Atabae

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Atabae (Begriffsklärung) aufgeführt.
Suco Atabae
Der Suco Atabae liegt im Osten des Verwaltungsamts Atabae.
Daten
Fläche 44,94 km²[1]
Einwohnerzahl 1.675 (2010)[2]
Chefe de Suco Ernesto Gaspar
(Wahl 2009)
Orte Position[3] Höhe
Aidabaracabe 8° 48′ S, 125° 13′ O[4] ?
Atumate 8° 50′ S, 125° 11′ O 223 m
Daarobou 8° 50′ S, 125° 12′ O 97 m
Dirularan 8° 50′ S, 125° 12′ O 51 m
Fatubesi 8° 48′ S, 125° 13′ O 24 m
Hatubou 8° 50′ S, 125° 12′ O 51 m
Kakamata 8° 46′ S, 125° 12′ O m
Koilima 8° 50′ S, 125° 12′ O 79 m
Loumate 8° 49′ S, 125° 12′ O 97 m
Lugu Teho 8° 49′ S, 125° 12′ O 62 m
Made Bau 8° 46′ S, 125° 12′ O m
Malete 8° 47′ S, 125° 12′ O 268 m
Maleteten 8° 49′ S, 125° 11′ O 274 m
Nunudoi 8° 48′ S, 125° 13′ O 33 m
Oebola 8° 46′ S, 125° 12′ O 17 m
Oekiar 8° 45′ S, 125° 11′ O m
Puemate 8° 50′ S, 125° 12′ O 51 m
Saburapo 8° 49′ S, 125° 10′ O 397 m
Atabae (Osttimor)
Atabae
Atabae

Atabae (Atabai, Atalaia) ist ein Suco im Norden der osttimoresischen Gemeinde Bobonaro. Der Ort Atabae liegt im benachbarten Suco Rairobo. Hauptort des Verwaltungsamts Atabae ist Aidabaleten, der immer wieder auch als „Atabae“ bezeichnet wird.[5]

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Atabae liegt im Nordosten des gleichnamigen Verwaltungsamts und hat eine Fläche von 44,94 km².[1] Westlich liegt der Suco Rairobo, südwestlich Aidabaleten und südlich Hataz. Jenseits des Flusses Nunura liegt das Verwaltungsamt Cailaco mit seinem Suco Purugua, im Nordosten der Suco Aculau (Verwaltungsamt Verwaltungsamt Hatulia, Gemeinde Ermera) und im Norden das Verwaltungsamt Maubara (Gemeinde Liquiçá) mit seinen Sucos Guiço und Gugleur.[6]

Der Fluss Hatoleai entspringt im südlichen Grenzgebiets zwischen Rairobo und Atabae, fließt nach Süden, schwenkt dann nach Osten und bildet die gesamte Südgrenze Atabaes. Schließlich mündet er in den Nunura. Wo die Sucos Atabae, Aculau und Purugua aufeinander treffen, bilden Nunura und Marobo zusammen den Fluss Lóis, der dann weiter nach Westen fließt, entlang der Nordgrenze Atabaes, wobei einige Arme in das Gebiet des Sucos reichen.[6]

Die meisten größeren Orte des Sucos liegen nah dem Nunura. Von Süd nach Nord sind dies Koilima, Hatubou, Dirularan, Puemate (Peumate), Daarobu, Loumate, Lugu Teho, Aidabaracabe (Aidabaraeabe), Fatubesi (Fatu Besi, Fatubessi, Faturesi) und Nunudoi. Die Orte gehen teilweise direkt ineinander über. Am Zusammenfluss von Nunura und Marobo liegen die Dörfer Kakamata und Made Bau (Madeboau, Madehoau). Am Lóis liegen die Orte Oebola und Oekiar. Am Hatoleai befindet sich das Dorf Atumate. Im Süden liegen außerdem die Orte Saburapo und Maleteten, im Nordwesten Malete.[6] Grundschulen gibt es in Dirularan und Fatubesi. In Dirularan gibt es zudem einen Hubschrauberplatz für Notfälle.[5]

Atabae teilt sich in die fünf Aldeias Fatubesi, Helesu (Hel-Lesu), Lolocolo, Made Bau und Saburapo.[7]

Einwohner[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Suco hat 1.675 Einwohner (2010,[2] 2004: 1.479 Einwohner.[8]). Über 85 % der Einwohner geben Kemak als ihre Muttersprache an. 5 % sprechen Tetum Prasa, kleine Minderheiten Mambai und Bunak.[9]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei den Wahlen von 2004/2005 wurde Fortunato Reis Cardoso zum Chefe de Suco gewählt.[10] Bei den Wahlen 2009 gewann Ernesto Gaspar.[11]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Direcção Nacional de Estatística: Population Distribution by Administrative Areas Volume 2 English (Census 2010; PDF; 22,6 MB)
  2. a b Direcção Nacional de Estatística: Suco Report Volume 4 (englisch) (PDF; 9,8 MB)
  3. Fallingrain.com: Directory of Cities, Towns, and Regions in East Timor
  4. Get Coordinate – Wiki Koordinaten ermitteln
  5. a b UNMIT Geographic Maps: Bobonaro District – August 2008 (PDF; 535 kB)
  6. a b c Timor-Leste GIS-Portal (Memento vom 30. Juni 2007 im Internet Archive)
  7. Jornal da Républica mit dem Diploma Ministerial n.° 199/09 (Memento vom 3. Februar 2010 im Internet Archive) (Portugiesisch; PDF; 323 kB)
  8. Direcção Nacional de Estatística Census 2004
  9. Ergebnisse des Zensus 2010 für den Suco Atabae (tetum; PDF; 8,5 MB)
  10. Secretariado Técnico de Administração Eleitoral STAE: Eleições para Liderança Comunitária 2004/2005 – Resultados (Memento vom 4. August 2010 im Internet Archive)
  11. Secretariado Técnico de Administração Eleitoral STAE: Eleições para Liderança Comunitária 2009 – Resultados (Memento vom 4. August 2010 im Internet Archive)

Koordinaten: 8° 50′ S, 125° 12′ O