Auerbach (Landkreis Deggendorf)

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Auerbach
Auerbach (Landkreis Deggendorf)
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Auerbach hervorgehoben

Koordinaten: 48° 48′ N, 13° 6′ O

Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Niederbayern
Landkreis: Deggendorf
Höhe: 310 m ü. NHN
Fläche: 24,08 km2
Einwohner: 2106 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 87 Einwohner je km2
Postleitzahl: 94530
Vorwahl: 09901
Kfz-Kennzeichen: DEG
Gemeindeschlüssel: 09 2 71 113
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Hauptstraße 8
94530 Auerbach
Website: www.gemeinde-auerbach.de
Bürgermeister: Gerhard Strasser (FW/UWG)
Lage der Gemeinde Auerbach im Landkreis Deggendorf
Landkreis Dingolfing-LandauLandkreis Freyung-GrafenauLandkreis PassauLandkreis RegenLandkreis Rottal-InnLandkreis Straubing-BogenAholmingAuerbach (Landkreis Deggendorf)AußernzellBernried (Niederbayern)BuchhofenDeggendorfGraflingGrattersdorfHengersbergHunding (Niederbayern)IggensbachKünzingLallingMettenMoos (Niederbayern)NiederalteichOberpöringOffenbergOsterhofenOtzingPlattlingSchauflingSchöllnachStephansposchingWallerfingWinzer (Niederbayern)Karte
Über dieses Bild

Auerbach ist eine Gemeinde im niederbayerischen Landkreis Deggendorf.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blick über Auerbach

Auerbach liegt in der Region Donau-Wald.

Die Gemeinde hat 45 Gemeindeteile[2] und besteht aus den Gemarkungen Auerbach, Engolling und Urlading. Das Gemeindegebiet umfasst 24 Quadratkilometer auf einer Höhe von 307 bis 535 Meter ü N.N.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bis zur Gemeindegründung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auerbach wurde 788 erstmals erwähnt und gilt als die erste Tochter des Benediktinerklosters Niederaltaich. Der Name Auerbach (alter Name: Urbach) stammt von dem gleichnamigen, unscheinbaren Bächlein, das westlich von Auerbach entspringt und durch Oberauerbach der Ohe zufließt.

Die Geschichte des Gemeindegebietes ist eindeutig von der Grundherrschaft des benachbarten Klosters Niederaltaich geprägt. Schon in der 2. Hälfte des 8. Jahrhunderts rodeten Mönche aus Niederaltaich den „Urwald“, legten am Urpah, dem Bach, an dem die Auerochsen weiden, zwei Höfe an und erbauten eine Kapelle. Die erste Siedlung namens „Cella Urpah“ war somit begründet.

Die Siedlung entwickelte sich und wurde 1148 von Papst Eugen III. dem Kloster bestätigt, 1406 wurde die Gesamtpfarrei (einschließlich Lalling) dem Kloster übertragen.

Anfang des 18. Jahrhunderts ließ Abt Joscio Hamberger das Gotteshaus dem Hl. Pankratius und der Hl. Margarete erbauen und reich ausstatten.[3]

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das heutige Gemeindegebiet Auerbach entstand durch einen freiwilligen Zusammenschluss der früheren Gemeinden Auerbach, Engolling und eines Teils von Urlading. 1972 fand eine Gebietsreform statt. Auerbach hatte zu diesem Zeitpunkt 672 Einwohner und eine Fläche von 1.012 ha, Engolling 682 Einwohner und eine Fläche von 682 ha und aus Urlading kamen 180 Einwohner und 668 ha Fläche dazu.[3]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1961: 1475 Einwohner
  • 1970: 1530 Einwohner
  • 1987: 1783 Einwohner
  • 1991: 1981 Einwohner
  • 1995: 2071 Einwohner
  • 2000: 2141 Einwohner
  • 2005: 2138 Einwohner
  • 2010: 2157 Einwohner
  • 2015: 2111 Einwohner

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister ist Gerhard Strasser (FW/UWG). Er wurde im Mai 2002 Nachfolger von Franz Fürst (Unparteiliche Wählergemeinschaft).

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kommunalwahl 2014 Sitze:[4]

  • CSU: 6
  • SPD: 3
  • FWG: 5

Weiteres Mitglied ist der Erste Bürgermeister.

Gemeinderat[4]
Gerhard Strasser Erster Bürgermeister FW
Andreas Hackl Zweiter Bürgermeister CSU
Michael Baumgartner Dritter Bürgermeister SPD
Diana Fischl

Severin Hackl

Hermann Jeßberger

Christoph Spann

Wolfgang Punzmann

Franz Strasser

Rolf Sterr

Elisabeth Grantner

Michael Nagl

Ludwig Wagner

Gerhard Weber

Herbert Martin

Gemeinderäte/innen FW

FW

FW

FW

FW

CSU

CSU

CSU

CSU

CSU

SPD

SPD

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Wappenbeschreibung lautet: In Gold über grünem Dreiberg ein schwebender roter Drache, der in den Klauen ein rotes Schwert hält.

Baudenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft einschließlich Land- und Forstwirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im produzierenden Gewerbe 151 und im Bereich Handel und Verkehr keine sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 53 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 764. Im verarbeitenden Gewerbe gab es zwei, im Bauhauptgewerbe neun Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 87 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 1304 ha, davon waren 571 ha Ackerfläche und 730 ha Dauergrünfläche.

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 2018 gab es folgende Einrichtungen:

  • Kinderkrippe
  • Kindergarten
  • Grundschule: Im Schuljahr 2017/2018 vier Klassen mit drei hauptamtlichen Lehrkräften und 80 Schülern.[5] Eine offene Ganztagesbetreuung wird angeboten.[6]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 10. Juli 2019 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Gemeinde Auerbach in der Ortsdatenbank der Bayerischen Landesbibliothek Online. Bayerische Staatsbibliothek, abgerufen am 28. November 2017.
  3. a b Auerbach seit 788 - Gemeinde Auerbach. Abgerufen am 4. März 2019.
  4. a b Gemeinderat - Gemeinde Auerbach. Abgerufen am 4. März 2019.
  5. Grundschule Auerbach in der Schuldatenbank des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus, abgerufen am 4. März 2019.
  6. Herzlich willkommen bei der Grundschule Auerbach. Abgerufen am 4. März 2019.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Auerbach (Landkreis Deggendorf) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien