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Audi Typ Fc

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Audi

Bild nicht vorhanden

Typ Fc
Hersteller Audiwerke
Verkaufsbezeichnung Audi Typ Fc 1500 35/36 PS
Produktionszeitraum 1913–1916
Vorgängermodell keines
Nachfolgemodell keines
Technische Daten
Bauformen Pritschenwagen
Motoren Ottomotor:
3,6 Liter (35 PS)
Länge 5000 mm
Breite 1800 mm
Radstand 3320 mm
Nutzlast 1,5 t

Der Audi Typ Fc ist ein von den Audiwerken in den 1910er-Jahren gebautes Nutzfahrzeugmodell.

Die Wagen basieren auf dem Pkw-Modell Audi Typ C. Der Vierzylinder-Reihenmotor mit paarweise gegossenen Sackzylindern wurde unverändert übernommen. Er hat 90 mm Bohrung, 140 mm Hub, 3563 cm³ Hubraum und leistet 35 PS. Er ist als Frontmotor eingebaut und treibt über ein Vierganggetriebe die Hinterachse an. 50 km/h Höchstgeschwindigkeit sind möglich.[1]

Das verstärkte Fahrgestell hat 3320 mm Radstand und 1400 mm Spurweite. Es wiegt 1275 kg. Die Hinterachse hat Doppelbereifung. Die Nutzlast beträgt 1500 kg. Die Fahrzeuge sind 5000 mm lang und 1800 mm breit.[1]

Bekannte Aufbauten sind Omnibusse für Johannes Walter Darr in Dänemark. Sie boten Platz für 20 Personen.[2]

Während der Bauzeit von 1913 bis 1916 entstanden 221 Fahrzeuge.[1]

Der Audi Typ Hc ist ähnlich, hat aber eine höhere Nutzlast. Der Audi Typ Ct hat die gleiche Basis, aber wegen einer geringeren Nutzlast kein verstärktes Fahrgestell.[1]

Ein Audi-Lkw von 1916 existiert noch bei einem Sammler in Belgrad, wobei unklar ist, ob es ein Typ Fc oder ein Typ Hc ist.[3]

Einzelnachweise

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  1. a b c d Peter Kirchberg, Ralf Hornung: Audi-Automobile 1909–1940. Das Unternehmen · Die Marke · Die Autos. Delius-Klasing-Verlag, Bielefeld 2009, ISBN 978-3-7688-2577-1, S. 216.
  2. Peter Kirchberg, Ralf Hornung: Audi-Automobile 1909–1940. Das Unternehmen · Die Marke · Die Autos. Delius-Klasing-Verlag, Bielefeld 2009, ISBN 978-3-7688-2577-1, S. 58–66.
  3. Peter Kirchberg, Ralf Hornung: Audi-Automobile 1909–1940. Das Unternehmen · Die Marke · Die Autos. Delius-Klasing-Verlag, Bielefeld 2009, ISBN 978-3-7688-2577-1, S. 20–50.