Ateitininkai

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Ateitininkai
Zweck: Katholischer Jugendverband
Vorsitz: Vaidotas A. Vaičaitis
Gründungsdatum: 19. Februar 1910
Mitgliederzahl: 3.800 (2017) in Litauen[1]
Sitz: Kaunas
Website: http://www.ateitis.lt/en/

Ateitininkai ist ein litauischer katholischer Jugendverband mit ca. 3000 Mitgliedern. Der Name ist abgeleitet vom Wort Ateitis und bedeutet so viel wie „Zukunft“. Ziel der Organisation ist die ganzheitliche Entwicklung von jungen Menschen, die es ihnen ermöglicht, im Sinne des christlichen Glaubens zu wirken und die Gesellschaft im Sinne christlicher Werte zu verändern.

Ateitis ist seit der General Assembly 2001 in Ghana Mitglied der fimcap.[2]

Struktur und Aktivitäten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die 3000 Mitglieder des Verbandes organisieren sich in lokalen Gruppen. Treffen finden jedes Wochenende statt. Ateitis konzentriert sich bei seinem Engagement auf die Arbeit mit Schülern und Studenten. Die Wochenendcamps des Verbandes erfreuen sich in Litauen bei den Jugendlichen großer Beliebtheit. Die Mehrheit der Mitglieder ist in Litauen; lokale Gruppen gibt es auch in Deutschland, Europa, USA und Kanada.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Verband wurde 1911 gegründet. Nach der vorläufigen Unabhängigkeit Litauens 1918 wuchs die Organisation stark. Während der sowjetischen Besatzung 1945–1990 arbeitete Ateitis im Exil weiter. Seit der Unabhängigkeit Litauens und dem Ende der Besetzung durch die Sowjetunion 1991 kann sie offen in Litauen aktiv sein.[3]

Leitung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1925–1927: Prof. Pranas Dovydaitis (1886–1942), Jurist und Politiker
  • 1927–1930: Prof. Stasys Šalkauskis (1886–1941), Philosoph
  • 1947–1949: Prof. Antanas Maceina
  • 1946–1952: Prof. Adolfas Damušis (1908–2004), Chemiker, Industrieminister
  • 1963–1967: Dr. Juozas Girnius (1915–1994), Philosoph
  • 1967–1973: Prof. Justinas Pikūnas (* 1921), Psychologe
  • 1973–1979: Dr. Petras Kisielius (1917–2008), Arzt
  • 1979–1983: Juozas Bronius Laučka (1910–1993), Journalist
  • 1983–1985: Dr. Kazys Pemkus (1920–1996), Arzt
  • 1985–1997: Juozas Polikaitis
  • 1997–2000: Vygantas Malinauskas
  • 2000–2003: Vidas Abraitis
  • 2003–2006: Liutauras Serapinas
  • 2006–2010: Vygantas Malinauskas (* 1972), Wirtschaftsjurist
  • 2010–2014: Rozvita Liūdžiūtė-Vareikienė (* 1959), Biochemikerin[4]
  • Seit 2014: Dr. Vaidotas Vaičaitis (* 1969), Jurist, Dozent (Verfassungsrecht)[5]

Geistliche Betreuer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mitglieder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bericht 2016
  2. KjG international
  3. Ateitis Homepage (englisch, litauisch)
  4. [1]
  5. [2]