Aubréville

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Aubréville
Wappen von Aubréville
Aubréville (Frankreich)
Aubréville
Region Grand Est
Département Meuse
Arrondissement Verdun
Kanton Clermont-en-Argonne
Gemeindeverband Argonne-Meuse
Koordinaten 49° 9′ N, 5° 5′ OKoordinaten: 49° 9′ N, 5° 5′ O
Höhe 174–300 m
Fläche 20,97 km2
Einwohner 391 (1. Januar 2015)
Bevölkerungsdichte 19 Einw./km2
Postleitzahl 55120
INSEE-Code

Aubréville ist eine französische Gemeinde im Département Meuse in der Region Grand Est (bis 2015 Lothringen). Sie gehört zum Arrondissement Verdun, zum Kanton Clermont-en-Argonne und zum Kommunalverband Centre Argonne.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die 391 Einwohner (1. Januar 2015) zählende Gemeinde Aubréville liegt im Südosten der Argonnen, etwa 20 Kilometer westlich von Verdun an der Aire, einem Nebenfluss der Aisne. In Aubréville mündet die ca. 28 Kilometer lange Cousances in die Aire. Im Waldgebiet Forêt de Hesse im Norden von Aubréville liegt mit 300 m der höchste Punkt der Gemeinde. Zu Aubréville gehören die Ortsteile Courcelles und Lochères. Nachbargemeinden von Aubréville sind Vauquois und Avocourt im Norden, Montzeville im Nordosten, Récicourt und Parois im Osten, Clermont-en-Argonne im Süden sowie Neuvilly-en-Argonne im Westen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Dorf wurde im Jahr 701 erstmals urkundlich als Herberici Villa erwähnt. Man geht davon aus, dass die kleine Stadt damals etwa 3.000 Einwohner hatte. Aus dieser frühen Besiedlungszeit wurden Reste einer römischen Villa, Münzen und Keramiken gefunden. In Aubréville dominierten lange die Landwirtschaft und die Keramikproduktion. Verarbeitet wurde ein Chalaine genannter Stein - auch als Lothringer Marmor bezeichnet. Aubréville wurde im Ersten Weltkrieg fast vollständig zerstört.[1]

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2008 2014
Einwohner 488 418 355 359 387 383 398 389

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Kirche St. Martin
  • Schloss Courcelles (Château de Courcelles) aus dem 17. Jahrhundert
  • ehemalige Keramikmanufaktur im Ortsteil Lochères
  • Castrale Chapel Courcelles

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Südöstlich von Aubrécourt verläuft die Fernstraße von Verdun nach Châlons-en-Champagne; sechs Kilometer südlich von Aubréville gibt es einen Anschluss an die Autobahn 4 (ParisStraßburg). Durch Aubréville führt die Bahnstrecke Saint-Hilaire-au-Temple–Hagondange; Züge halten aber nicht mehr im Ort.

Belege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. http://www.centre-argonne.eu/cms/entreprendre/communes/commune-aubreville.html Aubréville auf centre-argonne.eu (französisch)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Aubréville – Sammlung von Bildern