Aston University eine von zwölf Regius Professuren, die Regius Professorship of Pharmacy zuerkannt, eine Auszeichnung für die hervorragende Qualität der Forschung und der Lehre in diesem Fachbereich.[5] Der erste Regius Professor der Aston University, Keith Alan Wilson, wurde am 3. Februar 2017 mit der Überreichung des Letters Patent durch Chris Skidmore ernannt.[6]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Aston University – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Financial Times European Business School Ranking (2012). Abgerufen am 3. September 2013 (englisch).
  2. a b Erich Frese (1992) Organisationstheorie - Historische Entwicklung - Ansätze - Perspektiven; 2. überarb. und erweiterte Auflage 1992 XVI,; Gabler Verlag; Seite 116 ff
  3. a b Derek Pugh: The Aston Research Programme; S. 124 ff. in Alan Bryman: Doing Research in Organizations, 1988, Routledge, ISBN 978-0-41500-258-5
  4. Robert Chia (1997) Thirty Years on: From Organizational Structures to the Organization of Thought; Organizations Studies 1997, 18/4: 685-707 © 1997 EGOS 0170-8406/97 online (PDF; 1,6 MB)
  5. Pressemitteilung des Cabinet Office; Regius Professorships awarded to leading universities to mark Queen’s 90th birthday vom 6. Juni 2016.
  6. Prestigious Regius Professorship awarded to Aston's School of Pharmacy; Pressemitteilung der Aston University vom 3. Februar 2017.