Attraction (2017)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Filmdaten
Deutscher TitelAttraction
OriginaltitelПритяжение
ProduktionslandRussland
OriginalspracheRussisch
Erscheinungsjahr2017
Länge137 Minuten
AltersfreigabeFSK 12
Stab
RegieFjodor Bondartschuk
DrehbuchAndrei Solotarjow,
Oleg Malowitschko
ProduktionFjodor Bondartschuk,
Alexander Andrjuschtschenko,
Dmitri Rudowski,
Michail Wrubel
MusikIwan Burljajew
KameraMichail Chassaja
SchnittAlexander Andrjuschtschenko
Besetzung
  • Irina Starschenbaum: Julia Lebedewa
  • Alexander Petrow: Artjom
  • Rinal Muchametow: Hakon
  • Oleg Menschikow: Walentin Lebedew
  • Nikita Kukuschkin: Rus
  • Jewgeni Sangadschijew: Pyton
  • Alexei Maslodudow: Schenja
  • Jewgeni Michejew: Google

Attraction (Originaltitel: russisch Притяжение/Pritjaschenije) ist ein russischer Science-Fiction-Film aus dem Jahr 2017 von Fjodor Bondartschuk. Russischer Kinostart war am 26. Januar 2017.[1] Das Werk ist der vierte russische Film, der ins IMAX-3D-Format übertragen wurde.

In Deutschland kam der Film am 4. August 2017 im Rahmen eines Exklusivvertrags mit der Kinokette CineStar durch den deutschen Independent-Filmverleiher capelight pictures in über 30 Kinos.[2] Etwa drei Wochen später, am 25. August 2017, erfolgte die Veröffentlichung auf DVD und Blu-ray.[3]

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ein gyroskopähnliches außerirdisches Raumschiff wird von einem Meteoritenschauer beschädigt und beim Eintritt in die Erdatmosphäre über Russland von Abfangjägern abgeschossen. Das mysteriöse Objekt legt schließlich eine Bruchlandung im bevölkerungsreichen Moskauer Stadtbezirk Tschertanowo hin. Die Katastrophe verursacht enorme Schäden und fordert hunderte Todesopfer. Die Regierung reagiert umgehend und verhängt den Ausnahmezustand. Das Militär unter Führung von Oberst Lebedew riegelt die Absturzstelle weiträumig ab und evakuiert die Anwohner.

Julia, die schulpflichtige Tochter von Oberst Lebedew, verliert bei diesem schrecklichen Ereignis ihre beste Freundin. Gemeinsam mit ihrem Freund Artjom sowie dessen Clique beschließt sie etwas gegen die Eindringlinge zu unternehmen. Die Heranwachsenden dringen daraufhin heimlich in die militärische Sperrzone ein. Hier trifft Julia allein und unverhofft auf eine humanoide Lebensform in einem kräfteverstärkenden Exoskelett, die ihr in einer unübersichtlichen Situation das Leben rettet.

Wenig später wird der Außerirdische vom Rest der Gruppe in die Tiefe gestürzt, woraufhin er verletzt wird und das Exoskelett, welches lediglich eine Art Raumanzug ist, zurücklassen muss und sich versteckt. Die Gruppe um Artjom birgt den Raumanzug, während die hin- und hergerissene Julia beschließt dem interstellaren Gast zu helfen. Julia verarztet den humanoiden Außerirdischen namens Hakon und verliebt sich schließlich in ihn. Ihr wird bewusst, dass er in Frieden zur Erde gereist ist und keine bösen Absichten verfolgt. Durch ihren Sinneswandel gerät sie selbst zwischen die Fronten, als Fremdenhass in der intoleranten Großstadt aufkommt – begünstigt durch spärliche Informationenen der Behörden. Auch ihr Freund Artjom sinnt auf Rache.

Am Ende des Films führt Julia Hakon in die Nähe der Absturzstelle und verabschiedet sich, als ein wütender Mob in das Sperrgebiet eindringt und die Soldaten als auch die Fremden feindselig attackiert. Der zu allem entschlossene Artjom versucht den extraterrestrischen Gast zu töten. In dem Chaos gelangt er an eine Waffe, mit der er den Fremdling als auch Julia schwer verletzt. Der Schütze wird daraufhin verhaftet. Julia und Hakon werden an Bord des Raumschiffs gebracht und medizinisch versorgt. Das Raumschiff verlässt die Erde und in der letzten Einstellung wird angedeutet, dass Hakon wieder erwacht. Julia bleibt zurück und spricht aus dem Off nachdenklich darüber, dass ein Außerirdischer mehr an die Menschheit glaubte als die Menschen selbst.

Synchronisation[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die deutsche Synchronisation entstand unter der Dialogregie von Torsten Sense durch die Synchronfirma RRP Media UG in Berlin.[4]

Rollenname Schauspieler Synchronsprecher
Julia Lebedewa Irina Starschenbaum Anne Patricia Nilles
Artjom Alexander Petrow Tino Mewes
Hakon Rinal Muchametow Bastian Sierich
Oberst Lebedew Oleg Menschikow Wolfgang Wagner
Rus Nikita Kukuschkin Imme Aldag
Pyton Jewgeni Sangadschijew Dirk Talaga
Schenja Alexei Maslodudow Manolo Palma
Google Jewgeni Michejew Artur Weimann

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. СПИСОК САМЫХ ОЖИДАЕМЫХ КИНОПРЕМЬЕР ЯНВАРЯ 2017 ГОДА. In: kinotime.org. 14. Januar 2017; abgerufen am 2. September 2017.
  2. Attraction. In: kino.de. Abgerufen am 2. September 2017.
  3. Attraction – Deutscher Trailer veröffentlicht. In: Splashgames. 27. Juli 2017; abgerufen am 2. September 2017.
  4. Attraction. In: synchronkartei.de. Deutsche Synchronkartei; abgerufen am 2. September 2017.