Ateliers de Carrosserie Broual

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Ateliers de Carosserie de Bécon
Ateliers de Carrosserie Broual
Rechtsform Vorlage:Infobox Unternehmen/Wartung/Pflichtparameter fehlt
Gründung 1934
Auflösung 1991
Sitz Briare
Leitung Maurice Broual
Branche Automobilhersteller

Ateliers de Carrosserie Broual[1], zuvor Ateliers de Carosserie de Bécon, war ein französischer Hersteller von Automobilen und Karosserien.[1][2]

Unternehmensgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Maurice Broual († 1991) gründete 1934 das Unternehmen Ateliers de Carosserie de Bécon.[1][3] Standort war die Rue Louis Ullach 7 in Courbevoie.[3][4] Die Produktion von Automobilkarosserien begann. 1947 war der letzte Auftritt auf dem Pariser Automobilsalon.[4] 1948 entstand noch ein Cabriolet.[4] Über die nächsten sieben Jahre ist nichts bekannt.[4] 1955 zog das Unternehmen nach Briare und firmierte nun als Ateliers de Carrosserie de Broual.[2][4] 1982 begann die Produktion von Automobilen.[4][1] Der Markenname lautete ACB.[1][2] Bis zur Produktionseinstellung 1991[4] entstanden etwa ein Dutzend Fahrzeuge[5].

Fahrzeuge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zunächst entstanden nur Karosserien. Auf dem Fahrgestell eines Amilcar Pégase entstand ein Rennwagen, der heute noch existiert.[4] Für den Antrieb sorgt ein modifizierter Vierzylindermotor vom Peugeot 402 mit 1992 cm³ Hubraum.[6] Außerdem fanden Fahrgestelle von Citroën, Georges Irat und Peugeot Verwendung für Aufbauten für Sportwagen.[4]

Ab 1982 stellte das Unternehmen Nachbauten klassischer Automobile her. Zunächst waren Modelle von Delage (Delage D6) und Automobiles Delahaye (Delahaye 135) die Vorbilder.[1] Die Karosserien bestanden aus Aluminium.[2] 1983 kamen Nachbauten der Talbot-Modelle T 110, T 120 und T 150 dazu.[2] Zur Wahl standen Einbaumotoren vom Peugeot 505 mit Benzineinspritzung, vom Talbot Tagora sowie von Renault (Vierzylindermotoren aus dem Renault 18 oder Renault 20).[4] Der Neupreis betrug zwischen 130.000 und 150.000 Französische Franc.[4]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Harald Linz, Halwart Schrader: Die Internationale Automobil-Enzyklopädie. United Soft Media Verlag, München 2008, ISBN 978-3-8032-9876-8.
  • George Nick Georgano (Chefredakteur): The Beaulieu Encyclopedia of the Automobile. Volume 1: A–F. Fitzroy Dearborn Publishers, Chicago 2001, ISBN 1-57958-293-1. (englisch)
  • René Bellu: Les voitures françaises des années 50. Editions Jean-Pierre Delville, Paris 1983, ISBN 2-85922-032-1. (französisch)
  • René Bellu: Automobilia. Ausgabe 90. Toutes les voitures françaises 1981. Salon 1980. Histoire & Collections, Paris 2008. (französisch)
  • René Bellu: Automobilia. Ausgabe 80. Toutes les voitures françaises 1982. Salon 1981. Histoire & Collections, Paris 2006. (französisch)
  • René Bellu: Automobilia. Ausgabe 96. Toutes les voitures françaises 1983. Salon 1982. Histoire & Collections, Paris 2009. (französisch)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d e f Georgano: The Beaulieu Encyclopedia of the Automobile.
  2. a b c d e Linz, Schrader: Die Internationale Automobil-Enzyklopädie.
  3. a b wiki-auto-moto.fr (französisch, abgerufen am 2. November 2013)
  4. a b c d e f g h i j k Vorkriegs-Peugeot über ACB (abgerufen am 10. Juni 2015)
  5. Bellu: Toutes les voitures françaises 1981.
  6. Vorkriegs-Peugeot zum Peugeot 402 Monoplace A.C.B. Broual (abgerufen am 2. November 2013)