Auby

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Auby
Wappen von Auby
Auby (Frankreich)
Auby
Region Hauts-de-France
Département Nord
Arrondissement Douai
Kanton Orchies
Gemeindeverband Douaisis
Koordinaten 50° 25′ N, 3° 3′ OKoordinaten: 50° 25′ N, 3° 3′ O
Höhe 18–32 m
Fläche 7,12 km2
Einwohner 7.274 (1. Januar 2017)
Bevölkerungsdichte 1.022 Einw./km2
Postleitzahl 59950
INSEE-Code
Website www.auby.fr/

Rathaus (Hôtel de ville)

Auby (ndl.: "Aubig"[1]) ist eine französische Gemeinde mit 7274 Einwohnern (Stand: 1. Januar 2017) im Département Nord in der Region Hauts-de-France. Auby gehört zum Arrondissement Douai und zum Kanton Orchies. Die Einwohner werden Aubygeois genannt.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auby liegt im nordfranzösischen Kohlebecken am Fluss Deûle, der hier für die Schifffahrt kanalisiert wurde und zum Großschifffahrtsweg Dünkirchen-Schelde gehört. Umgeben wird Auby von den Nachbargemeinden Leforest im Norden, Raimbeaucourt im Nordosten, Roost-Warendin im Osten, Flers-en-Escrebieux im Süden, Corcelles-lès-Lens im Westen und Évin-Malmaison im Nordwesten. Durch die Gemeinde führt die Autoroute A21.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im 12. Jahrhundert wird die Ortschaft Auby erstmals urkundlich erwähnt. Die Namensformen wechseln zwischen Albieum über Albi bis Oby. Aufstieg und Niedergang der Kleinstadt Auby sind mit dem Kohleabbau verbunden.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006 2017
9007 9090 8954 8630 8442 7958 7747 7274
Quellen: Cassini und INSEE

Gemeindepartnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit der polnischen Stadt Czeladź in Zagłębie Dąbrowskie in der Woiwodschaft Schlesien pflegt Auby eine Partnerschaft.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kapelle Saint-Joseph
  • Kirche Notre-Dame-de-la-Visitation (siehe auch: Liste der Monuments historiques in Auby)
  • Château d'Auby aus dem 18. Jahrhundert auf den Resten des Anwesens der Marquise von Leiden errichtet
  • Kirche der Minenarbeiter der Mine 6 von Escarpelle
  • Kapellen Saint-Joseph und Notre-Dame-de-Bon-Secours
  • Kornmühle aus dem 18. Jahrhundert (zerstört 1914)
  • Justizzentrum, als Bauwerk Teil des UNESCO-Weltkulturerbes Bergbaubecken Nord-Pas-de-Calais

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nyrstar betreibt hier ein Werk zur Produktion von Zinklegierungen.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Le Patrimoine des Communes du Nord. Flohic Editions, Band 1, Paris 2001, ISBN 2-84234-119-8, S. 645.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Auby – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. De Nederlanden in Frankrijk, Jozef van Overstraeten, 1969