At the Gates

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dieser Artikel oder nachfolgende Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen (beispielsweise Einzelnachweisen) ausgestattet. Die fraglichen Angaben werden daher möglicherweise demnächst entfernt. Bitte hilf der Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst. Näheres ist eventuell auf der Diskussionsseite oder in der Versionsgeschichte angegeben. Bitte entferne zuletzt diese Warnmarkierung.
At the Gates
At the Gates am Sweden Rock 2008
At the Gates am Sweden Rock 2008
Allgemeine Informationen
Genre(s) Death Metal, Melodic Death Metal
Gründung 1990
Auflösung 1996
Neugründung 2007
Website http://www.atthegates.se/
Gründungsmitglieder
Tomas Lindberg
Jonas Björler
Alf Svensson (bis 1993)
Gitarre
Anders Björler
Adrian Erlandsson
Aktuelle Besetzung
Gesang
Tomas Lindberg
Bass
Jonas Björler
Gitarre
Martin Larsson (seit 1993)
Gitarre
Anders Björler
Schlagzeug
Adrian Erlandsson
Ehemalige Mitglieder
Bass
Tony Andersson (1992)
Jesper Jarold (1992)

At the Gates (engl. ‚An den Toren/Pforten‘) ist eine schwedische Metal-Band. Ihr ursprünglicher Stil war klassischer Death Metal, welcher in späteren Veröffentlichungen mit harmonischen Melodien vermengt und so modifiziert wurde. Rückblickend werden die letzten Alben meist als Melodic Death Metal definiert, dieser Begriff war jedoch zu der damaligen Zeit noch nicht gebräuchlich, weshalb At the Gates als Mitbegründer dieses Subgenres gelten. Sie prägten mit ihrem Stil viele nachfolgende Bands.

Die Band löste sich 1996 auf. Im Jahre 2008 startete eine Reunion-Tour, in deren Rahmen einst versäumte Abschiedskonzerte nachträglich gegeben wurden. Nachdem die Tour planmäßig beendet wurde, entschieden At the Gates sich jedoch dazu, weitere Konzerte zu geben. Hatte Sänger Tomas Lindberg zunächst in Interviews verneint, dass die Band neue Alben aufnehmen könnte, schließt er dies mittlerweile nicht mehr aus. [1]

Bandgeschichte[Bearbeiten]

Aktive Zeit[Bearbeiten]

Ende 1990 in Göteborg gegründet, erwarben At the Gates mit ihrer ersten Demoaufnahme Gardens of Grief im Mai 1991 einen Plattenvertrag beim Musiklabel Dolores Records, über das die Demo als EP veröffentlicht wurde. Durch die darauf folgende Tour mit Dismember, Bolt Thrower, Massacre und Immolation konnten sie einen neuen Vertrag bei Peaceville Records unterschreiben.[2] Über deren Sublabel Deaf Records erschien am 27. Juli 1992 das erste Studioalbum The Red in the Sky is Ours, das sich unerwarteter Beliebtheit erfreute. Es folgte eine Tournee durch Europa, zusammen mit My Dying Bride, nach der die Arbeiten am zweiten Studioalbum With Fear I Kiss the Burning Darkness begannen. Bei Vollendung der Aufnahmen wurde Rhythmus-Gitarrist Alf Svennson durch Martin Larsson ersetzt. Nach der Veröffentlichung des zweiten Albums am 7. Mai 1993 nahm die Band am englischen Nottingham-Rock-City-Festival teil, welches für MTVs Headbanger’s Ball Special gefilmt wurde. Darauf folgte eine erneute Tournee zusammen mit Anathema und Cradle of Filth.[2]

1994 veröffentlichten At the Gates ihr drittes Album Terminal Spirit Disease, welches der Band einen hohen Bekanntheitsgrad verschaffte, und seither als Meilenstein des Melodic-Death-Metal-Genres gehandhabt wird. Durch diesen Erfolg tourte die Band erstmals als Headliner erst durch England, später durch Europa.

