Aubréville

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Aubréville
Wappen von Aubréville
Aubréville (Frankreich)
Aubréville
Staat Frankreich
Region Grand Est
Département (Nr.) Meuse (55)
Arrondissement Verdun
Gemeindeverband Argonne-Meuse
Koordinaten 49° 9′ N, 5° 5′ OKoordinaten: 49° 9′ N, 5° 5′ O
Höhe 174–300 m
Fläche 28,98 km²
Einwohner 365 (1. Januar 2018)
Bevölkerungsdichte 13 Einw./km²
Postleitzahl 55120
INSEE-Code

Mairie Aubréville

Vorlage:Infobox Gemeinde in Frankreich/Wartung/abweichendes Wappen in Wikidata

Aubréville ist eine französische Gemeinde im Département Meuse in der Region Grand Est (bis 2015 Lothringen). Sie gehört zum Arrondissement Verdun und zum Kommunalverband Centre Argonne.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die 365 Einwohner (1. Januar 2018) zählende Gemeinde Aubréville liegt im Südosten der Argonnen, etwa 20 Kilometer westlich von Verdun an der Aire, einem Nebenfluss der Aisne. In Aubréville mündet die ca. 28 Kilometer lange Cousances in die Aire. Im Waldgebiet Forêt de Hesse im Norden von Aubréville liegt mit 300 m der höchste Punkt der Gemeinde. Zu Aubréville gehören die Ortsteile Courcelles und Lochères. Nachbargemeinden von Aubréville sind Vauquois und Avocourt im Norden, Montzéville im Nordosten, Récicourt im Osten, Clermont-en-Argonne im Südosten und Süden sowie Neuvilly-en-Argonne im Westen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Dorf wurde im Jahr 701 erstmals urkundlich als Herberici Villa erwähnt. Man geht davon aus, dass die kleine Stadt damals etwa 3.000 Einwohner hatte. Aus dieser frühen Besiedlungszeit wurden Reste einer römischen Villa, Münzen und Keramiken gefunden. In Aubréville dominierten lange die Landwirtschaft und die Keramikproduktion. Verarbeitet wurde ein Chalaine genannter Stein – auch als Lothringer Marmor bezeichnet. Aubréville wurde im Ersten Weltkrieg fast vollständig zerstört.[1]

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2008 2018
Einwohner 488 418 355 359 387 383 398 365

Im Jahr 1876 wurde mit 879 Bewohnern die bisher höchste Einwohnerzahl ermittelt. Die Zahlen basieren auf den Daten von annuaire-mairie[2] und INSEE[3].

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Kirche St. Martin
  • Schloss Courcelles (Château de Courcelles) aus dem 17. Jahrhundert
  • ehemalige Keramikmanufaktur im Ortsteil Lochères
  • Burgkapelle Courcelles

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Gemeinde sind acht Landwirtschaftsbetriebe ansässig (Getreideanbau, Ziegen- und Schafzucht).[4]

Südöstlich von Aubrécourt verläuft die Fernstraße von Verdun nach Châlons-en-Champagne; sechs Kilometer südlich von Aubréville gibt es einen Anschluss an die Autoroute A 4 (ParisStraßburg). Durch Aubréville führt die Bahnstrecke Saint-Hilaire-au-Temple–Hagondange; Züge halten aber nicht mehr im Ort.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Le Patrimoine des Communes de la Meuse. Flohic Editions, Band 1, Paris 1999, ISBN 2-84234-074-4, S. 221–224.

Belege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. http://www.centre-argonne.eu/cms/entreprendre/communes/commune-aubreville.html Aubréville auf centre-argonne.eu (französisch)
  2. Aubréville auf annuaire-mairie
  3. Aubréville auf INSEE
  4. Landwirtschaftsbetriebe auf annuaire-mairie.fr (französisch)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Aubréville – Sammlung von Bildern