Am 14. November 1995 veröffentlichte die Band nach einem erneuten Label-Wechsel im Juli desselben Jahres zu Earache Records[2] ihr viertes Album Slaughter of the Soul. Es wurde wenig später für den schwedischen Grammy als „bestes Hard-Rock-Album“ 1995 nominiert.[2] 1996 absolvierten At the Gates insgesamt fünf Tourneen, unter Anderem in den Vereinten Staaten mit Genregrößen wie Morbid Angel und Napalm Death, bis es noch im selben Jahr zur Trennung der Band kam.

Nach der Auflösung[Bearbeiten]

Frontmann Lindberg war nach At the Gates an zahlreichen Bands und Projekten beteiligt, beispielsweise The Crown, The Great Deceiver oder der Crustcore-Band Skitsystem. Ferner ist er Sänger bei Disfear und war an zwei Alben der Melodic-Death-Metal-Band Nightrage beteiligt. Die Gebrüder Björler und Schlagzeuger Erlandsson gründeten ihrerseits The Haunted. Später verließ Erlandsson die Band, um sich Cradle of Filth anzuschließen.

2004 wurde ein Tribute-Album für At the Gates mit dem Namen Slaughterous Souls – A Tribute to At the Gates veröffentlicht. Anfang 2005 kamen Gerüchte auf, dass At the Gates Reunion-Shows planen würden, diese wurden jedoch dementiert. Am 18. Oktober 2007 gab Anders auf der offiziellen Homepage der Band bekannt, dass für das Jahr 2008 finale Abschiedskonzerte geplant sind. Es fanden Auftritte beim belgischen Graspop Metal Meeting oder beim Wacken Open Air statt. Am 22. September 2008 bedankte sich die Band auf ihrer Webseite bei ihren Fans für einen „unvergesslichen Sommer 2008“. Wie es weiter ginge könne die Band nicht genau sagen, allerdings hätten die neuen Projekte der Bandmitglieder Vorrang. Am 22. Februar 2010 erschien die Live-DVD The Flames of the End. Diese besteht aus drei DVDs, die jeweils eine Dokumentation, den Live-Auftritt beim Wacken Open Air 2008 sowie sämtliche Musikvideos der Band enthalten.

Ende Januar 2014 deutete die Band mit zwei Teaser-Videos an, dass 2014 ein neues Album veröffentlicht werden soll. Dies wurde am 27. Januar offiziell von der Band und dem Plattenlabel Century Media bestätigt. Es soll At War with Reality heißen und im Herbst erscheinen.[3]

Diskografie[Bearbeiten]

Aktuelles Logo der Band

Alben[Bearbeiten]

  • 1992: The Red in the Sky Is Ours
  • 1993: With Fear I Kiss the Burning Darkness
  • 1994: Terminal Spirit Disease
  • 1995: Slaughter of the Soul
  • 2001: Suicidal Final Art (Kompilation)
  • 2010: Purgatory Unleashed: Live at Wacken
  • 2010: Live in Krakow

DVDs[Bearbeiten]

  • 2010: The Flames of the End

EPs[Bearbeiten]

  • 1991: Gardens of Grief

Splits[Bearbeiten]

Demos[Bearbeiten]

  • 1991: Gardens of Grief
  • 1992: Promo Demo 1992
  • 1995: Promo demo 1995

Singles[Bearbeiten]

  • 1994: Gardens of Grief

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: At the Gates – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. AT THE GATES Frontman On Possibility Of New Studio Album: 'I've Learned Never To Say Never', 15. Oktober 2012, abgerufen am 27. Februar 2013.
  2. a b c d At The Gates, abgerufen am 27. Februar 2013.
  3. centurymedia.com: At the Gates kündigen neues Studioalbum an und unterschreiben weltweit bei Century Media Records (Zugriff am 28. Januar 2014)